11/08/2025
Die Gedenkstätte Hadamar erinnert an die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“.
Zwischen 1941 und 1945 wurden in der Tötungsanstalt Hadamar fast 15.000 psychisch kranke, als solche stigmatisierte und behinderte Menschen ermordet – Alte, Junge, Frauen, Männer und Kinder aus Deutschland und vielen Teilen Europas.
Als hessische „Euthanasie“-Gedenkstätte übernimmt man die Verantwortung für Gedenken, Bildung und Forschung. Es ist ein Ort des Erinnerns und der historisch-politischen Auseinandersetzung – von 1945 bis heute.
Was bedeutet die Euthanasie im NS für Menschen mit Behinderung heute?
Wir laden herzlich dazu ein, gemeinsam hinzuschauen, zu erinnern und Verantwortung zu übernehmen.
Es ist wichtig, den diversen Opfergruppen des Naziregimes zu gedenken, ihre Geschichten sichtbar zu machen und aus der Vergangenheit für Gegenwart und Zukunft zu lernen.
Zur inhaltlichen Vorbereitung und gemeinsamen Reflexion finden digital Vor- und Nachbereitungstreffen statt.
Vor Ort wird es einen Workshop sowie eine Führung durch die Gedenkstätte geben.
Vorbereitung: Dienstag, 16.09.2025; 18:00 Uhr | MS Teams
Nachbereitung: Montag, 09.2025; 18:00 Uhr |
MS Teams
Gemeinsame Anreise aus Marburg & Gießen!
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Anmeldung an:
[email protected]