02/05/2026
🌸 Tradition, Tränen & tiefe Dankbarkeit: Unsere Konfirmationswoche
In dieser Woche wurde es in unserer Tagespflege bunt und emotional zugleich. Während wir gemeinsam wunderschöne Maikränze gebastelt haben, ließen wir eine ganz besondere Tradition aufleben: Die Konfirmation.
❤️ Ein riesiges Dankeschön
Ein herzliches Dankeschön geht an Lea, Vivienne, Karin, Nadine und Heike! Danke, dass ihr mit so viel Geduld und Freude mit unseren Gästen gebastelt habt. Die bunten Kränze bringen den Frühling direkt zu uns ins Haus. 💐💐
📜 "Früher vs. Heute" – Ein Blick zurück
Da aktuell überall Konfirmationen gefeiert werden, haben wir gemeinsam verglichen, wie sich das Fest gewandelt hat. Dabei flossen auch einige Tränen, denn die Erinnerungen führten viele zurück in die Kriegs- und Nachkriegszeit.
Bescheidenheit aus Not: Zwei unserer Gäste erzählten wehmütig, dass sie nicht einmal ein eigenes Kleid besaßen. Es musste mühsam geliehen und von Hand umgenäht werden, damit es halbwegs passte.🥹🥰😍
Große Opfer: Für viele Familien war das Fest finanziell kaum zu stemmen – oft kostete es damals fast so viel wie eine kleine Hochzeit.
Schätze aus der Vergangenheit: Unsere Gäste haben wahre Raritäten mitgebracht! Wir durften alte Patendank-Mappen, Bilder und Taufbestätigungen bewundern. Das älteste Dokument stammte sogar aus dem Jahr 1896!📚
🍰 Fränkisches Brauchtum: Der "Bündel"
Besonders lebhaft wurde erzählt, wie früher der "Bündel" ausgetragen wurde. In unserer Region war es Sitte, die Nachbarschaft und Freunde mit verschiedenen Kuchen zu beschenken. Das Highlight dabei? Für jedes Haushaltsmitglied gab es ein echtes fränkisches Küchla. 🥧🍰🍮🎂
Das Fazit unserer Woche:
Ob 1896 oder 2026 – der Stolz bleibt der gleiche. Mit der Konfirmation wird man ein mündiges Glied der Gemeinde. Wir blicken auf eine Woche voller Emotionen zurück und hätten noch stundenlang weiterzuhören können.
Es ist schön zu sehen, wie viel Lebenserfahrung und Geschichte in unseren Gästen steckt. Danke für diese vertrauensvollen Momente!
Hier noch eine Übersetzung der alten Schrift eines Paten Danke von früher aus dem Jahr 1915...
TRANSKRIPTION: Paten Dank
KONFIRMATIONSBRIEF (1913)
Bronn........den 9. März 1913
Hochverehrter Herr Taufpate!
Sie haben für mich bei meiner heiligen Taufe der Kirche das christliche
Bekenntnis und Gelübde abgelegt und mich so in den Schoß derselben
gebracht. Heute bin ich durch die Gnade Gottes so weit herangewachsen
und mit den heiligen Lehren der Kirche so vertraut gemacht, daß ich
mein Gelübde selbst übernehmen kann und darf.
Ich danke Ihnen für die mir dadurch erwiesene Güte und der Herr, der
kein frommes Werk unbelohnt läßt, wird es Ihnen vergelten, da ich es
nicht tun kann. Verzeihen Sie mir wenn ich Sie beleidigt und gekränkt
habe. Ich will mich bemühen, durch ein frommes Leben zu beweisen, daß
ich das von Ihnen an meiner Statt abgelegte und von mir in der
Konfirmation erneuerte Gelübde stets vor Augen und im Herzen habe;
um in keine Sünde zu willigen.
Bitten Sie mit mir dafür Gott, der Sie segne und behüte auf allen Ihren
Wegen.
Dies ist der Wunsch Ihres Sie ewig liebenden Pate.
So wurde zu dieser Zeit der Paten Dank geschrieben.
Alles liebe für die kommende Woche
Klaus Ulsenheimer und
Die Teams von der Tagespflege "Zammkumma"
☎️ 09105/8199269 Frau Kernstock
Und Pflege Direkt ambulante Dienste
☎️ 09105/9081 Frau Nitschky
Beide Teams helfen ihnen bei Fragen Rund um Tagespflege und ambulante Pflege gerne weiter und freue sich auf Sie.