Bürgeraktion Geislingen B10-Neu

Bürgeraktion Geislingen B10-Neu Die ist die Facebook Seite der Bürgeraktion Geislingen B10-Neu. Wir fordern: B10-Neu JETZT! Wir ersticken im Verkehr!

Die Bürgeraktion kämpft für den Weiterbau der neuen Bundesstraße 10 durch das Filstal bis hinauf zur Albhochfläche. Der Raum Geislingen muss an eine leistungsfähige Verkehrsader Anschluß finden um wirtschaftliche Benachteiligungen zu beseitigen und die Menschen sowie die Umwelt hier zu entlasten. Deshalb die Forderung:

B 10 - NEU
WEITERBAU JETZT!!

Bürgeraktion im Landratsamt - am 11. Oktober 2024, als im Kreistag das Thema B 10 behandelt wurde.
13/10/2024

Bürgeraktion im Landratsamt - am 11. Oktober 2024, als im Kreistag das Thema B 10 behandelt wurde.

Man mag es kaum glauben. Aber so viele Verzögerungen können doch kein Zufall sein! Okay, man weiß ja, dass die Mühlen de...
20/12/2022

Man mag es kaum glauben. Aber so viele Verzögerungen können doch kein Zufall sein! Okay, man weiß ja, dass die Mühlen der Bürokratie in Deutschland sehr langsam mahlen und es bisweilen auch Leute gibt, die Sand ins Getriebe streuen. Aber irgendwann drängt sich der Verdacht auf, dass der schnelle Weiterbau der B 10 um Kuchen und Geislingen herum politisch gar nicht gewollt ist. Trotz aller gegenteiliger Behauptungen und Beteuerungen. Wie war das nochmal mit dem sogenannten „Gesehen“-Vermerk, mit dem angeblich „grünes Licht“ für die Weiterplanung und den Weiterbau erteilt worden sein sollte? Die Bejubelung vor langer Zeit war ein Flop, eine politische Seifenblase, um die nervigen Filstäler um Geislingen herum zu beruhigen.

Wie oft haben wir hier schon geschrieben, dass „schon bald“ mit dem Bau der Umgehungsstraße begonnen wurde! Kein einziger Termin wurde jemals eingehalten!

Und nun dies, worüber die „Geislinger Zeitung“ am 20. Dezember 2022 berichtet: „ B10-Planungen verzögern sich um ein Dreivierteljahr“. Der „dumme Bürger“ greift sich an den Kopf und denkt: Wenn anderswo genau so geplant worden wäre, wie bei diesem lächerlichen B10-Abschnitt, dann wäre die jüngst fertiggestellte Schnellbahntrasse Stuttgart-Ulm in diesem Jahrhundert noch nicht betriebsbereit geworden.

Ja, man weiß, wie in diesem unseren Lande mittlerweile die Lage ist: Funklöcher noch und nöcher, Kliniken werden totgespart, neue Bahnhöfe und Flughäfen werden viel zu spät fertig, Panzer funktionieren nicht, Autobahnbrücken sind marode, die Fahrzeuge der Bahn sowieso, man propagiert das E-Auto und hat gar kein geeignetes Stromnetz. Schulen sind nicht nur, was die digitale Ausstattung anbelangt, auf tiefem Niveau, sondern auch im Hinblick auf die Bildung. In Ämtern und Firmen, in Institutionen und überall, wo man anruft - es wimmelt inzwischen von Ahnungs- und Verantwortungslosen, von Unzuverlässigen und Frustrierten. Und überall ist die Rede von fehlendem (weggesparten) Personal. Es scheint so, als werde systematisch kaputt gemacht, was Deutschland einst so fortschrittlich anmuten ließ.

