Stadtarchiv Halle (Saale)

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12/06/2026

📸 Auf den Spuren von Helga Paris – Fotoworkshop für Erwachsene

Wie hat sich Halle seit den 1980er Jahren verändert? Welche Orte erkennen wir wieder und welche Geschichten erzählen sie heute?

Im Rahmen der Ausstellung „Helga Paris. Häuser und Gesichter. Halle 1983–85“ laden das Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) und die Volkshochschule Adolf Reichwein zu einem dreitägigen Fotoworkshop ein.

Nach einer exklusiven Führung durch die Ausstellung mit Kuratorin Dr. Jule Schaffer begeben wir uns gemeinsam mit Fotograf und Dozent Robert Schwabe auf fotografische Spurensuche durch Halle. Inspiriert von den eindrucksvollen Schwarzweiß-Aufnahmen von Helga Paris erkunden wir bekannte Orte, entdecken Veränderungen im Stadtbild und lernen verschiedene fotografische Techniken kennen, um eigene Stadtporträts zu gestalten.

📅 Termine
▪️ Fr, 19.06.2026 | 15–17.30 Uhr
Ausstellungsführung im Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)
▪️ Sa, 20.06.2026 | 10–14 Uhr
Workshop in der VHS
▪️ So, 21.06.2026 | 10–13.15 Uhr
Workshop in der VHS

💶 Kosten
70 € inkl. Museumseintritt, Kuratorinnenführung und Druckkosten

📱 Bitte eigene Smartphone- oder Spiegelreflexkamera mitbringen.

🔗 Anmeldung über die Volkshochschule Adolf Reichwein:
www.vhs-halle.de

Und immer gerne: Share your pic



Bildnachweis |
Helga Paris: aus der Serie: Häuser und Gesichter. Halle 1983–85, Silbergelatine/Vintage Print, 22,8 x 34 cm, Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale), Repro: Kulturstiftung Sachsen-Anhalt © Nachlass/Estate Helga Paris

Raupenplage in Halle – kein neues PhänomenDie aktuell wieder auftretende Problematik rund um den Eichenprozessionsspinne...
12/06/2026

Raupenplage in Halle – kein neues Phänomen

Die aktuell wieder auftretende Problematik rund um den Eichenprozessionsspinner sorgt vielerorts für Aufmerksamkeit. Doch Massenvermehrungen von Raupen – und die damit verbundenen Folgen – sind kein neues Phänomen.

So liest man in den Annalen des hallischen Stadtsyndikus Thomas Cresse:
„Im Anfang des Maiens sind soviel Rauppen gewesen, daß sie nicht alleine das Gartengewächse verderbt, sondern auch die Bäume in den Wäldern so gar abgefressen, daß sie wie Reisig gestanden. Das Ungeziefer hat auf allen Wegen und Straßen so dicke und viel gelegen, daß man nicht vorbeigehen, sondern mit den Füßen zertreten musten.“ (Cresses Annalen, StAH H A 1, Bd. 5, fol. 15. – vereinfachte Transkription*)

Die eindrucksvolle Schilderung macht deutlich: Insektenplagen beschäftigen die Menschen seit Jahrhunderten. Während heute vor allem die gesundheitlichen Risiken durch die Brennhaare des Eichenprozessionsspinners im Fokus stehen, dokumentieren historische Quellen vor allem die sichtbaren Schäden an Natur und Landwirtschaft.

Mehr zum Eichenprozessionsspinner in der Saalestadt:
https://halle.de/leben-in-halle/klimaschutz-und-umwelt/natur-und-artenschutz/eichenprozessionsspinner-in-der-saalestadt

*Originaltext: „: Eodem anno 1502 im Anfang des Maiens sind soviel rauppen gewesen daß sie nicht alleine das garten gewachse vorderbet sondern auch die beume in den walden so gahr abgefressen daß sie wie besemreiß (=Reisig bzw. blattlose Zweige) gestanden, das ungeziver hatt uf allen wegen und straßen so dicke und viel gelegen das man nicht vorbey gehen sondern mitt dem fußen zertretten musten„

Text: Felix Maurer

04/06/2026

Zusammen mit dem Institut für Landesgeschichte veranstaltet unser Verein am Mittwoch, dem 10. Juni, gleich einen weiteren Abend zur Stadtgeschichte:

