Feuerwehr Haßfurt

Feuerwehr Haßfurt Unsere Freizeit für Ihre Sicherheit ..... heute und morgen! Neben der FF Haßfurt gibt es im Haßfurter Stadtgebiet acht weitere Stadtteilwehren.

Die Feuerwehr Haßfurt ist die Freiwillige Feuerwehr der Kreisstadt Haßfurt und die größte Feuerwehr im Landkreis Haßberge. Als solche nimmt sie Aufgaben im abwehrenden Brandschutz und dem Technischen Hilfsdienst im Bereich der Stadt Haßfurt und der Umgebung wahr. Außer dem Sachbearbeiter für Brand- und Katastrophenschutz und dem Hauptamtlichen Gerätewart, sind alle Einsatzkräfte der FF Haßfurt ehr

enamtlich tätig. Der Kommandant der FF Haßfurt ist gleichzeitig federführender Kommandant aller Feuerwehren im Stadtgebiet. Zusammen betreuen die Haßfurter Feuerwehren ein Gebiet von über 50km² mit mehr als 13.000 Einwohnern. Die Personalstärke der FF Haßfurt beträgt ca. 85, in allen Feuerwehren des Stadtgebiets zusammen beträgt sie über 400. Im Schnitt rückt die Feuerwehr Haßfurt jährlich zu 150 bis 200 Einsätzen aus. Unter anderem die verkehrsgünstige Lage Haßfurts bedingt die Ausstattung der FF Haßfurt mit diversen Sonderfahrzeugen und –geräten. Da die FF Haßfurt beispielsweise für die Betreuung der Anschlussstelle Haßfurt der BAB 70 und der angrenzenden Autobahnabschnitte zuständig ist, werden mehrere hydraulische Rettungssätze und umfangreiche Materialien zur Verkehrsabsicherung vorgehalten. Aufgrund der Lage an der Bundeswasserstraße Main verfügt die FF Haßfurt über ein Mehrzweckboot, welches unter anderem zur Ölwehr und der Brandbekämpfung zu Wasser eingesetzt wird. Ein weiteres Problem, das mit der Nähe zum Main einhergeht, sind regelmäßige Hochwasserlagen. Unter anderem für den Transport von Sandsäcken wird daher ein Logistikfahrzeug vorgehalten. Zur technischen Hilfeleistung auf der Bahnstrecke Bamberg-Rottendorf verfügt die FF Haßfurt über einen Bahnrettungssatz. Auch der Flugplatz Haßfurt-Schweinfurt stellt einen potentiellen Gefahrenschwerpunkt für die Feuerwehr Haßfurt dar. Zwar ist für den Ersteinsatz bei Luftnotlagen hier ein eigenes Löschfahrzeug stationiert, jedoch fallen die weiterführenden Maßnahmen in den Aufgabebereich der FF Haßfurt. Aufgrund der damit insgesamt sehr großen Gefahrenpotentiale im Bereich der technischen Hilfeleistung, verfügt die Feuerwehr beispielsweise auch über einen Rüstwagen. Neben der Lage der Stadt Haßfurt, stellt auch die Bebauung des Stadtgebietes die Feuerwehr vor besondere Herausforderungen. Aufgrund des Vorhandenseins mehrerer hoher Gebäude verfügt die FF Haßfurt über eine Drehleiter. Mit dieser kann zum Beispiel im Brandfall ein zweiter Rettungsweg sichergestellt, oder eine Brandbekämpfung von oben durchgeführt werden. Im Zusammenhang mit der Drehleiter verfügt die FF Haßfurt auch über eine Höhensicherungsgruppe, die bei der Rettung von Personen aus Höhen und Tiefen zum Einsatz kommt. Die Ansiedlung mehrerer Industriebetriebe erfordert die Vorhaltung größerer Mengen von Löschwasser und Sonderlöschmitteln durch die Feuerwehr. Aus diesem Grund ist bei der FF Haßfurt unter anderem ein Tanklöschfahrzeug stationiert. Um auch in der historischen Altstadt von Haßfurt schnelle Hilfe leisten zu können, verfügt die Feuerwehr Haßfurt über ein kompaktes Löschgruppenfahrzeug, welches die Bahnunterführung an der Mittelmühle durchfahren kann und damit auf direktem Weg in die Innenstadt gelangt. Aufgrund der zentralen Lage im Landkreis und ihrer Größe, übernimmt die FF Haßfurt weitere Sonderaufgaben. So stellt sie beispielsweise Chemikalienschutzanzugträger für Gefahrguteinsätze und dient als Stützpunkt für die vom Landkreis unterhaltene Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung. Vor allem mit den Sonderfahrzeugen wie der Drehleiter und dem Rüstwagen, rückt die Feuerwehr Haßfurt regelmäßig weit über die Grenzen des Stadtgebiets hinaus zur Nachbarschaftshilfe aus.