Wo man hinblickt, nur ein Abwärtstrend. Und da beklagen wir unsere fehlende B 10?! Wie können wir da erwarten, dass - aus Berliner Sicht gesehen - „da draußen in der Provinz, in den Bergen“, eine Straße gebaut werden soll! Und dies in einer Zeit, in der das Auto verdammt und das Lastenfahrrad propagiert wird. Da bin ich mal gespannt, wie künftig der wöchentliche Einkauf im Supermarkt funktionieren soll, wenn die Leute kilometerweit ihre Kartoffeln, Getränkekisten und schwere Lebensmittel auf dem Fahrrad strampelnd heimtransportieren. Hinauf nach Türheim, Stötten und Waldhausen. Ja, es gibt den Öffentlichen Personennahverkehr. Gewiss, aber die schwere Einkaufstasche muss man zuerst zur Haltestelle und am Ziel von der Haltestelle zum Haus schleppen. Was ich damit sagen will? Dass vieles in diesem Lande nicht logisch durchdacht ist.

Aber zurück zur B 10. So richtig begreifen mag der Normalbürger und Zeitungsleser nicht, was da geschrieben stand: Weil die Kreuzung mit der B 466 bei den Y-Häusern wegen der Fils neu geplant werden müsse! Denn nun könne das Flussbett erhalten bleiben. Wie schön, gar keine Frage. Aber die ist doch, laienhaft gesagt, gut für die Umwelt, also für die Groppen und Regenbogenforellen. Dass die dort herum schwimmen, dürfte freilich keine neue Erkenntnis sein. Doch der Erhalt des Flussbetts erfordert nun offenbar einen ganzen Wust von Umplanungen! Wie schön, werden manche sagen, dann wird der B 10-Bau wieder verzögert. Damit wird erfolgreich fortgeführt, was beim bisherigen B 10-Bau von Göppingen her in abgeänderter Weise mehrfach schon praktiziert wurde. Der Vorsitznde der Geislinger Bürgeraktion B10 neu, Peter Maichle, ein erfahrener Kommunalpolitiker überdies, bringt es auf den Punkt: ‚„Man versteht es als normaler Bürger nicht mehr, dass es sich immer nochmal verzögert.“ Im Interview mit der Geislinger Zeitung hat er sogar frustriert erklärt, schon überlegt zu haben, die Bürgeraktion aufzugeben.

Von dem einst bejubelten „Gesehenvermerk“, der die haushaltsrechtliche Genehmigung bedeuten würde, ist man noch meilenweit entfernt. Bei einer Bürgerinfo-Veranstaltung hat Thomas Walz, beim Regierungspräsidium der Refertsleiter für Straßenplanung, diesen Vermerk fürs zweite Quartel 2023 in Aussicht gestellt. Demnach wäre für Mitte 2025 der Planfeststellungsbeschuss vorgesehen und anschließend der Start für den Weiterbau um Kuchen und Geislingen herum.

Nun darf also gemutmaßt werden, dass auch dieser Termin wieder platzt. Sind wir auch gleich mal gespannt, welche Gründe bis dann für eine Verzögerung gefunden werden. Ganz bestimmt wieder welche. Da mögen die Politiker aller Parteien sagen, was sie wollen. Wetten, dass…?

(dies ist ein Kommentar von Manfred Bomm, der bei der B 10-Bürgeraktion für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist)

14/09/2022

Die Mitgliederversammlung 2022 der Bürgeraktion B 10-neu findet am 30. September um 19 Uhr im Cafe "Wunderbar" im Samariter-Stift in Geislingen-Altenstadt statt. Auch auf der Homepage www.b10-neu.de gibt es etwas Neues zu vermelden.

08/02/2022

Es gibt etwas Neues: Bitte auf der Homepage nachschauen: www.b10-neu.de

06/06/2021

B 10-Info: Am 14. Juni 2021 online
In Corona-Zeiten kann es zwar keine große Veranstaltung zum Thema B 10-Weiterbau geben, aber trotzdem wird das Regierungspräsidium nun öffentlich über den Stand der Planung informieren. Jeder Interessierte kann sich online zuschalten - und zwar am 14. Juni um 17.30 Uhr unter diesem Link:

https://www.rps-neubau-b10-gingen-geislingen.de/informationsveranstaltung

Das Regierungspräsidium teilt dazu folgendes mit:

Aufgrund von Planänderungen findet eine Informationsveranstaltung statt, in der der aktuelle Planungsstand präsentiert und erläutert wird. Zur Verdeutlichung hat das Regierungspräsidium eine 3D-Visualisierung erstellen lassen, die im Rahmen der Veranstaltung ebenfalls vorgestellt wird.
Fragen zur Planung können währenddessen online gestellt werden und werden im Anschluss von Vertretern des Regierungspräsidiums Stuttgart beantwortet.

