Stadt für Alle Gießen

Stadt für Alle Gießen Außerdem werden hier Infos und Veranstaltungen zum Thema geteilt.

Stadt für Alle Gießen ist eine zivilgesellschaftliche Initiative, die sich in Gießen gegen stetig steigende Mieten und Verdrängung einsetzt und Betroffene unterstützt.

Stellt euch vor, wir sitzen im Kino und warten auf den Zukunftsfilm „Rechenzentrum Katzenfeld“. Die Stadt verspricht ein...
05/06/2026

Stellt euch vor, wir sitzen im Kino und warten auf den Zukunftsfilm „Rechenzentrum Katzenfeld“. Die Stadt verspricht einen Blockbuster: Hightech, Jobs, Abwärme fürs Fernwärmenetz. Doch der Hauptdarsteller der Betreiber ist noch nicht einmal gefunden, während das Set schon gebaut wird. Das Drehbuch ist unfertig, aber 17 Hektar Fläche werden versiegelt.

Die Produzenten versprechen Einnahmen, doch ob Gewerbesteuer fließt, ist völlig offen. Der Energiebedarf wirkt wie aus einem Endzeitfilm, und die angebliche Abwärme-Lösung ist so unsicher, dass die Stadtwerke Millionen riskieren müssten, ohne zu wissen, ob sie überhaupt nutzbar ist. Am Ende trägt nicht das Filmstudio die Kosten, sondern die Stadt.

Kurz: Der Trailer glänzt, aber die Story wackelt. Bevor wir im August das Baurecht als „Final Cut“ abnicken, sollten wir prüfen, ob hier wirklich ein Zukunftsfilm entsteht oder ob wir Statisten in einer Produktion sind, deren Nutzen für Gießen unklar bleibt.

Regie: unter anderem diejenigen, die für das Desaster der Kita im Seltersweg verantwortlich sind.

Seit der Schließung der Sparkassen‑Filiale im Jahr 2019 steht das Gebäude an diesem Standort leer. Nach dem Verkauf des ...
01/06/2026

Seit der Schließung der Sparkassen‑Filiale im Jahr 2019 steht das Gebäude an diesem Standort leer. Nach dem Verkauf des Grundstücks wechselte das geplante Bauvorhaben ein viereinhalbgeschossiges Mehrfamilienhaus mehrfach den Eigentümer. Obwohl 2021 eine Baugenehmigung erteilt wurde und im Sommer 2022 erste Aktivitäten erkennbar waren, kam das Projekt anschließend vollständig zum Stillstand. Das Gebäude bleibt bis heute ungenutzt; auf Anweisung der Stadt wurde es lediglich gesichert und eingezäunt, während das zerstörte Inventar weiterhin im Inneren liegt.

Universitäten aus dem Fachbereich Geographie beschäftigen sich intensiv mit Leerstand, vor allem im Kontext von städtischer Entwicklung, ländlichen Räumen, Wohnungsmarkt, Nachhaltigkeit und Bürgerbeteiligung. Die wichtigsten Aussagen lassen sich aus aktuellen Forschungs- und Transferprojekten ableiten.

Leerstand wird als räumliches, soziales und wirtschaftliches Problem verstanden, das zugleich Chancen für Transformation bietet.

Wir wollten zunächst gar nicht über das Institut sprechen, weil schon der Vorwurf im Raum stand, es sei „politisch geneh...
31/05/2026

Wir wollten zunächst gar nicht über das Institut sprechen, weil schon der Vorwurf im Raum stand, es sei „politisch genehm“. Unser Anspruch bleibt: Stadt für Alle heißt, dass es ALLEN gut geht.

Die Studie stellte die Frage: Ist deine Gemeinde gut versorgt?

Dafür wurden 17 Indikatoren genutzt. Diese Kriterien sind hilfreich, aber begrenzt. Wenn viele Aspekte der Lebensqualität fehlen, entsteht ein verzerrtes Bild. Eine Gemeinde kann „gut versorgt“ wirken, obwohl zentrale Bereiche fehlen.

Uns wurde vorgeworfen, unser Anliegen „Wohnungsmarkt & Mietpreise“ fehle. Das stimmt nur teilweise. Es fehlen weit mehr Aspekte: soziale Infrastruktur (Jugendhilfe, Seniorenangebote), Umweltqualität (Lärm, Luft, Grünflächen), wirtschaftliche Faktoren (Arbeitsplätze, Einkommen) und weitere Bereiche.

Dazu kommen methodische Schwächen: starke Gewichtung der Erreichbarkeit (bevorzugt Städte), keine Qualitätsbewertung (z. B. Kita-Außenflächen), keine Berücksichtigung individueller Bedürfnisse. Was „gut versorgt“ bedeutet, hängt stark vom Lebensstil ab.
Man kann diese Studie also kritisieren, ohne über Absichten der Institution zu spekulieren.

