LAG Gegen jeden Antisemitismus in und bei der Linken Niedersachsen

LAG   Gegen jeden Antisemitismus   in und bei der Linken Niedersachsen Landesarbeitsgemeinschaft Gegen jeden Antisemitismus in und bei der Partei Die Linke Niedersachsen

17/09/2026

Liebe LINKE München, Am 14. September fand vor dem Alten Rathaus München eine Kundgebung von Palästina Spricht (PS) München u. a. statt. Anlass war der Media Tel Aviv Israel-European Summit, der im…

15/09/2026

*AKTION*
*BERLIN TRÄGT DAVIDSTERN*

Bitte an alle Berlinerinnen und Berliner weiterleiten!

*Gemeinsame Stellungnahme und Aufruf jüdischer Organisationen und Initiativen in Berlin*

Mit Entsetzen und großer Anteilnahme haben wir vom antisemitischen Angriff auf eine 43-jährige Frau in Berlin-Mitte am Jüdischen Neujahrsfest erfahren.

Nach Polizeiangaben trug die Frau sichtbar einen Davidstern. Zwei Männer sprachen sie darauf an, beleidigten sie antisemitisch und griffen sie anschließend mit einer Glasflasche an. Sie wurde verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden. Wir verurteilen diesen feigen antisemitischen Angriff aufs Schärfste.

Die angegriffene Frau ist selbst nicht jüdisch. Sie trug den Davidstern als bewusstes Zeichen der Solidarität mit Jüdinnen und Juden. Dafür gebührt ihr unser tiefster Respekt.

*Sie hat sich an die Seite der jüdischen Gemeinschaft gestellt. Jetzt stellt sich die jüdische Gemeinschaft an ihre Seite.*

Unsere Antwort auf antisemitische Einschüchterung wird sein, dass noch mehr Menschen den Davidstern sichtbar tragen.

Deshalb rufen alle unterzeichnenden Organisationen, Vereine und Initiativen gemeinsam zur Aktion

*BERLIN TRÄGT DAVIDSTERN*

auf.

Am *Donnerstag, den 17. September 2026*, bitten wir alle Berlinerinnen und Berliner:

*Tragt aus Solidarität einen Davidstern. Sichtbar. In unserer Stadt. Und in den sozialen Medien.*

Als Kette. Als Anstecker. Auf einem T-Shirt oder einem Blatt gezeichnet, oder auf jede erdenkliche andere Weise. Ob live oder auf Social Media, jeder Davidstern zählt!

*Wenn Verbrecher den Davidstern aus dem Berliner Stadtbild verdrängen wollen, dann antwortet Berlin hoffentlich mit tausenden Davidsternen!*

*Berlin trägt Davidstern.*
*Berlin hält zusammen.*
*Berlin steht an der Seite seiner jüdischen Gemeinschaft.*



Ihre
_Jüdische Gemeinde zu Berlin und die mitunterzeichnenden jüdischen Organisationen, Vereine und Initiativen_

Zentralrat der Juden in Deutschland Israel in Deutschland World Jewish Congress Jüdischer Nationalfonds - Keren Kayemeth LeIsrael Deutschland צוזאמן ברלין Zusammen Berlin Jüdische Gemeinde Chabad Berlin www.facebook.com/KahalAdassJisroel WerteInitiative. jüdisch-deutsche Positionen www.facebook.com/tusmakkabiberlinev DIG Berlin und Brandenburg RIAS Berlin - Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin GCJZ Berlin Solidarisch gegen Hass MS Goldberg - Kulturschiff - Jüdisch

14/09/2026

Überlebende und Angehörige der Opfer rechter Anschläge rufen dazu auf, in Berlin die Linke Elif Eralp zu wählen. Sie sei eine Stimme gegen Rassismus und Antisemitismus.

13/09/2026

Nicht erst bei den jüngsten Morddrohungen und Anschlagsplänen gegen Juden in Deutschland wurden Grenzen überschritten. Auch die Unterstützung und Verharmlosung des Antisemitismus bei AfD und BSW muss dringend aufhören.

13/09/2026
13/09/2026

Die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und Shoahüberlebende Charlotte Knobloch ist Ziel erneuter Morddrohungen. Die Münchner Polizei ermittelt.

Am gestrigen Donnerstag bemerkte ein Passant im Englischen Garten die auf eine Parkbank angebrachte Drohung.