Im Nachgang zur Veranstaltung können die Unterlagen zur Veranstaltung auf der Internet-Projektseite des Regierungspräsidiums Stuttgart unter

https://rp.baden-wuerttemberg.de/rps/abt4/ref44/seiten/b10-gingen-geislingen/

eingesehen werden

Für alle, die sich intensiv über die Bürgeraktion B10-neu informieren wollen, gibt es jetzt ein etwa 15-minütiges Video ...
02/03/2021

Für alle, die sich intensiv über die Bürgeraktion B10-neu informieren wollen, gibt es jetzt ein etwa 15-minütiges Video auf Youtube:

Bürgeraktion B 10-neu Geislingen kämpft seit Jahrzehnten für den Weiterbau der Bundesstraße 10 in Richtung Ulm. Das video gibt einen chronologischen Rückblic...

16/02/2021

Weiterbau bis Geislingen: Der aktuelle Stand im Frühjahr 2021

Dass es seit Längerem keinen Eintrag mehr gab, hat verschiedene Gründe: Zum einen hat die Corona-Pandemie das öffentliche Leben weithin ausgebremst, so dass sich unsere Aktivitäten weitgehend auf Telefonate und Emails beschränken mussten. Zum anderen bedeutet dies aber nicht, dass sich gar nichts getan hätte. Allerdings konnten aufgrund der Infektionsschutzverordnung natürlich keine öffentlichen Veranstaltungen stattfinden.
Nun scheint es aber geboten, den Planungsstand für den Weiterbau der B 10 aus unserer Sicht darzustellen - zumal gerade in Vorwahl-Zeiten (Land und Bund) dieses Thema auch wieder „aufgekocht“ wird. Es sei mir als Zuständigem für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit auch erlaubt, einige kritische Anmerkungen unterzubringen.

Dankenswerter Weise hat die „Geislinger Zeitung“ am 13. Februar 2021 das Thema wieder aufgegriffen - und zwar, als die CDU-Landtagsabgeordnete Nicole Razavi mit dem Parlamentarischen Staatssekretär des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur, Steffen Bilger, zu einem Redaktionsgespräch gekommen war. Dem Artikel dazu war zu entnehmen, dass das „für den B 10-Weiterbau so wichtige Planfeststellungsverfahren wohl erst im Herbst losgehen könne - nicht dieses Jahr, sondern erst 2022.“
Wieder mal eine Verzögerung, so darf festgestellt werden. Denn als im Juli 2018 der jüngste Streckenabschnitt um Gingen herum eingeweiht wurde, war noch vom Jahre 2019 die Rede gewesen - mit Spatenstich für den Weiterbau anno 2021. Was also demnächst hätte sein sollen. Hätte.
Bilger räumte in dem Zeitungsinterview ein, alles habe wohl sehr lange gedauert - und: „Es wird auch in Zukunft noch etwas Zeit brauchen.“ Ab wann die Bagger wieder rollen, konnte er nicht sagen. Schon gar nicht, bis wann der Abschnitt ab Geislingen-Mitte (Verknüpfung B 466 bei den Y-Häusern) bis Geislingen-Ost (Rohrachtal Richtung Ulm) in Angriff genommen werde. Gerade aber der zeitnahe, bzw. möglichst gleichzeitige Weiterbau um Geislingen herum ist eine zentrale Forderung unserer Bürgeraktion. Denn würde die neue B 10 bei den Y-Häusern enden, würde der jetzige Stau vor Kuchen nur bis Geislingen verschoben.