09/05/2026
In der vergangenen Woche musste die Freiwillige Feuerwehr Haßfurt Abschied von Ihrem Ehrenkommandanten Reiner Schuster n...
25/04/2026

In der vergangenen Woche musste die Freiwillige Feuerwehr Haßfurt Abschied von Ihrem Ehrenkommandanten Reiner Schuster nehmen, der im Alter von 83 Jahren verstorben ist. Mit Reiner haben wir nicht nur einen guten Kameraden, sondern auch eine hochgeschätzte Führungspersönlichkeit verloren.

In seiner über 40-jährigen Dienstzeit als freiwilliger Feuerwehrmann hat er das Feuerwehrwesen der Stadt Haßfurt entscheidend geprägt. Im Jahr 1972 wurde Reiner zum stellvertretenden Kommandanten und schließlich 1978 zum Kommandanten unserer Wehr gewählt.

In dieser Zeit wurde unser Fuhrpark stark ausgebaut, um den steigenden Gefahrenpotenzialen der gleichsam wachsenden Stadt Haßfurt zu begegnen. Unter anderem erhielt die Feuerwehr Haßfurt erstmals eine Drehleiter und einen Rüstwagen.

Die notwendige Vergrößerung des Fuhrparks verschärfte jedoch weiter den Platzmangel im damaligen Gerätehaus am Herrenhof. Unter Reiners Führung gelang es, den Stadtrat vom Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses zu überzeugen, das im Jahr 1984 eingeweiht wurde. Bis heute ist es die Heimat der Freiwilligen Feuerwehr Haßfurt und das zweite Zuhause vieler Kameradinnen und Kameraden.

Mit Reiners Bestellung zum Kreisbrandinspektor im Jahr 1989 endete seine aktive Dienstzeit in der Feuerwehr Haßfurt. Doch auch in diesem Amt und vor allem nach Erreichen der Altersgrenze blieb er seiner Feuerwehr Haßfurt stets treu verbunden. So stand er mehreren Generationen von Kommandanten als verlässlicher Ratgeber mit unschätzbarer Einsatz- und Führungserfahrung zur Seite. Und auch in seinen kommunalpolitischen Ämtern setzte er sich stets für das Wohl seiner Feuerwehr ein.

Lieber Reiner,
wir Kameradinnen und Kameraden deiner Freiwilligen Feuerwehr Haßfurt, deine Freunde und Wegbegleiter, werden dir stets ein ehrendes Andenken bewahren. Ruhe in Frieden.

Einen Tag im Zeichen des Kulturgutschutzes verbrachten die Feuerwehren des Haßfurter Stadtgebiets am vergangenen Samstag...
19/04/2026

Einen Tag im Zeichen des Kulturgutschutzes verbrachten die Feuerwehren des Haßfurter Stadtgebiets am vergangenen Samstag. Im Rahmen einer einsatztaktischen Stadtrundfahrt besichtigten sie verschiedene kulturell bedeutsame Gebäude. Vorangegangen war die Erarbeitung von Kulturgutplänen zusammen mit den jeweiligen Einrichtungen.

