SeWo Selbsthilfe für Wohnungslose e.V.

SeWo Selbsthilfe für Wohnungslose e.V. Wir sind da für Menschen, die sich in besonders schwierigen Lebenssituationen oder einem Wohnungsnotfall befinden.

Mit unserer Hilfe sollen Wege entstehen, die schwierige Situation zu bewältigen und wieder am Leben in der Gemeinschaft teilzuhaben.

Wie viele Fälle geschlechtsspezifischer Gewalt es in Deutschland jährlich gibt lässt sich schwer sagen. Das liegt unter ...
25/11/2025

Wie viele Fälle geschlechtsspezifischer Gewalt es in Deutschland jährlich gibt lässt sich schwer sagen. Das liegt unter anderem daran, dass die Dunkelziffer groß ist.
Was aber klar ist:
Gewalt gegen Frauen* ist in Deutschland alltäglich und die Gewalt hat viele Gesichter z.B. verbale, physische, psychische, sexualisierte und vor allem auch tödliche Gewalt. Jeden 3. Tag findet in Deutschland ein Feminizid statt.
 
Wichtig ist: Für häusliche und geschlechterspezifische Gewalt braucht es kein Zuhause! Knapp 80 % der obdachlosen Frauen, haben laut BAG-W seit Eintritt ihrer Wohnungsnotfallsituation Gewalt erfahren müssen. Auch in Notunterkünften kommt es zu geschlechterspezifischer Gewalt. Ein Grund, warum diese von Frauen* häufig gemieden werden. Stattdessen werden immer wieder gewaltgeprägte Zweck- und Abhängigkeitsbeziehungen eingegangen.
 
Frauenhäuser sollen Schutz bieten. Diese sind in Deutschland aber unterfinanziert und überbelegt. Das hat zur Folge, dass Frauenhäuser Frauen* mit diversen Herausforderungen nicht aufnehmen können. Das betrifft insbesondere die Gruppe Frauen* in Wohnungsnot.
 
Wir hoffen auf das Gewalthilfegesetz, auch um die Finanzierung von Frauenhäusern abzusichern und Betroffenen einen Rechtsanspruch auf Schutz und Beratung bei häuslicher Gewalt zu garantieren.
Wir fordern bundesweite frauenspezifische und flintaspezifische Angebote in der Wohnungsnotfallhilfe. Es braucht eine Vernetzung von Frauenhäusern und Frauenberatungsstellen. Es braucht auch einen zusätzlichen Schutz von queeren Menschen und spezifische Beratungsangeboten, denn queere Menschen sind auch von patriarchaler Gewalt betroffen. Es bedarf frauen- UND flintaspezifische Schutzräume und endlich ausreichend, bezahlbare Wohnungen.
 
Hast du Gewalt erlebt oder erlebst noch Gewalt?
Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist ein bundesweites Beratungsangebot für Frauen*, die Gewalt erlebt haben oder noch erleben. Unter der Nummer 116 016 und via Online-Beratung werden Betroffene aller Nationalitäten, mit und ohne Behinderung – 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr beraten. Auch Angehörige und Freund:innen sowie Fachkräfte werden anonym und kostenfrei beraten.

Als Teil des Netzwerkes ‚Frauen in Wohnungsnot Niedersachsen‘ laden wir euch herzlich ein, zu unserem Fachtag am 02.12.2...
06/10/2025

Als Teil des Netzwerkes ‚Frauen in Wohnungsnot Niedersachsen‘ laden wir euch herzlich ein, zu unserem Fachtag am 02.12.2025 an der Hochschule Hannover Fakultät 5!

Auf der Internetseite von LaStrada [ la-strada-hannover.de ] findet ihr das Programm und das Anmeldeformular zum Download.

Habt ihr Fragen? Schreibt uns gerne!

Die Kolleginnen von Sora* bieten offene Beratung im  an - ausschließlich für queere Menschen in existenziellen Notlagen ...
02/10/2025

Die Kolleginnen von Sora* bieten offene Beratung im an - ausschließlich für queere Menschen in existenziellen Notlagen und/oder Wohnungsnot.