Eines betonte Bilger auch: Am Geld werde es nicht scheitern.
Das klingt in Corona-Zeiten, in denen der Bundesfinanzminister Milliarden-Hilfen ausgibt und sie mit seiner Bazuka (Originalzitat, gemeint ist eine rückstoßfreie Panzerabwehrhandwaffe der USA) ) hinausschleudern will, ziemlich vollmundig. Wen’s denn so ist, kann es uns nur recht sein. Bilger gab sich optimistisch, laut GZ: „Die aktuelle Bundesregierung hat die nötigen Mittel auch für die kommenden Jahre eingeplant.“ Kritiker mögen aufhorchen: Bilger spricht von der „aktuellen Bundesregierung“. Wahlkampf?
Jedenfalls stehen laut Bilger „Rekordmittel in Höhe von 8,5 Milliarden Euro für den Straßenbau zur Verfügung“, wird der Parlamentarische Staatssekretär von GZ-Redakteur Ruben Wolff zitiert. Das sei doppelt so viel wie vor ein paar Jahren noch. Geplante Projekte würden auch realisiert und bekämen die Baufreigabe. Zu den Kosten: Der nun anstehende Weiterbau von Gingen-Ost bis Geislingen-Mitte soll nach aktueller Berechnung 92 Millionen Euro kosten, die Fortführung durch den Schildwacht-Tunnel ins Rohrachtal 174 Millionen.

Auf die gegenseitigen Vorwürfe zwischen Land und Bund, also wer, wie, wodurch und warum angeblich etwas verzögert hat, sei hier nicht schon wieder eingegangen. Vieles ist darüber in den vergangenen Jahren geschrieben worden. Die Menschen, die unter Stau, Stress, Luftverschmutzung und Lärm leiden, sind es leid, ständig darüber lesen zu müssen.

MdL Nicole Razavi hat jedoch zu bedenken gegeben, dass es auch die Bürger teilweise selbst in der Hand hätten, weitere Verzögerungen zu vermeiden. Einer Tunnellösung (Bereich Heiligenäcker) stehe sie skeptisch gegenüber, zumal diese Lösung sehr teuer wäre.

„Zu viele Köche verderben den Brei“, stellte GZ-Redakteur Ruben Wolff in seinem Kommentar vom 13.2.2021 in der GZ fest. Auch er hat das Kompetenzgerangel satt - am Beispiel der B 10. Zitat: „Da wandern Unterlagen zwischen Bund und Land hin und her, das Land verschläft geforderte Planänderungen und am Ende schauen die Menschen in Kuchen wieder in die Röhre - oder in den Auspuff des Autos, das im Stau vor ihnen steht.“

Im Rahmen einer Telefonkonferenz unter anderem mit dem zuständigen Ministerialdirektor des Landesverkehrsministeriums, Professor Dr. Uwe Lahl, konnten wir erst jüngst mit unserem Vorsitzenden Peter Maichle unseren unveränderten Standpunkt darlegen und bekräftigen: den möglichst schnellen Weiterbau der B 10 und - sobald es die Corona-Pandemie zulasse - eine Bürgerinformation. Diese war bereits für 2020 vorgesehen gewesen, dann jedoch der Corona-Krise zum Opfer gefallen.

Im Anschluss an die jetzige Telefonkonferenz gab das Regierungspräsidium Mitte Februar 2021 nun bekannt, dass voraussichtlich bereits für April eine virtuelle Informationsverabstaltung stattfinden solle. Fürs zweite Halbjahr 2021 plane man eine Trassenbegehung mit einer anschließenden Informationsveranstaltung in Geislingen oder Kuchen. Dazwischen sei ein Workshop vorgesehen, bei dem sowohl unsere seit über 20 Jahren bestehende Bürgeraktion als auch die erst jüngst gegründete Interessengemeinschaft „Alternative B 10“ ihre jeweiligen Standpunkte, Anregungen und Bedenken einbringen könnten.

Verfasser des Textes: Manfred Bomm, bei der Bürgeraktion B 10-neu Geislingen für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

