09/03/2021
Schaffung von neuem und bezahlbarem Wohnraum in Rödgen
Die Rödgener Bevölkerung schrumpft immer weiter. Von den ehemals über 2.200 Einwohnern sind derzeit nur noch ca. 1.800 Einwohner in Rödgen ansässig.
Während alle anderen Gießener Stadtteile mit neuen großzügigen Baugebieten ausgestattet wurden, wird in Rödgen seit über 40 Jahren neues großflächiges Bauland durch CDU/SPD/Grüne Regierungen im Gießener Stadtparlament verhindert.
Rödgen braucht dringend neuen und bezahlbaren Wohnraum für junge Familien.
Die FW Freie Wähler fordern seit Jahren:
- Ausweisung eines neuen großflächigen Baugebietes
Die Fläche „Hinter dem Steinacker in Richtung Canon“ ist gut geeignet, da bereits Versorgungsleitungen für Strom, Gas, Wasser/Abwasser nahezu vorhanden sind.
- Innenverdichtung gem. §12 BauGB
Umwandlung von Garten- & Grünflächen in Baugrundstück
Seit 2010 wird im neuen BauGB gefordert, dass die Kommunen jedem bauwilligen Bürger (Einzelentscheid) es ermöglichen sollen, neuen Wohnraum auf seinem vorhandenen Grundstück zu erstellen. Die Erschließungskosten muss der Bauherr hierbei selbst tragen.
- Innenverdichtung gem. §34 BauGB
Anbau von neuen Wohngebäuden
Die Auslegung der Vorschriften für einen Anbau wird willkürlich durch die städtischen Behörden vorgenommen. Hier müssen dringend zu Gunsten von neuem Wohnraum Baugenehmigungen erteilt werden.
- Ausbau-Förderung
Durch kommunale Förderung müssen Anreize geschaffen werden, dass Dachböden und Kellerräume zur neuen Wohnraumschaffung ausgebaut werden.
Nimmt die Rödgener Einwohnerzahl weiterhin ab, besteht die Gefahr, dass die noch einigermaßen vorhandene Infrastruktur wie Kindergarten, Grundschule, ärztliche Versorgung, Verwaltungsstelle, Bewirtung des Bürgerhaus-Restaurants und des Saales, Fahrzeiten der Buslinie 1 nach und nach verloren geht bzw. abgebaut wird.
Die Infrastruktur inkl. Wohnraum in Rödgen muss gestärkt und ausgebaut werden, um für junge Menschen interessant zu werden und für ältere interessant zu bleiben!