Wann?
Montag 10 - 12 Uhr
Donnerstag 14 - 16 Uhr

Wo?

Andersraum
Asternstr. 2
30167 Hannover

Wer?
Sora* ist ein Team von aktuell 6 cis Frauen, die ambulante queerfreundliche Beratung anbieten.

Fragen?
0511 899 44 999

❗️Unser Angebot starke:frAuen hat einen neuen Namen ❗️Ab sofort findet ihr uns unter dem Namen SORA* - Ambulante Dienste...
18/09/2025

❗️Unser Angebot starke:frAuen hat einen neuen Namen ❗️

Ab sofort findet ihr uns unter dem Namen SORA* - Ambulante Dienste für Frauen und FLINTA* in existenziellen Notlagen und Wohnungsnot.

SORA* bieten eine ambulante, queerfreundliche Begleitung an. Das Angebot richtet sich an FLINTA*-Personen in existenziellen Notlagen und Wohnungsnot.

FLINTA* Personen sind:
· Frauen
· Lesben
· Intergeschlechtliche Personen
· Nicht-binäre Personen
· Trans* Personen
· Agender Personen

Kontaktdaten:
SORA*
Ambulante Dienste für Frauen und FLINTA* in existenziellen Notlagen und Wohnungsnot
Osterstr. 3
30159 Hannover
Telefon: 0511/ 899 449 99
[email protected]

Am 11.09 ist Tag der wohnungslosen Menschen. Wohnungslose Menschen haben in ihrem Alltag viele Herausforderungen zu bewä...
15/09/2025

Am 11.09 ist Tag der wohnungslosen Menschen.
Wohnungslose Menschen haben in ihrem Alltag viele Herausforderungen zu bewältigen. Eine Herausforderung ist die Verdrängung.
Doch was bedeutet das eigentlich? Und an welchen Orten in Hannover findet die Verdrängung von wohnungslosen Menschen statt?

Unser Beitrag erklärt euch, was Verdrängung ist und an welchen Stellen sie in Hannover unter anderem vorkommt.

Wir fordern also heute und jeden Tag: Solidarität mit Menschen, die von Wohnungsnot betroffen sind. Es braucht sicheren Wohnraum und Schutzräume für alle Menschen. Der öffentliche Raum ist für alle Menschen da!

Was ist eigentlich Periodenarmut❓Periodenarmut bezeichnet die Situation, in der menstruierende Menschen nicht ausreichen...
20/08/2025

Was ist eigentlich Periodenarmut❓
Periodenarmut bezeichnet die Situation, in der menstruierende Menschen nicht ausreichend Geld oder Ressourcen haben, um regelmäßig Menstruationshygieneprodukte wie Tampons, Binden oder Menstruationstassen zu kaufen.
Für manche bedeutet das, dass sie aus finanziellen Gründen auf notwendige Produkte kurzzeitig verzichten müssen oder diese langfristig nicht nutzen können. Das kann zu Unwohlsein, Schmerzen, Infektionen oder sozialer Stigmatisierung führen und sogar lebensbedrohlich sein, wenn der Zugang zu sauberer und sicherer Hygiene nicht verfügbar ist.

Besonders für menstruierende Menschen, die sich in Wohnungsnotfallsituationen befinden, ist diese Situation herausfordernd.
Es fehlt an Schutzräumen und sicherem Zugang zu Sanitäranlagen.
Das führt dazu, dass Menstruationsprodukte möglicherweise gar nicht regelmäßig genutzt werden können oder auf provisorische, oft unhygienische Lösungen zurückgegriffen werden muss.
Das ist diskriminierend und kann mitunter lebensgefährlich sein❗️
Außerdem ist das Leben ohne gesicherten Wohnraum sehr teuer und die eh schon knapp bemessene Regelsätze oder geringe Löhne haben zur Folge, dass sich die betroffenen Personen die Produkte kaum oder gar nicht leisten können.

🩸Wir fordern daher kostenlosen und uneingeschränkten Zugang zu Menstruationsprodukten und Sanitäranlagen!