05/03/2020

Aktueller Hinweis
Seit mehr als 20 Jahren setzt sich die Geislinger „Bürgeraktion B10-neu“ für den durchgehenden Bau der neuen Bundesstraße 10 von Plochingen bis nach Geislingen ein, wobei die bisher realisierte Trassenführung wohl zur Zufriedenheit der meisten betroffenen Menschen umgesetzt wurde.
Jetzt stehen wir unmittelbar vor der Startphase des letzten Teilstücks, also der Umgehung von Kuchen und Geislingen.
Dass nun der langjährige Vorsitzende unserer „Bürgeraktion B 10-neu“ plötzlich in unsachlicher Art und Weise mit unterschiedlichen Themen in Leserbriefen angegriffen wird, halten wir für völlig unangebracht. Peter Maichle ist von Anfang an ehrenamtlicher Vorsitzender unseres Vereins und hat sich mit seinem Engagement große Verdienste um die neue B 10-Trasse erworben. Sollte es zum jetzigen Zeitpunkt noch Verbesserungen für Mensch und Natur geben, die die fertige Planung nicht wesentlich verändern und damit den Baustart verhindern, sind wir jederzeit gesprächsbereit. Leider haben wir während unserer jahrelangen Forderung, die Verkehrsmisere in Kuchen und Geislingen zu beseitigen, zu keinem Zeitpunkt Anregungen und Vorschläge von Seiten jener gehört, die jetzt ihre Kritik so lautstark äußern. Wir hätten uns über konstruktive Unterstützung gefreut.

05/03/2020

Aktuelle Bemerkungen
Seit mehr als 20 Jahren setzt sich die Geislinger „Bürgeraktion B10-neu“ für den durchgehenden Bau der neuen Bundesstraße 10 von Plochingen bis nach Geislingen ein, wobei die bisher realisierte Trassenführung wohl zur Zufriedenheit der meisten betroffenen Menschen umgesetzt wurde.
Jetzt stehen wir unmittelbar vor der Startphase des letzten Teilstücks, also der Umgehung von Kuchen und Geislingen.
Dass nun der langjährige Vorsitzende unserer „Bürgeraktion B 10-neu“ plötzlich in unsachlicher Art und Weise mit unterschiedlichen Themen in Leserbriefen angegriffen wird, halten wir für völlig unangebracht. Peter Maichle ist von Anfang an ehrenamtlicher Vorsitzender unseres Vereins und hat sich mit seinem Engagement große Verdienste um die neue B 10-Trasse erworben. Sollte es zum jetzigen Zeitpunkt noch Verbesserungen für Mensch und Natur geben, die die fertige Planung nicht wesentlich verändern und damit den Baustart verhindern, sind wir jederzeit gesprächsbereit. Leider haben wir während unserer jahrelangen Forderung, die Verkehrsmisere in Kuchen und Geislingen zu beseitigen, zu keinem Zeitpunkt Anregungen und Vorschläge von Seiten jener gehört, die jetzt ihre Kritik so lautstark äußern. Wir hätten uns über konstruktive Unterstützung gefreut.

Miteinander - nicht gegeneinander!Bericht über die jüngste Vorstandssitzung der Bürgeraktion B 10-neu im Gasthof „Rad“. ...
04/04/2019

Miteinander - nicht gegeneinander!

Bericht über die jüngste Vorstandssitzung der Bürgeraktion B 10-neu im Gasthof „Rad“.

Die Umgehung von Geislingen muss in einem Zug mit dem Schildwacht-Tunnel ins Rohrachtal gebaut werden. Diese Forderung hat jetzt die Vorstandschaft der Bürgeraktion B 10-NEU bei ihrer jüngsten Sitzung bekräftigt. Nun gelte es, das bisher Erreichte fortzuführen – um nicht „nochmal bei Null“ anfangen zu müssen.