Bereits vor zwei Jahren hatte die Freiwillige Feuerwehr Haßfurt ein Projekt zum Thema Kulturgutschutz ins Leben gerufen. Damals standen Ritterkapelle, Pfarrkirche, Stadtarchiv und die beiden Rathäuser im Fokus. Nun sollte das Projekt auch auf die Stadtteile ausgeweitet werden. Hierzu wurde Kontakt zu verschiedenen Kirchen aufgenommen und Vorbegehung durchgeführt. Darauf basierend wurden gemeinsam Kulturgutpläne aufgestellt. Darin ist verzeichnet, welche Maßnahmen die Feuerwehr im Falle eines Brandes ergreifen soll. Dies betrifft insbesondere die Bergung oder den Schutz der vorhandenen Kulturgüter.

Um das gesammelte Wissen im Einsatz nutzbar zu machen, fand am Samstag eine Ausbildungsveranstaltung für die Führungskräfte aller Haßfurter Feuerwehren statt. Im Rahmen einer Stadtrundfahrt wurden das Gut Mariaburghausen, die katholischen Kirchen in Prappach, Unterhohenried und Augsfeld sowie die evangelische Kirche in Unterhohenried besichtigt. An den jeweiligen Stationen wurden zunächst allgemeine Informationen zum jeweiligen Objekt vermittelt. Anschließend konnten die meisten Gebäude eingängig begangen werden. Besondere Highlights waren dabei die historischen Dachstühle und Glockentürme. Wo vorhanden, wurden schließlich die erstellten Kulturgutpläne vorgestellt.

Den Abschluss bildete ein gemeinsames Abendessen, bei dem die gesammelten Eindrücke besprochen werden konnten. Dank der aufgestellten Pläne und durchgeführten Begehungen sind die Feuerwehren nun besser auf mögliche Ernstfälle in den kulturell bedeutsamen Gebäuden vorbereitet.

Feuerwehr Prappach Feuerwehr Sylbach

Die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Haßfurt freuen sich über sechs neue Atemschutzgeräteträger. In einem mehrwöchigen...
02/04/2026

Die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Haßfurt freuen sich über sechs neue Atemschutzgeräteträger. In einem mehrwöchigen Lehrgang haben sie die technischen und taktischen Aspekte der anspruchsvollen Arbeit unter schwerem Atemschutz erlernt.

Fast 40 Unterrichtsstunden investierten die Teilnehmenden sowie die Ausbilder in den Lehrgang, der im Februar und März bei der Feuerwehr Haßfurt stattfand. Ein Kamerad der FF Prappach und fünf Einsatzkräfte der FF Haßfurt schlossen die Ausbildung am 31.03. schließlich erfolgreich ab. Sie verstärken nun ihre Feuerwehren in dem körperlich wie taktisch anspruchsvollen Tätigkeitsbereich.

Den Beginn des Lehrgangs markierten zunächst einige theoretische Grundlagen und eine körperliche Gewöhnungsübung, bei der die Teilnehmenden an ihre körperlichen Grenzen gebracht werden sollten. Es schlossen sich Ausbildungseinheiten zu Themen wie Strahlrohrhandling, Türöffnungstechniken und Brandphänomene an. Der Schwerpunkt lag schließlich auf Techniken zum Suchen und Retten von Personen aus verrauchten Bereichen.

Ihre erlernten Kompetenzen stellten die Teilnehmenden in einer theoretischen Prüfung sowie einer Belastungsübung im Atemschutzzentrum Knetzgau unter Beweis. In zwei Abschlussübungen griffen schließlich die einzelnen Elemente von Vorbereitung des Innenangriffs, Absuche eines Raums unter Nullsicht und Rettung einer Person ineinander.

Im Rahmen einer Leistungsprüfung stellte die Freiwillige Feuerwehr Haßfurt am Samstag ihr Können im Bereich der technisc...
28/03/2026

Im Rahmen einer Leistungsprüfung stellte die Freiwillige Feuerwehr Haßfurt am Samstag ihr Können im Bereich der technischen Hilfeleistung unter Beweis. 13 Kameradinnen und Kameraden legten in zwei Gruppen die Einsatzübung fehlerfrei und innerhalb der Zeitvorgabe ab.

