Neuroblick - Neue Perspektiven bei Autismus & Neurodivergenz

Neuroblick - Neue Perspektiven bei Autismus & Neurodivergenz Soz.-päd. spezialisiert und neuro-sensibel: Beratung, Verdachts-Abklärung, Aufklärung & Unterstützung - vor Ort im Raum Sachsen-Anhalt & bundesweit online

02/04/2026

Helles Licht, laute Geräusche oder unübersichtliche Strukturen – was für viele kaum auffällt, kann für autistische Schülerinnen und Schüler zu echten Lernbarrieren werden.

Im Forschungsprojekt schAUT haben Forschende gemeinsam mit der autistischen Community untersucht, welche Hürden es im Schulalltag gibt und wie sich diese abbauen lassen.

Die gute Nachricht: Oft sind es einfache Maßnahmen mit großer Wirkung. Dazu gehören z. B. regulierbares Licht, ruhigere Lernumgebungen, klare Tagesstrukturen oder gezielte Schulungen für das Kollegium.

Was autistischen Kindern hilft, hilft übrigens allen: Eine reizarme und strukturierte Lernumgebung fördert Konzentration, Wohlbefinden und Lernerfolg für jede und jeden. 📚✏️

"Im Licht der Ostersonne bekommen die Geheimnisse der Erde ein anderes Licht." (F.v.Bodelschwingh)In diesem Sinne schöne...
02/04/2026

"Im Licht der Ostersonne bekommen die Geheimnisse der Erde ein anderes Licht." (F.v.Bodelschwingh)
In diesem Sinne schöne und sonnige Oster-Feiertage!

Pünktlich zum heutigen Welt-Autismus-Tag ist der erste NEUro-Blick-Newsletter fertig geworden :).

Mehr Infos zur "Orientierung für den Arbeitsalltag" gibt es hier:
https://www.neuroblick.de/neu-praxisinstrument/

12/03/2026
Unsere kleine "Werkstatt":Wobei, aus welchem Grund und womit könnte dies wohl hilfreich sein? ;)
12/03/2026

Unsere kleine "Werkstatt":
Wobei, aus welchem Grund und womit könnte dies wohl hilfreich sein? ;)

Warum pädagogische und therapeutische Konzepte nicht immer für alle gelten:
07/03/2026

Warum pädagogische und therapeutische Konzepte nicht immer für alle gelten:

24/02/2026

✨Heute Morgen stand wieder ein Kind vor mir,
das nicht mehr konnte.

Kein Trotz.
Kein „keine Lust“.
Sondern ein Körper im Alarm.

Und trotzdem muss es zur Schule gehen.

Wegen der Schulpflicht.
Wegen der Fehlzeiten.
Wegen der Noten.
Wegen der Angst vor Konsequenzen.

„Zielgleich“ wird es genannt.

Das bedeutet:
gleiche Anforderungen,
gleiches Tempo,
gleiche Bewertung.

Egal, wie viel Kraft es kostet.

Ein Goldfisch im Glas
soll auf denselben Baum klettern
wie der Affe.

Und wenn er es nicht schafft,
wird mehr Motivation verordnet.
Mehr Druck.
Mehr Anstrengung.
Mehr Gespräche.
Mehr „Du musst doch“.

Was niemand misst,
ist der Preis.

Ein Nervensystem,
das jeden Morgen
schon im roten Bereich startet.

Reize wie Nadelstiche.
Pausen ohne Pause.
Soziale Codes ohne Anleitung.
Ein Stundenplan,
der keine Regulation zulässt.

Und wenn das Kind nachmittags zerbricht,
heißt es oft:
„In der Schule ging es doch.“

Ja.
Weil es funktioniert hat.
Weil es funktionieren musste.
Nicht, weil es ihm gut ging.

Und zu Hause?

Da sitzt eine Mutter,
die selbst kaum noch Kraft hat.
Die reguliert,
statt einfach nur Mutter sein zu dürfen.
Die ein Kind mühsam zusammenflickt,
das sie nicht kaputt gemacht hat.
Die hält,
statt gehalten zu werden.

Eltern haben Angst vor Bußgeldern,
wenn sie ihr Kind nicht schicken.
Kinder haben Angst vor Noten,
wenn sie nicht liefern.

Und dazwischen steht ein System,
das Anpassung verlangt,
aber Anpassungen in seinen Strukturen
kaum vorsieht.

Es gibt wunderbare Lehrkräfte.
Die sehen.
Die verstehen.
Die mehr geben, als sie müssten.