Die seit 20 Jahren für den Ausbau kämpfenden Aktivisten reagierten damit auf eine neue Interessengemeinschaft, die sich vor kurzem gebildet hat. Dass deren Mitglieder die Bürgeraktion B 10-NEU als ihre „Feinde“ betrachteten – wie es in einem Sitzungsprotokoll heiße - sei doch ziemlich befremdend, war die einhellige Meinung der Vorstandschaft, die unter ihrem Vorsitzenden Peter Maichle im Gasthof „Rad“ tagte.
Für alle, die konstruktiv hätten mitarbeiten wollen, wäre die Bürgeraktion seit langem ein „kompetenter Partner“ gewesen – und das wolle man auch bleiben, wurde betont.
Die Forderung habe stets nicht allein nur dem Weiterbau der Straße gegolten, sondern man habe in dem landschaftlich sensiblen Bereich immer auch den Umwelt- und Naturschutz im Auge gehabt, was sich allein schon aus der Mitgliedschaft im Landesnaturschutzverband ergebe, betonte Manfred Bomm als Öffentlichkeitsreferent. Man sei sich sehr wohl bewusst, dass die Ausgestaltung der Trasse um Kuchen und Geislingen herum behutsam erfolgen müsse. Während der vergangenen Jahre, als die Planung vorbereitet worden sei, habe es für alle Interessenten aber ausreichend Gelegenheit gegeben, mit der Bürgeraktion zu diskutieren. Allerdings sei der Korridor für die Umgehung seit Jahrzehnten festgelegt so dass die Topografie nun auch gar keine andere Linienführung mehr zulasse.
Für Jutta Schiller stellte sich die Frage, weshalb jüngst laut gewordene Bedenken nicht schon zu einem viel früheren Zeitpunkt vorgetragen worden seien – und erst jetzt, da das Planfeststellungsverfahren bevorstehe. Auch Volker Mann betonte, dass niemand behaupten könne, von der Trassierung völlig überrascht zu sein. Seit 50 Jahren sei der Verlauf klar, doch habe man dort – wie etwa im Geislinger Gassenäcker-Gebiet - trotz dieses Wissens neue Wohnhäuser gebaut, an die nun zwangsläufig und keinesfalls überraschend die Straße heranrücke.
Auch Jörg Schneider sieht es ähnlich: Wer jetzt versuche, die Linienführung zu verschieben oder gar zusätzliche bauliche Maßnahmen einfordere, trage entweder zu einer unabsehbaren Verzögerung des Projekts bei oder nehme es in kauf, dass Geislingen auf lange Sicht nicht an ein leistungsfähiges überörtliches Verkehrsnetz angebunden werde.
Einigkeit bestand in der Vorstandschaft auch darin, dass natürlich jeder Straßenbau einen Eingriff in die Landschaft darstelle, doch werde heutzutage großer Wert auf eine sanfte Einbettung in das Gelände gelegt – wie man am jüngst ausgebauten Teilstück zwischen Süßen und Gingen-Ost erkennen könne. Wolfgang Köpf verwies auf die großen Chancen, die sich für die Ortschaften nach der Befreiung vom Durchgangsverkehr böten – siehe Beispiele Eislingen, Uhingen oder Eberbach. Mit Fug und Recht könne man auch dies als ein Stück „Schutz von Mensch und Umwelt“ bezeichnen.
Volker Mann hob die Notwendigkeit hervor, Kompromisse zu finden, die sowohl einer funktionierenden Infrastruktur gerecht werden, als auch den Belangen des Umweltschutzes und ebenso dem ökonomisch Sinnvollen und Machbaren.
Jutta Schiller verwies auf die vorhandenen Finanzmittel, womit die Chance für den Bau der Straße nie so gut gewesen seien wie jetzt.
Die Vorstandschaft blickte in ihrer Sitzung auch auf das Erreichte in den 20 Jahren zurück. Man könne auf eine breite Unterstützung der Bevölkerung bauen, die mit mehr als 20 000 Unterschriften die Forderung nach einer neuen B 10 bekräftigt habe. Die als gemeinnützig anerkannte Bürgeraktion sei in vielen öffentlichen Veranstaltungen aufgetreten, habe zur Mitarbeit aufgerufen und sei weiterhin „offen für Gespräche und für Mitglieder, die sich über den aktuellen Stand informieren und einbringen wollen.“
Nach einhelliger Meinung gelte es nun mit „der nötigen Einsicht und Fairness“ sowie mit dem Blick auf die Realität, die Baumaßnahme zu begleiten, und nicht etwa zu torpedieren zu.
Zu würdigen sei auch die Mühe und das Engagement vieler Institutionen, Ehrenamtlicher und Politiker, die nach langer Zeit für den Geislinger Raum ein wichtiges Infrastrukturprojekt in Angriff nehmen wollten. Abschließendes Resümee, wie es der Vorsitzende formulierte: „Wir hoffen, dass wir zum Wohle der ganzen Raumschaft jetzt einem Ziel nahekommen, das die Mehrheit der Bürger will und das wir nur durch gemeinsames Vorgehen und mit Augenmaß erreichen können.“

Die ist die Facebook Seite der Bürgeraktion Geislingen B10-Neu. Wir fordern: B10-Neu JETZT!