Zwei Wochen lang hatten sich die Teilnehmer auf die anstehende Prüfung vorbereitet. Kernbestandteil ist ein angenommener Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person. Zur Abarbeitung dieses Übungseinsatzes werden festgelegte Arbeitsabläufe wie die Erstellung von Verkehrs- und Brandabsicherung, die Vorbereitung einer Bereitstellungsplane und das Unterbauen des Fahrzeugs abgeprüft. Neben dieser Einsatzübung stehen verschiedene Einzel- und Truppaufgaben zu Fahrzeug- und Gerätekunde auf dem Programm.

Im Rahmen der Leistungsprüfung am Samstag überzeugten sich als Schiedsrichter Frederik Rumpel, Alexander Schüler und Kreisbrandmeister Peter Schüler vom Ausbildungsstand der Haßfurter Feuerwehr. Weder bei der Bronzegruppe, deren Mitglieder die Leistungsprüfung erstmals ablegten, noch bei der gemischten Gruppe mit erfahreneren Kameraden konnten die drei Schiedsrichter signifikante Fehler entdecken. Da auch die Zeitvorgaben eingehalten wurden, konnten sie allen Prüflingen zur erfolgreichen Teilnahme gratulieren. Diesen Glückwünschen schloss sich auch im Namen der Stadt Haßfurt, der erste Bürgermeister Günther Werner an und überreichte außerdem ein kleines Präsent an Christian Meisch und Dr. Julian Weidinger, welche die sechste und damit höchste Leistungsstufe „Gold-Rot“ abgelegt haben.

Das Gruppenbild zeigt hinten von links: Schiedsrichter Frederik Rumpel, Bürgermeister Günther Werner, Fabian Rennert (Stufe 1), Sara Jüngling (Stufe 1), Luis Bayer (Stufe 1), Malik Möslein (Stufe 1), Frederick Mauer (Stufe 4), Jens Wolf (Stufe 4), Dr. Julian Weidinger (Stufe 6) Vorne von links: Schiedsrichter Alexander Schüler, Kreisbrandmeister Peter Schüler, Helena Diem (Stufe 1), Hanna Markscheffel (Stufe 1), Anna Hußlein (Stufe 1), Johannes Pfau (Stufe 3), Michael Stephan (Stufe 4), Felix Kühnl (Stufe 4) und Christian Meisch (Stufe 6)

Zwei Verkehrsunfälle legten die A70 am Mittwochnachmittag zwischen den Anschlussstellen Theres und Schonungen teilweise ...
25/03/2026

Zwei Verkehrsunfälle legten die A70 am Mittwochnachmittag zwischen den Anschlussstellen Theres und Schonungen teilweise lahm. Im Berufsverkehr kam es zu einem langen Stau und deutlichen Verkehrsbehinderungen.

Kurz nach einem starken Graupelschauer alarmierte die integrierte Leitstelle Schweinfurt die Freiwillige Feuerwehr Haßfurt um 16:21 Uhr mit dem Stichwort „THL 1 – Verkehrsunfall mit PKW“ auf die A70 in Richtung Schweinfurt. Bereits auf Anfahrt hieß es, dass es auf Höhe des Parkplatzes Steinsäcker auf beiden Richtungsfahrbahnen zu je einem Verkehrsunfall gekommen sei. Bei Eintreffen der Feuerwehr Haßfurt war die A70 in Richtung Bamberg bereits durch die Feuerwehr Gochsheim, Feuerwehr Gädheim-Ottendorf und Feuerwehr Schonungen voll gesperrt. Da die Fahrbahn in Richtung Schweinfurt durch Trümmerteile verunreinigt war musste auch diese durch die Feuerwehr Haßfurt kurzzeitig vollständig gesperrt werden.

