23/02/2026
🔥 Feuerlöscher – Arten & Einsatzbereiche einfach erklärt
Ein Feuer kann überall entstehen – in der Küche, im Büro oder in der Garage. Um im Ernstfall richtig handeln zu können, ist es wichtig zu wissen, welcher Feuerlöscher für welche Brandart geeignet ist. Denn jedes Löschmittel wirkt anders.
𝗣𝘂𝗹𝘃𝗲𝗿𝗹ö𝘀𝗰𝗵𝗲𝗿 (A, B, C):
Vielseitig und leistungsstark. Geeignet für feste Stoffe, Flüssigkeiten und Gase. Ideal für Garage, Werkstatt und Außenbereiche. Hinterlässt allerdings viel Rückstand.
𝗦𝗰𝗵𝗮𝘂𝗺𝗹ö𝘀𝗰𝗵𝗲𝗿 (A, B):
Zuverlässig für Innenräume. Löscht effektiv und verursacht deutlich weniger Verschmutzung. Besonders geeignet für Haushalte und Büros.
𝗖𝗢₂-𝗟ö𝘀𝗰𝗵𝗲𝗿 (B, elektrische Anlagen):
Rückstandsfrei und optimal für Elektronik wie Computer, Serverräume oder Labore. Wirkt durch Sauerstoffverdrängung.
𝗙𝗲𝘁𝘁𝗯𝗿𝗮𝗻𝗱𝗹ö𝘀𝗰𝗵𝗲𝗿 (F):
Unverzichtbar in Küchen! Speziell für Speisefette und -öle. Achtung: Wasser darf bei Fettbränden niemals verwendet werden.
𝗪𝗮𝘀𝘀𝗲𝗿𝗹ö𝘀𝗰𝗵𝗲𝗿 (A):
Nachhaltig und sauber. Geeignet für feste, glutbildende Stoffe wie Papier oder Holz. Nicht geeignet für Flüssig-, Gas- oder Fettbrände.
𝗠𝗲𝘁𝗮𝗹𝗹𝗯𝗿𝗮𝗻𝗱𝗹ö𝘀𝗰𝗵𝗲𝗿 (D):
Speziallöscher für brennende Metalle wie Magnesium oder Aluminium – wichtig für Industrie und Werkstätten.
Warum das wichtig ist:
Jede Brandart reagiert anders. Das falsche Löschmittel kann Brände verschlimmern oder gefährliche Reaktionen auslösen. Mit dem passenden Feuerlöscher an der richtigen Stelle lassen sich Schäden deutlich verringern – und Leben schützen.
Tipp:
Feuerlöscher regelmäßig prüfen lassen, sichtbar platzieren und alle Familienmitglieder oder Mitarbeitenden im Umgang schulen.