Haiger - immer ein Lächeln voraus

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Gemeinsam radeln. Gemeinsam Co² sparen 🌍Die Städte Haiger und Dillenburg sind auch 2026 wieder gemeinsam beim STADTRADEL...
16/06/2026

Gemeinsam radeln. Gemeinsam Co² sparen 🌍
Die Städte Haiger und Dillenburg sind auch 2026 wieder gemeinsam beim STADTRADELN dabei!

📅Aktionszeitraum: 8. bis 28. August
🚲 Gemeinsame Touren, schöne Strecken & jede Menge Fahrrad-Feeling warten auf euch!

Ob zur Arbeit, zum Einkaufen, zum Sport – beim Stadtradeln geht es darum, Alltagswege bewusst mit dem Fahrrad zurückzulegen. Jeder Kilometer zählt: für weniger CO₂, mehr Bewegung und einfach Spaß am Radfahren. ☀️

👉 Klickt euch durch den Beitrag und checkt die Tourentermine, Strecken & Treffpunkte aus! Vielleicht ist genau eure nächste Lieblingsrunde dabei.

Mitmachen können alle, die in Haiger oder Dillenburg wohnen, arbeiten, zur Schule gehen oder in einem Verein aktiv sind. Unter www.stadtradeln.de könnt ihr euch registrieren und Kilometer eintragen - das geht auch per App!

Grafiken: Lea Siebelist/Stadt Haiger

Stadtradeln

16/06/2026

🔥 SONNENWENDFEUER AN DER HAIGERER BLOCKHÜTTE 🔥

Wenn die Tage am längsten sind, feiern wir gemeinsam einen ganz besonderen Sommerabend! 🌅
Freut euch auf ein stimmungsvolles Sonnenwendfeuer an der Blockhütte des Westerwaldvereins Haiger – mit gemütlicher Atmosphäre, leckerem Essen und kühlen Getränken. 🍻🌭🔥

🥾 Für alle Wanderfreunde gibt es eine professionell geführte Wanderung zur Blockhütte.
📩 Anmeldung zur Wanderung bis zum 16.06.2026 unter:
[email protected]

📅 Freitag, 19.06.2026
🕕 Ab 18:00 Uhr
📍 Blockhütte des Westerwaldvereins Haiger

Vor Ort erwarten euch:
🌭 Frisch gegrillte Würstchen
🍺 Kalte Getränke
🔥 Großes Sonnenwendfeuer
🌲 Gemeinschaft & Sommerabendstimmung

Kommt vorbei und verbringt mit uns einen besonderen Abend mitten in der Natur! ✨

Eine Veranstaltung von Haiger verein(t).

Sommerabend Mittelhessen Wandern OutdoorEvent Feuer HaigerEvents Gemeinschaft Sonnenwende

Im Graben, am Schreibtisch und auf der WindkraftanlageFrank Ohlenburger feiert 40-jähriges Jubiläum bei den Stadtwerken„...
15/06/2026