In Richtung Schweinfurt war ein PKW alleinbeteiligt ins Schleudern geraten, mit der Mittelschutzplanke kollidiert und schließlich auf dem Standstreifen zum Stehen gekommen. Die beiden Insassen und deren Hund konnten sich glücklicherweise selbstständig und unverletzt aus dem Unfallfahrzeug befreien. Sie wurden durch die Feuerwehr betreut. Nach der Reinigung des linken Fahrstreifens konnte eine Überleitung aufgebaut werden. Bis zur Bergung des Unfallfahrzeugs wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Die Tätigkeiten der Feuerwehr Haßfurt beschränkten sich somit auf die Brandabsicherung, Fahrbahnreinigung und Verkehrsabsicherung. Zum Unfall auf der Gegenspur sind der Feuerwehr Haßfurt keine Informationen bekannt.

Aufgrund der länger anhaltenden Vollsperrung entstand in Richtung Bamberg ein kilometerlanger Stau. In Richtung Schweinfurt hingegen wurde der Verkehr nur leicht beeinflusst.

Noch während des Einsatzes auf der Autobahn wurde die Feuerwehr Haßfurt zu einem Paralleleinsatz in ein Haßfurter Hotel alarmiert. Dort hatte die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst. Vor Ort konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden. Angebranntes Essen hatte die Anlage ausgelöst. Ein Eingreifen der Feuerwehr war nicht erforderlich.

Auf der Autobahn war die Freiwillige Feuerwehr Haßfurt mit vier Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften im Einsatz. Zum Brandmeldealarm rückten zwei Fahrzeuge und 11 Feuerwehrangehörige aus.

Nach etwas mehr als zwei Stunden waren alle Fahrzeuge wieder einsatzbereit zurück am Standort.

Ein Verkehrsunfall am „EZO-Kreisel“ in Haßfurt führte am Wahlsonntag zu einer größeren Verkehrsbehinderung im Stadtgebie...
08/03/2026

Ein Verkehrsunfall am „EZO-Kreisel“ in Haßfurt führte am Wahlsonntag zu einer größeren Verkehrsbehinderung im Stadtgebiet. Eine Person wurde verletzt.

Um 13:51 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Haßfurt mit dem Stichwort „THL 3 -Verkehrsunfall 1 oder 2 PKW - Person eingeklemmt“ auf die Nordtangente unweit des Gerätehauses alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Kräfte stand ein PKW schräg auf der Außenschutzplanke. Die erste Erkundung ergab, dass keine Person mehr im Fahrzeug eingeklemmt bzw. eingeschlossen ist. Der verletzte Fahrer befand sich bereits im Rettungswagen. Wie der Rettungsdienst berichtete, halfen mehrere Passanten mit Muskelkraft den PKW hochzudrücken, die Fahrertür zu öffnen und den Fahrer zu befreien.

Die Tätigkeiten der Feuerwehr beschränkten sich auf das Auffangen und Binden auslaufender Betriebsstoffe, sowie Verkehrssicherungsmaßnahmen. Aufgrund des Einsatzstichwortes war die Freiwillige Feuerwehr Haßfurt mit 3 Fahrzeugen und 15 Einsatzkräften vor Ort. Ebenso mit im Einsatz waren ein Rettungswagen und ein Notarzt des BRK-Kreisverband Haßberge und die Polizeiinspektion Haßfurt.

Ein herzliches Dankeschön an die couragierten Ersthelfer, die den Patienten zusammen mit dem Rettungsdienst befreiten und so schnelle medizinische Hilfe ermöglichten.

Die Feuerwehr Haßfurt war nach ca. 45 Minuten wieder einsatzbereit zurück am Standort.

Am 27. Februar fand die Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Haßfurt im Schulungsraum des Feuerwehrgerätehauses s...
06/03/2026

Am 27. Februar fand die Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Haßfurt im Schulungsraum des Feuerwehrgerätehauses statt. In diesem Rahmen wurde Christian Geubig zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des Feuerwehrvereins, Frederik Rumpel, und dem Gedenken an verstorbene Mitglieder, sprach der zweite Bürgermeister Norbert Geier seine Grußworte an die anwesenden Mitglieder. Hierbei bedankte er sich bei den Feuerwehrdienstleistenden für die geleistete Arbeit im Jahr 2025. Er betonte die Wichtigkeit des Einsatzes der Freiwilligen für die Stadt Haßfurt und drückte seinen Stolz auf alle Feuerwehren im Stadtgebiet aus.

