AG Antifa

AG Antifa AG Antifa ― Halle
www.agantifa.com Die AG Antifa besteht mittlerweile seit mehr als 27 Jahren. aufklärerischen Denkens.

Sie beruft sich auf einen Antifaschismus, der an der Kritischen Theorie Theodor W. Adornos und Max Horkheimers geschult ist und stellt dementsprechend den Antisemitismus ins Zentrum ihrer Betrachtung des Nationalsozialismus. Sie hält es darüber hinaus mit Horkheimers Diktum, dass heute die Gesellschaft nur durch den Antisemitismus richtig verstanden werden kann. Aufgrund ihres zentralen Betätigungsfeldes, der Universität, setzt sich die Arbeitsgruppe zwar regelmäßig in kritischer Weise mit studentischen Verbindungen, die ihre Rolle bei der Zerstörung der Weimarer Republik noch heute leugnen oder verniedlichen, auseinander. Aufgrund historischer Erfahrungen vom Nationalbolschewismus der zwanziger und dreiiger Jahre bis hin zu linken Gruppen, die sich die Vernichtung Israels, des Staates der Überlebenden des Holocaust, auf ihre Fahnen geschrieben haben, weiß sie jedoch, dass auch die politische Linke nicht stets mit der Partei der Aufklärung identisch ist. Sie versucht, dieses Wissen in und mit ihren Veranstaltungen zu reflektieren. Im Zentrum ihrer Arbeit steht dementsprechend weniger die Aufdeckung rechter Strukturen oder Aktivitäten gegen Neonaziaufmärsche und ‑versammlungen (auch wenn dies im Einzelfall durchaus wichtig sein mag). Der AK Antifa organisiert vielmehr Vorträge, Seminare, Diskussionsveranstaltungen und Filmreihen, die über das enge Feld Neonazismus und Neue Rechte hinausweisen. Antifaschismus, so ihre Überzeugung, beginnt nicht bei der Sitzblockade gegen den Neonaziaufmarsch, er besteht vielmehr in der Stärkung kritischen, d.h. Aktuelle Informationen zu den jeweiligen Veranstaltungen finden sich auf der Website des Arbeitskreises.

Einen Tag nach dem 25. Jahrestag der Anschläge auf das World Trade Center in New York, sechs Wochen nach dem Anschlag au...
12/09/2026

Einen Tag nach dem 25. Jahrestag der Anschläge auf das World Trade Center in New York, sechs Wochen nach dem Anschlag auf den CSD in Berlin und drei Jahre nach den tätlichen Angriffen auf Teilnehmer des CSD in Halle wollten wir dort heute mit einem Flugblatt daran erinnern, dass es außer dem Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt noch andere und wohl auch größere Gefahren für queere Menschen gibt. Eine Erinnerung, die dringend nötig zu sein scheint, bedenkt man, wie geschichtsvergessen und NS-relativierend die Veranstalter für den heutigen CSD geworben haben. Die Nutzung des rosa Winkels auf ihren Mobilisierungsplakaten, der in Konzentrationslagern als Erkennungszeichen für homosexuelle Häftlinge diente, zeigt, wie dreist das Leid dieser Menschen für die Solidarisierung gegen die AfD instrumentalisiert wird. Während über die tödliche Gefahr durch queerfeindliche Anhänger des Propheten beim CSD gar nicht gesprochen wird. Im Folgenden wird das von uns verteilte Flugblatt dokumentiert.

𝗪𝗘 𝗪𝗜𝗟𝗟 𝗗𝗔𝗡𝗖𝗘 𝗔𝗚𝗔𝗜𝗡!

Warum der islamistische Anschlag auf den Berliner CSD nicht nur ein Angriff auf queeres Leben war, sondern auf die freiheitliche Lebensweise im Allgemeinen.

Oder: Warum die queere Community nicht schweigen sollte, wenn sie für dumm verkauft wird.

zum Flugblatt: http://agantifa.com/2026/09/we-will-dance-again/

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Einen Tag nach dem 25. Jahrestag der Anschläge auf das World Trade Center in New York, sechs Wochen nach dem Anschlag auf den CSD in Berlin und drei Jahre nach den tätlichen Angriffen auf Teilnehmer...