🩸Menstruationsgerechtigkeit ist ein Muss, um menstruierenden Menschen eine Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen, Diskriminierung zu verhindern und das Gesundheitsrisiko zu verringern!

Bis die Forderungen langfristig umgesetzt werden, sind betroffene Personen auf Spenden angewiesen. Wir bedanken uns daher bei der Riccarda und Udo Niedergerke Stiftung, die 2.500€ für Periodenartikel zur Verfügung gestellt haben. Wir konnten davon insbesondere Periodenunterwäsche kaufen, die von vielen menstruierenden Personen in Wohnungsnotfallsituationen favorisiert wird. Periodenunterwäsche ist nachhaltiger und kostengünstiger, da sie gewaschen werden kann und wiederverwendbar ist.

Wählen ohne festen WohnsitzDu möchtest bei der Bundestagswahl 2025 wählen und hast keinen festen Wohnsitz?Personen, die ...
06/02/2025

Wählen ohne festen Wohnsitz
Du möchtest bei der Bundestagswahl 2025 wählen und hast keinen festen Wohnsitz?
Personen, die keine offizielle Meldeadresse haben, können z.B. im Tagesaufenthalt Nordbahnhof an der Bundestagswahl teilnehmen. Das Prozedere ist wie folgt:
Am Montag, den 10.02. und Montag, den 17.02. um 14:00 Uhr kommen mobile Wahlteams mit den Wahlunterlagen der interessierten Personen. Es kann dann direkt vor Ort gewählt werden.
Zuvor müssen die Anträge ins Rathaus gebracht werden.

Ihr müsstet also zwischen dem 03.-06.02. den Antrag ausfüllen, um am 10.02. zu wählen.
Oder zwischen dem 10.-13.02. den Antrag ausfüllen, um am 17.02. zu wählen.

Den Antrag könnt ihr im Nordbahnhof ausfüllen oder auch in allen anderen Einrichtungen der SeWo.

Alternativ gibt es noch folgende Anlaufstellen:

Kontaktladen „Mecki“, Raschplatz 8c, 30161 Hannover
Freitags ab 11 Uhr / Anträge müssen Donnerstags Vormittag dem Wahlamt vorliegen

Caritas - Tagestreffpunkt, Hannover e. V., Leibnizufer 13-15, 30169 Hannover
Dienstags ab 14 Uhr / Anträge müssen Montags Vormittag dem Wahlamt vorliegen

Szenia - Tagesaufenthalt für Frauen, SeWo e.V., Volgersweg 6, 30175 Hannover
Freitags ab 12:30 Uhr / (ca. eine Stunde)

starke:frAuen-Ambulante Dienste für Frauen und FLINTA* ist ein Team aus sechs Cis-Frauen. Wir bieten queerfreundliche Be...
13/01/2025

starke:frAuen-Ambulante Dienste für Frauen und FLINTA* ist ein Team aus sechs Cis-Frauen. Wir bieten queerfreundliche Beratung und längerfristige Unterstützung für FLINTA*-Personen an, die von Wohnungsnot, Wohnungslosigkeit oder anderen existenziellen Notlagen betroffen sind.
Seit Kurzem bieten wir in Kooperation mit dem Andersraum eine offene Beratung explizit für Queere Menschen an, die sich in existenziellen Notlagen und/oder Wohnungsnot befinden.

In der Beratung stehen deine Vorstellungen und Wünsche im Mittelpunkt.

Wann:
Montag 10:00-12:00 Uhr
Donnerstag: 14:00-16:00 Uhr

Wo:
Andersraum
Asternstr. 2
30167 Hannover

Herausforderungen, bei denen wir helfen können, sind zum Beispiel:
• Mietschulden
• Vorliegen einer Kündigung und drohende Wohnungslosigkeit
• Wohnungslosigkeit oder unzumutbare Wohnverhältnisse
• Überforderung im Umgang mit Behörden und Bearbeitung der Post
• Lebensumstände die von Gewalt geprägt sind

