15/09/2026
Am Freitag, am Tag der Obdachlosigkeit, der eigentlich nicht nötig sein sollte, stand auch das Mobil mit anderen ehrenamtlich arbeitenden Initiativen, wie z.B. den "Barber-Angels", "Zwischenstopp Straße" oder "Dein Topf", hinter dem Museum für Kunst und Gewerbe und Arzt und Pflegekraft behandelten obdach-bzw. wohnungslose Menschen. Alle machten die Menschen in Not sichtbar und erregten Aufmerksamkeit.
Am Sonntag stand das Gesundheitsmobil, wie üblich, an der Bahnhofsmission und wir behandelten in den 2 Stunden 18 Menschen.
Es schien, als sei es der Tag der Prellungen, Rücken-und Gelenkschmerzen. Für eine Person bestellten wir einen RTW. Der Mann hatte in kurzen Abständen stichartige Schmerzen in der Halswirbelsäule. Einige Tage zuvor war er im Krankenhaus Barmbek zur Diagnostik (es wurde wohl ein "Bild" gemacht), dann schilderte er 2 Tage Schmerzfreiheit. Ob er von dort auf die Straße gesetzt wurde, sich selbst entlassen hat oder augenscheinlich kein Grund für eine Krankenhausaufnahme bestand, konnten wir nicht klären. Aber wir konnten den Mann auch mit diesen starken Schmerzen nicht einfach mit ein Paar Schmerztabletten wegschicken. So blieb nichts anderes, als ihn wieder in der Klinik vorzustellen.
Im Gesundheitsmobil waren Beate, Simone und Ebi.