Der hilflose Antipopulismus.Was erklärt den Erfolg des Rechtspopulismus?Jungle World 2026/36, Disko, 03.09.2026
06/09/2026

Der hilflose Antipopulismus.

Was erklärt den Erfolg des Rechtspopulismus?

Jungle World 2026/36, Disko, 03.09.2026

AG Antifa Halle: Was erklärt den Erfolg des Rechtspopulismus?

Unser Beitrag in der aktuellen Jungle World 2026/36, Disko, 03.09.2026https://jungle.world/artikel/2026/36/der-hilflose-...
06/09/2026

Unser Beitrag in der aktuellen Jungle World 2026/36, Disko, 03.09.2026

https://jungle.world/artikel/2026/36/der-hilflose-antipopulismus

Der hilflose Antipopulismus.

Was erklärt den Erfolg des Rechtspopulismus?

Angriffe auf den Sozialstaat, der Übergang von Industriegesellschaft zur flexiblen Dienstleistungsökonomie und der Zerfall homogener Milieus: Der Rechtspopulismus ist Ausdruck tiefgreifender gesellschaftlicher Umbrüche, angesichts derer sich die herkömmlichen Formen der Parteiendemokratie im Niedergang befinden. Sein Erfolg würde den Zerfall der bestehenden gesellschaftlichen Ordnung weiter beschleunigen.
Link in den Kommentaren 👇

Folgendes Flugblatt verteilten wir heute auf der Vorabend-Demo zur Landtagswahl in Halle: http://agantifa.com/2026/09/de...
05/09/2026

Folgendes Flugblatt verteilten wir heute auf der Vorabend-Demo zur Landtagswahl in Halle: http://agantifa.com/2026/09/der-hilflose-antipopulismus/

𝗙𝗹𝘂𝗴𝗯𝗹𝗮𝘁𝘁: 𝗗𝗲𝗿 𝗵𝗶𝗹𝗳𝗹𝗼𝘀𝗲 𝗔𝗻𝘁𝗶𝗽𝗼𝗽𝘂𝗹𝗶𝘀𝗺𝘂𝘀

Angesichts des Durchmarschs der AfD fällt den Organisatoren dieser Demo kaum mehr ein, als zu betonen, dass sie „Antifa bleiben“ wollen (was offenbar eigens versichert werden muss) – und sich unabhängig vom Staat und von der Logik sozialer Medien machen zu wollen. Das verkündet ausgerechnet eine Gruppe, deren Kernaktivität im Posten inhaltsleerer Insta-Storys besteht. Für die Demo wird dann mit einem Online-Filmchen geworben, das bis ins letzte Detail auf Social-Media-Logik und einer fast faschistoid anmutenden Feuer-und-Flamme-Nacht-und-Nebel-Ästhetik beruht. Auch die Demo selbst soll wohl vor allem „coole Bilder“ produzieren, die sich dann wieder für Insta verwursten lassen. Dazu passt auch der Aufruf: Er reiht Banalitäten und Floskeln aneinander und versucht, sie mit Angebervokabular aufzupimpen. Was hier als antifaschistischer Protest auftritt, ist vor allem symbolische Politik – und Ausdruck von Hilflosigkeit. Diese Hilflosigkeit mag im konkreten Fall auch auf Denkfaulheit basieren: Der „Antifa-bleiben!“-Antifaschismus erschöpft sich darin, „gegen Nazis“ und die AfD zu sein, die CDU doof zu finden und sich von den schlimmsten Auswüchsen der roten Gruppen zu distanzieren – nur nicht von sich selbst und eigenen liebgewonnenen Gewissheiten. Allerdings hat die Hilflosigkeit auch ein objektives Moment. Der folgende Text untersucht den Aufstieg des Populismus und fragt, warum man angesichts der gesellschaftlichen Entwicklungen, die ihn hervorbringen, tatsächlich nahezu hilflos ist. Lest ihn, wenn ihr wieder zu Hause seid, oder werft ihn weg, wenn euch vor allem die „coolen Bilder“ und antifaschistischer Gemeinschaftskitsch interessieren.

zum Text: http://agantifa.com/2026/09/der-hilflose-antipopulismus/

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Der Beitrag erschien zuerst in: Jungle World 2026/36, Disko, 03.09.2026

https://jungle.world/artikel/2026/36/der-hilflose-antipopulismus

Der hilflose Antipopulismus.
Was erklärt den Erfolg des Rechtspopulismus?