Im Graben, am Schreibtisch und auf der Windkraftanlage

Frank Ohlenburger feiert 40-jähriges Jubiläum bei den Stadtwerken

„Meine Eltern waren froh, als sie hörten, dass ich zu den Stadtwerken gehe“, erinnert sich Frank Ohlenburger: „Heute, 40 Jahre später, kann ich das verstehen. Ich habe keinen Tag bereut.“ Ohlenburger, seit vier Jahren technischer Betriebsleiter des Haigerer Versorgers, wurde jetzt von Bürgermeister Mario Schramm für seine große Treue und sein Engagement geehrt. „Bleib so, wie Du bist“, bat Schramm, der Ohlenburger seit Jahren als Kollegen kennt und mit ihm auch bei vielen städtischen Veranstaltungen zusammengearbeitet hat.
Ohlenburger hatte 1980 eine Ausbildung zum Elektroanlageninstallateur bei der Gebrüder Weiß KG in Frohnhausen begonnen und eine zweite Ausbildung zum Energieanlagenelektroniker drangehängt. Einige Monate arbeitete er bei der Firma Rittal und absolvierte seinen Wehrdienst bei der Bundeswehr. „Als die Info aus dem Rathaus kam, dass die Stadtwerke einen Betriebselektriker suchen, musste ich nicht lange überlegen“, blickt er zurück.
Im Mai 1986 begann seine Beschäftigung, Ende 1988 bekam er das Angebot der Stadtwerke, seinen Elektromeister zu machen. „Rückblickend bin ich besonders meiner Frau Ute dankbar, die mich während der vierjährigen Meisterausbildung an der Abendschule mit viel Geduld, Verständnis und Unterstützung begleitet hat“, sagt Ohlenburger: „Sie war in dieser Zeit mein wichtigster Rückhalt und hat einen entscheidenden Beitrag zum erfolgreichen Abschluss geleistet.“
1993 wechselte der Elektromeister vom Arbeiter- ins Angestelltenverhältnis, seit 2022 ist er technischer Betriebsleiter. Ohlenburger kann sich noch gut an den ersten Arbeitstag 1986 erinnern, als ein Stromausfall in der Schmiedegasse behoben werden musste. Der Schaltschrank von damals steht immer noch und enthält innen eine kleine Signatur des Elektro-Fachmanns.

Kostenloses Eis für Haigerer Schüler

Gerne denkt er an die ein oder andere originelle – und manchmal heikle – Situation zurück. Viele Textor-Schüler erinnern sich mit Ohlenburger an einen Stromausfall im Stadtzentrum, bei dem die Kühltruhen eines Einzelhändlers abzutauen begannen. „Weil das Eis nicht mehr zu retten war, wurde es an die Schulkinder verschenkt“, berichtet Ohlenburger. Er hat Zeit beim Strippenziehen in Gräben verbracht, sitzt aber auch viel am Schreibtisch – und wenn es sein muss, dann trifft man den Elektromeister auch auf den Windkraftanlagen auf der Kalteiche an. Muss zum Beispiel die Wetterstation kontrolliert werden, dann steht „Ohle“, wie der Tennisspieler auch genannt wird, auf dem 122 Meter hohen Turm. So war es auch im Dezember 2021. „Es war eiskalt, und plötzlich rief der Bürgermeister an“, erinnert er sich schmunzelnd. „Er wollte wissen, ob ich die technische Betriebsleitung der Stadtwerke übernehmen würde“ – und Ohlenburger sagte am Telefon zu. Heute sagt er: „Beide Entscheidungen, 1986 und 2021, waren richtig. Die Stadt Haiger und die Stadtwerke sind ein sehr guter Arbeitgeber.“
„Wir konnten uns immer auf Dich verlassen“, lobte Schramm seinen langjährigen Mitstreiter auch im Namen des Magistrats für die „geleistete Arbeit zum Wohle der Stadt und ihrer Bürger“. „Genieße die weiteren Jahre – und bring alles ein, was Du einbringen kannst.“ Alexandra Schwarzer gratulierte im Namen des Personalrats und wünschte dem beliebten Kollegen alles Gute sowie Gesundheit.

BILD:
Bürgermeister Mario Schramm und Alexandra Schwarzer (r.) gratulierten Frank Ohlenburger zum 40-jährigen Jubiläum bei den Stadtwerken. Foto: Ralf Triesch/Stadt Haiger

Wenn ein Lächeln mit einer Blutspende beginnt - Stadt Haiger beteiligt sich an großer Kampagne„  - Erst wenn’s fehlt, fä...
14/06/2026

Wenn ein Lächeln mit einer Blutspende beginnt
- Stadt Haiger beteiligt sich an großer Kampagne

„ - Erst wenn’s fehlt, fällt’s auf“ heißt die bundesweite Kampagne des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), mit der die Bedeutung der Blutspende in den Fokus gerückt werden soll. Denn alle sieben Sekunden wird in Deutschland eine Blutspende benötigt und um diese Versorgung langfristig zu sichern, werden neue Blutspender benötigt.

