die tierbefreier*innen e.V.

die tierbefreier*innen e.V. Der Verein die tierbefreier*innen e.V. kämpft bereits seit 1985 (damals noch unter dem Namen Bundesverband der TierbefreierInnen) gegen Tierausbeutung.

Er organisiert Proteste, macht Aufklärungsarbeit und gibt das Magazin TIERBEFREIUNG heraus. Der Verein die tierbefreier hat sich 1997 aus dem Bundesverband der TierbefreierInnen e.V. gegründet, der bereits seit 1985 für die Rechte der Tiere gekämpft und die Pressearbeit und Rechtshilfe für aktive Tierbefreier_innen übernommen hatte. Wir verstehen uns als Teil der Tierrechts-/Tierbefreiungsbewegung

und sehen uns den emanzipatorischen Zusammenhängen verbunden. Im Frühjahr 2022 wurde die Umbenennung des Vereins in die tierbefreier*innen e.V. umgesetzt.

Heute am 24.04. ist der "World Day For Laboratory Animals"Die Vegetarierin und Tierversuchsgegnerin Muriel Dowding rief ...
24/04/2026

Heute am 24.04. ist der "World Day For Laboratory Animals"

Die Vegetarierin und Tierversuchsgegnerin Muriel Dowding rief für den 24.04.1962 erstmals den "World Day For Laboratory Animals" aus. Der Gedenk- und Aktionstag soll(te) die Aufmerksamkeit auf die Millionen nichtmenschlicher Tiere lenken, die tagtäglich in Versuchslaboren leiden müssen. Das Datum wählte Lady Dowding als Homage an ihren Ehemann, ebenfalls Vegetarier, Hugh Dowding (*24.04.1882), weil dieser sich im britischen Oberhaus für den Tierschutz eingesetzt hatte. Muriel Dowding trat auch organisatorisch in Erscheinung und gründete 1959 die Anti-Tierversuchsorganisation "Beauty Without Cruelty".

Am 24.04.1979 wurde erstmals der "World Day for Laboratory Animals" (Welttag der Labortiere) von der National Anti-Vivisection Society (NAVS) in Großbritannien organisiert. Die NAVS wurde am 02.12.1875 unter dem Namen " Victoria Street Society for the Protection of Animals" in der Victoria Street gegründet. Zu den Gründungsfiguren gehörte unter anderem die Aktivistin, Feministin und
Tierversuchsgegnerin Francis Power Cobbe.

Aktivist*innen auf der ganzen Welt werden den Internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche und Kampagnen gegen Tierversuche so lange durchführen bis der Tag vom Aktions- und Gedenktag zu einem reinen Gedenktag an die Tiere in Versuchslaboren geworden ist.

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19/04/2026

Schon gewusst?
In unserem Shop tierbefreiershop.de findest Du Shirts, Hoodies und Zip Jacken aus Bio-Baumwolle – fair und vegan produziert.
Im Shop bekommst du coole, nachhaltige und faire Kleidung und gleichzeitig unterstützt Du mit jedem Kauf die Arbeit von die tierbefreier*innen e.V.

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Vielen Dank an alle *innen

Volle Fahrt voraus in einen aktivistischen FrühlingDraußen wird es langsam Frühling, einige Bäume stehen in voller Blüte...
18/04/2026

Volle Fahrt voraus in einen aktivistischen Frühling

Draußen wird es langsam Frühling, einige Bäume stehen in voller Blüte und überall wird es wieder grün. Die Temperaturen steigen und laden ein öfter draußen zu sein.
Ein guter Zeitpunkt, die nächste Straßenaktion oder die Teilnahme an der nächsten Demonstration zu planen.
Dabei solltet ihr an Sonnenschutz, genug Wasser, 1. Hilfe-Set, etwas zum Schreiben und ein paar Energieriegel denken.
Aber wohin mit den ganzen Sachen?
Wie wäre es mit den fair, vegan und ökologisch produzierten Taschen aus unserem Shop?
Damit habt ihr immer Platz für all die Sachen die ihr im Alltag oder bei Aktionen braucht und setzt gleichzeitig ein Zeichen gegen Ausbeutung.