Wenn ihr Fragen habt, sind wir gerne für euch da!
starke:frAuen – Ambulante Dienste für Frauen und FLINTA*
Osterstraße 3
30159 Hannover
E-Mail: [email protected]
Telefon: 0511/899 449 99

Warum Spenden (leider) immer noch wichtig sind: Regelsätze sind zu knapp und realitätsfern bemessen, nicht alle Personen...
07/01/2025

Warum Spenden (leider) immer noch wichtig sind: Regelsätze sind zu knapp und realitätsfern bemessen, nicht alle Personen haben Anspruch und Zugang zu existenzsichernden Leistungen und Löhne fallen niedrig und unangemessen aus. Deshalb waren Menschen auch im Jahr 2024 auf Spenden angewiesen.

Das gilt besonders für Menschen in Wohnungsnot. Ein Leben ohne gesicherten Wohnraum ist herausfordernd und teuer.

Wir möchten uns auf diesem Wege bei allen (privaten) spendenden Personen bedanken. Die Spenden ermöglichen uns u.a. Lebensmittel, Gutscheine und Hygieneartikel zu besorgen und an die Menschen ausgeben zu können, die darauf angewiesen sind. Aber auch die Sachspenden, wie zum Beispiel Kleiderspenden, waren und sind immer noch wichtig. Den Menschen kann so ermöglicht werden, was eigentlich ein Menschenrecht sein sollte: Selbstbestimmt einkaufen gehen zu können, nicht hungern zu müssen und Zugang zu Hygieneartikeln zu bekommen.

Nicht jede Person feiert Weihnachten. Nicht für jede Person, die Weihnachten feiert, sind die Weihnachtstage feierliche ...
20/12/2024

Nicht jede Person feiert Weihnachten. Nicht für jede Person, die Weihnachten feiert, sind die Weihnachtstage feierliche Tage. Viele Menschen sind diese Tage allein.
Nicht jede Person verfügt über ein großes soziales Netzwerk. Das Leben ohne gesicherten Wohnraum und in existenzieller Notlage kann einsam machen.
Nicht jede Person fühlt sich bei dem Gedanken sicher, mit der Familie in einer Wohnung zu sein.
Nicht jede Person weiß, von welchem Geld sie Geschenke und Essen einkaufen soll.
Nicht jede Person freut sich über die einsamen ruhigen Straßen, denn das erhöht die Gefahr gewalttätiger Übergriffe.

Stille Nacht, heilige Nacht ist viel zu oft: Laute und unsichere Nacht.

Es ist die Aufgabe von Politik und Gesellschaft im nächsten Jahr nachhaltige Konzepte umzusetzen, die den Bedarf an Schutzräumen (besonders für FLINTA*- Personen), ausreichenden finanziellen Mitteln und bezahlbaren Wohnräumen decken. Denn Wohnen ist Würde, Wohnen ist Menschenrecht und eigener Wohnraum bedeutet Sicherheit.

Tagesaufenthalte und Unterstützungseinrichtungen versuchen auch dieses Jahr wieder diese Lücke zu schließen und einen sicheren Ort zu bieten, an dem Menschen nicht allein sein müssen.
Zwischen dem 24. – 26.12. haben folgende Tagesaufenthalte für euch geöffnet:

24.12
08:30-13 Uhr Caritasverband, Leibnizufer 13-15
08-11 Uhr Kontaktladen Mecki, Raschplatz 8c

25.12

26.12
09-12 Uhr Szenia - Tagesaufenthalt für Frauen, Volgersweg 6
10-14 Uhr Tagesaufenthalt Nordbahnhof, Schulenburger Landstraße 34

Das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" ist auch an Feiertagen rund um die Uhr für euch besetzt. Unter der Nummer 116 016 und via Online-Beratung.

Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen* und gegen patriarchale Gewalt.Wie viele Fälle geschlechtssp...
27/11/2024

Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen* und gegen patriarchale Gewalt.