Bei der aktuellen Werbeaktion werden weltweit die Buchstaben A, B und O (für die Null) aus Logos, Schriftzügen und Beiträgen entfernt (siehe Foto). Sie stehen symbolisch für die Blutgruppen, die tagtäglich dringend benötigt werden, um verletzten und schwerkranken Menschen zu helfen. Auch das „lachende H“ der Stadt Haiger sowie ihr Slogan erscheinen deshalb zeitweise in veränderter Form – ohne die Buchstaben A und O. „Mit unserer Beteiligung an dieser wichtigen Kampagnen möchten wir ein klares Zeichen für gesellschaftliches Engagement setzen“, betont Bürgermeister Mario Schramm.
Auch wenn im Haiger-Logo etwas fehlt, bleibt die Botschaft dieselbe: „Immer ein Lächeln voraus“ – und manchmal beginnt dieses Lächeln mit einer Blutspende. Auch in den Sozialen Medien Instagram und Facebook sowie in der Stadtapp „HaigerLife“ wird zum Weltblutspendetag am 14. Juni (Samstag) auf die Aktion aufmerksam gemacht. Die Kampagne findet nicht zum ersten Mal statt: Laut dem DRK wurden in der Vergangenheit 30 Prozent mehr Blutspendetermine innerhalb des Kampagnenzeitraums gebucht. Und diese Termine sind besonders wichtig: Da Blut nicht künstlich hergestellt werden kann und Blutpräparate nur eine geringe Haltbarkeit haben, ist regelmäßiges Spenden essenziell.

Mitmachen?
Wer Blut spenden will, muss einiges beachten: Der Spender muss volljährig und gesund sein sowie mindestens 50 Kilogramm wiegen. Außerdem ist ein amtliches Ausweisdokument mit Lichtbild erforderlich. Online gibt es einen Spende-Check, bei dem die wichtigsten Kriterien zur Spendezulassung abgefragt werden. Wer diese Voraussetzungen erfüllt, kann online einen Termin zur Blutspende vereinbaren: www.missingtype.de/mitmachen . Nach Eingabe der Postleitzahl werden verfügbare Termine in der Nähe angezeigt und mit wenigen Klicks kann sich angemeldet werden!

Warum tut Blutspende gut?
Mit einer Blutspende kann der Spender bis zu drei Leben retten! Außerdem ist die Blutspende ein kleiner Check-up. Die Spender erfahren dort auch ihre Blutgruppe. Also eine ganz klare Win-Win-Situation. Aber eigentlich ist die Tatsache, dass anderen Menschen geholfen wird, schon Grund genug, richtig? Also am besten noch direkt zwei Freunde mit anmelden und Blut spenden!

Also: Jetzt Termin reservieren!

Einfach Postleitzahl unter https://www.drk-blutspende.de/blutspendetermine/?mtm_campaign=Missingtype&mtm_kwd=mitmachen eingeben und buchen.

DRK-Blutspendedienste

Google-Suche: Sommerferien gestalten in Haiger 🔎☀️Manchmal liegen die besten Ferienabenteuer direkt vor der Haustür:🛝 Sp...
11/06/2026

Google-Suche: Sommerferien gestalten in Haiger 🔎☀️

Manchmal liegen die besten Ferienabenteuer direkt vor der Haustür:

🛝 Spielplätze in Haiger & den Stadtteilen entdecken
🏰 Sehenswürdigkeiten wie den Eduardsturm, das Stadtmuseum oder den Bienenlehrpfad besuchen
🎨 Oder beim Ferienpass neue Erlebnisse sammeln

Für einige Ferienpass-Angebote sind aktuell noch Plätze frei 🙌 Meldet euch am besten direkt an!

Alle Freizeitideen, Ausflugsziele und Infos zum Ferienpass findet ihr unter: www.haiger.de → Freizeit & Tourismus

Archivfoto: Susanne Menges (Ferienpass-Aktion Stadtführung)

„Baller FC“ hat die besten Kicker - Internationales Fußballturnier von Kairos-Sport auf dem Kunstrasen-Platz in Sechshel...
11/06/2026

„Baller FC“ hat die besten Kicker
- Internationales Fußballturnier von Kairos-Sport auf dem Kunstrasen-Platz in Sechshelden

Die Kicker des „Baller FC“ ballerten beim internationalen Fußballturnier des Haigerer Projekts „Kairos-Sport“ am besten. Sie nahmen den Titel des spannenden Wettbewerbs mit, der wie immer auf dem Kunstrasenplatz des SSV „Alemannia“ Sechshelden ausgetragen wurde.