Wir verwenden Textilien, die fair und mit Bio-Baumwolle hergestellt werden und selbstverständlich vegan sind.

Die neue Ausgabe der TIERBEFREIUNG ist erschienen!Im Schwerpunkt schauen wir auf den Kollaps von Systemen, vorrangig öko...
16/04/2026

Die neue Ausgabe der TIERBEFREIUNG ist erschienen!

Im Schwerpunkt schauen wir auf den Kollaps von Systemen, vorrangig ökologischen. Dabei mag eine*n das Gefühl der Ausweg- und Hoffnungslosigkeit überkommen. Doch die Zerstörung der Umwelt und der Gesellschaft ist keine binäre Angelegenheit. Daher ist auch der Kampf dagegen nicht verloren – denn jedes Bisschen, um das wir die Katastrophe reduzieren können, ist ein kleiner Gewinn.

Eine neue Serie beschäftigt sich mit der Wirkung von Protest und was uns die Forschung uns Aktivismus zu sagen hat. Demos und direkte Aktionen sind der Inbegriff des Aktivismus. Doch Untersuchungen zeigen: Nur, wenn wir sie wohlüberlegt einsetzen, wirken diese Instrumente in unserem Sinne.

Anlässlich des „Internationalen Tag zur Abschaffung der Tierversuche“ am 24. April werfen wir in der "Tiergeschichte" einen Blick auf die Geschichte der Tierversuchsgegner:innen in Deutschland. An diesem Gedenk- und Aktionstag gehen weltweit Aktivisti der Tierbewegungen auf die Straße, um den Schreien der Tiere in Laboren Gehör zu verschaffen. Eine organisierte Kritik an Versuchen mit nichtmenschlichen Tieren (in Deutschland) kann auf eine nahezu 150-jährige Geschichte schauen. Genau dieser Geschichte soll, wie immer bei unseren kleinen Geschichten, schlaglichtartig und mit dem Fokus vor allem auf das 19. Jahrhundert nachgegangen werden.

Außerdem im Heft:
- unser neues/altes Ressort Human-Animal Studies ist zurück
- ein Rückblick auf Vortrag sowie Live-Gespräch mit einer ukrainischen Aktivist*in, welche im Kriegsgebiet Tiere rettet
- Protestaktion gegen Zirkus Krone
- Hofbericht vom SchweineHund e.V.

Ausführliche Infos gibt es wie immer auf tierbefreier.org

Heute am 15. März ist der internationale Tag gegen Polizeigewalt. Anlässlich dieses Datums, möchten wir unseren Post den...
15/03/2026

Heute am 15. März ist der internationale Tag gegen Polizeigewalt. Anlässlich dieses Datums, möchten wir unseren Post den Hunden und Pferden widmen, die als polizeiliche „Einsatzmittel“ dienen müssen.

Mehr zum Thema Pferde und Hunde bei der Polizei sowie zum Thema Repression könnt ihr in der Ausgabe 119 der TIERBEFREIUNG lesen.

Heute ist feministischer Kampftag! Wir möchten an diesem Datum auf die verschiedenen Betroffenheiten vom Patriarchat auf...
08/03/2026

Heute ist feministischer Kampftag!
Wir möchten an diesem Datum auf die verschiedenen Betroffenheiten vom Patriarchat aufmerksam machen und aufzeigen, welche gemeinsame Ursache dahinter steht.

Frauen* und Tiere unterliegen in der patriarchalen Weltordnung der männlichen Herrschaft. Sie werden als natürliche Ressourcen definiert und sind von speziellen Formen der Ausbeutung und Gewalt betroffen. Diese Konstruktion eines "Anderen" gilt es zu hinterfragen und anzugreifen.

Ziel emanzipatorischer Bewegungen ist es, Privilegien abzubauen. Es sollte darauf geachtet werden, sich hierbei keiner Mechanismen zu bedienen, die Privilegien auf einer anderen Ebene verfestigen, etwa durch das Reproduzieren sexistischer Motive bei Tierrechtsaktionen. Nur zusammen gedacht ist es möglich, die komplexen Herrschaftsstrukturen zu erkennen, zu verstehen und zu bekämpfen, ohne sich gegenseitig auszuspielen.