Wider alle Kriegs-Raison. Das Schicksal Halles im Siebenjährigen Krieg (1756–1763)

Es spricht Prof. Dr. Marian Füssel aus Göttingen im Saal des Landesmuseums für Vorgeschichte über die Stadt Halle im Siebenjährigen Krieg.
Die Stadt Halle war im Siebenjährigen Krieg (1756–1763) wiederholt Ziel von Überfällen durch Soldaten der Armeen Österreichs, Frankreichs und des Reiches und litt dabei offenbar stärker als viele andere deutsche Universitätsstädte. Brandschatzung, Arretierung des Magistrats bei Wasser und Brot, schwerste Kontributionen, Plünderung und Geiselnahme lauteten die Klagen.
Auch konfessionelle Animositäten spielten dabei eine Rolle, bis hin zu dem Gerücht, dass die Franckeschen Stiftungen von den katholischen Besatzern in ein Jesuitenkollegium umgewandelt werden sollten. Der Vortrag rekonstruiert die Erfahrungen der Stadtbewohner, das reichsweite mediale Echo der Vorgänge und die Gründe für die eklatanten Verstöße gegen die Regeln der zeitgenössischen Kriegführung.

10. Juni, 18 Uhr, Landesmuseum für Vorgeschichte, Hörsaal, Richard-Wagner-Straße 9, Seiteneingang

Der Eintritt ist frei, alle Interessierten sind auch hier herzlich eingeladen.

Mehr zur Arbeit des Vereins unter www.stadtgeschichte-halle.de

04/06/2026

Herzliche Einladung zum Stadtrundgang mit Andreas Stahl am 8. Juni 2026

Am 8. Juni, 18 Uhr geht es zusammen mit dem Bauforscher Andreas Stahl auf einen Rundgang, um die ehemals umfangreiche hallische Stadtbefestigung zu erkunden.

Treffpunkt: Leipziger Turm

Der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

02/06/2026

📷 Fotoausstellung im Literaturhaus Halle

1987 begann die Fotografin Konstanze Göbel (*1950), die Stadt Halle (Saale) und ihre Menschen in einfühlsamen Bildern zu dokumentieren. Auftraggeber war der Rat des Bezirkes Halle, der das Zusammentreffen von neuer und alter Architektur festhalten wollte – mit einem positiven Blick auf die Neubauten und die Umbruchsituation in der Stadt.

Doch Göbels Aufnahmen zeigen eine Stadt voller Widersprüche in klaren, oft nachdenklich stimmenden Bildern. Ihre Fotografien fangen nicht nur die visuelle Anziehungskraft dieses urbanen Panoramas ein, sondern auch die herausfordernde Lebenssituation seiner Bewohner:innen. Erstmalig wird die gesamte Serie aus 50 Fotografien in Halle (Saale) ausgestellt.

Eine Ausstellung des Kunstmuseum Moritzburg Halle - Saale in Zu­sam­men­arbeit mit dem Literaturhaus Halle.



Sachsen-Anhalt.de Kultur im Osten halle365

Das Puzzle fügt sich zusammenDie Händelfestspiele 2026 stehen bevor – ein willkommener Anlass, den Blick auf Georg Fried...
29/05/2026

Das Puzzle fügt sich zusammen

Die Händelfestspiele 2026 stehen bevor – ein willkommener Anlass, den Blick auf Georg Friedrich Händel und die Hallische Händel-Ausgabe zu richten. Seit 1955 entsteht in Halle eine wissenschaftlich-kritische Gesamtausgabe von Händels Werken, die bis 2031 auf rund 116 Bände anwachsen soll.

Für die Edition seiner Werke ist die Arbeit mit Originalquellen unersetzlich: Autographen, Abschriften und frühen Drucken, die heute in Archiven und Bibliotheken in verschiedenen Ländern aufbewahrt werden.
Wie aus diesen verschiedenen Quellen ein verlässlicher Notentext entsteht, welche Entscheidungen dabei zu treffen sind und warum ohne Archive keine Gesamtausgabe denkbar ist, steht im Mittelpunkt dieser Folge von „Unboxing History“. Dr. Hendrik Wilken, Musikwissenschaftler und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hallischen Händel-Ausgabe, gibt Einblicke in die Editionspraxis und erzählt, weshalb die Arbeit manchmal einem Puzzle gleicht, das sich Stück für Stück neu zusammensetzt.