Angesichts des Durchmarschs der AfD fällt den Organisatoren dieser Demo kaum mehr ein, als zu betonen, dass sie „Antifa bleiben“ wollen (was offenbar eigens versichert werden muss) – und sich unabhängig vom Staat und von der Logik sozialer Medien machen zu wollen. Das verkündet ausgerechnet...

Diesen Donnerstag im VL Ludwigstrasse:— Vortrag und Buchvorstellung mit Jan Ge**er𝗙𝗹𝘂𝗰𝗵𝘁𝗽𝘂𝗻𝗸𝘁 𝗘𝗻𝘁𝗲𝗯𝗯𝗲𝗗𝗲𝗿 𝗹𝗶𝗻𝗸𝗲 𝗧𝗲𝗿𝗿𝗼𝗿𝗶𝘀𝗺...
14/06/2026

Diesen Donnerstag im VL Ludwigstrasse:

— Vortrag und Buchvorstellung mit Jan Ge**er

𝗙𝗹𝘂𝗰𝗵𝘁𝗽𝘂𝗻𝗸𝘁 𝗘𝗻𝘁𝗲𝗯𝗯𝗲
𝗗𝗲𝗿 𝗹𝗶𝗻𝗸𝗲 𝗧𝗲𝗿𝗿𝗼𝗿𝗶𝘀𝗺𝘂𝘀 𝘂𝗻𝗱 𝗜𝘀𝗿𝗮𝗲𝗹

18. Juni 2026 — 19 Uhr
VL Ludwigstrasse 37, Halle

Im Juni 1976, vor ziemlich genau fünfzig Jahren, entführte ein deutsch-palästinensisches Terrorkommando eine Passagiermaschine, die von Tel Aviv nach Paris unterwegs war. Sie wurde nach Entebbe in Uganda um-geleitet. Im Verlauf der Entführung trennten die Geiselnehmer – Mitglieder der Revolutionären Zellen und der Volksfront zur Befreiung Palästinas – jüdische von nicht-jüdischen Passagieren. Als Geiseln behielten sie ausschließlich Juden. Damit tauschte das Kommando „sozialrevolutionäre Maßstäbe gegen die der Sippenhaft“ ein, wie eine selbstkritische Gruppe der Revolutionären Zellen später schrieb. Zeitgenössische linke Kritik, die über die allgemeine Verurteilung von Flugzeugentführungen hinausging, blieb jedoch aus. Für Empörung sorgte vor allem die israelische Befreiung der Geiseln. In der Entführung nach Entebbe kulminierte einmal mehr die antizionistische Verbalmilitanz, die von der Protestbewegung seit 1967 gepflegt wurde. Zugleich gehört sie zur Vorgeschichte der Begeisterung, mit der ein nicht unerheblicher Teil der globalen Linken auf das antisemitische Massaker vom 07. Oktober 2023 reagierte.

Jan Ge**er ist Historiker und Politikwissenschaftler.

Donnerstag, 18. Juni 2026 — 19 Uhr VL, Ludwigstraße 37, Halle Vortrag und Buchvorstellung mit Jan Ge**er Im Juni 1976, vor ziemlich genau fünfzig Jahren, entführte ein deutsch-palästinensisches...

05/05/2026

An der hallischen Kunsthochschule Burg Giebichenstein ist das Flugblatt mit dem Titel „Die Burg unterstützt Genozid“ von Studenten des Hauses aufgetaucht, in dem die Jüdische Gemeinde von Halle wüs…

VERANSTALTUNGSHINWEIS:Mittwoch, 22. April — 18 UhrHörsaal XX, MelanchthonianumUniversitätsplatz 9, Halle𝗪𝗮𝘀 𝗴𝗲𝗵𝘁 𝗺𝗶𝗰𝗵 𝗜𝗿...
16/04/2026

VERANSTALTUNGSHINWEIS:

Mittwoch, 22. April — 18 Uhr
Hörsaal XX, Melanchthonianum
Universitätsplatz 9, Halle

𝗪𝗮𝘀 𝗴𝗲𝗵𝘁 𝗺𝗶𝗰𝗵 𝗜𝗿𝗮𝗻 𝗮𝗻?