Dabei soll es laut Münchner Abendzeitung einen direkten Bezug zum Wahlausgang in Sachsen-Anhalt gegeben haben.

Der oder die unbekannten Täter brachten die Aussage „Die AfD hat gewonnen. Morgen hängen wir die Knobloch“ großflächig und gut sichtbar auf einer Bank an.

Eigentlich wollte Charlotte Knobloch gestern Abend als Gast an einer Veranstaltung von "München ist bunt" zum Thema Meinungsfreiheit im Fat Cat teilnehmen. Hauptreferent war der Jurist, Autor und Journalist bei der Süddeutschen Zeitung, Ronen Steinke.

Die Absage der Teilnahme an der Veranstaltung im Fat Cat sei auf Empfehlung des Sicherheitsteams erfolgt.

Knobloch äußert sich wie viele andere jüdische Vertreter und auch Shoahüberlebende durchgehend kritisch zur AfD und deren Erfolg. Steinke schrieb, er habe sich auf ein Wiedersehen gefreut, weil die IKG-Präsidentin schon 2019 im Landtag der AfD im Rahmen des Holocaust-Gedenktages sehr deutlich die Meinung gesagt hatte. Große Teile der Fraktion hatten damals den Saal verlassen. Teile der extrem rechten Partei äußerten im Nachgang, am Gedenken hätte nur eine gestört, die meinungsstarke Überlebende.

Nach dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt unter Spitzenkandidat Ulrich Siegmund schrieb Knobloch, an solchen Tagen falle es ihr schwer, ihre Heimat wiederzuerkennen.

Dass Rechtsextreme in Deutschland in dieser Art wieder Wahlen gewinnen, das hätte sie sich in ihren schlimmsten Albträumen nicht vorstellen können. Die Statik der Demokratie funktioniere nicht mehr und das mache ihr Angst.

Zuletzt hat sich Knobloch auch für die Prüfung eines AfD-Verbotsverfahrens ausgesprochen. In ihrem neuen Buch geht sie noch weiter und schreibt, ein Verbotsverfahren komme aus ihrer Sicht fünf Jahre zu spät.

Foto: Charlotte Knobloch mit Landtagspräsidentin Ilse Aigner bei einer Gedenkveranstaltung nach dem 07. Oktober 2023.

12/09/2026

Warum demonstriert eine queere Bewegung mit queerfeindlichen Kräften? Berlins Ex-Kultursenator Klaus Lederer über Antisemitismus, jüdische Qu**rs und blinde Flecken der Linken. Wir sprachen mit ihm im Abgeordnetenhaus

Mehr dazu lest ihr hier 👉 https://queer.de/?59523

11/09/2026

Mutmaßliche Mitglieder der Hamas sollen von Deutschland aus Waffen besorgt haben. Jetzt wurden sie angeklagt. Der Vorwurf: Zum zweiten Jahrestag des Überfalls auf Israel wollten sie Anschläge auf Juden verüben.

„Die Parteiführung und Eralp stehen durch diese Störmanöver unter Druck und dringen mit Kernthemen wie Mieten und die Au...
11/09/2026

„Die Parteiführung und Eralp stehen durch diese Störmanöver unter Druck und dringen mit Kernthemen wie Mieten und die Auseinandersetzung um die Vergesellschaftung großer Wohnungsbaukonzerne nicht mehr so gut durch. Die Linkspartei hatte seit Wochen in den Wahlumfragen geführt, nun ist sie hinter die CDU zurückgefallen. Eralp und die Parteiführung stecken in einem kaum lösbaren Dilemma: Gehen sie gegen die antizionistisch-antisemitische Strömung in ihrer Partei vor, riskieren sie in der Endphase des Wahlkampfs einen offenen Machtkampf und den Verlust der Unterstützung erheblicher Teile der aktivistischen Parteibasis. Aus der kommen ohnehin schon Beschwerden über mangelnden Rückhalt seitens der Parteiführung. Deckelt der Landesvorstand die Auseinandersetzung dagegen, begibt er sich weiter in Geiselhaft des palästinaaktivistischen Lagers und riskiert zudem, die Grünen und die schwächelnde SPD in eine Koalition mit der CDU zu treiben.“

Udo Wolter: Die Linkspartei verändert sich grundlegend

Adresse

LAG Gegen Jeden Antisemitismus In Und Bei Die Linke Niedersachsen, Goseriede 8
Hanover
30159

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