Halle sagt Ja: Hallenserinnen und Hallenser für Roma und für die Silberhöhe

Halle sagt Ja: Hallenserinnen und Hallenser für Roma und für die Silberhöhe Halle sagt Ja! Hallenserinnen und Hallenser für Roma und für die Silberhöhe. Gegen die gefühlte Bedrohung. Für einen sachlichen Blick

Aus dem Selbstverständnis von „Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage“: Gemeinsam für ein weltoffenes Halle (Saale)
Wir verstehen uns als zivilgesellschaftliches und überparteiliches Bündnis, das allen Hallenserinnen und Hallensern offen steht, die unser Selbstverständnis anerkennen und aktiv unterstützen. Zudem begreifen wir uns als lernendes Bündnis und sind offen für neue Mitstreiter/inn

en und Ideen. Alle am Bündnis Beteiligten setzen sich aktiv und selbstkritisch mit Ausgrenzung und Alltagsrassismus in den eigenen Strukturen auseinander. Als zivilgesellschaftliches Bündnis wollen wir dem Oberbürgermeister beziehungsweise der Stadtverwaltung sowie den Stadträtinnen und Stadträten Ansprech- und Kooperationspartner sowie Berater zugleich sein, um gemeinsam Handlungsstrategien abzustimmen und umzusetzen. In unserer Arbeit fühlen wir uns den folgenden Grundsätzen verpflichtet:
- Gewaltfreiheit
- Vernetzung lokaler Akteure
- Pluralität der Aktionsformen
- Gegenseitige Anerkennung und Wertschätzung der im Bündnis organisierten Einzelpersonen und Organisationen
- Transparenz der Entscheidungsstrukturen
- "Halle gegen Rechts" steht mit zahlreichen Initiativen und Kampagnen in Kontakt und arbeitet mit diesen lokal und überregional zusammen. NUR GEMEINSAM KÖNNEN WIR ERFOLGREICH SEIN!

27/11/2014

Wie der Presse mittlerweile zu entnehmen ist, wurde die angekündigte rassistische Demo am 5.12. mittlerweile unter dem Motto "Asylflut stoppen" angemeldet. Das Bündnis Halle gegen Rechts ruft zu Gegenprotesten auf und hat ebenfalls eine Versammlung angemeldet. Sagt euren Freund_innen und Mitstreiter_innen Bescheid. Wir sagen "Nein" zum Rassismus in Halle und überall! Weitere Infos folgen...

Und wieder einer der Pseudovorwürfe als Lüge entlarvt!
27/10/2014

Und wieder einer der Pseudovorwürfe als Lüge entlarvt!

Sie machen Müll, sie machen Lärm, sie betteln: mit diesen und ähnlichen Argumenten versucht eine Gruppe rechtsgerichteter auf der Silberhöhe Stimmung gegen die dort lebenden Roma zu machen. Doch im Internet stellt einer der Initiatoren einer Bürgerinitiative gegen die Roma weitere Vorwürfe auf. Es k…

Aufruf zur Kundgebung: /morgen!/„Für Solidarität und Mitgefühl mit den Betroffenen von rassistischer Hetze und Gewalt“Se...
16/09/2014

Aufruf zur Kundgebung: /morgen!/

„Für Solidarität und Mitgefühl mit den Betroffenen von rassistischer Hetze und Gewalt“

