Hamburg für gute Integration

Hamburg für gute Integration Kernanliegen der Volksinitiative "Hamburg für gute Integration" ist die nachhaltige Integration von Geflüchteten in Hamburg. Wie kann das erreicht werden?

Unsere Forderungen
Kernanliegen der Volksinitiative "Hamburg für gute Integration" ist die nachhaltige Integration von Geflüchteten in Hamburg. Hier unsere wichtigsten Forderungen:

Nur Unterbringungen mit maximal 300 Personen! Denn Studien besagen, dass Integration nur erfolgreich verlaufen kann, wenn maximal 300 Menschen in einer Unterkunft untergebracht sind. Daher fordern wir den Senat auf, n

ur noch dezentrale Unterkünfte zu bauen, die das berücksichtigen. Bürgerbeteiligung! Wir fordern vom Senat eine echte Bürgerbeteiligung und ein Ende der wiederholten Versuche nicht gesetzeskonforme Planungen einfach durchzusetzen. Fairer Verteilungsschlüssel! Die bisherige Verteilung von Geflüchteten auf die Bundesländer (nach Königsteiner Schlüssel) ist ungerecht: Stadtstaaten wie Hamburg haben ohnehin schon Wohnungsnot und müssen dann noch überproportional viele Flüchtlinge aufnehmen. Der Senat muss für eine faire Verteilung kämpfen! Integrationskonzept! Der Senat soll sich nicht nur um die schlichte Unterbringung der Flüchtlinge bemühen, sondern Bedingungen herstellen, unter denen die nachhaltige Integration der Flüchtlinge wirklich möglich ist. Stadtentwicklungskonzept! Der Senat soll im Sinne der Bürger und der Flüchtlinge die Chance für ein integriertes Stadtentwicklungskonzept nutzen.

Wir, die damals die Volksinitiative "Hamburg für gute Integration!" initiiert haben, beobachten noch immer sehr genau, o...
14/02/2018

Wir, die damals die Volksinitiative "Hamburg für gute Integration!" initiiert haben, beobachten noch immer sehr genau, ob die Stadt die damals getroffenen Vereinbarungen auch umsetzt. Die verschiedenen Bürgerinitiativen sind nach wie vor hamburgweit über den Dachverband IFI miteinander vernetzt. Wir erwarten, dass die Vereinbarungen konsequent umgesetzt werden und kritisieren den Flüchtlingskoordinator Anselm Sprandel bzw. die Stadt für die Wiederholung alter Fehler.

ereinbart wurde u.a.:

„Mit der wachsenden Zahl von Flüchtlingseinrichtungen besteht die Möglichkeit, die Belegung größerer Standorte in Richtung auf eine 300er Belegung zu reduzieren. … Wird der Zugang wieder geringer, muss die „3x300er-Regel“ in ihren Ermessensspielräumen wieder restriktiver angewandt werden.Entwickelt sich die Zugangssituation weiter rückläufig, ist diese Regel in ihrer Anwendung (maximal 300) weiter nach unten zu steuern.“ siehe Drucksache 21/5231, S. 9

Nach den Plänen des Flüchtlingskoordinators Herrn Sprandel sieht die Situation in Hamburg allerdings wie folgt aus:

Weiterhin sind 32 von 133 Standorten dauerhaft mit mehr als 300 Flüchtlingen geplant. Statt einer deutlichen Steigerung an Standorten, verteilt über die Stadt, ist es gegenüber den Planungen von 2016 zu einer Reduzierung gekommen! Folge: Es gibt weniger Standorte, womit eine Reduzierung von größeren Standorten nicht möglich wird.

Das nennen wir offensive Fehlerfortsetzung!

Die Flüchtlingsinitiative

"Die Praxis des Senats bei der Flüchtlingsunterbringung hat dazu geführt, dass in fünf Gebieten wie befürchtet Tendenzen...
06/02/2018

"Die Praxis des Senats bei der Flüchtlingsunterbringung hat dazu geführt, dass in fünf Gebieten wie befürchtet Tendenzen der Gettoisierung und große soziokulturelle Probleme entstanden sind", sagte Jens P. Meyer, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der FDP. Für eine gelungene Integration wären von Anfang an eine kleinteilige Unterbringung und sozialer Wohnungsbau nötig gewesen.

