13/05/2026
Am 16. Mai findet in Gelsenkirchen der Christopher Street Day (CSD) statt. Nach der Absage des vergangenen CSD aufgrund einer unklaren Gefahrenlage ist die diesjährige Demonstration von besonderer Bedeutung. Denn queere Menschen erleben weiterhin Ausgrenzung, Anfeindungen und Gewalt – auch hier in Gelsenkirchen. Bundesweit hat sich die Gewalt gegen queere Menschen seit 2010 laut Berichten massiv verschärft. Umso wichtiger ist es, gemeinsam sichtbar zu sein und Haltung zu zeigen.
Zudem erhalten wir immer mehr Rückmeldungen aus der queeren Community, dass sich viele Menschen in Gelsenkirchen zunehmend unsicher fühlen. Immer wieder wird berichtet, dass queere Räume gezielt betreten und Grenzen verletzt werden. Das zeigt deutlich: Sichere Räume und Gleichberechtigung sind keine Selbstverständlichkeit.
„Die Gewalt gegen queere Menschen hat sich seit 2010 verzehnfacht. Gleichzeitig erleben viele Menschen auch hier in Gelsenkirchen, dass Ausgrenzung und Einschüchterung für viele Menschen wieder zum Alltag geworden sind. Deshalb dürfen wir nicht schweigen“, fordert Lea Meininghaus, Kreissprecherin der Partei Die Linke. „Gleichberechtigung und Menschenrechte werden nicht geschenkt, sie müssen gemeinsam verteidigt und erkämpft werden. Ich rufe alle Menschen in Gelsenkirchen dazu auf, auf die Straße zu gehen und sich am CSD zu beteiligen. Nehmt Freundinnen, Familie und Kolleg*innen mit. Zeigen wir gemeinsam Haltung und kämpfen wir für Vielfalt, Freiheit und Gleichberechtigung.“
Die Linke wird sich sowohl am Demonstrationszug beteiligen, der am 16. Mai um 12:30 Uhr startet, als auch mit einem Stand am Heinrich-König-Platz vertreten sein. Treffpunkt ist ab 12:20 Uhr am Margarethe-Zingler-Platz.