Mitten unter uns

Mitten unter uns Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte hat anlässlich der Befreiung Hamburgs von der nationalsozialistischen Diktatur am 3. Mai 1945 beschlossen, vom 20.

April bis zum 8. Mai 2020 die Woche des Gedenkens unter dem Titel »Mitten unter uns« zu initiieren.

Theateraufführung „Suppen Performance“ des Theaterensembles ROMPlayDie Aufführung findet statt am:📆Mittwoch, 3. Juni 202...
01/06/2026

Theateraufführung „Suppen Performance“ des Theaterensembles ROMPlay

Die Aufführung findet statt am:
📆Mittwoch, 3. Juni 2026 um 18:00 Uhr
📍Stadtteilschule am Hafen, Standort St. Pauli, Cafeteria (Bernhard-Nocht-Straße 12, 20359 Hamburg)

Das Theaterensemble ROMPLAY zeigt ein interaktives Stück, in dem die Suppe als Symbol für Gemeinschaft, Zusammenhalt und soziale Verbundenheit steht. Besonders wichtig ist, dass auch Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule am Hafen im ROMplay Theaterensemble mitspielen und die Aufführung aktiv mitgestalten.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Gesamtstrategie zur Bekämpfung des Antiziganismus und zur Förderung der gleichberechtigten Teilhabe von Sinti und Roma in Hamburg statt. Sie wird von der Behörde unterstützt und vom Öffentlichkeitsbüro Hamburg mitorganisiert.

Eine Anmeldung ist möglich unter: [email protected]

09/05/2026

Eine bewegende und vielfältige Woche des Gedenkens liegt hinter uns. Unser herzlicher Dank gilt allen ehrenamtlichen Initiativen und Einzelpersonen und den Mitarbeiter:innen der beteiligten Gedenkorte und Gedenkstätten, die die Woche des Gedenkens möglich gemacht und mitgestaltet haben – sowie allen, die die zahlreichen Veranstaltungen besucht und begleitet haben!

Gedenken bedeutet, Vergangenheit und Gegenwart miteinander zu verbinden. Es heißt, Überlebenden, Zeitzeug:innen und Angehörigen zuzuhören, allen Opfern des Holocaust zu erinnern und den Spuren der Geschichte in unserer Stadt nachzugehen. Gedenken entsteht im Gespräch, im Zusammenkommen und im gemeinsamen Engagement für eine offene und solidarische Gesellschaft. Erinnerungskultur und Demokratie gehören dabei untrennbar zusammen: Erinnern heißt auch, Verantwortung für die Gegenwart zu übernehmen und sich entschieden gegen Antisemitismus, Rassismus und Ausgrenzung einzusetzen. Es lebt davon, Erinnerung immer wieder neu und individuell zu gestalten – in unserer Nachbarschaft, in unseren Institutionen und im öffentlichen Raum.

Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte freut sich bereits auf die nächste Woche des Gedenkens 2027!


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nikolai

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Nach einem spannenden Impulsvortrag zu Franz Tügel wurde über die notwendige Auseinandersetzung mit ihm und seiner Bedeu...
08/05/2026

Nach einem spannenden Impulsvortrag zu Franz Tügel wurde über die notwendige Auseinandersetzung mit ihm und seiner Bedeutung für die Gegenwart diskutiert. Auch wurde die Frage diskutiert, wie Kirche heute Integration fördern und politischen Extremismus verhindern kann?

Es diskutieren:
- Prof. Dr. Dr. Rainer Hering, Archivar und Historiker
- Dr. Stefan Holtmann, Hauptpastor St. Jacobi
- Marvin Becker, Dissertation zum Thema „Die Deutschen Christen als „Christen der Zukunft“? Nationalprotestantische Netzwerke, Einstellungen und Diskurse in Westdeutschland von 1945 bis in die 1970er Jahre“

+++English below+++Ein bewegender Abend im Metropolis Kino: "Emerging from the Shadows" zeigt, wie Musik selbst in und n...
06/05/2026

+++English below+++

Ein bewegender Abend im Metropolis Kino: "Emerging from the Shadows" zeigt, wie Musik selbst in und nach dunkelsten Zeiten Hoffnung und Würde bewahren kann. Großer Dank an die Regisseurin Veronika Emily Pohl, die Moderation Insina Lüschen sowie an die beeindruckende Cellistin Kristina Reiko Cooper und den Dirigenten Constantine Orbelian für diesen Einblick und ihre wichtige Arbeit!

A touching evening at the Metropolis Cinema: "Emerging from the Shadows" shows how music can preserve hope and dignity even in and after the darkest of times. A huge thanks to director Veronika Emily Pohl, presenter Insina Lüschen, the impressive cellist Kristina Reiko Cooper and conductor Constantine Orbelian for this insight and their important work!






05/05/2026

Die Omas gegen Rechts Hamburg-Süd verbinden Gedenkarbeit mit einem klaren Einsatz gegen Antisemitismus, Rassismus und jede Form von Menschenfeindlichkeit. Sie tragen historische Themen in Schulen, Stadtteile und an Orte der Verfolgung und stellen dabei immer die Frage nach ihrer Bedeutung für die Gegenwart. Für eine Gedenkveranstaltung zur Euthanasie im Kinderkrankenhaus Rothenburgsort wurden sie von der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte mit dem Förderpreis „Verantwortung – damals und heute“ 2026 in Gedenken an Esther Bejarano ausgezeichnet.