Die Stadt veröffentlicht einmal im Jahr ihr Sozialmonitoring: In fünf Gebieten sank der Sozialstatus drastisch.

Eine gute Integration ist zu teuer? Anselm Sprandel,  der Flüchtlingsbeauftragte, verliert den Überblick. Will er den Ko...
03/02/2018

Eine gute Integration ist zu teuer? Anselm Sprandel, der Flüchtlingsbeauftragte, verliert den Überblick. Will er den Konsens mit der Volksinitiative HGI aufkündigen?

Die Volksinitiative setzte auf die dezentrale Verteilung der Flüchtlinge. Diese sollten mitten unter Hamburgern Wohnraum erhalten und nicht isoliert in Flüchtlingssiedlungen untergebracht werden. Integration statt Ghettoisierung - das war das Ziel. Und 26.000 Hamburger haben vom Senat gefordert, die Integration der Geflüchteten in den Mittelpunkt der Entscheidungen zu rücken.

Selbstverständlich kostet die Integration der Geflüchteten Geld. Aber hat Herr Sprandel sich nie mit den Kosten beschäftigt, die entstehen, wenn die Integration misslingt? Der Senat hatte geplant, Unterkünfte für 4.000 Flüchtlinge am Stadtrand zu bauen. HGI hat gefordert, Wohnungen "für alle" zu bauen, für Hamburger und Flüchlinge. Wohnungen fehlten ohnehin. Es gab schlichtweg keinen Grund, warum auf der einen Seite Siedlungen nur für Flüchtlinge entstehen sollten und auf der anderen Wohnraum nur für Hamburger. Und nun sagt Herr Sprandel, dass die damaligen Vereinbarungen zur guten Integration "zu teuer" und "nicht hilfreich" wären?

Diese Kurzsichtigkeit disqualifiziert Herrn Sprandel. Wie kann es sein, dass er als Flüchlingsbeauftragter das wesentliche Ziel seiner Bemühungen aus dem Blick verliert? Die Integration!

Ja, Hamburg hätte viel Geld sparen können. Eine gute, sinnvolle und weitsichtige Planung hätte diverse Kosten einsparen können. Die Volksinitiative hat außerdem vorgerechnet, dass die dezententrale Unterbringung der Flüchtlinge in Wohnungen (im 1/4 Mix mit Eigentums-, Miet- Sozial- und eben Flüchtlingswohnugnen) dafür gesorgt hätte, dass sehr viele öffentlich-rechtliche Unterkünfte gar nicht erst gebraucht worden wären.

Herr Sprandel, fangen Sie an zu rechnen und machen Sie Ihre Pläne - vergessen Sie dabei nicht, die mit der Integration der Flüchtlinge zusammenhängenden Themen – wie Bildung, Arbeit, Wohnen und Gesundheitsversorgung.

Ihnen sollte klar sein: Wohnraum in isolierten Bereichen - das reicht eben nicht.

Auf der Pressekonferenz zur Prognose und Planung 2018 für Erstaufnahmen und Folgeunterkünfte des Zentralen Koordinierungsstabes für Flüchtlinge (ZKF) vom 19.01.2018 hat der Leiter, Anselm Sprandel, festgestellt: „So, wie die Volksinitiative aufgetreten ist und auftritt und auch wie diese K...

Ein Jahr nach Unterzeichnung der Bürgerverträge - es gibt noch viel zu tun - wir bleiben dran
20/07/2017

Ein Jahr nach Unterzeichnung der Bürgerverträge - es gibt noch viel zu tun - wir bleiben dran

Die Bürgerverträge zur Flüchtlingsunterbringung sollen regeln, wie viele Menschen an einem Standort untergebracht werden. Nun zogen Senat und Initiativen eine erste Bilanz.

Wir freuen uns über einen Meilenstein für Hamburg. Der Verteilungsschlüssel ist ein sehr wichtiger Baustein für die erfo...
05/04/2017

Wir freuen uns über einen Meilenstein für Hamburg. Der Verteilungsschlüssel ist ein sehr wichtiger Baustein für die erfolgreiche Integration in unserer Stadt, welchen wir daher von Beginn mit vielen Ideen und konzeptioneller Arbeit unterstützt haben.