12 Mannschaften hatten sich an dem Turnier beteiligt. Zehn weitere Teams wären gerne dabei gewesen, konnten aber leider nicht mehr untergebracht werden.

Weitere Teams hätten gerne noch mitgespielt

Hinter dem „Baller FC“ landete das Team von „Kairos-Sport“ auf dem zweiten Platz. Die Bronzemedaille ging an den „FC Damaskus“.
„Wir haben spannende Spiele mit großartigem Einsatz der Sportler gesehen“, freute sich Kairos-Sportcoach Wilton Luiz de Medeiros Ferreira, der das Turnier wie seit Jahren üblich organisiert hatte. Der Brasilianer ist Fußballer mit Leib und Seele und bringt sich in der Sportarbeit des internationalen Kairos-Projektes („Kirche mit Menschen aus aller Welt“) ein. Auch Kairos-Leiter Piero Scarfalloto zog ein positives Fazit. „Es ist immer wieder schön zu sehen, wie der Sport die Menschen verbindet.“
Drei Schiedsrichter vom Hessischen Fußballverband leiteten die 19 Spiele, die bei sehr gutem Wetter über die Bühne gingen. Familien und Freunde der Spieler feuerten ihre Mannschaften an, engagierte Mitarbeiter vom Kairos-Projekt und anderen christlichen Gemeinden waren ebenfalls dabei. Sie sorgten auch für das leckere Essen, das traditionsgemäß zu diesem Turnier dazu gehört.

Sportcoach wird bestätigt

Im Rahmen des Turniers überreichte Niklas Debus, der Erste Stadtrat der Stadt Haiger, die Bescheinigung über die Aktivität als Sport-Coach der Stadt an Wilton Luiz de Medeiros Ferreira (Leiter der Kairos-Sport Arbeit). Debus lobte das Engagement aller Beteiligten und die Kairos-Arbeit und wünschte allen Sportlern viel Erfolg und einen verletzungsfreien Verlauf des Turniers.
Gemeinsam mit Robin Simig vom Fachdienst Öffentlichkeitsarbeit der Stadt (zuständig für Sport) versprach Debus auch weiterhin eine gute Zusammenarbeit.
Das internationale Kairos-Team dankte dem SSV „Alemannia“ Sechshelden, der seine Sportanlage zur Verfügung gestellt hatte, sowie der Stadt Haiger für die Bereitstellung der Willi-Thielmann-Halle, sowie allen anderen Unterstützern und Helfern wie zum Beispiel dem CVJM Sechshelden, dem christlichen Sportverein „SRS“ (Altenkirchen) und dem Verein „Brücke zur Hoffnung“.

Fotos: Anke Lehr

Kairos-Projekt Haiger SSV Sechshelden

Karriere bei der BundeswehrDas Bundeswehr-Karriereberatungsbüro Wetzlar bietet am 25. Juni von 8 bis 16 Uhr kostenlose B...
11/06/2026

Karriere bei der Bundeswehr

Das Bundeswehr-Karriereberatungsbüro Wetzlar bietet am 25. Juni von 8 bis 16 Uhr kostenlose Beratungstermine im Haigerer Rathaus an. Dann können sich Interessierte bei Dirk Lendzian, Stabsfeldwebel und Karriereberater, über die Berufsmöglichkeiten bei der Bundeswehr und erforderliche Voraussetzungen informieren. Wer das Angebot wahrnehmen möchte, vereinbart vorab einen Termin unter der Telefonnummer: 06441/569322. Weitere Info: www.bundeswehrkarriere.de, Tel. 0800/9800880.

Gerhard Kring neu im Schiedsamt- Ehemaliger Lehrer übernimmt Posten in Steinbach„Wenn Sie Lehrer waren, dann haben Sie j...
10/06/2026

Gerhard Kring neu im Schiedsamt
- Ehemaliger Lehrer übernimmt Posten in Steinbach

„Wenn Sie Lehrer waren, dann haben Sie ja viel Erfahrung im Schlichten von Meinungsverschiedenheiten“, scherzte Amtsgerichtsdirektor Reinhard Grün, als er vor wenigen Tagen Gerhard Kring als neuen stellvertretenden Schiedsmann für Steinbach willkommen hieß.