Aber auch sie arbeiten in engen Rahmen.
In Klassen, die zu groß sind.
In Plänen, die zu starr sind.
In Bewertungssystemen,
die Vielfalt nicht wirklich abbilden.

Das Kind ist nicht zu wenig belastbar.
Es wird zu viel Gleichheit verlangt,
von Nervensystemen,
die unterschiedlich gebaut sind.

Inklusion bedeutet nicht,
dass Kinder lernen,
sich selbst wegzudrücken.
Inklusion bedeutet,
dass Strukturen beweglich werden.

Und solange ein Schultag
für manche Kinder
Überlebensmodus bedeutet,
sollten wir nicht fragen,
warum sie nicht funktionieren,
sondern warum wir es verlangen.

Wenn ich nach so einem Schultag
nach Hause fahre,
merke ich:

nicht nur die Kinder sind müde.
Ich bin es auch.
Wir Eltern sind es auch.
Die, die wir begleiten, sind es auch.

Nicht,
weil diese Kinder anstrengend sind.
Sondern weil wir sie jeden Tag
durch ein System tragen,
das nicht für sie gebaut wurde.

Ich habe aufgehört mich zu fragen,
warum manche Kinder nicht mehr können.

Ich frage mich nur noch,
wie lange wir noch so tun,
als müssten sie es.💛✨

Fachwissen 2026 - gemeinsam hinsehen und verstehen: Im Alltag entstehen viele Belastungssituationen lange, bevor ein Kin...
16/02/2026

Fachwissen 2026 - gemeinsam hinsehen und verstehen: Im Alltag entstehen viele Belastungssituationen lange, bevor ein Kind eine Diagnose erhält.
Früh zu erkennen, wie ein Kind wahrnimmt und reguliert, kann entscheidend sein – für seine Entwicklung und für die Entlastung im pädagogischen Alltag.

Die Inhalte des Kurses entstehen aus der Praxis heraus, werden fortlaufend reflektiert und weitergedacht – Erfahrungen aus dem Alltag fließen immer wieder ein.

Mehr Infos im Flyer und auf meiner Website: www.neuroblick.de

Manchmal ist es eine Weile still - aber "hinter den Kulissen" passiert, neben den alltäglichen Abläufen, ganz viel - Wei...
02/02/2026

Manchmal ist es eine Weile still - aber "hinter den Kulissen" passiert, neben den alltäglichen Abläufen, ganz viel - Weiterentwicklung, Vernetzung, Projektplanungen. Ich bin selbst gespannt 🙂.
Ein Thema, was mir täglich begegnet und mir sehr am Herzen liegt ist die Aufklärung zum "neurodivergenten Krisenmodus" - viel zu viele Kinder sind diesem dauerhaft ausgesetzt und befinden sich, statt in einer Verbesserung, in einer Art "Negativ-Spirale" - nicht, weil sie "krank oder kaputt" sind, sondern weil oft das Verständnis über die Bedeutung und damit der förderliche Ansatz fehlt.

Manchmal ist es eine Weile still - aber "hinter den Kulissen" passiert, neben den alltäglichen Abläufen, ganz viel - Wei...
02/02/2026

Manchmal ist es eine Weile still - aber "hinter den Kulissen" passiert, neben den alltäglichen Abläufen, ganz viel - Weiterentwicklung, Vernetzung, Projektplanungen. Ich bin selbst gespannt :).

Ein Thema, was mir täglich begegnet und mir sehr am Herzen liegt ist die Aufklärung zum "neurodivergenten Krisenmodus" - viel zu viele Kinder sind diesem dauerhaft ausgesetzt und befinden sich, statt in einer Verbesserung, in einer Art "Negativ-Spirale" - nicht, weil sie "krank oder kaputt" sind, sondern weil oft das Verständnis über die Bedeutung und damit der förderliche Ansatz fehlt.

Zeit für Besinnung, Entschleunigung und Dankbarkeit - so möchte ich allen bisherigen Weg-Begleitern, Unterstützern, Elte...
23/12/2025

Zeit für Besinnung, Entschleunigung und Dankbarkeit -
so möchte ich allen bisherigen Weg-Begleitern, Unterstützern, Eltern und ihren wundervollen Kindern sowie allen Fachkräften & Interessierten - und ganz besonders auch meiner Familie von ganzem Herzen danken ❤️ - für ein unglaublich intensives und ereignisreiches Jahr 2025.

Adresse

Zinksgartenstraße 14
Halle
06108

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Neuroblick - Neue Perspektiven bei Autismus & Neurodivergenz erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen