Niedersächsische Beratungsstelle für Sinti und Roma e.V.

Niedersächsische Beratungsstelle für Sinti und Roma e.V. Die Niedersächsische Beratungsstelle für Sinti und Roma ist eine Interessenvertretung der Sinti. Nds. Geschäftsführendes Vorstandsmitglied ist Mario Franz.

Beratungsstelle für Sinti und Roma e.V.
-Beratungsstelle Hannover-

Der Niedersächsische Beratungsstelle für Sinti und Roma e.V. vertritt die Interessen der etwa 12.000 in Niedersachsen lebenden Sinti. Darüber hinaus wird unsere Einrichtung oft um Hilfe und Unterstützung aus den Nachbarländern Niedersachsens gebeten. Die Geschäfts- und Beratungsstelle wird vom Land Niedersachsen gefördert. In der

Beratungsstelle sind zwei Vollzeitkräfte, zwei Teilzeitverwaltungskräfte sowie vier Beiräte tätig. Alle juristischen Aufgaben werden von einem Rechtsanwalt wahrgenommen.

Artikel aus der HAZ vom 27.10.2023
27/10/2023

Artikel aus der HAZ vom 27.10.2023

17/07/2023

Zwei der größten Dachverbände der Sinti und Roma schließen eine Kooperationsvereinbarung, gemeinsam einen Staatsvertrag anzustreben. Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma schlägt das Angebot der zwei Dachverbände aus und besteht auf alleinige Vertretung. BVSR und Sinti Allianz haben heute eine historische Kooperationsvereinbarung geschlossen, um dem Staatsvertrag näher zu kommen. Die Türen bleiben trotzdem offen für den Zentralrat, um gemeinsam demokratische und pluralistische Stimme für die Minderheit zu sein und für gleichberechtigte Teilhabe und gegen Antiziganismus zu kämpfen.
https://www.tagesspiegel.de/politik/vertrag-mit-dem-staat-in-sicht-ein-generationenkonflikt-spaltet-sinti-und-roma-10123132.html

16/09/2022

Auf Einladung der stellv. Bundesvorsitzenden Pegah Edalatian/ Bündnis 90- Die Grünen nahm unsere wissenschaftliche Mitarbeiterin, Jill Strüber an der Podiumsdiskussion zum Thema „Reform des AGG und Einführung eines Landesantidiskriminierungsgesetzes in Niedersachsen“ anlässlich des 2. Diversitätsrates am 10.9. in Hannover teil. Als weitere Gäste waren die Landtagskandidatin Djenabou Diallo Hartmann und die Antidiskriminierungsbeauftragte des Bundes Ferda Ataman zugegen. Unter Moderation der Bundestagsabgeordneten Awet Tesfaiesus entstand ein lebhafter Austausch über die reformbedürftigkeit des AGG in Form einer Ausweitung über den zivil- und arbeitsrechtlichen Bereich hinaus, da Diskriminierungen seitens Behörden seit Jahrzehnten einen großen Teil der aktuellen Fallkonstellationen betreffen. Ein Landesantidiskriminierungsgesetz könnte zusätzlich Regelungslücken schließen und im Bereich von Bildungs- und Strafverfolgungsstukturen neue Standards setzen. Die Wirksamkeit eines solchen Gesetzes muss allerdings durch ein flächendeckendes Netz an Antidiskriminierungsstellen unterstützt werden um Formen von Rassismus sichtbar zu machen, so Ferda Ataman. Für die Verbände in Niedersachsen wären umfassende Verbandsklagerechte bestehend aus Verbandsklagerecht in Prozesstandschaft als auch sog. echtes Verbandsklagerecht endlich ein wirksames Instrument um gegen rassistische Strukturen anzukämpfen. Die Umsetzung eines solchen Gesetzes wird Mittel und Personal erfordern, die laut Djenabou Diallo Hartmann in absehbarer Zeit zur Verfügung gestellt werden sollten. Auch über die Ahnung von Schädigern hat man sich bereits Gedanken gemacht, jedoch müssen empfindliche Strafen vereinbart werden um diskriminierendes Verhalten von Behörden dauerhaft zu vermeiden. Alles in allem wäre es für das Land Niedersachsen ein Gewinn ein solches Gesetz zu bekommen. Nicht zuletzt seit 2020 wird das LDAG in Berlin erfolgreich angenommen. Zukünftig werden wir vertiefende Dialoge zu dem Themenbereich führen.

 Podiumsdiskussion am 10.9.2022 um 19:00 Uhr im alten Rathaus von Hannover.
02/09/2022

 Podiumsdiskussion am 10.9.2022 um 19:00 Uhr im alten Rathaus von Hannover.