Der Feststellung der satzungsgemäßen Einladung und Genehmigung der Tagesordnung folgte der Jahresbericht des Schatzmeisters Stefan Geier. Dieser gab einen Überblick über die Finanzen des Vereins, in dem ein nach wie vor solides Guthaben aufgezeigt werden konnte. Ein großer Kostenfaktor war die Beschaffung von neuem Blauzeug (Ausgehuniform).

In Folge traurigster Umstände musste dieses Jahr außerhalb der üblichen Perioden ein neuer stellvertretender Vereinsvorsitzender gewählt werden. Für diese verantwortungsvolle Position wurde Christian Geubig vorgeschlagen und anschließend durch die wahlberechtigten, versammelten Vereinsmitglieder einstimmig gewählt.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war der Bericht des Kommandanten Christian Meisch, der sich folgendermaßen zusammenfassen lässt: Die Zahl der aktiven Mitglieder betrug zum Jahresende 122, von welchen 82 der aktiven Wehr und 12 der Jugendfeuerwehr angehören. Die Kinderfeuerwehr steht bei 28 Kindern. Die Anzahl der Einsätze ist im Vergleich zum vergangenen Jahr von 184 auf 164 gesunken. Die Wehr rückte zu 36 Brandereignissen, 75 Technischen Hilfeleistungen und 31 Fehlalarmen aus. Hierzu kommen noch 4 Sicherheitswachen sowie 9 sonstige Tätigkeiten. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 10.135 freiwillige Stunden geleistet, zu welchen auch Übungen, Wartungsarbeiten und Veranstaltungen zählen.

In seinem Bericht fuhr Meisch fort, dass das die letzten Jahre eingeführte Übungskonzept mit jeweiliger Anmeldung zu einzelnen Gruppenübungen sehr gut angenommen wird und daher auch für dieses Jahr so weitergeführt wird. Vergangenes Jahr fanden 9 Hauptübungen und Gruppenübungen zu 10 Themenfeldern statt, hinzu kommen noch einige Übungen der Fachabteilungen. Außerhalb des üblichen Übungsbetriebs wurde eine sehr umfassende Großübung in Zusammenarbeit mit BRK, THW und umliegenden Feuerwehren organisiert und durchgeführt. Ebenfalls fanden im abgelaufenen Jahr auch noch eine Modulare-Trupp-Ausbildung (MTA), so wie eine darauf aufbauende Truppführer-Ausbildung statt.

Als weiteren Punkt präsentierte Meisch die im Jahr 2025 durchgeführten, sowie die für 2026 geplanten, Anschaffungen. Zu den Anschaffungen im Jahr 2025 zählten diverse Gegenstände der persönlichen Schutzausrüstung wie auch drei Rollwägen mit neuen, mobilen Hochwassersperren Zu dem mussten der Hebekissensatz des Rüstwagens, so wie die Wärmebildkamera des Einsatzleitwagens altersbedingt Ersatzbeschafft werden.

Für das Jahr 2026 seien Investitionen in die Ersatzbeschaffung des LF 8/6 und des Anhängers mit Sonderlöschmittel (P250) geplant. Den Abschluss des Berichts der Kommandanten bildete eine Präsentation zu den Einsätzen des vergangenen Jahres.

Nach den Worten des Kommandanten folgte eine Bilderpräsentation der Jugendfeuerwehr durch den stellvertretenden Jugendwart Markus Hebert über die Veranstaltungen und Übungen im vergangenen Jahr. Ebenfalls mit einer Bilderpräsentation berichtete Jonas Volpert-Hoch anschließend, stellvertretend für alle Betreuerinnen und Betreuer der Kinderfeuerwehr, über deren Jahr und die Aktivitäten. Seit der Gründung der Kinderfeuerwehr im Jahr 2016 sei das Interesse und die Beteiligung immer noch sehr groß und man tue sein Möglichstes, die Kinder auch für den aktiven Feuerwehrdienst zu gewinnen.