„Sie setzen mit Ihrer Bereitschaft für dieses Amt ein Zeichen, dass Sie sich nicht nur um sich selbst drehen“, lobte Grün den „Newcomer“. Oft kämen Menschen ohne Hilfe nicht aus ihren Problemen heraus. Außerdem sei erst nach einer Güteverhandlung im Schiedsamt ein Gang vor das örtliche Amtsgericht möglich. „Sie bekleiden ein wichtiges Amt, denn alles, was Sie klären können, das landet nicht vor Gericht“, erklärte Grün. Viele Konflikte ließen sich durch ein Beratungsgespräch lösen.
Bürgermeister Mario Schramm zeigte sich erfreut über das Engagement von Gerhard Kring. „Steinbach ist ein besonderes Dorf, da wird Gemeinschaft groß geschrieben und das Ehrenamt hat eine hohe Bedeutung“, sagte der Rathaus-Chef. In der Vergangenheit habe es aus städtischer Sicht so gut wie keine Probleme gegeben, blickte Schramm zurück und wünschte dem neuen Schiedsmann viel Glück in seinem Amt.
Kring wurde vereidigt und für fünf Jahre in die Aufgabe berufen, die gerne als „Amt des gesunden Menschenverstandes“ beschrieben wird. Für die Schiedsleute gilt das Motto „Schlichten ist besser als richten“. Zur Übernahme des Ehrenamts gratulierte auch Armin Lühring von der Bezirksvereinigung Limburg der Schiedsleute und informierte über anstehende Seminare und Fortbildungen. Aufgabe des Schiedsamtes sei es, „Menschen unter einen Hut zu bringen“, sagte Lühring und empfahl Gerhard Kring, erstmal den Schiedsmann Hans-Joachim Becker bei dem ein oder anderen Termin zu begleiten.

Foto: Ralf Triesch/Stadt Haiger

„Vorbereitung ist das Gegenteil von Panik“Rund 30 Teilnehmer informieren sich über Krisenprävention beim Vortrag von Hai...
10/06/2026

„Vorbereitung ist das Gegenteil von Panik“

Rund 30 Teilnehmer informieren sich über Krisenprävention beim Vortrag von HaiDigital

Was tun, wenn plötzlich der Strom ausfällt oder zuhause kurzfristig kein Wasser mehr verfügbar ist? Mit solchen alltagsnahen Fragen beschäftigte sich eine Vortragsveranstaltung der ehrenamtlichen Initiative „HaiDigital“ im Haigerer Rathaus. Rund 30 Interessierte informierten sich dort über das Thema „private Krisenvorbereitung“ – praxisnah, verständlich und ohne Angstmacherei. Dass das Thema auf großes Interesse stieß, zeigte sich durch den intensiven Austausch zwischen dem Referenten Thomas Triesch - Kriminalbeamter der Polizeidirektion Lahn-Dill - und einzelnen Zuhörern. Mehrheitlich sprach sich das Publikum dafür aus, das Thema in einer zweiten Veranstaltung fortzuführen.

„Es war spannend und bleibt spannend“, bedankte sich Volker Beck von HaiDigital bei dem Polizisten. Der neue Termin wird in „Haiger heute“, per HaiDigital-Newsletter und in der Haiger-App bekanntgegeben.

Schon beim Betreten des Sitzungssaals wurde deutlich, worum es an diesem Abend gehen sollte: Auf einem Tisch lagen eine Akkulampe, Powerbank, ein Gaskocher, Bandagen und weitere Gegenstände, die in Krisensituationen hilfreich sein können. Referent Thomas Triesch, selbst in Haiger wohnhaft, machte früh klar, worum es ihm geht: „Es geht um Krisenvorbereitung und nicht um Krisenvorsorge.“ Vorbereitung bedeute, bereit zu sein – nicht, sich Sorgen zu machen.

Was tun, wenn plötzlich der Strom ausfällt?

