17/06/2026
Hamburger Kinder mit Unterstützungsbedarf sollen ab dem Schuljahr 2026/27 Schulbegleitung erst erhalten, wenn alle anderen Maßnahmen gescheitert sind – das geht aus einem Schreiben an alle Hamburger Schulleitungen hervor.
Das kann ein volles Schuljahr dauern. Für Kinder, die diese Unterstützung brauchen, ist das keine Kleinigkeit. Es gefährdet ihre Teilhabe, ihren Alltag – und im schlimmsten Fall ihre Beschulung überhaupt.
Unsere Geschäftsführerin Kristin Alheit fordert: Die Pläne müssen ausgesetzt werden. Stattdessen braucht es einen echten Beteiligungsprozess mit allen, die es betrifft – Familien, Fachkräfte, Träger und Schulen.
Was über Jahrzehnte als inklusive Struktur aufgebaut wurde, darf nicht infrage gestellt werden. Wir sind bereit, gemeinsam bessere Lösungen zu finden – und erwarten, dass die Behörde dieses Gespräch sucht.
👉 Zur vollständigen Pressemitteilung: https://www.paritaet-hamburg.de/service/presse/detail/inklusion-braucht-fachlichkeit-paritaetischer-wohlfahrtsverband-hamburg-fordert-aussetzung-der-schulbegleitungs-plaene