Jetzt hören auf:
https://halle.de/kultur-tourismus/stadtgeschichte/stadtarchiv/podcast/folge-7-haendel

oder direkt auf spotify:
Podcast Unboxing History Stadtarchiv Halle (Saale), Folge 7: https://open.spotify.com/episode/7gRny84eFXzZ5zEGbrnGPV

Händel-Haus • Händel-Festspiele Halle

29/05/2026

Das Puzzle fügt sich zusammen

Die Händelfestspiele 2026 stehen bevor – ein willkommener Anlass, den Blick auf Georg Friedrich Händel und die Hallische Händel-Ausgabe zu richten.

Seit 1955 entsteht in Halle eine wissenschaftlich-kritische Gesamtausgabe von Händels Werken, die bis 2031 auf rund 116 Bände anwachsen soll.

Für die Edition seiner Werke ist die Arbeit mit Originalquellen unersetzlich: Autographen, Abschriften und frühen Drucken, die heute in Archiven und Bibliotheken in verschiedenen Ländern aufbewahrt werden.

Wie aus diesen verschiedenen Quellen ein verlässlicher Notentext entsteht, welche Entscheidungen dabei zu treffen sind und warum ohne Archive keine Gesamtausgabe denkbar ist, steht im Mittelpunkt dieser Folge von „Unboxing History“. Dr. Hendrik Wilken, Musikwissenschaftler und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hallischen Händel-Ausgabe, gibt Einblicke in die Editionspraxis und erzählt, weshalb die Arbeit manchmal einem Puzzle gleicht, das sich Stück für Stück neu zusammensetzt.

Jetzt hören auf:
https://halle.de/kultur-tourismus/stadtgeschichte/stadtarchiv/podcast/folge-7-haendel

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Podcast Unboxing History Stadtarchiv Halle (Saale), Folge 7: https://open.spotify.com/episode/7gRny84eFXzZ5zEGbrnGPV

Die sich Anfang des 20. Jahrhunderts ausbreitende Verwendung elektrischen Stroms zur Energieversorgung brachte das halli...
29/05/2026

Die sich Anfang des 20. Jahrhunderts ausbreitende Verwendung elektrischen Stroms zur Energieversorgung brachte das hallische Stromnetz an seine Leistungsgrenzen, besonders die äußeren Stadtbezirke waren nur schlecht angebunden. Die Erneuerung des Stromnetzes mit Umspann- und Umformerstationen an Schwerpunkten der Stromversorgung wurden notwendig. Das Hauptumspannwerk sollte im Zentrum der Stadt errichtet werden. Da auf dem Marktplatz keine freie Fläche verfügbar war, fiel die Standortwahl auf den Hallmarkt unterhalb der Westtürme der Marienkirche. Dieser städtebaulich und denkmalpflegerisch anspruchsvollen Aufgabe nahm sich der Stadtbaurat Wilhelm Jost an. Seine architektonische Vision wurde zunächst mit Holzmodellen am Standort simuliert, wie auf Slide 2 und 3 zu sehen ist. Das Ziel, dass Kirche und Umspannwerk optisch miteinander verschmelzen und letzteres als Teil der Sakralarchitektur wahrgenommen werden kann, lässt sich bis heute aus dem Bau ablesen.

Der Bau des Umspannwerkes wurde im Jahr 1924 abgeschlossen. Das Baumaterial wurde in Loren transportiert und von Straßenbahnwagen zur Baustelle gezogen. Die Belieferung des Werkes mit Strom erfolgte zunächst mittels eines 15.000-Volt-Kabels vom Elektrizitätswerk am Holzplatz aus, bevor dieser vom Hallmarkt weitergeleitet wurde. In den Seitenflügeln des Umspannwerkes befanden sich Wohnungen für Mitarbeiter der Stadtwerke, die fünf vom Hallmarkt aus sichtbaren Bögen ermöglichten die Be- und Entlüftung der Umspannstation. Die große Terrasse zum Hallmarkt diente zudem bis 1989 als Tribüne für Großveranstaltungen.

Seit 2011 beherbergt das Untergeschoss des ehemaligen Werkes einen Supermarkt, das Obergeschoss ein Restaurant und einen Friseursalon.

Themenjahre Halle
Stadtwerke Halle

Adresse

Rathausstraße 1
Halle
06108

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Montag 10:00 - 15:00
Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00

Telefon

+493452213300

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