Ein Abend voller iranischer Kultur, Musik und der andauernden Revolution an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Seid dabei bei einem lebendigen und nachdenklichen Treffen, bei dem wir Euch einen Einblick in diese Themen geben möchten:

• Iranische Kultur und die sozialen Realitäten im Iran

• Einblicke in die aktuelle politische Lage und die Revolution

• Live-Musik, inspiriert von iranischen Traditionen

• Leichte Erfrischungen und Snacks zum Ausklang des Abends

— Eine Veranstaltung der iranischen Gemeinde

Statement der AG NTFK zur Konzertabsage der Postpunk-Band Gwendoline am 10. April in Halle: http://nokrauts.org/2026/04/...
12/04/2026

Statement der AG NTFK zur Konzertabsage der Postpunk-Band Gwendoline am 10. April in Halle:
http://nokrauts.org/2026/04/nennen-wir-die-antisemiten-beim-namen/

𝗡𝗲𝗻𝗻𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝗱𝗶𝗲 𝗔𝗻𝘁𝗶𝘀𝗲𝗺𝗶𝘁𝗲𝗻 𝗯𝗲𝗶𝗺 𝗡𝗮𝗺𝗲𝗻!

Ob dogmatisch oder undogmatisch, parteiförmig oder autonom, bunt oder schwarz gekleidet: Die Linke liebt Fahnenappelle. Mal sind es die Flaggen von Nationalstaaten, mal von Bewegungen, mal von Staaten im Wartestand. Dass nicht wenige davon für Fragwürdigkeiten, viele sogar für Mord und Totschlag stehen, interessiert sie dabei kaum.

Unter dem roten Banner mit Hammer und Sichel, unter dem man sich lange sammelte, wurden Millionen verhaftet, in Gulags gesperrt und ermordet. Die Fahne Kubas, die man noch immer manchmal auf Demonstrationen sehen muss, steht nicht nur für Massenhinrichtungen, sondern auch für die Verfolgung von Homosexuellen. Das beliebte Antifa-Banner wiederum verweist unmittelbar auf die stalinistische „Antifaschistische Aktion“ der 1930er Jahre.

Die Liste ließe sich fortführen: von den kurdischen Farben, unter denen die PKK lange Zeit Blut-und-Boden-Ideologie betrieb, bis zum Parteifeudel der Linkspartei, des offiziellen Nachfolgers der SED, die nonkonforme Jugendliche – Hippies, Punks, Blueser – in Jugendwerkhöfe sperrte, wo sie malträtiert und nicht selten gebrochen wurden.

Die Feld-, Wald- und Wiesen-Linke blendet solche Verbrechen zuverlässig aus; die etwas Klügeren erklären, der Symbolgehalt sei eben ambivalent – und haben damit nicht einmal völlig Unrecht. Die sowjetische Flagge steht zum Beispiel nicht nur für Gulag, den Hitler-Stalin-Pakt oder den Einmarsch in Prag 1968, sondern eben auch für die Niederschlagung des Nationalsozialismus und die Befreiung von Auschwitz.

Nur bei einer Flagge darf es noch nicht einmal Ambivalenzen geben: Es ist die des jüdischen Staates. Hängt sie ausnahmsweise einmal in einem linken Veranstaltungsort, setzt ein Reflex ein: Künstler sagen ab, distanzieren sich, der Mob tobt. Dieselben Bands, denen es sonst nicht zu blöd ist, unter den unerquicklichsten Mordlappen aufzutreten, entdecken ausgerechnet hier ihr moralisches Gewissen.

So auch in Halle. Die französische Postpunk-Band Gwendoline sagte ihren Auftritt im VL, organisiert vom Cheesecake-Kollektiv, kurzfristig ab. Die Begründung: die Sorge um den eigenen Ruf.

