Wir, der Förderverein "Burg Mark" Hamm e.V., suchen interessierte Mitmenschen, die sich in die Anliegen und Aufgaben unseres Vereins einbringen möchten. Aktive Mitglieder sind uns ebenso willkommen wie Bürger, welche die Umsetzung unserer Pläne und Ziele finanziell unterstützen möchten. Kontaktieren Sie uns doch einfach per E-Mail: [email protected]. Aufgaben und Zweck des Födervereins "Burg Mar
k" Hamm e.V. Die Mitglieder und Freunde des gemeinnützigen Vereins bemühen sich um den Erhalt, die Aufwertung und die Gestaltung des Bodendenkmals "Burg Mark" in Hamm/Westfalen. Die Anlage besteht aus den Erdwerken und Gräften der ehemaligen Stammburg der Grafen von der Mark. Die Burg ist heute eine öffentlich zugängliche Parkanlage und durch die gemeinsamen Anstrengungen von Vereinen, Bürgern und der Stadt Hamm wieder ein wichtiges Naherholungsgebiet mit Grünanlagen mitten in der Stadt. Des Weiteren bemüht sich der Förderverein, den Bürgern die bedeutende Geschichte des Hauses "von der Mark" und die seiner Hammer Burgen (Burg Mark, Stadtburg Hamm) sowie die Stadt- und Regionalgeschichte näherzubringen. Dazu bieten Mitglieder des Vereins auf Nachfrage Führungen auf dem Burgareal an. Der Verein fördert das kulturelle und gesellschaftliche Zusammenleben der Bürger durch Teilnahme an entsprechenden Veranstaltungen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Ausgestaltung des "Tag den offenen Denkmals" am Burghügel. Fester Bestandteil dieser jährlich stattfindenden Institution sind Führungen, Geschichtspfad, Informationsstände und mittelalterliche Gewandung. Zur Geschichte der Burg und des Hauses "von der Mark". Das Haus "von der Mark" hinterließ seine Spuren in halb Europa und zählte zum europäischen Hochadel. Die Familie stellte schon im Mittelalter Grafen, Herzöge, Fürsten, Kurfürsten, Äbte und Äbtissinnen, Bischöfe und Erzbischöfe im heutigen Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Frankreich. Sie interagierte mit den Großen seiner Zeit und war durch Heirat mit dem deutschen König und Kaiser, dem französischen König und dem englischen Königshaus verwandt. Auf dem Höhepunkt seiner Macht- und Prachtentfaltung stellte das Haupthaus der Grafen von der Mark zudem die Herzöge von Kleve, Jülich, Berg und Geldern, die Grafen von Ravensberg, Mark und Zutphen sowie die Herren von Lippstadt und Ravenstein. Ihre Hauptresidenzen waren Hamm, Kleve und Düsseldorf, doch besaßen sie auch weitere Burgen in ihren Ländern. Das aufstrebende Haus erlosch 1609, was den Jülich-Klevischen Erbfolgestreit am Vorabend des Dreißigjährigen Krieges und die Teilung seiner Länder zwischen Brandenburg und Pfalz-Neuburg zur Folge hatte. Dies begünstigte den bereits zuvor eingesetzten Niedergang der Burg Mark als Befestigungsanlage, bis schließlich die steinernen Gebäude durch den Stadtkommandanten General von Wolffersdorff für den Bau einer preußischen Kaserne abgebrochen wurden. Die Vorburg wurde dann bis weit nach dem Zweiten Weltkrieg als landwirtschaftliches Gut genutzt. Danach fiel das Gelände in einen langen Dornröschenschlaf, aus dem es kurz Mitte der 1970er Jahre erwachte, also pünktlich zur 750-Jahr-Feier der durch Adolf I. Graf von der Mark von hier aus gegründeten Stadt Hamm. Seither dämmerte die Burg unbeachtet im Schatten des Landesarbeitsgerichtes unbeachtet als Parkanlage vor sich hin. Seit 2008 bemühen sich nun die Bürger im Förderverein "Burg Mark" Hamm e.V. sowie der Stadtbezirk und seine Vereine, das historische Kleinod zu beleben und im Bewusstsein der Menschen zu halten.