20 Jahre Bürgeraktion B 10-neu GeislingenAnfang Oktober 2018 konnten wir das 20-jährige Bestehen unserer Bürgeraktion fe...
15/12/2018

20 Jahre Bürgeraktion B 10-neu Geislingen
Anfang Oktober 2018 konnten wir das 20-jährige Bestehen unserer Bürgeraktion feiern. Wir können mit Fug und Recht behaupten, dass ohne unseren ständigen Druck auf die politisch Verantwortlichen das Thema "B 10-Weiterbau" wohl kaum "am Kochen" gehalten worden wäre.
Nach der Gründung unserer Bürgeraktion am 25. September 1998 sind wir mit der Forderung nach dem Weiterbau der B 10 auf große Resonanz in der Bevölkerung gestoßen. Bei einer Unterschriftenaktion haben uns mehr als 20 000 Bürger den Rücken gestärkt. Damit konnten wir als eine starke Gemeinschaft auftreten, die entscheidend dazu beigetragen hat, dass die Straße durchs Filstal wenigstens stückweise vorangekommen ist. Seit Mitte 2018 ist die Umgehung von Gingen/Fils befahrbar. Doch jetzt gilt es erst recht, Druck zu machen. Denn das Projekt muss dringend an Kuchen vorbei und ins Rohrachtal fortgeführt werden - natürlich inklusive des Tunnels durch den Schildwachtberg.
Am Sonntag, 7. Oktober 2018, haben wir mit all jenen, die mit uns den Weiterbau aktiv fördern, im Schubartsaal im Büro- und Kulturhaus in der MAG in Geislingen das 20-jährige Bestehen unserer Aktion gefeiert. Nach der Begrüßung durch Vorsitzenden Hans-Peter Maichle, folgten Grußworte von Landrat Edgar Wolff sowie dem stellvertretenden Oberbürgermeister von Geislingen, Holger Scheible, und von Andreas Hollatz, dem für Straßenwesen und Verkehr zuständigen Abteilungspräsidenten beim Regierungspräsidium Stuttgart. Die Festansprache hielt der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, MdB Steffen Bilger. Dieser teilte die Auffassung, wonach das Projekt "so schnell wie möglich" vorangebracht werden müsse. Der Bund nehme etwa zwei Milliarden Euro durch die Erhöhung der Lkw-Maut nun mehr ein. Dies komme unter anderem den höheren Investitionen in Infrastrukturprojekte zugute. Allgemein stelle der Bund so viel Geld wie noch nie für den Straßenbau zur Verfügung. Für den Weiterbau der B 10 gehe der Bund von rund 240 Millionen Euro Kosten aus. Großes Lob zollte Bilger unserer Aktion. Denn: "Meist sprechen sich Bürgeraktionen gegen etwas aus. Es ist schön zu sehen, dass sich Bürger hier auch für etwas einsetzen."
WICHTIGER HINWEIS: Um weiterhin am Ball bleiben zu können, suchen wir aktive Mitmacher. Wenn Sie also Interesse haben, uns mit Rat und Tat zu unterstützen, dann melden Sie sich bei unserem Vorsitzenden Peter Maichle in Geislingen. Email: [email protected]
Besuchen Sie uns auch gelegentlich auf
unserer Homepage: www.b10-neu.de

20 Jahre Bügeraktion B 10 neu Geislingen: heute war Feierstunde und der Veranstaltungsort dank des Oldtimer-Feuerwehrfah...
07/10/2018

20 Jahre Bügeraktion B 10 neu Geislingen: heute war Feierstunde und der Veranstaltungsort dank des Oldtimer-Feuerwehrfahrzeugs von Peter und Markus Maichle weithin sichtbar!

Adresse

Werastraße 23
Geislingen An Der Steige
73312

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Bürgeraktion Geislingen B10-Neu erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Organisation Kontaktieren

Nachricht an Bürgeraktion Geislingen B10-Neu senden:

Teilen