Oder wie Triesch es formulierte: „Vorbereitung ist das Gegenteil von Panik.“ Als Beispiel für eine Krisensituation griff er unter anderem den Stromausfall in Berlin Anfang des Jahres auf. Dort waren zeitweise rund 45.000 Haushalte betroffen, auch Krankenhäuser, Schulen und Tankstellen waren eingeschränkt. Dieses Beispiel zeigte, dass solche Störungen den Alltag deutlich beeinflussen können.

Souveräner Vortrag orientiert sich an Empfehlungen des BBK

Mit ruhiger Art, viel Praxisnähe und direktem Austausch führte Triesch durch den Abend. Souverän sprach er über mögliche Krisensituationen, beantwortete Fragen aus dem Publikum und bezog die Teilnehmer immer wieder aktiv ein. Statt Angst zu machen, setzte der Vortrag bewusst auf Orientierung und alltagstaugliche Lösungen. Eine Broschüre des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (kurz: BBK) lag passend dazu zur Mitnahme bereit, denn die Empfehlungen der Bundesbehörde waren die Grundlage des Vortrages.

Hierbei wurde schnell klar, dass es nicht die eine richtige Lösung gibt, sondern jeder individuell entscheiden sollte, wie intensiv er sich mit dem Thema Krisenvorbereitung im eigenen Zuhause beschäftigen möchte. Braucht es wirklich eine zusätzliche Gasflasche oder reicht der eigene Holzofen mit integrierter Kochstelle, um im Ernstfall Essen zubereiten zu können?

Vorräte sinnvoll aufbauen und Haltbarkeitsdaten im Blick behalten

Der Kriminalbeamte stellte zu verschiedenen Kategorien Beispiele zusammen, über die nachgedacht werden kann: Lebensmittelvorräte, Wasseraufbereitung, Hygieneartikel, potenzielle Tauschobjekte als Zahlungsmittel, Datensicherung oder Notfalltreffpunkte innerhalb der Familie. Auch die richtige Lagerung von Medikamenten, Heizmöglichkeiten, Lichtquellen oder mobile Kochstellen wurden angesprochen. Besonders wichtig sei es, Vorräte sinnvoll aufzubauen und Haltbarkeitsdaten im Blick zu behalten. Laut Triesch gelten derzeit nur rund zehn Prozent der deutschen Haushalte als wirklich krisenfest. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfehle inzwischen, sich für mindestens zehn Tage selbst versorgen zu können. Persönlich hält er sogar vier Wochen Vorbereitung für sinnvoll. Als Stütze konnten die Gäste eine Checkliste zum Vortrag mitnehmen, die die wesentlichen Punkte kurz zusammenfasst. Triesch betonte, dass sich Interessierte bei weiteren Fragen bei ihm melden können (Mail: [email protected]).

Unter den Zuhörern war auch Stadtrat Dr. Andreas Steiner (FWG), der seitens der Stadt Haiger Einblicke in bestehende Vorbereitungen für Krisensituationen gab. Er berichtete von Notstromaggregaten in allen Haigerer Feuerwehrhäusern und den Verwaltungs- und Führungsstab, der sich für Notfallsituationen bereithält. Außerdem laufen zurzeit krisenvorbereitende Maßnahmen hinsichtlich der Wasserversorgung, um auch hier gewappnet zu sein.

Wer die Haiger-App „HaigerLife“ auf dem Smartphone installiert hat, der kann außerdem von dem Notfall-Push-Kanal der Stadtverwaltung profitieren, über den eine Meldung mit Alarmton ausgespielt wird, sollte eine Gefahr für Leib und Leben bestehen.

Haiger ist bereits in vielen Bereichen gut aufgestellt

Anhand dieser Stellungnahme zog der Referent Triesch das Fazit, dass Haiger bereits gut aufgestellt sei. Geprüft werden sollte, inwiefern eine solche Krisenvorbereitung der Öffentlichkeit mitgeteilt werden könnte: Wäre beispielsweise ein Plan mit Notfalltreffpunkten und Ansprechpartnern sinnvoll? Stadtrat Dr. Steiner sagte zu, dieses Thema in einer Magistratssitzung anzubringen.

Fotos: Lea Siebelist/Stadt Haiger

Adresse

Marktplatz 7
Haiger
35708

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