Gedenkveranstaltung für die Euthanasie-Opfer in Rothenburgsort.Der thematische Fokus der Veranstaltung liegt auf den Kin...
04/05/2026

Gedenkveranstaltung für die Euthanasie-Opfer in Rothenburgsort.

Der thematische Fokus der Veranstaltung liegt auf den Kindermorden im Krankenhaus Rothenburgsort 1940-45.
Auch wird es um eine Kinderärztin gehen, die an den Morden im Krankenhaus beteiligt war und noch bis in die 80er Jahre in Harburg praktizierte und als Heimärztin im Kinderkurheim Ehestorf tätig war.
Darüber hinaus behandelt die Veranstaltung die Frage, was rechte Parteien von heute mit Menschen mit Behinderung vorhaben.

🎤 Sprechen werden:
babel, Journalist - recherchierte zu den Morden in Rothenburgsort.

Prof. Johannes Richter, Rauhes Haus - forschte zur Kinderverschickung und dem Umgang mit Kindern mit Behinderung.

, Journalistin - recherchierte über rechte Parteien heute und Menschen mit Behinderung.

Im Anschluss findet ein Gespräch zu den Vorträgen statt.

📆 08.05.2026
📍Haus der Kirche, in den Räumen der "Brücke"

Organisiert wird die Veranstaltung von den

03/05/2026

Esther Bejarano über den 3. Mai 1945 - den Tag ihrer Befreiung. Ein Moment zwischen unvorstellbarem Leid und dem Beginn eines lebenslangen Kampfes gegen das Vergessen. Ihre Stimme bleibt.

Dieser bewegende Dokumentarfilm stellt die frage, wie es Künstler:innen schaffen, selbst in dunkelsten Zeiten nicht aufz...
02/05/2026

Dieser bewegende Dokumentarfilm stellt die frage, wie es Künstler:innen schaffen, selbst in dunkelsten Zeiten nicht aufzugeben sondern kreativ und sensibel zu bleiben.

Durch den Abend begleiten werden: Kristina Reiko Cooper (Cellistin/Protagonistin), Constantine Orbelian (Dirigent/Protagonist), Veronika Emily Pohl (Regisseurin)

Die Moderation übernimmt Insina Lüschen.

🗓 4. Mai um 19:00 Uhr 📍 Metropolis Kino Hamburg








01/05/2026

Mit der Auszeichnung von Holger Artus (Hauptpreis) würdigt die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte sein langjähriges und unabhängiges Engagement in der lokalen Erinnerungsarbeit. Seine Arbeit setzt bewusst im unmittelbaren Lebensumfeld an – in Straßen und Stadtteilen, dort, wo Menschen während des Nationalsozialismus verfolgt, deportiert und ermordet wurden. Mit Nachbarschaftsbriefen, biografischen Recherchen, Stolperstein-Initiativen und Gedenkaktionen bringt er Geschichte zurück in den Alltag.
Sein Ansatz ist niedrigschwellig, lokal verankert und macht deutlich, dass die Verbrechen des Nationalsozialismus nicht abstrakt sind, sondern mitten in unserer Gesellschaft stattgefunden haben. Ein besonderer Fokus seiner Arbeit liegt auf bislang wenig beachteten Opfergruppen, darunter die verfolgten und ermordeten Sinti und Roma sowie die italienischen Militärinternierten, die in Hamburg als Zwangsarbeiter ausgebeutet wurden.



Führung durch die Wanderausstellung "Die Kinder vom Bullenhuser Damm" im Bezirksamt Hamburg Mitte.📆 bis 18. Mai 2026 📍 F...
30/04/2026

Führung durch die Wanderausstellung "Die Kinder vom Bullenhuser Damm" im Bezirksamt Hamburg Mitte.

📆 bis 18. Mai 2026
📍 Foyer des Bezirksamtes Hamburg-Mitte .
🕑 Mo-Fr von 06-18:00 Uhr

Die Wanderausstellung „Die Kinder vom Bullenhuser Damm" der ehrenamtlichen Vereinigung Kinder vom Bullenhuser Damm erzählt die Geschichte der 20 Kinder im Alter von 5-12 Jahren, die von November 1944 bis April 1945 im Konzentrationslager Neuengamme für medizinische Experimente missbraucht wurden.

Zur Vertuschung der Versuche wurden die 10 Mädchen und 10 Jungen kurz vor Kriegsende in die als KZ-Außenlager genutzte Schule am Bullenhuser Damm im Stadtteil Rothenburgsort gebracht und im April 1945 in den dortigen Kellerräumen von der SS ermordet. Der Verein hat heute Kontakte zu vielen Familien der Kinder vom Bullenhuser Damm, die heute in vielen Ländern der Welt leben.

Vielen Dank an Gunnar Geertz, der eine Gruppe von Mitarbeitenden des Bezirksamts durch die Ausstellung führte.

Adresse

Hamburg Mitte
Hamburg

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