Wir solidarisieren uns mit feministischen Kämpfen weltweit und setzen uns dafür ein, bewegungsübergreifende, emazipatorische Themen intersektional zusammenzudenken, denn: No one is free until all are free!

Schließt euch also eurer lokalen Veranstaltung an und geht heraus zum feministischen Kampftag! Und natürlich gilt: jeder Tag ist feministischer Kampftag! Lasst uns gemeinsam patriarchale Strukturen überwinden und verlernen!

Mehr zum Thema Feminismus und Tierbefreiung findet ihr in der Ausgabe 103 der TIERBEFREIUNG, kostenlos abrufbar unter https://tierbefreiung.de/tierbefreiung-103

Danke an .illustrations für das tolle Bild!

"Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Zukunft nicht denken."Um ein Bewusstsein für den eigenen Aktivismus, für di...
01/02/2026

"Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Zukunft nicht denken."

Um ein Bewusstsein für den eigenen Aktivismus, für die eigene Bewegung zu entwickeln, ist eine kollektive Erinnerungs-& Geschichtskultur wichtig und wesentlicher Bestandteil. Wir möchten am 1. Februar an ihrem Todestag an Jill Phipps erinnern.

Jill Phipps wurde am 15. Januar 1964 geboren. Bereits mit 11 Jahren begann sie sich für den Tierschutz zu engagieren. Gemeinsam mit ihrer Mutter engagierte Jill sich in jungen Jahren gegen den Pelzhandel. Im Alter von 16 Jahren verließ sie die Schule und arbeitete fortan bei Royal Mail, dem nationalen Postdienst in Großbritannien. Sie wurde Vegetarier*in und überzeugte ihre Familie diesen Schritt ebenfalls zu gehen.

In den 1980er Jahren war Jill, gemeinsam mit ihrer Mutter Nancy und ihrer Schwester Lesley , bei der Eastern Animal Liberation League (EALL) aktiv. Die EALL war eine aktive, militante Tierrechtsgruppe und wurde durch eine Aktion aus dem Jahr 1984 bekannt. 200 Tierrechtsaktivist*innen, stürmten ein Versuchslabor der Firma Unilever in Bedford, unter ihnen Nancy, Lesley und Jill Phipps. Die drei gehörten zu 25 Aktivist*innen die für diese Aktion zu Haftstrafen verurteilt wurden. Jills Strafe wurde auf Grund ihrer Schwangerschaft zur bewährung ausgesetzt. Ihre Mutter und ihre Schwester mussten in den Knast.

Durch eine Kampagne Anfang der 1990er Jahre konnten Tierrechtsaktivist*innen große Fährgesellschaften in England dazu bringen Transporte mit lebenden Tieren nicht mehr durchzuführen. Im Januar 1995 gründeten daraufhin mehre Landwirt*innen eine Organisation um alternative Wege für den Transport von Tieren über See- und Flughäfen zu finden. Obwohl Aktivist*innen es schafften die Behörden in Coventry, Plymouth und Dover überzeugten Transporte mit lebenden Tieren zu verbieten, kassierten Gerichte dieses Verbot. So wurden lebende Tiere über den Flughafen Coventry transportiert.

In der Nähe dieses Flughafens demonstrierten am 01.02.1995 Aktivist*innen gegen den Transport von Kälbern für die Kalbsfleischproduktion. 10 Demonstrierende darunter Jill Phipps durchbrachen eine Polizeikette um einen Tiertransporter zu stoppen. Dabei setzten sich Aktive auf die Straße oder versuchten sich an den Laster zu ketten. Jill Phipps kletterte auf den vorderen Kotflügel des Lasters, sie rutschte aus, fiel unter den Lastwagen und wurde von diesem überrollt.

Der Fahrer wurde nicht angeklagt. Die Familie von Jill machte die Polizei für ihren Tod verantwortlich. Die Polizei hatte trotz der Blockadeversuche den Fahrer angewiesen weiterzufahren. Weder die Polizei noch der Fahrer wurden rechtlich zur rechenschaft gezogen. Ein Gericht entschied schließlich, dass es sich bei Jills Tod um einen Unfall gehandelt haben soll.

