24/04/2026
Mit etwas Verspätung der Bericht zur 53. Berliner Pokalmeisterschaft und 34. Ostdeutschen Einzelmeisterschaft am Osterwochenende in Berlin.
Am Samstag zur Berliner Pokalmeisterschaft waren wir mit drei Leuten - Hacky Jüttner, Swen Petersen und Kai Schäfer - vertreten.
Los ging es um 6.30 Uhr in Grönwohld zunächst mit einem kräftigen Happy Birthday für unseren Hacky, der an diesem Tag seinen 70. Geburtstage gefeiert hat und trotzdem anstatt zu Hause gemütlich auf dem Sofa zu feiern, die Reise nach Berlin angetreten hat. Es sollte sich lohnen, doch dazu später mehr.
BERLINER POKALMEISTERSCHAFT
Pünktlich angekommen und mit einer Teilnehmerzahl von 52, der höchsten seit der Corona-Auszeit, ging es pünktlich nach einer Ehrung unter großem Applaus für unseren Hacky los. Swen musste in der ersten Runde leider schon in einer starken Gruppe mit 2:8 Punkten die Segel streichen und wurde 47. Im letzten Spiel hatte er gegen Wolfgang Renninger (TKC 91 Nürnberg) noch die Chance aufs Weiterkommen, benötigte aber einen Sieg mit 5 Toren Unterschied. Beim 4:1 sah alles nach einer Sensation aus, aber bei zwei Gegentoren sprang „nur“ ein 4:3 heraus, was zum Ausscheiden und Platz 57 führte. Im anschließenden Havel-Cup belegte Swen Platz 14 von 23 Teilnehmern.
Kai setzte sich in der 1. Runde souverän durch und stand in Runde 2 nach 3 Spielen mit 0:6 Punkten unter Druck, die letzten beiden Spiel gewinnen zu müssen. Mit 7:1 gegen Markus Schnetzke (TKV Jerze) und 5:2 gegen Wolfgang Renninger (TKC 91 Nürnberg) gelang das dann auch ohne Probleme. In der Vorschlussrunde war der Akku dann leer und mit 1:9 Punkten und einem schwachen Sturm sprang Platz 24 beim Turnier heraus.
Unser Geburtstags“kind“ Hacky spazierte durch die ersten beiden Runden und war in Runde 3 bei einem 2:2 gegen den amtierenden Deutschen Einzelmeister Jakob Weber (PWR 78 Wasseralfingen) auf die Schützenhilfe von Ralt Item (SV Kelheimwinzer) angewiesen, der Oliver Bar (Celtic Berlin) mit 6:1 geschlagen hat und Hacky somit mit 5:5 Punkten den Einzug in die Endrunde ermöglichte. Dort spielte er furios auf und hatte nach Siegen gegen Artur Merke, Max Gottschalk (TKC Gallus Frankfurt), und Michael Kalentzi (1. TKC 86 Kaiserslautern) bei einem Unentschieden gegen Tobias Witte (TKV Jerze) schon vor dem letzten Gruppenspiel den Einzug in das Endspiel sicher.
Dort musste er gegen den starken Valentin Tenner (spielTrieb Ylipulli Gießen) antreten, machte wie auch zuvor ein hervorragendes Spiel und führte bis kurz vor Schluss mit 2:1 ehe Valentin mit einem Dreher von der Seite den Ausgleich erzielen konnte. In der Verlängerung hatte Hacky leider nichts mehr zuzusetzen und die 47 Jahre Altersunterschied haben sich leider dann doch in Kondition und Konzentration bemerkbar gemacht. Herzlich Glückwunsch an Valentin für ein 5:2 n.V. Endspielsieg und ein sensationeller 2. Platz für unseren Hacky.
http://www.artbot.de/tk/berliner_pm2026.html
OSTDEUTSCHE EINZELMEISTERSCHAFT
Die ODEM am Ostersonntag verzeichnet mit 64 Kickern ebenfalls eine sehr gute Teilnehmerzahl. Zu den drei Grönwohldern von Samstag gesellte sich noch Olaf Holzapfel, der sich morgens von Bremen aus auf den Weg nach Berlin gemacht hat.
Wie am Samstag war für Swen auch hier in Runde 1 Feierabend. Platz 57 in der Endwertung. Beim anschließenden Spree-Cup war mit Platz 27 bei 32 Teilnehmern leider auch nicht mehr drin.
Olaf spielte sich in Runde 2 und musste dort in einer starken Gruppe mit 1:7 Punkten die Segel streichen. Im Spree-Cup kam er zwar in die Endrunde, aber mehr als Platz 12 sprang auch nicht heraus.
Runde 1 war für Kai auch kein Problem, in Runde 2 gab es in der letzten Partie gegen Myrko Baumgart (SG Wolfsburg/Adersheim) ein Endspiel ums Weiterkommen, das Kai mit 5:0 für sich entscheiden konnte. Also wieder Vorschlussrunde und das gleiche Problem des fehlenden Sturms wie am Vortag. 3:7 Punkte bedeuten Gruppenplatz 5 und in der Endwertung Platz 19.
Hacky Furioso wie am Vortag mit keinen Problemen in den ersten beiden Runden und in der Vorschlussrunde mit 6:4 Punkten und dank eines frühen 6:3 gegen den Titelverteidiger Berthold Nieder (TFB 77 Drispenstedt) wieder in der Endrunde. Auch hier gab es von Hacky hervorragendes Tipp-Kick, aber andere können auch kicken und so sprang mit Gruppenplatz 4 der 8. Platz bei der Endplatzierung raus. 1991 war Hacky der erste Sieger einer Ostdeutschen Einzelmeisterschaft, 2023 erneut im Endspiel und dieses Jahr wieder in der Endrunde. Was für eine Leistung.
Gewonnen hat das Turnier Daniel Bialk (Spandauer Filzteufel) mit 1:0 gegen seinen Mannschaftskollegen Christoph Ihme. Daniel hat damit seinen ersten Sektionstitel gewonnen. Herzlichen Glückwunsch.
http://www.artbot.de/tk/odem2026.html