Und das ist rau: Luden, Prostituierte, Kult-Kneipen, Sex-Kinos, Straßenstrich, Appartementhotels, Tabledance-Bars. Inkasso-Henry platzt der Kragen: Kiezführungen, Stadteilbegehungen und Hafen-Rundtouren im Überfluss, aber keine dabei mit einem authentischen Guide, der die Entwicklung von Hamburgs Amüsier-Bezirk hautnah miterlebt hat. „Was da teilweise für ein dummes Tüch gesabbelt wird, darf eigen
tlich keiner wissen. Und am besten verkleiden die sich auch noch. Hasenmützen und Öllaternen, das ist Tüddelkram. Da rege ich mich jedes Mal drüber auf! “Der dienstälteste und wohl prominenteste Portier auf der Reeperbahn hat sein Leben in der Welt des Rotlichts verbracht und auch auf seiner Kiez-Tour bleibt er ganz er selbst: Kiez-Original, markiger Hamburger Jung, derber Portier, Inkasso-Unternehmer, Ex-Lude, Urgestein. Kahlköpfiger Typ mit Bullenstatur, grollendes, heiseres Organ, die Arme tätowiert, Goldkettchen und blaugetönte Fliegerbrille. Keine Schonung, auch nicht für seine Touris auf Kieztour. Wer nicht pariert, wird lang gemacht. Hier ist alles echt. Die Inkasso-Henry-Kiezführung orientiert sich an biographischen Ecksteinen und subjektiven Erfahrungen. Los geht’s auf dem Spielbudenplatz zwischen dem Schmidt Tivoli-Theater und der Davidwache. Dann geht es Richtung Reeperbahn. Zwischen Herbertstraße und Großer Freiheit, Hans-Albers-Platz, Davidstraße und der Ritze werden Inkasso-Henrys Gäste in die Geheimnisse seines bewegten Lebens eingeweiht und bekommen mit dem einen oder anderen Location-Tipp einen Vorgeschmack und grünes Licht für den abendlichen Besuch im Rotlichtviertel - auf Hamburgs sündigster Meile - der Reeperbahn. Inkasso Henry's Kiezführung vermittelt seinen Gästen das Leben und Treiben rund um die Reeperbahn unverfälscht und aus erster Hand. Kulturell, historisch, sexuell und mit Milieu-Kenntnis. Kontakt: [email protected]