Diese Sorge entzündete sich selbstverständlich nicht an der Fahne der Antifaschistischen Aktion, nicht an kurdischen Symbolen, dem iranischen Shir-o-Khorshid oder an sonstigen politischen Insignien vor Ort. Sie machte sich einzig und allein an der israelischen Flagge fest, die dort aus Solidarität mit den Opfern des palästinensischen Terrorangriffs vom 7. Oktober 2023 hängt.

Für diesen Doppelstandard gibt es zwei Erklärungen. Die erste heißt Konformismus: das Einknicken vor dem antisemitischen Druck der eigenen Szene, der sich in den letzten Tagen zuverlässig über Social Media entlud.

Die zweite heißt Judenhass. Wer dem jüdischen Staat Dinge vorwirft, die ihn bei anderen nicht interessieren, oder ihm schlicht Ungeheuerlichkeiten andichtet, ist kein „Kritiker der ultrarechten israelischen Regierung“, wie es im gleichgeschalteten Duktus von Deutschlandfunk und Radio Corax, CDU, SPD, BSW, FDP, Grünen und Linkspartei heißt, sondern: Antisemit.

Was auch immer bei Gwendoline oder den Dutzenden anderen Gwendolines, die sich landauf, landab weigern, bei israelsolidarischen Veranstaltern aufzutreten, den Ausschlag gegeben hat: Das Ergebnis ist identisch. Die Konformisten, die selten ganz ohne antisemitische Ressentiments auskommen, stärken die Antisemiten – und erledigen deren Geschäft gleich mit. Hannah Arendt hat es einmal so formuliert: Entscheidend war nie, was die Feinde taten, sondern was die Freunde zuließen.

Auch deshalb wird es Zeit, die entsprechenden Absagen nicht einfach hinzunehmen. Im Gegenteil: Tun wir den zahllosen Gwendolines darum den Gefallen und helfen ihnen dabei, in den Kreisen, auf die sie offensichtlich schielen, einen guten Ruf zu erlangen. Bezeichnen wir sie also als das, was sie ganz objektiv auch sind: als Antisemiten.

Vielleicht hat das sogar noch einen Nebeneffekt. Vielleicht trägt es dazu bei, dass diejenigen, die sich ein gewisses Maß an Restvernunft bewahrt haben, dreimal überlegen, Geld für die Musik der Pierres, Mickaels, Romains und Jean-Philippes auszugeben, wenn sie an Orten auftreten, die besser zu ihrem Ruf als Konformisten und Antisemiten passen. Wegtreten!

Solidarität mit Israel!

AG No Tears for Krauts
April 2026

Nennen wir die Antisemiten beim Namen! Veröffentlicht am 11. April 2026 von nokrauts Zur Konzertabsage der Postpunk-Band Gwendoline am 10. April in Halle Ob dogmatisch oder undogmatisch, parteiförmig oder autonom, bunt oder schwarz gekleidet: Die Linke liebt Fahnenappelle. Mal sind es die Flaggen ...

Wer sich auf einen schönen Konzertabend am Freitag im VL gefreut hat, wurde leider durch die gestrige Absage des Events ...
09/04/2026

Wer sich auf einen schönen Konzertabend am Freitag im VL gefreut hat, wurde leider durch die gestrige Absage des Events durch die Veranstalter Cheesecake enttäuscht. Nicht etwa, weil die Mitglieder der französischen Band Gwendoline plötzlich erkrankt wären. Auch kein tragischer Umstand führte zur kurzfristigen Absage. Der Grund war ein altbekannter: Die Band fühlt sich nicht wohl dabei, in einem Haus zu spielen, in dem eine Israelfahne hängt.

Lädt ein israelsolidarisches Hausprojekt eine im linken Kulturkosmos aufstrebende Band ein, kann man inzwischen fast schon mit einer Absage rechnen — meist aufgrund des Drucks von linken Freunden Palästinas, so auch in diesem Fall.

Statt des Konzerts findet nun ein Kneipenabend im VL statt. Und der wird sich auch ohne die Gesellschaft jener Bauchlinken lohnen, die sich beim Anblick eines Davidsterns unwohl fühlen. Wir werden jedenfalls vor Ort auf Cheesecake und das VL anstoßen.

Am Israel Chai!

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Universitätsplatz 10
Halle (Saale)
06108

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