Seit Anfang Juli dieses Jahres existieren verschiedene Facebook-Gruppen in denen Bewohner_innen der Silberhöhe ihre rassistischen und antiziganistischen Stereotype gegenüber neu zugezogenen Familien aus Rumänien artikulieren. Dort wird offen menschenfeindliche Hetze gegenüber Menschen betrieben, die von ihrem Recht, als EU-Bürger_innen den Wohnort innerhalb der EU-Länder frei wählen zu können, Gebrauch machen und sich in Halle (Saale) ein besseres Leben erhoffen. Es dauerte nicht lange, bis die ersten Sprühereien mit rassistischen und NS-verherrlichenden Inhalten im Stadtbild auftauchten.
Anfang August fand eine Demonstration regionaler, antifaschistischer Gruppen statt, die sich offensiv gegen die in sozialen Netzwerken betriebene Hetze richtete. Die Betreiber_innen der Facebook-Gruppen konterten daraufhin mit einer Gegendemonstration unter dem Titel „Wir wohnen hier- wo wohnt Ihr?“. An der Demonstration nahmen ungehindert Personen teil, die durch Kleidungsstücke und/oder Sprechchöre ihre neonazistische und menschenverachtende Gesinnung zur Schau stellten. Im Umfeld der Demo waren an dem Tag außerdem zahlreiche Gruppen von gewaltbereiten Personen, darunter Neonazis und Hooligans, unterwegs. Ziel dieser Personen war es, gegenüber außenstehenden eine Drohkulisse aufzubauen.
Nach den Demonstrationen ging die Hetze im Internet ungebrochen weiter und es wurde die Einrichtung einer sogenannten Bürgerwehr angekündigt, die laut Selbstauskunft für Ruhe und Ordnung sorgen will. Tatsächlich handelt es sich hierbei aber um den Versuch ein Klima der Angst bei den zugezogenen Familien und deren Unterstützer_innen zu erzeugen. Wie stark der Einfluss der menschenfeindlichen Hetze in der Silberhöhe mittlerweile ist, zeigt ein Angriff vom 11. September. An dem Tag wurden eine rumänische Frau und ihr 2jähriges Kind aus einer Gruppe Minderjähriger heraus rassistisch beleidigt. Danach wurde das Kind mit einem Gegenstand ins Gesicht geschlagen.
Auch dieser bisherige Höhepunkt der Eskalation in der Silberhöhe bringt die Hetzer_innen nicht zum Nachdenken. Im Gegenteil, nur zwei Tage nach der Tat wurde ein Rundgang der sogenannten Bürgerwehr für Mittwoch, den 17.09. (bzw. den heutigen Mittwoch) angekündigt.
Laut dem im Internet verbreiteten Aufruf wollen diese Personen „einmal in der Woche auf die Straße gehen und Flagge zeigen“.
Wir nehmen nicht hin, dass selbsternannte Ordnungshüter versuchen, andere Menschen zu bedrohen und anzugreifen. Wir zeigen uns solidarisch mit allen Betroffenen rassistischer, antiziganistischer Hetze und Gewalt. Wir sind mit allen solidarisch und gesprächsbereit, die sich für ein offenes Klima in der Silberhöhe einsetzen.
Wir bitten Sie/Euch deshalb zur Kundgebung des Bündnisses „Halle gegen Rechts“ am 17.09.2014 ab 18.45 Uhr in die Silberhöhe auf den Platz zwischen dem S-Bahnhof Silberhöhe und Wilhelm-von-Klewitz-Straße (Platz vor dem Gesundheitszentrum) zu kommen und mit uns ein deutliches Zeichen der Solidarität mit den rumänischen Familien zu setzen.

“Für Solidarität und Mitgefühl mit den Betroffene von rassistischer Hetze und Gewalt“

Weitere Infos zu „Halle gegen Rechts“ sind hier verfügbar:
http://www.halle-gegen-rechts.de/
https://www.facebook.com/pages/Halle-gegen-Rechts-Bündnis-für-Zivilcourage/191079504261942

Herzliche Einladung zum nächsten Plenum am 15.9. um 18.00 Uhrhiermit möchte ich euch alle recht herzlich zum nächsten Plenum, am 15.09.2014 von Halle gegen Rechts einladen.

Erst rassistische und antiromaistische Hetze, nun ein Angriff. Das macht uns betroffen.
12/09/2014

Erst rassistische und antiromaistische Hetze, nun ein Angriff. Das macht uns betroffen.

Am Donnerstagnachmittag kam es in der Silberhöhe zu einer ausländerfeindlichen Attacke auf eine Roma-Frau. Die 26-Jährige saß mit ihrem kleinen Sohn auf den Treppenstufen eines leerstehenden Hauses in der Staßfurter Straße. Gegen 15.45 Uhr kam eine Gruppe von etwa sechs bis acht Kindern und Jugendli…

"Solche Ressentiments sind langlebig und werden über Generationen weitergegeben. Sei es ausschweifende Sexualität, Kinde...
03/09/2014

"Solche Ressentiments sind langlebig und werden über Generationen weitergegeben. Sei es ausschweifende Sexualität, Kindesraub oder "parasitäres" Verhalten wie Betteln und Stehlen: Teile der Mehrheitsgesellschaft schreiben Sinti und Roma pauschal und generell Eigenschaften zu. Dadurch wird nicht nur eine fremde Gruppe mit bestimmten Eigenschaften konstruiert, sondern solche Ressentiments sind auch elementar wichtig, um die eigene "Wir"-Gruppe als "normal" zu bestätigen."

http://www.tagesschau.de/inland/sinti-roma-antiziganismus-100.html

Vorurteile und offene Ablehnung gegen Roma und Sinti sind in Deutschland weit verbreitet. Aktuelle Studien zeigen, wie tief die Ressentiments sitzen. Auch medial wird das Bild vom kinderraubenden "Zigeuner" gezeichnet.