Als letzter Tagesordnungspunkt des Abends gab der Vorsitzende einen Rückblick über das vergangene Jahr. Er ging dabei unter anderem auf die traditionellen Veranstaltungen des Vereins, wie das Sommer- und das Herbstfest ein. Anschaffungen, welche für das kommende Jahr geplant seien, konzentrieren sich auf Materialien und Aktionen zur Mitgliederwerbung sowie der Ausstattung des Gerätehauses. Außerdem machte er die Versammlung darauf aufmerksam, dass am 27.09.2026, nach drei Jahren wieder ein Tag der offenen Tür stattfinden werde.

Abschließend bedankte sich der Vorsitzender Frederik Rumpel bei den Mitgliedern für die Bereitschaft zum Dienst in der Feuerwehr, die Unterstützung in Vereinsangelegenheiten, das in die Vorstandschaft gesetzte Vertrauen und die hervorragende Kameradschaft.

Ein neues Ausbildungsformat feierte am vergangenen Samstag Premiere bei der Freiwilligen Feuerwehr Haßfurt. An einem gem...
01/03/2026

Ein neues Ausbildungsformat feierte am vergangenen Samstag Premiere bei der Freiwilligen Feuerwehr Haßfurt. An einem gemeinsamen Ausbildungstag der Gruppenführer bildeten sich die Führungskräfte aller Feuerwehren im Stadtgebiet fort.

Mit dem neuen Format sollten verschiedene Ziele erreicht werden. Einerseits war ein Training im Bereich Einsatztaktik geplant, um Sicherheit für die Entscheidungsfähigkeit im Einsatz zu geben. Andererseits sollte das Wissen der Führungskräfte aufgefrischt und durch neue Impulse erweitert werden. Schließlich diente der gemeinsame Termin dem kameradschaftlichen Austausch unter den Feuerwehren der Stadt Haßfurt. Insgesamt 18 Gruppenführerinnen und Gruppenführer nahmen an der Veranstaltung teil.

Der Vormittag stand im Zeichen verschiedener Taktiktrainings. In Kleingruppen bekamen die Teilnehmenden jeweils ein Einsatzszenario vorgegeben, das sie gemeinsam abgearbeitet haben. Hier konnte sorgfältig ausdiskutiert werden, was im realen Einsatz innerhalb von wenigen Minuten zu entscheiden ist. Aus den verschiedenen Erfahrungen heraus konnten mögliche Maßnahmen und Sichtweisen eingebracht, deren Vor- und Nachteile besprochen werden. Von Brandeinsätzen, über Verkehrsunfälle, bis zu Gefahrgutlagen wurde ein breites Spektrum abgedeckt.

Am Nachmittag standen verschiedene Vertiefungsmodule auf dem Programm. Jonas Schierling und Simon Gräf vom THW OV Haßfurt stellten die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Technischen Hilfswerk dar und gaben einen Einblick in den Bereich Baukunde. Der Federführende Kommandant Christian Meisch referierte zum Bereich des Vorbeugenden Brandschutzes und dessen Relevanz für den Einsatz. Sein Stellvertreter Dr. Julian Weidinger brachte die Teilnehmenden in den Bereichen ABC-Einsatz und Vegetationsbrandbekämpfung auf den neuesten Stand.

Schlussendlich traf das neue Ausbildungsformat auf durchweg positives Feedback der Führungskräfte. Dementsprechend sollen solche gemeinsamen Ausbildungstage künftig regelmäßig angeboten werden.

Am Samstagabend wurde die Freiwillige Feuerwehr Haßfurt nacheinander zu zwei Einsätzen alarmiert.Um 17:30 Uhr wurde die ...
22/02/2026

Am Samstagabend wurde die Freiwillige Feuerwehr Haßfurt nacheinander zu zwei Einsätzen alarmiert.

Um 17:30 Uhr wurde die Feuerwehr Haßfurt mit dem Stichwort „B2- Brand PKW auf BAB“ auf die Maintalautobahn A70 in Richtung Knetzgau gerufen. An einem E-Hybrid-Fahrzeug seien Flammen am Unterboden sichtbar. Auf Anfahrt war bereits aus großer Entfernung eine schwarze Rauchwolke zu sehen. Bei Eintreffen stand der PKW in Vollbrand.

