18/03/2026
unseres Ortsvorsitzenden zur anstehenden Stichwahl zum Landrat des Landkreises Forchheim
*** Abendliche Gedanken zur Stichwahl des Landrats des Landkreises Forchheim ***
*** Der Text ist lang, aber bitte bis zum Ende lesen, wirken lassen, dann die Entscheidung zur Stichwahl treffen ***
Nun, bei einer Stichwahl probiert sich natürlich jeder ins rechte Licht zu rücken.
Das ist legitim, nachvollziehbar, und jeder trifft so als „Unterstützer“ seine Entscheidungen.
Spiegeln wir mal die Situation der Stichwahl des Landrats auf Gräfenberg:
Ich möchte jetzt nicht überheblich klingen, aber nur mal rein theoretisch und im Konjunktiv geschrieben.
Angenommen ich (CSU) hätte bei jetziger Wahl für das Bürgermeisteramt kandidiert.
Dann wäre es mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer Stichwahl um dieses Amt gekommen.
Um den Konjunktiv weiter zu belasten, nehmen wir das Szenario ich (CSU) wäre mit dem
amtierenden Bürgermeister (FW) in die Stichwahl eingezogen.
Nach den ganzen Ereignissen und Stimmungen der letzten 6 bzw. 12 Jahre,
wen hätten Rot/Grün in Gräfenberg unterstützt?!
Egal ob der FW-Kandidat oder der CSU-Kandidat unterstützt worden wäre,
es wäre an Situationskomik nicht zu übertreffen gewesen.
Einziger Ausweg: Rot/Grün hätte sich neutral verhalten.
Was hat das Szenario nun mit dem Landkreis zu tun?
Nun, SPD und Grüne werben mit einer hohen Übereinstimmung der Themen zur FW
und erhoffen sich dadurch mehr politischen Einfluß bei sinkenden Wahlergebnissen.
Ohne Hintergedanken haben dies SPD und die Grünen sicherlich nicht getan.
Warum die Annahme der Beeinflussung?
Nun, zu den Gemeinsamkeiten und Übereinstimmungen bei Themen zwischen FW, SPD und Grüne im Kreistag habe ich eine KI bemüht, die mir die öffentlichen Artikel bezüglich strittiger Themen
des Kreistages Forchheim zwischen 2006 und 2025 durchsucht hat.
Fairerweise habe ich auch die Haltung der CSU auswerten lassen.
Hier das Ergebnis:
Von einer gemeinsamen Linie zwischen FW, SPD und Grüne kann in der Vergangenheit nicht die Rede sein.
Warum soll sich das zwischen ihnen ab 2026 ändern?!
Ich glaube nicht daran, außer die FW verlassen ihre konservativ, bürgerliche Linie.
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2006–2010: Infrastruktur dominiert
1. Straßenbau vs. Naturschutz
FW: pro Straßenbau
SPD: zustimmend, aber sozial abgewogen
Grüne: kritisch
CSU: klar pro Infrastruktur, oft gemeinsam mit FW
2. Krankenhauspolitik
SPD: mehr öffentliche Finanzierung
Grüne: wohnortnah
FW: wirtschaftlich
CSU: pragmatisch – Versorgung sichern, aber wirtschaftlich tragfähig
2011–2014: Energiewende spaltet den Kreistag
3. Windkraft
Grüne: starker Ausbau
SPD: moderat pro
FW: skeptisch
CSU: gespalten, aber überwiegend zurückhaltend bis kritisch
4. Gewerbeflächen vs. Flächenschutz
Grüne: restriktiv
FW: wachstumsorientiert
SPD: Mittelweg
CSU: klar wirtschaftsfreundlich
2014–2020: Aufstieg der Grünen verändert Dynamik
5. Verkehrspolitik
Grüne: ÖPNV & Rad
SPD: mehr ÖPNV
FW: Auto wichtig
CSU: klar pro Straßenbau, aber offen für punktuellen ÖPNV-Ausbau
6. Klimaschutzprogramme
Grüne: verbindlich
SPD: teilweise pro
FW: freiwillig
CSU: freiwillige Programme, keine strengen Vorgaben
7. Haushaltskonflikte
SPD/Grüne: mehr Investitionen
FW: sparsam
CSU: klar haushaltsdiszipliniert
2020–2025: Klimapolitik
8. Klimapolitik / Klimaziele
Grüne: ambitioniert
SPD: moderat
FW: skeptisch
CSU: klar gegen verbindliche, strenge Ziele
9. Windkraft & Flächen
Grüne: Ausbau
SPD: moderat
FW: kritisch
CSU: überwiegend skeptisch, stark auf Bürgerakzeptanz fokussiert
10. Energiepolitik / Gebäudesanierung
Grüne: streng
SPD: sozial abgefedert
FW: dagegen
CSU: klar gegen Zwangsmaßnahmen
11. Verkehrswende
Grüne: weniger Auto
SPD: mehr ÖPNV
FW: Auto zentral
CSU: klare Ablehnung einer „Anti-Auto-Politik“
12. Haushalts- und Investitionspolitik
SPD/Grüne: investieren
FW: sparen
CSU: strikte Haushaltskontrolle, priorisiert Pflichtaufgaben
13. Politische Lagerbildung (2024–2025)
Grüne & SPD: teilweise gemeinsame Positionen
FW & CSU: häufig gemeinsame Linie
CSU: zentrale Machtposition – ohne CSU keine stabile Mehrheit
🔁 Gesamtanalyse über 20 Jahre
1. 🤝 Typische Bündnisse
Häufig: CSU + FW → Mehrheitsblock (dominant)
Seltener: CSU + SPD (bei sozialen Themen)
Kaum: CSU + Grüne (nur bei Einzelprojekten)
Die 5 größten Dauer-Konfliktlinien:
1. Klimaschutz vs. Wirtschaftlichkeit
Positionen:
Grüne: ambitionierter Klimaschutz, verbindliche Ziele
SPD: grundsätzlich pro Klimaschutz, aber sozial abgefedert
FW: skeptisch, Fokus auf Umsetzbarkeit
CSU: moderat, gegen verpflichtende und strenge Vorgaben
Typische Front:
👉 Grüne + SPD ↔ CSU + FW
2. Verkehr: Auto vs. ÖPNV / Radverkehr
Positionen:
Grüne: klare Verkehrswende (weniger Auto)
SPD: Ausbau ÖPNV, sozial gedacht
FW: Auto bleibt zentral im ländlichen Raum
CSU: klar pro Auto, aber offen für punktuelle Verbesserungen im ÖPNV
Typische Front:
👉 Grüne (teils SPD) ↔ CSU + FW
3. Windkraft & Energieflächen
Positionen:
Grüne: massiver Ausbau
SPD: moderater Ausbau
FW: kritisch bis ablehnend
CSU: zurückhaltend, stark auf Bürgerakzeptanz fokussiert
Typische Front:
👉 Grüne (teils SPD) ↔ CSU + FW
4. Haushalt & Investitionen
Positionen:
Grüne: hohe Investitionen (Klima, Infrastruktur)
SPD: Investitionen + soziale Absicherung
FW: sparsam, begrenzte Ausgaben
CSU: strikt haushaltsdiszipliniert
Typische Front:
👉 SPD + Grüne ↔ CSU + FW
5. Flächenverbrauch vs. Wirtschaftsentwicklung
Positionen:
Grüne: Flächenschutz, weniger Versiegelung
SPD: ausgewogen
FW: wirtschaftliche Nutzung priorisieren
CSU: klar wirtschaftsfreundlich
Typische Front:
👉 Grüne ↔ CSU + FW (SPD oft dazwischen)