30/09/2025
Am 24.09. wurden wir um kurz nach 12 zu einer Brandmeldeanlage alarmiert. Auf der Anfahrt war bereits im Funk zu hören, dass die Berufsfeuerwehr zusammen mit der zu einem Feuer in einem Kleingarten fuhr. Nach kurzer Zeit wurden weiter FFs dazu alarmiert, zuerst die .neugraben und, nachdem klar war, dass die BMA korrekt ausgelöst hatte, die Rauchentwicklung aber per Knopfdruck abstellbar war (Absauganlage eines Ofen defekt), auch wir.
Es dauerte eine Weile, bis wir die korrekte Zufahrt gefunden hatten, denn typisch für Kleingartensiedlungen waren die Wege unübersichtlich: von der Straße, die in der Alarmierung stand, gingen 4 Wege in die Anlage. An der Einsatzstelle angekommen bekamen wir die Aufgabe, den Aufbau der Wasserversorgung abzuschließen. 8 B-Längen (eine ganze Schlauchhaspel) lagen bereits, aber das reichte noch nicht bis zur Einsatzstelle. Mit unserer Haspel und zwei weiteren B-Längen konnte unser HLF und 2 B-Längen weiter dann das HLF der BF, das den Verteiler einspeiste, endlich mit Wasser versorgt werden… dachten wir. Der Strom, der bei uns 18 B-Längen hinter dem Standrohr ankam, war aber viel zu gering. Daher haben wir entschieden, dass ein Verstärker in die Leitung muss. Dafür stand das LF2 der FF Eißendorf noch günstiger als wir und so haben wir zusammen mit dem Eißendorfer Maschinsten dieses LF2 als Verstärker nach 9 B-Längen in die Leitung eingebaut. Bis zum Ende der Förderstrecke waren es dann auch nur noch 9+2 B-Längen, so dass das HLF der BF ohne weitere Verstärker versorgt werden konnte und unser HLF ohne Funktion war (aber auch ohne B-Schläuche). Wir wurden daher nach ca 90 Minuten als erste FF wieder aus dem Einsatz entlassen.
Vielen Dank an für die Fotos!