Rest in Power!

Kennt ihr das Gefühl, solch ein unvergleichbar süßes, flauschiges Lebeswesen ganz doll knuddeln und an sich drücken zu w...
21/01/2026

Kennt ihr das Gefühl, solch ein unvergleichbar süßes, flauschiges Lebeswesen ganz doll knuddeln und an sich drücken zu wollen? Für sogenannte Haustiere kann das aber etwas ganz anderes bedeuten: Festhalten, Hochheben oder ungefragtes Streicheln ist für viele Tiere Stress, besonders bei Kaninchen, Hamstern und anderen Kleintieren. Aber auch Hunde und Katzen haben individuelle Grenzen und Tagesformen.

Wenn wir wirklich verantwortungsvoll mit Tieren leben wollen, heißt das: Nähe als Angebot, nicht als Erwartung.

Achte auf Körpersprache, mach Pausen, lass Rückzug zu und akzeptiere ein NEIN. Tiere sind fühlende Individuen, keine Kuschelobjekte. Heute zum Weltknuddeltag wollen wir euch daher ein respektvolles und bedürfnisorientiertes Zusammenleben mit sogenannten Haustieren ans Herz legen.

Um euch noch ein paar historische Fakten mit auf den Weg zu geben, möchten wir an dieser Stelle auf Clara Wichmann und ihren Text zur „Rechtsstellung der Haustiere!“ verweisen. Sie war eine der Vordenkerinnen der Tierrechtsbewegung und obwohl Wichmann diesen Aufsatz bereits 1920 veröffentlichte, ist er angesichts der Situation von Millionen sogenannter Haustiere immer noch hochaktuell. Der Text findet sich in den Werk "Das Schlachten beenden" vom Verlag Graswurzelrevolution.

Also, lieber zum Kuscheltier greifen und dies ganz doll knuddeln.

In unserem Magazin TIERBEFREIUNG findet ihr interessante Artikel zum Thema:

- Ausgabe 118: Die Tiere in den Wohnungen der Menschen - TIERBEFREIUNG
-Ausgabe 118: Streicheln schließt Ausbeutung nicht aus - TIERBEFREIUNG
-Ausgabe 122: Vom Symbol der Liebe zum Hassobjekt - TIERBEFREIUNG

Links:
(vielen Dank an Erdlingshof für die Bilder)



Buchempfehlung:
- Vom revolutionären Elan
- Das Schlachten beenden!

Die ersten öffentlich dokumentierten Sabotageakte in England fanden zum Thema Jagd statt. Dies ist laut der Historikerin...
26/12/2025

Die ersten öffentlich dokumentierten Sabotageakte in England fanden zum Thema Jagd statt. Dies ist laut der Historikerin Mieke Roscher auch nicht verwunderlich, da sich die Jagd und somit die Ermordung von anderen Tieren im öffentlichen Raum abspielt, im Gegensatz zu Schlachtfabriken oder Laboren.

Zum Boxing Day, am 26. Dezember 1963 führte die Hunt Saboteurs Association (HSA) ihre erste (Jagd)Sabotage durch.

Mit ca. 100 Aktivist*innen starteten sie einen „Angriff im Morgengrauen” mit „geheimen Chemikalien” gegen die "South Devon Hunt/Foxhounds", eine Jagdgesellschaft, die es heutzutage leider immer noch gibt.

„Wir waren an diesem Tag so erfolgreich, dass sie die Jagd absagten“, erzählte ein Aktivist. Ziel war es, die für die Jagd eingesetzten Hunde und deren aufgenommene Fährten zu verwirren und vom Jagen abzuhalten. „Der örtliche Metzger gab uns 50 Pfund Fleisch, das wir an die Hunde verfütterten. Wir benutzten Jagdhörner. So etwas hatte es zuvor noch nie gegeben, und es verursachte absolutes Chaos! Wir hatten uns intensiv mit dem Hornblasen beschäftigt und machten unsere Sache sehr, sehr gut. Die Polizei war völlig verwirrt.“

In den folgenden Wochen wurden erhebliche Anstrengungen unternommen, um neue chemische Formeln zu entwickeln, mit denen die Hunde verwirrt werden konnten. „Das Hauptproblem“, kommentierte eines der ersten Mitglieder, „ist es, etwas zu finden, das gegen sie wirksam, aber gleichzeitig harmlos ist.“ Erst im April 1964 wurde „Chemical X“, die erste geruchsneutralisierende Verbindung der HSA, eingesetzt.

