DGB Jugend Südosthessen

DGB Jugend Südosthessen Wir sind deine Interessenvertretung für alle Belange, die sich um das Thema Arbeit drehen. Wir setzen

02/08/2023

Viele junge Menschen starten heute und in den kommenden Wochen in die Ausbildung.

Zum Start wünschen wir alles Gute. Wir freuen uns auf euch.
Bei Fragen oder Problemen wendet euch gerne an die Gewerkschaftsjugend vor Ort!

Alle Kontakte: hessen-thueringen.dgb.de/jugend

16/03/2022

Aufruf zur Mahnwache und Kundgebung am 18.3.22

Nun sind schon zwei Jahre nach dem rassistischen Terroranschlag am 19. Februar 2020 in Hanau vergangen. Doch die Überlebenden, Angehörigen, Freundinnen und Freunde müssen immer noch für eine lückenlose Aufklärung und politische Konsequenzen kämpfen. Erst durch ihren Druck wurde der Untersuchungsausschuss im Hessischen Landtag eingeleitet, um Antworten auf die offenen Fragen und Gerechtigkeit einzufordern. Warum war die Notrufnummer an dem Abend nicht erreichbar? Wie konnte der Täter eine Waffenerlaubnis erhalten? Wieso war der Notausgang am zweiten Tatort verschlossen? Inwiefern haben die 13 SEK-Beamten eine Rolle gespielt, welche später auch in rassistischen Chats aufgefallen sind?
Allein durch privat finanzierte Recherche- und Aufklärungsarbeiten, haben sie einen Teil der Fragen beantworten können. Von der Politik und von weiteren staatlichen Institutionen wurden sie im Stich gelassen.
Umso wichtiger ist es nun, entschlossen Solidarität zu zeigen und den öffentlichen Druck auf die Politik zu steigern. Deshalb laden wir euch ein, am 18.03.22 um 16 Uhr in Wiesbaden an der Kundgebung/ Mahnwache zum Untersuchungsausschuss teilzunehmen!
Rassismus ist nicht nur ein Problem dieser einzelnen Familien. Er ist unser aller Problem, denn er spaltet die Gesellschaft und macht ein friedliches, solidarisches Miteinander unmöglich. Es kann nicht sein, dass ein Teil unserer Bevölkerung aufgrund von rassistischer Hetze in Angst und Unsicherheit leben muss! Es darf keinen rassistischen Normalzustand geben! Der politische Druck aus der Gesellschaft muss aufrechterhalten werden, denn wir alle wissen, ohne Druck lässt sich keine Forderung durchsetzen.
Wir fordern: angemessene Erinnerung, soziale Gerechtigkeit, lückenlose Aufklärung und politische Konsequenzen!
Gemeinsam einstehen – Hanau darf sich nicht wiederholen!

Ort/Zeit:
16Uhr - Dernsches Gelände -Wiesbaden

08/03/2022

Die pandemiebedingte Mehrbelastungen wurden im Wesentlichen von Frauen getragen. Viele haben ihre Arbeitszeiten reduziert, um den Spagat der Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu meistern.
Das ist ein herber Rückschlag.
Damit es mit der Gleichstellung von Frauen und Männern weiter vorangeht, braucht es starke Betriebsrätinnen und Betriebsräte, die sich für gerechte Chancen und die wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen einsetzen. Es geht um nicht mehr als Entgeltgleichheit, den gleichberechtigten Zugang zu Qualifizierungen oder effektive Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

18/02/2022

Die Gewerkschaften trauern um und solidarisieren sich mit den Opfern und Hinterbliebenen der rassistischen Anschläge in Hana am 19. Februar 2020. Wir fordern weiterhin umfassende Aufklärung der Umstände.



17/02/2022
13/02/2022
29/01/2022
27/01/2022

Heute ist der Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus. Die Worte Esther Bejaranos sind uns mahnende und warnende Worte. Damit sich Auschwitz nicht wiederholt, nichts Ähnliches geschieht, müssen wir erinnern und uns auch heute und morgen überall aktiv gegen Antisemitismus und Rassismus einsetzen.