"Was Sozialbetrug angeht, erfasst die Polizei ihn in zwei unterschiedlichen Kategorien. Ihre Statistik zählt den "Betrug...
02/09/2014

"Was Sozialbetrug angeht, erfasst die Polizei ihn in zwei unterschiedlichen Kategorien. Ihre Statistik zählt den "Betrug zum Nachteil von Sozialversicherungen und Sozialleistungsträgern" und den "sonstigen Sozialleistungsbetrug". Im vergangenen Jahr gab es in der ersten Kategorie genau 60 Tatverdächtige mit bulgarischer und rumänischer Staatsbürgerschaft. In der zweiten Kategorie gab es 135; insgesamt sind das 195. Wohlgemerkt, es geht um Verdächtige, nicht um verurteilte Betrüger."

http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-08/migration-armutszuwanderung-bulgarien-rumaenien

Die Initiative der Bundesregierung gegen sogenannte Armutszuwanderer bringt kaum Neues und sie schadet der Wirtschaft. Die wahren Probleme liegen anderswo.

05/08/2014

Die soziokulturelle Kinder- und Jugendeinrichtung Lalok Libre in Schalke bietet jungen Zuwanderern (nicht nur) in der schulfreien Zeit Spaß und Chancen. Kulturbedingte Konflikte sind an der Tagesordnu

02/08/2014

Im ehemaligen deutschen Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau ist des Völkermordes an den Sinti und Roma während der NS-Zeit gedacht worden. Vor 70 Jahren wurde dort ein Vernichtungslager aufgelöst. Die Teilnehmer warnten auch vor Rassismus in der Gegenwart.

Am 2. August 2014, wird in unserer Nachbarstadt Leipzig der im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma gedacht.Als...
01/08/2014

Am 2. August 2014, wird in unserer Nachbarstadt Leipzig der im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma gedacht.

Als „Porajmos“ (dt. „das Verschlingen“) wird in Romanes der Genozid an den Sinti und Roma während der Zeit des Nationalsozialismus bezeichnet. Trauriger Höhepunkt des Völkermordes war der 2. August 1944, der sich dieses Jahr zum 70. Mal jährt. An diesem Tag wurde der Abschnitt BIIe im Konzentrationslager Auschwitz geräumt und die 2897 noch verbliebenen Sinti und Roma in den Gaskammern ermordet. Allein in Auschwitz starben zwischen Februar 1943 und August 1944 19300 in diesem Abschnitt untergebrachte Menschen. Insgesamt fielen hunderttausende Sinti und Roma den N***s zum Opfer. In Deutschland ist das Bewusstsein für die leidvolle Geschichte der größten Minderheit Europas und die eigene Verantwortung dafür jedoch kaum ausgeprägt.

Gedenkveranstaltung am 2. August 2014, 16:00, am Denkmal für die ermordeten Sinti und Roma am Schwanenteich in Leipzig!

Aufruf zum Gedenken am 2. August 2014, am Denkmal für die ermordeten Sinti und Roma am Schwanenteich in Leipzig! Als „Porajmos“ (dt. „das Verschlingen“) wird in Romanes der Genozid an den Sinti und...

01/08/2014

Studie „Antiziganismus in der deutschen Öffentlichkeit“
In dieser Untersuchung werden die Wirkungsmechanismen antiziganistischer Ressentiments in den Medien erstmals im Detail analysiert. Dabei geht es weniger um extreme Beispiele von Vorurteilen als vielmehr um subtile Formen antiziganistischer Denkstrukturen.

Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma

31/07/2014

In einem Dossier hat der Mediendienst Integration einige Zahlen und Fakten zum Thema SInti und Roma zusammengestellt.

Wie viele Sinti und Roma leben in Deutschland? Was tut die EU für die Integration von Roma in europäischen Ländern? Warum ist es falsch, "Armutsmigranten" als Synonym für die Minderheit zu verwenden?

31/07/2014

Die Mär vom kriminellen Ausländer:
Das Gutachten "Migration und Jugenddelinquenz - Mythen und Zusammenhänge" im Auftrag des Mediendienstes Integration ist von Dr. Christian Walburg und aktuell im Juli veröffentlicht worden.

Adresse

Große KlausStr. 11
Halle
06108

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