Warum wir eine Studie kritisieren, die viele Lokalzeitungen zitieren?

Das hat uns irritiert, denn das ist kein Qualitätsmerkmal. Dass bisher wenig Kritik erschien, liegt daran, dass die Studie erst seit wenigen Tagen öffentlich ist. Kritik entsteht zeitverzögert und wird sicher noch folgen.

Problematisch finden wir, dass sich Lokalpolitiker bereits bestätigt fühlen. Das halten wir für fatal.

Warum reagieren wir erst heute? Lokaljournalismus lebt davon, dass Menschen ihn unterstützen. Wir respektieren das. Auch wenn wir einzelne Texte kritisch einordnen. Lokaljournalismus ist ein demokratischer Schutzmechanismus. Sorge bereitet uns eher, dass immer weniger Menschen lokale Medien nutzen.

Dennoch ist eine Lokalzeitung nicht unfehlbar. Kritik gehört dazu, wenn Berichterstattung unvollständig oder methodisch unsauber wirkt. Das schmälert nicht ihre Bedeutung.

Und ja: Es gibt berechtigte und völlig unberechtigte Kritik. Auch aus AfD-nahen Kreisen. Pauschalisieren sollte man das nicht.
Screenshot:

Spoiler: Totalausfall im heutigen Stadtcocktail. Der Autor der Gießener Allgemeinen übernimmt eine Studie des IW nicht n...
30/05/2026

Spoiler: Totalausfall im heutigen Stadtcocktail.

Der Autor der Gießener Allgemeinen übernimmt eine Studie des IW nicht nur völlig unkritisch, er drängt jeden, der berechtigte Zweifel äußert, gleich in eine bestimmte politische Ecke. Wer sachlich auf Lücken oder Probleme in der Versorgung hinweist, wird so unterschwellig delegitimiert anstatt ernst genommen.

In der aktuellen Ausgabe der Gießener Allgemeinen:

Warum das problematisch ist:

1. Kritische Stimmen werden delegitimiert

Wenn Journalisten Kritik automatisch mit einer bestimmten politischen Ecke verknüpfen, passiert Folgendes:
Menschen trauen sich weniger, Missstände anzusprechen.
Das ist Gift für jede offene Gesellschaft.

2. Journalismus verliert seine Glaubwürdigkeit

Die Aufgabe von Medien ist es,
Macht zu kontrollieren, Studien zu hinterfragen, Daten einzuordnen.
Wenn sie stattdessen unkritisch übernehmen, wirken sie wie PR‑Abteilungen nicht wie unabhängige Beobachter.

3. Polarisierung wird verstärkt

Wenn jede Kritik sofort politisch gelesen wird, entsteht ein Klima von:
„Wer nicht zustimmt, gehört zu denen.“
Das spaltet und verhindert sachliche Diskussionen über reale Probleme.

4. Bürger*innen fühlen sich nicht ernst genommen

Viele Menschen erleben Probleme im Alltag:
schlechtes Netz, fehlende Ärzte, schwacher ÖPNV. Wenn Medien diese Erfahrungen indirekt als „politisch motiviert“ abtun, entsteht Frust und der richtet sich dann gegen Medien und Politik zugleich.

Stadt für Alle; auch für Biber 🦫Manchmal hat man das Gefühl, die Stadt plant Großprojekte… und der Biber plant einfach m...
29/05/2026

Stadt für Alle; auch für Biber 🦫

Manchmal hat man das Gefühl, die Stadt plant Großprojekte… und der Biber plant einfach mit.

Während die Verwaltung mühsam Aufschüttungen, Sandsäcke und Notlösungen organisiert, sitzt der Biber daneben, knabbert an einem Ast und denkt sich:

„Challenge accepted.“

Die Stadt hebt den Weg an; der Biber hebt den Wasserstand.

Die Stadt baut einen Sandsackdamm; der Biber baut ein Upgrade.

Die Stadt kämpft gegen die Flut,der Biber nennt es Wellnessbereich.

Am Ende bleibt nur eine Wahrheit:

Wenn wir schon eine Stadt für Alle wollen, dann eben wirklich für alle inklusive der pelzigen Wasserbauingenieure, die nachts Überstunden machen.

Und wer weiß: Vielleicht ist der Biber gar kein Problem.

Vielleicht ist er einfach nur der engagierteste Stadtplaner, den wir haben.

„Die Stadt baut Dämme, der Biber baut zurück –Gießen‑Style an der Wieseck-Aue, Stück für Stück.“

Bevor man die Schuld auf andere schiebt, sollte man zuerst die eigenen Hausaufgaben gemacht haben.In Gießen wird gern au...
25/05/2026

Bevor man die Schuld auf andere schiebt, sollte man zuerst die eigenen Hausaufgaben gemacht haben.

