06/06/2026
Unsere ReNos in Krakau: Geschichte, Gänsehaut und jede Menge Eindrücke
Der Wecker war gnadenlos: Um Punkt 06:07 Uhr
rollte unsere Bahn in Hannover los – an Bord 27
Schülerinnen und Schüler, 3 Lehrkräfte und eine
ordentliche Portion Vorfreude. Nach gut elf Stunden
Fahrt war es endlich so weit: Check-in im Ibis Styles
Krakau City! Statt müde ins Bett zu fallen, zog es uns
direkt raus. Bei einem ersten Abendspaziergang
durch die beleuchtete historische Altstadt haben wir
sofort gemerkt: Diese Stadt hat einen ganz
besonderen Vibe.
Dienstag, 09:00 Uhr: Kultur-Marathon! Unser Local Guide Tomaz hat uns vier Stunden lang durch Krakau geführt – aber im besten Sinne. Er kannte jede Ecke
und hatte die Storys und Infos parat, die nicht jeder Tourist bekommt.
Der Mittwoch war der emotionalste Tag unserer Reise. Wir haben die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau besucht. Was man sonst nur aus sterilen Schulbüchern kennt, stand plötzlich real vor uns.
Die Stimmung war spürbar gedrückt, alle waren tief betroffen. Uns wurde an diesem Tag schmerzhaft klar: Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sind keine Selbstverständlichkeit. Es sind Werte, auf die wir heute – mehr denn je – aktiv aufpassen müssen.
Am Donnerstag hieß es: Helm auf (gedanklich zumindest) und ab in die Tiefe! Wir haben das
historische Salzbergwerk Wieliczka gecheckt, das sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe
gehört.
Nach dem Frühstück hieß es Abschied nehmen und ab in die Bahn Richtung Heimat. Das Fazit der allerersten Fahrt dieser Art? Ein absoluter Volltreffer! Wir haben nicht nur viel gelernt und gesehen, sondern sind auch als Truppe über die verschiedenen Jahrgänge hinweg richtig zusammengewachsen. Das Miteinander mit den Lehrkräften war absolut entspannt und harmonisch. Krakau, du warst stabil – danke für die unvergessliche Zeit!