10/06/2026
Das BSW Halle/Saalekreis hat Andreas Neubert einstimmig als Direktkandidaten für den Wahlkreis 35 (Halle I) nominiert. Die Aufstellungsversammlung fand am gestrigen Abend im halleschen Brauhaus statt. Andreas Neubert, 57 Jahre alt und Vater von drei Kindern, wuchs in Halle-Neustadt auf. Nach seinem Abitur an der EOS „August Hermann Francke“ studierte er in Halle, Jena und Prag. Beruflich ist Neubert als Archäologe tätig. In seiner Freizeit nimmt er seit vielen Jahren regelmäßig an Langstreckenläufen teil.
Der Wahlkreis 35 umfasst die Stadtteile Halle-Neustadt, Dölau, Nietleben, Heide-Nord und Lettin und zählt mit rund 40.000 Wahlberechtigten zu den bedeutenden Wahlkreisen der Region. Andreas Neubert betont die besondere Situation von Halle-Neustadt: „Dieser Stadtteil besitzt eine vielfältige Bevölkerungsstruktur und stellt einen sozialen Brennpunkt dar, in dem sich viele der großen gesellschaftlichen Herausforderungen unseres Landes bündeln. Gerade hier brauchen die Menschen eine starke Stimme und eine politische Alternative jenseits der etablierten Parteien und der AfD.“
Neubert gilt als Mensch leiser Töne, der keine einfachen Antworten auf komplexe Fragen gibt. Seine Stärken liegen in einer ruhigen, differenzierten und ausgleichenden Arbeitsweise, die von Ausdauer und Verlässlichkeit geprägt ist. Vor seinem Beitritt zum BSW im Jahr 2024 war er parteipolitisch nicht aktiv.
Der Kandidat betont seine persönliche Verbindung zur Stadt Halle und sein Verständnis für die Unsicherheit vieler Menschen, etwa durch befristete Beschäftigungsverhältnisse: „Viele Menschen leben heute unter prekären Bedingungen, was nicht nur das Einkommen, sondern auch Zeit, Familie und gesellschaftliche Teilhabe betrifft. Diesen Menschen möchte ich eine stärkere Stimme geben.“ Er unterstreicht die Bedeutung offener und sachlicher Debatten, die verbinden statt spalten, und sieht darin einen wichtigen Schlüssel für die politische Arbeit im Wahlkreis.