Die HSA gibt es heute immer noch, informiert euch über ihre Arbeit und wie ihr sie unterstützen könnt.

https://www.huntsabs.org.uk/



Texte zum Thema Jagd findet ihr auch in Ausgaben unseres Magazins TIERBEFREIUNG:

Ausgabe 126, Die Wiederkehr des Wolfes - Ein altes Feindbild des Menschen ist zurück https://tierbefreiung.de/2025/06/17/die-wiederkehr-des-wolfes.html

Ausgabe 79, Titelthema Jagdstörung - Recherche_Planung_Durchführunghttps://static.tierbefreiung.de/tb79.pdf

Ausgabe 53, Den Wald befreienhttps://static.tierbefreiung.de/tb53.pdf

Quellen:
Mieke Roscher: Ein Königreich für Tiere
HSA: 1963 - Protest to Resistance https://www.huntsabs.org.uk/hsahistorypt1/

Die neue Ausgabe der TIERBEFREIUNG ist im Versand!Im Titelthema dieser Ausgabe beschäftigen wir uns mit der Tierbenutzun...
19/12/2025

Die neue Ausgabe der TIERBEFREIUNG ist im Versand!

Im Titelthema dieser Ausgabe beschäftigen wir uns mit der Tierbenutzung in Film und Fotografie. Gerade auf Film, ob im Sinne eines bewegten oder im Sinne einzelner Fotografien, finden sich Tierbestandteile potenziell auf allen Ebenen einer Produktion. Wir zeigen Euch auf, wie (un-)vegan die Produktion von Filmen und die Fotografie sind, berichten über ausbeutende Praktiken in sozialen Medien und wie man vorgehen sollte. Zudem beschäftigen wir uns mit Dokumentarfilmen sowie nicht unumstrittenen Tierfilmer:innen und stellen den Sammelband "Animal Activism On and Off Screen" vor.

Gleich zwei mehrstündige Blockaden gab es seit unserer letzten Ausgabe: Im Rahmen der Aktionstage von „Disrupt. Food System“ wurde eine zu Tönnies gehörende Wurstfabrik und eine Futtermittel importierende Reederei zum Ziel von Protesten. Und Sachsenmilch wurde Ziel einer Protestaktion von Aktivist:innen von Animal Rebellion, die damit auf die zahlreichen Verbrechen des Mutterkonzerns Müllermilch und der Milchindustrie aufmerksam machen wollten.

In der "Tiergeschichte" geht es diesmal um vegetarischer Kolonisierung. Am 3. April 2025 kam der Spielfilm "Eden" in die deutschen Kinos. Der Film beschreibt die Geschichte von deutschen Auswander*innen auf die Insel Floreana im Galapagos-Archipel. Die Geschichte hinter Eden ist historisch verbrieft und die Akteur*innen, die von teils sehr bekannten Schauspieler*innen dargestellt werden, waren real. Damit verweist der Film auf ein Kapitel in der Geschichte der Tierbewegung, welches bisher in der Forschung angerissen, aber nicht wirklich behandelt wurde: die Geschichte vegetarischer Kolonisation am Anfang des 20. Jahrhunderts.

Außerdem im Heft: Fischausbeutung in Deutschland, Wissenschaft und Forschung im Zoo?, Infos zur „Plattform Schlachtindustrie Deutschland“, eine kurze Vorstellung unserer neuen Ortsgruppe in Stuttgart, ein Bericht zur Kundgebung in Solidarität mit dem vierten Döbelner CSD und natürlich Updates von den Lebenshöfen.

Ausführliche Infos gibt es auf tierbefreier.org

Adresse

MemelerStr. 19
Gelsenkirchen
45884

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