Zwei Trupps unter schwerem Atemschutz konnten das Feuer unter Kontrolle bringen. Da bei Fahrzeugbränden sehr heiße Temperaturen entstehen sind die Nachlöscharbeiten oft langwierig und benötigen viel Wasser. Hierfür stand unser Wechselladerfahrzeug mit dem Abrollbehälter Wasser mit 8.000 Liter Löschwasser bereit. Aufgrund der Brandentwicklung mit starker Rauchentwicklung musste die A70 für ca. eine Stunde voll gesperrt werden.

Die Einsatzkleidung der Atemschutztrupps war durch die Schadstoffe des Brandes beaufschlagt. Daher wurde das erarbeitete Hygienekonzept angewendet, bei dem die kontaminierte Schutzkleidung fachgerecht abgelegt und verpackt wird, um unsere Einsatzkräfte zu schützen.

Nach etwas über zwei Stunden konnte die Einsatzstelle an die Autobahnpolizei übergeben werden. Hier waren wir mit vier Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften vor Ort.

Die verschmutzten Anzüge und Geräte waren gerade erst seit wenigen Minuten getauscht, als die Meldeempfänger erneut schrillten. Mit dem Stichwort „THL3 - Verkehrsunfall 1 oder 2 PKW, Person eingeklemmt“ wurden wir auf den Autobahnzubringer bei Theres gerufen. Unser HLF 20 war mit dem hydraulischen Rettungssatz als Unterstützung für die Feuerwehren Horhausen und Freiwillige Feuerwehr Wonfurt sowie Freiwillige Feuerwehr Donnersdorf aus dem Landkreis Schweinfurt alarmiert.

Da die erste Lageerkundung ergab, dass keine Person eingeklemmt ist, war unsere technische Unterstützung nicht notwendig. Daher konnten wir bereits wenige Minuten nach unserem Eintreffen wieder zum Standort zurückkehren.

Die Feuerwehr Haßfurt war hier mit zwei Fahrzeug und 12 Einsatzkräften vor Ort. Somit waren an diesem Abend alle Fahrzeuge nach etwas über 3,5 Stunden wieder einsatzbereit zurück.

Am Mittwochmittag wurde die Freiwillige Feuerwehr Haßfurt zur Unterstützung bei einem Gebäudebrand in Hellingen nachalar...
22/01/2026

Am Mittwochmittag wurde die Freiwillige Feuerwehr Haßfurt zur Unterstützung bei einem Gebäudebrand in Hellingen nachalarmiert. Dabei kamen mehrere Atemschutztrupps zum Einsatz.

Um 11:33 wurden die Feuerwehren Prappach und Haßfurt zu dem Brand nachgefordert. Zunächst war die Feuerwehr Königsberg unter dem Stichwort Brand 3 – Dachstuhlbrand alarmiert worden. Aufgrund des Ausmaßes und der erschwerten Zugänglichkeit des Brandes im Innern eines Fachwerkhauses, wurden weitere Atemschutzgeräteträger benötigt. Hierzu wurde zunächst der Gerätewagen Atemschutz aus Sand nachgefordert und später die Feuerwehren Haßfurt und Prappach.

Die Feuerwehr Haßfurt unterstützte den Innenangriff mit insgesamt drei Atemschutztrupps, die Feuerwehr Prappach mit weiteren zwei. Entsprechend unseres Hygienekonzepts legten die Geräteträger ihre kontaminierte Schutzkleidung ab und wurden mit Ersatzkleidung ausgestattet. Nach etwa drei Stunden konnte die Feuerwehr Haßfurt aus dem Einsatz entlassen werden. Die Feuerwehr Königsberg blieb noch vor Ort und war weiter mit umfangreichen Nachlöscharbeiten beschäftigt.

Zurück im Gerätehaus wurde die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt. Die Feuerwehr Haßfurt war mit zwei Fahrzeugen und elf Einsatzkräften vor Ort.

Adresse

An Der Mittelmühle 1
Haßfurt
97437

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