02/07/2025
Feuerwehr in den Mittelpunkt stellen – Gebäude müssen zukunftsfähig werden
Die Junge Union Friedland macht sich stark für die Zukunft der Feuerwehren im Gemeindegebiet. „Die Gebäude vieler Ortsfeuerwehren stammen aus den 60er-, 70er- oder 80er-Jahren und sind heute weder funktional noch attraktiv“, erklärt der Gemeindeverbandsvorsitzende der JU. Dabei sei klar: Anerkennung und Wertschätzung für unsere Feuerwehrkameradinnen und -kameraden muss sich auch in der Ausstattung der Gebäude widerspiegeln.
Moderne, gut ausgestattete Feuerwehrhäuser und zukunftsorientierte Technik seien ein entscheidender Baustein, um das Ehrenamt attraktiv zu gestalten – sowohl für den aktiven Dienst als auch für die Kinder- und Jugendfeuerwehren. „Wer sich ehrenamtlich für die Sicherheit unserer Gemeinde engagiert, verdient mehr als Applaus: Er oder sie braucht eine funktionierende Infrastruktur im Ernstfall und einen Ort, der Motivation und Gemeinschaft fördert.“
Besonders betont die JU Friedland: Die Pflichtaufgabe „Feuerwehr“ wird in der Gemeinde Friedland ausschließlich von Freiwilligen übernommen – das sei alles andere als selbstverständlich. „Dafür kann man gar nicht genug danken. Aber Dank allein reicht nicht: Es braucht moderne Technik, funktionale Gebäude und die konsequente Beseitigung bestehender Mängel.“
Die Junge Union plant daher im ganzen Gemeindegebiet in den kommenden Monaten im direkten Gespräch mit den Freiwilligen Sorgen, Nöte und Verbesserungsvorschläge aufzunehmen. „Nur wer zuhört, kann verstehen, wo es konkret brennt“, so die JU.
Gleichzeitig ist der JU bewusst, dass die finanzielle Lage der Gemeinde Friedland extrem angespannt ist. Mit einem Haushaltsvolumen von rund 20 Millionen Euro sei es illusorisch, sämtliche Gebäude neu zu errichten – ein einzelnes neues Feuerwehrhaus kostet mittlerweile schnell 2 bis 3 Millionen Euro. Deshalb fordert die Junge Union klare Unterstützung durch Bund und Land. „Die Frage stellt sich deutlich: Ist Feuerwehr heute noch allein Pflichtaufgabe der Kommune – oder muss das Land mehr Verantwortung übernehmen?“, heißt es aus dem JU-Vorstand.
Viele Kommunen in Niedersachsen stehen vor vergleichbaren Herausforderungen. Deshalb sei es notwendig, auch landespolitisch über neue Lösungen nachzudenken. Klar ist für die JU: Wenn der Staat Ehrenamt und Sicherheit ernst nimmt, muss er den Gemeinden helfen, ihre Feuerwehrstandorte zukunftsfähig aufzustellen.