27/01/2022
19/01/2022

Erinnerung, Gerechtigkeit, Aufklärung, Konsequenzen!

Am 19. Februar ist der rassistische Anschlag in Hanau zwei Jahre her.

Wir haben unsere Forderungen in die Öffentlichkeit getragen und mit euch gemeinsamen Druck entwickelt, um sie durchzusetzen. Für angemessene Erinnerung, soziale Gerechtigkeit, lückenlose Aufklärung und politische Konsequenzen.

Aktuell sprechen wir im Untersuchungsausschuss vor dem Hessischen Landtag über das Versagen der Behörden vor, während und nach der Tat, über die Schwerfälligkeit der Ämter bei der Unterstützung und Hilfe, über die Kälte der Bürokratie. Wir sprechen über das unverzeihliche Fehlverhalten der Sicherheitskräfte in der Tatnacht, über die Unwilligkeit und Schludrigkeit von Staatsanwaltschaft und Polizei bei den Ermittlungen, bei der Verfolgung von Spuren, bei dem Ernstnehmen neuer Bedrohungslagen, bei unserem Schutz. Wir sprechen über die wiederkehrenden Respektlosigkeiten und herabwürdigenden Gesten von Beamt:innen, Vertreter:innen von Behörden und Polizei gegenüber Angehörigen und Überlebenden und selbst gegenüber den Toten. Wir sprechen über den Normalzustand von institutionellem Rassismus.

Die Namen der Opfer unvergessen machen. Ihre Namen sollen erinnern und mahnen, den rassistischen Normalzustand im Alltag, in den Behörden, den Sicherheitsapparaten und überall zu beenden. Der rassistische Anschlag war auch ein Ergebnis der rechten Hetze von Politiker:innen, Parteien und Medien. Behörden und Sicherheitsapparate haben ihn durch ihre strukturelle Inkompetenz und Ignoranz weder verhindert noch aufgeklärt. Das ist das Zusammenspiel, das in den Handlungen Einzelner ihre mörderische Zuspitzung und Folge findet und damit sind rechte Terrorakte niemals Einzeltaten.

Schluss damit! Damit wir keine Angst mehr haben müssen, muss es politische Konsequenzen geben. Rassismus, egal in welcher Form, darf nicht mehr geduldet, verharmlost oder ignoriert werden. Wir geben keine Ruhe!

Letztes Jahr sind Menschen in über 100 Städten in Deutschland und darüber hinaus auf die Straße gegangen. Mit Bewunderung haben wir in Zeitungen und sozialen Medien eure Kraft und euren Mut gesehen. Wir fordern euch für den 19. Februar wieder dazu auf, an unserer Seite zu stehen! Wegen der Pandemie können wir nicht mit allen zusammenkommen, so wie wir es brauchen und uns wünschen. Organisiert deshalb auf den Straßen und Plätzen eurer Städte und Dörfer Kundgebungen, Demonstrationen, Gedenkaktionen! Für politische Konsequenzen!

Wir stehen zusammen und kämpfen gemeinsam.
Gegen die Angst. Für das Leben. Erinnern heißt verändern!

18/12/2021

Wir als Bildungsinitiative Ferhat Unvar organisieren am Sonntag, den 19. Dezember 2021 gemeinsam mit .hanau & einen Themenabend.

Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und Nationalismus - Was steckt hinter diesen Begriffen, wie werden sie nach der AfD definiert, inwiefern hängen diese mit der tatsächlichen Politik der sogenannten „Neuen Rechten“ zusammen und was können wir dagegen gemeinsam tun?

Diese und viele weitere Fragen werden in unserem Vortrag zu der AfD – „Der Neuen Rechten“ beantwortet.

Wir laden herzlichst zum Mitdiskutieren ein und freuen uns auf euch!

Adresse

Am Freiheitsplatz 6
Hanau
63450

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