Fest der Kulturen vom 16 - 18.9. 2022
01/09/2022

Fest der Kulturen vom 16 - 18.9. 2022

01/09/2022

Sinti Musik Festival: Einladung zum Alt-Star-Abend
Die reiche kulturelle Tradition der Sinti hat die deutsche Kultur entscheidend mitgeprägt. Da viele Menschen jedoch wenig vertraut mit der Kultur der Sinti sind, bieten der Niedersächsische Verband Deutscher Sinti e.V. und das Büro für Friedenskultur der Stadt Osnabrück mit dem Sinti Musik Festival am Samstag, 17. September, ab 19.00 Uhr auf dem Marktplatz die Möglichkeit einer Begegnung und setzten so ein Zeichen für Toleranz und gegenseitiger Anerkennung. Musik bietet hierfür eine ideale Plattform, da sie von allen Menschen verstanden und gefühlt wird.
Nach einer Begrüßung durch Mario Franz, Veranstalter und Vorsitzender des Verbandes Niedersächsischer Sinti e.V. und durch Kelly Laubinger, Vorsitzende der Bundesvereinigung der Sinti und Roma wird die Moderatorin Jill Strüver durch das spannende Programm dieses besonderen Abends führen.
In dieser Konstellation ist dieses Alt-Star-Event das Einziges in ganz Europa, bei dem die ältesten und bekanntesten Stars der Sinti-Jazz-Szene zusammen auf einer Bühne musizieren.
Das Festival wird von den Osnabrücker Lokalmatadoren vom „Osnabrücker Gespann“ auf dem Marktplatz eröffnet.
Die Höhepunkte bieten anschließend die Auftritte einzelner Größen der Sinti-Jazz-Szene, wie Mario Adler an der Gitarre, der voller Temperament, Groove und Melancholie, inspiriert von der Musik Django Reinhards, die Musik der Tradition so treu und authentisch spielt, wie kein anderer.
Dabei ist an der Sologitarre auch Bobby Falta, ein deutscher Jazzgitarrist, der 1941 in Salzburg geboren, in vielen verschiedenen Ensembles und Gruppen u.a. mit Zipflo Reinhardt spielte.
Mit Jani Lehmann ist der Kontrabassist des Gypsy-Jazz mit von der Partie. Er wurde 1948 in Frankfurt am Main geboren und hat in vielen Ensembles u. a. mit Bobby Falta gespielt und mit ihnen einige Alben veröffentlicht.
Auch Zipflo Reinhardt an der Geige, 1949 in Friedrichshafen geboren und Sinto und Nachfahre des Jazzgitarristen Django Reinhardt, spielte in vielen Ensembles u.a. mit Bobby Falta und Joe Bawelino und veröffentlichte einige Alben. Seine Kompositionen variieren von sanften zum Teil melancholischen Tönen bis hin zu virtuosen Passagen mit höchster Spieltechnik und klaren Strukturen, sowie eingängigen Themen.
Bieschlein an der Solo Gitarre stammt aus einer sehr musikverbundenen Sinti Familie, und er war Ende der 60er Anfang der 70er ein gefragter Beat-Gitarrist und tourte durch Deutschland und Europa.
„Big Papa“ wird Joe Bawelino, deutscher Gitarrist des Gypsy-Jazz genannt. Er wurde 1946 in München geboren und ist in der Tradition des Sinti-Gitarrenspiels ein „unschlagbar wendiger“ Gitarrist mit mehr als 40 Jahre Bühnenerfahrung.
Nicht zuletzt überzeugt der Osnabrücker Alt-Star Danny Weiß, geboren 1950, an der Gitarre. Im Swing Jazz sowie im Hot Jazz in der Tradition von Django Reinhard und darüber hinaus im traditionellen Jazz und Be-bop fühlt er sich zuhause.
Die Musiker werden dafür sorgen, das auf dem Marktplatz kein Fuß ruhig neben dem anderen stehen bleiben wird.
Das Konzertereignis wird vom Landschafsverband Osnabrücker Land e.V. und von der Stadt Osnabrück gefördert.
Weitere Informationen sind im städtischen Büro für Friedenskultur unter der Telefonnummer 0541 323-3210 oder per E-Mail unter [email protected] erhältlich.

Adresse

FränkischeStr. 41
Hanover
30455

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 13:30
Dienstag 09:00 - 13:30
Mittwoch 09:00 - 13:30
Donnerstag 09:00 - 13:30
Freitag 09:00 - 12:00

Telefon

0511796061

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