30/03/2026
Kreuzhaus in Elisabethszell öffnet wieder:
Neuer Pächter bringt frischen Berg-Flair
Pünktlich zum Gründonnerstag, am 2. April 2026, öffnet das Kreuzhaus auf 864 Metern, direkt am Hadriwa, seine Türen erneut. Unter der Leitung von Gilbert Schweibl dürfen sich Gäste auf frische Bergküche und eine einladende Atmosphäre freuen. Unterstützung erhält er dabei von seiner Frau, die ebenfalls aus dem Gastronomiebereich kommt.
„Wir haben die Hütte gründlich überarbeitet und wieder auf Vordermann gebracht“, sagt Schweibl. „Es soll ein Ort werden, an dem sich sowohl Wanderer als auch Genießer wohlfühlen.“ Neben traditionellen Gerichten stehen auch neue kulinarische Akzente auf der Speisekarte – ganz im Stil der Bergküche, die Schweibl besonders liebt.
Der neue Pächter ist selbst leidenschaftlicher Musiker und möchte das Kreuzhaus künftig auch mit Musikabenden beleben. „Ich liebe diesen gemütlichen Flair mit Musik, wie es früher im Wirtshaus war“, erklärt Schweibl. Zur Eröffnung wird daher eine zünftige Stubnmusi spielen – sowohl am Gründonnerstag als auch am darauffolgenden Sonntag. Ein weiteres Highlight: Frisch gebackene „Auszogne – Küchl“, die sein Vater am Ostersonntag zubereitet.
Schweibl ist eng mit der Bergwelt verbunden. Die Liebe zu den Bergen begleitet ihn schon lange – der Traum, einmal selbst eine Hütte zu bewirtschaften, war für ihn stets präsent. Besonders die urige Hüttenatmosphäre liegt ihm am Herzen, die er nun mit verschiedenen Angeboten weiterentwickeln möchte. Unterstützung erhält er dabei nicht nur von einem Koch und einem Schankkellner, sondern auch von seiner Familie, die ihn tatkräftig unterstützt.
Ein besonderes Merkmal des Kreuzhauses ist die einmalige Aussicht: Von hier aus genießen Besucher einen beeindruckenden Panoramablick über den Bayerischen Wald – ein Erlebnis, das jede Einkehr zusätzlich unvergesslich macht.
Historische Wurzeln und moderne Neuerungen
Das Kreuzhaus blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. In mühevoller Handarbeit entstand zwischen 1950 und 1952 die Hütte, unterstützt von Spenden und ehrenamtlicher Arbeit. 1952 wurde das Haus offiziell eingeweiht. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich das Kreuzhaus zu einem beliebten Ausflugsziel – nicht nur für die Einheimischen, sondern mittlerweile auch überregional, von Gästen aus Straubing, Deggendorf, Cham, Regensburg und Landshut.
Ein Blick in die Zukunft
Mit Gilbert Schweibl übernimmt nun ein Pächter, der die Tradition des Hauses schätzt, aber zugleich frischen Wind einbringt. „Es bleibt vieles, was die Gäste lieben, gleichzeitig gibt es zahlreiche Neuerungen“, betont Schweibl. Zu den aktuellen Investitionen zählen unter anderem eine moderne Hackschnitzelheizung und ein überarbeitetes kulinarisches Angebot.
Für das 75-jährige Jubiläum des Kreuzhauses im nächsten Jahr plant Schweibl eine besondere Veranstaltung – möglicherweise wieder mit Bergmesse, wie sie bis in die 1980er Jahre Tradition war. Details dazu werden noch abgestimmt.
Das Kreuzhaus liegt direkt am Wanderweg „Goldsteig“ und am Europäischen Fernwanderweg E8, mit einem großen Wandererparkplatz am Gipfelkreuz. Es bleibt ein beliebter Treffpunkt für Wanderer, Naturliebhaber und Freunde der bayerischen Berggastronomie – jetzt mit neuem Pächter, frischer Küche und einem modernen Flair, das die Tradition des Hauses harmonisch ergänzt. Geöffnet täglich außer Dienstags von 10.00 – 22.00 Uhr, warme Küche von 11.30 – 20.00 Uhr. Tischreservierungen können gerne unter 0155-69489605.