Die Stadt und die Volksinitiative "Hamburg für gute Integration" haben sich auf einen Verteilungsschlüssel für Flüchtlinge verständigt. Laut Initiativen ist es "einer von zehn Meilensteinen".

"Unstrittig ist, dass Integration am besten gelingt, wenn eine Flüchtlingsfamilie in eine intakte Hausgemeinschaft "einz...
27/03/2017

"Unstrittig ist, dass Integration am besten gelingt, wenn eine Flüchtlingsfamilie in eine intakte Hausgemeinschaft "einzieht", einbezogen wird und anfängliches Misstrauen sich durch Kennenlernen in Vertrauen wandelt.

Dass größere Siedlungen, in denen ausschließlich von der öffentlichen Wohlfahrt abhängige Flüchtlinge leben, einer Integration abträglich sind, ist ebenfalls unstrittig. Und dennoch wollten SPD und Grüne gleich mehrere solcher Siedlungen schaffen.

Verhindert haben das in Wahrnehmung ihrer staatsbürgerlichen Pflicht Bürgerinitiativen und Realpolitiker, denen am Ende die vernünftige Lösung wichtiger als die Verteidigung ideologischer Halbwahrheiten war"

Kommentar im Abendblatt zu dem u.g. Artikel:
http://www.abendblatt.de/meinung/article210065705/Die-beste-Chance-auf-Integration.html

In Deutschlands größter Siedlung sollen Studenten und Senioren leben. Noch ist der Einzug von Nicht-Flüchtlingen aber schwierig.

19/03/2017

VIN Rissen äußert sich zum Abendblattartikel vom 16.3.17

Ab heute kann jeder auf unserer Internetseite nachvollziehen, wo die Hamburger Politik die Bürgerverträge umsetzt und wo...
07/03/2017

Ab heute kann jeder auf unserer Internetseite nachvollziehen, wo die Hamburger Politik die Bürgerverträge umsetzt und wo es teilweise große Probleme gibt.

Ab heute kann jeder im Internet sehen, wie die Abmachungen in den Stadtteilen nach Meinung der Initiativen umgesetzt werden

Die Wissenschaft bestätigt es: Verteilung statt Großunterkünfte. Integration braucht integrationsfähige Nachbarschaften....
24/02/2017

Die Wissenschaft bestätigt es: Verteilung statt Großunterkünfte. Integration braucht integrationsfähige Nachbarschaften. "Die Unterkünfte sollten aber möglichst nicht in reinen Unterschicht-Vierteln eingerichtet werden, weil die Asylbewerber dort stärkeren Vorurteilen ausgesetzt sind. Gut aufgehoben sind Schutzsuchende, wenn die Behörden sie in kleinen Einheiten vor allem in Vierteln der Mittel- und Oberschicht unterbringen."

Der Widerstand gegen ein Flüchtlingsheim im noblen Hamburg-Harvestehude war entschlossen. Eine Studie nun: Plötzlich sind die meisten Anwohner froh über die Nachbarn. Wie kommt das?

Wir haben uns für mehr Regionalität und Wettbewerb beim Betrieb der Unterkünfte eingesetzt. Nun ist die erste Ausschreib...
21/11/2016

Wir haben uns für mehr Regionalität und Wettbewerb beim Betrieb der Unterkünfte eingesetzt. Nun ist die erste Ausschreibung erfolgreich beendet, als nächstes soll die Unterkunft in Rissen ausgeschrieben werden.

Im Hamburger Stadtteil Neugraben-Fischbek soll die erste Folgeunterkunft für Flüchtlinge von einem nicht städtischen Betreiber beteut werden. Den Zuschlag hat das DRK bekommen.

Hoffentlich findet der Antrag eine breite Zustimmung in der Bürgerschaft morgen, auch von den Oppositionsparteien. In Ha...
12/07/2016

Hoffentlich findet der Antrag eine breite Zustimmung in der Bürgerschaft morgen, auch von den Oppositionsparteien. In Hamburg sollte jetzt Frieden in dieser Sache einkehren, damit sich alle mit voller Kraft um die Integration kümmern können.

In Hamburgs Flüchtlingsheimen sollen künftig maximal 300 Bewohner leben. Laut rot-grüner Koalition und der Volksinitiative gegen Großunterkünfte soll dies bis Ende 2019 umgesetzt werden.

Adresse

Volkerweg 12b
Hamburg
22559

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