Wie viele Fälle geschlechtsspezifischer Gewalt es in Deutschland jährlich gibt lässt sich schwer sagen. Das liegt unter anderem daran, dass die Dunkelziffer immens ist.
Was aber klar ist:
Gewalt gegen Frauen* ist in Deutschland alltäglich und die Gewalt hat viele Gesichter: verbale, physische, psychische, sexualisierte und vor allem auch tödliche Gewalt. Jeden 3. Tag findet in Deutschland ein Feminizid statt. Feminizide sind die extremste Form patriarchaler Gewalt.

Wichtig ist: Für häusliche und geschlechterspezifische Gewalt braucht es kein Zuhause! Knapp 80 % der obdachlosen Frauen, haben laut BAG-W seit Eintritt ihrer Wohnungsnotfallsituation Gewalt erfahren müssen. Auch in Notunterkünften kommt es zu geschlechterspezifischer Gewalt. Ein Grund, warum diese von Frauen* häufig gemieden werden. Stattdessen werden immer wieder gewaltgeprägte Zweck- und Abhängigkeitsbeziehungen eingegangen.

Frauenhäuser sollen Schutz bieten. Diese sind in Deutschland aber unterfinanziert und überbelegt.

Es braucht endlich ein Gewalthilfegesetz, auch um die Finanzierung von Frauenhäusern abzusichern und Betroffenen einen Rechtsanspruch auf Schutz und Beratung bei häuslicher Gewalt zu garantieren.
Wir fordern bundesweite frauenspezifische und flintaspezifische Angebote in der Wohnungsnotfallhilfe. Es braucht eine Vernetzung von Frauenhäusern und Frauenberatungsstellen. Es braucht auch einen zusätzlichen Schutz von queeren Menschen und spezifische Beratungsangeboten, denn queere Menschen sind auch von patriarchaler Gewalt betroffen. Es bedarf frauen- UND flintaspezifische Schutzräume und endlich ausreichend, bezahlbare Wohnungen.

Hast du Gewalt erlebt oder erlebst noch Gewalt?
Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist ein bundesweites Beratungsangebot für Frauen*, die Gewalt erlebt haben oder noch erleben. Unter der Nummer 116 016 und via Online-Beratung werden Betroffene aller Nationalitäten, mit und ohne Behinderung – 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr beraten. Auch Angehörige und Freund:innen sowie Fachkräfte werden anonym und kostenfrei beraten.

Am 24. November ist Totensonntag.An diesem Tag wird der Verstorbenen gedacht. In der Marktkirche wird wie jedes Jahr in ...
27/11/2024

Am 24. November ist Totensonntag.
An diesem Tag wird der Verstorbenen gedacht. In der Marktkirche wird wie jedes Jahr in einer Andacht auch der verstorbenen wohnungslosen Menschen gedacht.

Im vergangenen Jahr sind mindestens 24 wohnungslose Menschen in Hannover verstorben. Einige davon waren Nutzende und Besuchende unserer Einrichtungen.
Nicht selten sterben Menschen in Wohnungsnotfällen alleine und werden ohne Trauerfeier beerdigt.

Der Gedenktag ist ein Anlass, um zusammenzukommen und der Verstorbenen zu gedenken, aber auch um darauf aufmerksam zu machen, wie anstrengend das Leben in Wohnungsnot und insbesondere auf der Straße ist. Sich jeden Tag um die Dinge zu kümmern, die für Menschen mit Wohnung selbstverständlich sind, ist anstrengend. Zudem werden insbesondere obdachlose Menschen immer öfter Opfer von tödlicher Gewalt oder Kälte. Die Sterblichkeit von Menschen in Wohnungsnot ist hoch, die Lebenserwartung niedrig. Das darf nicht so bleiben: Es ist die Aufgabe der Politik, Strukturen zu schaffen, die den Menschen ein Leben und Sterben in Würde ermöglichen und sie zu schützen vor struktureller und körperlicher Gewalt. Und es ist die Aufgabe von uns als Gesellschaft, aufeinander zu achten und solidarisch miteinander umzugehen.

Adresse

Postkamp 16
Hanover
30159

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 12:00
Dienstag 08:00 - 12:00
Mittwoch 08:00 - 12:00
Donnerstag 08:00 - 12:00

Telefon

+4951153558989

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