In Gießen wird gern auf „die Bürger“, „die Studierenden“ oder „die Gesellschaft“ verwiesen, wenn es um Müll, Vermüllung oder fehlende Ordnung im öffentlichen Raum geht.

Doch genau dort beginnt das Problem: bei den Strukturen, die eigentlich funktionieren müssten.
Wenn eine Stadt wächst, werden bestimmte Bereiche automatisch gestärkt:

Mehr Menschen → mehr Polizei, mehr Ordnungskräfte, mehr Präsenz im öffentlichen Raum.

Das ist ordnungspolitische Grundlogik.
Gleichzeitig wird die Verantwortung gern an die Bevölkerung weitergereicht.
Keine mitwachsenden Strukturen beim Fuhramt aber mehr Disziplin von den Menschen erwarten?

Das passt nicht zusammen.

Wer glaubwürdig über Ordnung, Sauberkeit und Verantwortung sprechen will, muss zuerst sicherstellen, dass die eigenen Systeme funktionieren:

* ausreichende personelle Ausstattung,
* klare Zuständigkeiten,
* funktionierende Abläufe,
* echte Präsenz im öffentlichen Raum.

Erst wenn diese Hausaufgaben erledigt sind, kann man darüber reden, wer sonst noch Verantwortung trägt.

Denn eine Stadt kann nur so ordentlich sein wie die Strukturen, die sie dafür bereitstellt.

https://www.giessener-allgemeine.de/giessen/mehr-muell-in-giessen-die-stadt-ist-schmutziger-geworden-93676146.html

Der Bürgerinitiative Historische Mitte Gießen liegen die alten, denkmalgeschützten Gebäude besonders am Herzen. Sie sind...
15/05/2026

Der Bürgerinitiative Historische Mitte Gießen liegen die alten, denkmalgeschützten Gebäude besonders am Herzen. Sie sind das pulsierende Gedächtnis unserer Stadt. Im südlichen Klinikum verbirgt sich ein kaum bekannter, aber beeindruckend großer Leerstand: das Siessmayer‑Karré. Neun Häuser, jedes mit eigener Geschichte, zusammen ein Ensemble, das wir diesen Mai wieder ins Bewusstsein holen wollen. Kommt mit uns und schaut selbst.

Danke an: .m.giessen

Wir stehen als Initiative Stadt für Alle klar an der Seite der Pächterfamilie. .haus Eine alkoholfreie Bewirtung ist ihr...
10/05/2026

Wir stehen als Initiative Stadt für Alle klar an der Seite der Pächterfamilie. .haus

Eine alkoholfreie Bewirtung ist ihr gutes Recht und sie schafft einen sicheren Raum für Kinder, Jugendliche und Familien.

Dass es früher Alkohol im Vereinsheim gab, bedeutet nicht, dass es dafür jemals eine feste oder vertragliche Zusage gab. Niemand hat Anspruch auf einen dauerhaften Ausschank.

Sportstätten sind Orte des Miteinanders, nicht des Drucks oder der Eskalation. Wer Alkohol trinken möchte, hat in Gießen genug Alternativen und die lokale Kneipenszene kann jede Unterstützung gebrauchen.
Für uns zählt: Respekt, Sachlichkeit und Solidarität.

Wir lassen nicht zu, dass persönliche oder kulturelle Unterstellungen die Diskussion vergiften.

Wir stehen zusammen für vielfältige, offene und faire Vereine.

Cc.:

Sachverhalt: https://www.giessener-allgemeine.de/giessen/wein-tc-rot-weiss-giessen-kuendigt-paechter-wegen-fehlendem-bier-und-94298869.html

Komm einfach vorbei. Unser Treffen ist offen für alle, die sich für eine gerechte Stadt einsetzen wollen.Dienstags, 19:0...
25/04/2026

Komm einfach vorbei.

Unser Treffen ist offen für alle, die sich für eine gerechte Stadt einsetzen wollen.

Dienstags, 19:00 Uhr
Freiwilligenzentrum Gießen
Walltorstraße 17

Gemeinsam können wir Gießen verändern.

Wir platzen vor Stolz und Freude, denn endlich dürfen wir unser wunderschönes neues Logo mit euch teilen. Nach so vielen...
24/04/2026

Wir platzen vor Stolz und Freude, denn endlich dürfen wir unser wunderschönes neues Logo mit euch teilen.

Nach so vielen Momenten des Grübelns, Zweifelns und erneuten Ansetzens ist es gelungen, etwas zu erschaffen, das sich für uns alle einfach richtig anfühlt.

So viel Liebe, Herzblut und Kreativität stecken in diesem einen Logo und genau das macht es für uns so besonders.

Adresse

Eichgärtenallee
Gießen
35390

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