Point Alpha

Point Alpha Die Gedenkstätte Point Alpha erinnert an den Kalten Krieg und die deutsche Teilung. Point Alpha Gedenkstätte, Stiftung und Bildungsakademie

Wertvolle Zeitzeugen der GeschichteSpezial-Angebote von Point Alpha am Tag des offenen Denkmals, 13. September „Wahr-Zei...
09/09/2026

Wertvolle Zeitzeugen der Geschichte
Spezial-Angebote von Point Alpha am Tag des offenen Denkmals, 13. September

„Wahr-Zeichen. Zeitzeugen der Geschichte“ unter diesem Titel beteiligt sich die Point Alpha Stiftung am Sonntag, den 13. September, am Tag des offenen Denkmals. Zum 33. Aktionstag stehen Denkmale und ihre Einzigartigkeit im Rampenlicht. Auch die Gedenkstätte möchte mit speziellen Angeboten im Rahmen dieses Kulturevents mit den Besuchern in den Dialog treten.

Um 11 Uhr bietet eine erfahrene Gästebegleitung bei einer offenen Museumsführung einen Überblick über die Themen der Gedenkstätte. Die militärischen Szenarien des Kalten Krieges können im denkmalgeschützten US Camp nachempfunden werden. Eine weitere Dauerausstellung und die Grenzsperranlagen zeigen, was die Teilung Deutschlands für die Menschen auf beiden Seiten des Zaunes bedeutete. Treffpunkt ist die Kasse im Haus auf der Grenze. Die Kosten für die Führung betragen 3,50 Euro pro Person ab 16 Jahren zuzüglich zum regulären Museumseintritt. Kinder unter 16 Jahren sind von der Führungsgebühr befreit, sie zahlen nur den Gedenkstätteneintritt.

Unter dem Titel „Unter Beobachtung“ bietet sich dann ab 14 Uhr bei einer Wanderung zum Wiesenfelder Turm die Möglichkeit, den Aufbau und die Funktion eines Beobachtungsturms, in dem eine Führungsstelle der Grenztruppen der DDR untergebracht war, kennenzulernen. Erwachsene bezahlen pro Person fünf Euro, Schüler und Azubis 2,50 Euro. Treffpunkt ist die Kasse im Haus auf der Grenze.

„Point Alpha möchte den Blick für die Details des authentischen Geschichtsortes zwischen Rasdorf und Geisa schärfen und die Gedenkstätte als einzigartiges Schaufenster der Historie präsentieren“, erläutert Benedikt Stock, Geschäftsführender Vorstand. Unabhängig von den Spezial-Angeboten besteht für die Besucher natürlich die Gelegenheit, die Ausstellungen der Gedenkstätte Point Alpha zu den regulären Konditionen von 10 bis 18 Uhr kennenzulernen.
Bereits eine Woche zuvor, am Samstag, den 5. September, stimmt Point Alpha mit einer großen Grenzwanderung ab 10 Uhr auf den „Tag des offenen Denkmals“ ein. Anmeldungen für die Spezial-Angebote: E-Mail an [email protected] oder telefonisch unter 06651-919030. Mehr Infos: www.pointalpha.com.

Fotos: PA

Ein Mauer für die WeltDr. Ronny Heidenreich referiert auf Point Alpha über Inszenierung und Marketing der Berliner Mauer...
08/09/2026

Ein Mauer für die Welt

Dr. Ronny Heidenreich referiert auf Point Alpha über Inszenierung und Marketing der Berliner Mauer

„Mauerkauf ist Vertrauenssache“, sagt Dr. Ronny Heidenreich zum Echtheitswert der als Souvenir aus Berlin beliebten, bunten Mauerstücke. Die Frage nach dem Verbleib und dem Umgang mit Teilen des Bauwerks zu stellen, liegt also bereits im Kleinen nahe. Das Hauptaugenmerk legte der Historiker in seinem Vortrag „Eine Mauer für die Welt“ im Haus auf der Grenze von Point Alpha jedoch auf den weltweiten Vertrieb mit den großen Überresten. Seine Erkenntnisse einer intensiven Auseinandersetzung mit der Nachgeschichte dieser Überbleibsel veranschaulichten dabei die Ausbeutung von Geschichte zu kommerziellen Zwecken.

Begrüßt wurden Referent und Besucher von Point-Alpha-Mitarbeiter Jan Ludwig Antoni, der sich bei der Hessische Landeszentrale für politische Bildung für die Kooperation bedankte und mit einer Kindheitserinnerung an das Mauerelement im Eingangsbereich des Europa-Park Rust in den Vortrag überleitete. Man muss heute nicht mehr unbedingt in die deutsche Hauptstadt reisen, um die Berliner Mauer zu sehen. „Auf sämtlichen Kontinenten in mehr als 50 Ländern finden sich Reste der symbolträchtigen Grenze“, erzählte Ronny Heidenreich, „zusammengerechnet vielleicht sogar mehr als in Berlin selbst.“ Ein Mauerteil steht zum Beispiel direkt an der Gedenkstätte Point Alpha, als Symbol für das Ende des Kalten Krieges und den Gewinn der Freiheit.

Jahrzehntelang verkörperten Todesstreifen und Betonwall die Teilung der Welt in Ost und West. Mit dem Fall der Mauer am 9. November 1989 wurde das einstige Symbol der Unterdrückung und Unfreiheit praktisch über Nacht zum heiß begehrten Sinnbild für einen erfolgreichen Freiheitskampf und bekam für die westliche Welt einen Trophäencharakter. George H. W. Bush erhielt ein Mauersegment für seine Presidential Library, ebenso Ronald Reagen und auch die CIA in Langley oder Fort Leavenworth präsentieren ihr „Siegerobjekt“.

Mit dem Ende der SED-Diktatur etablierte sich ein lukratives Geschäft mit der 155 Kilometer langen Grenzanlage. „Alles, was nicht niet- und nagelfest war an der innerdeutschen Grenze, wurde zu Geld gemacht“, beschreibt der Wissenschaftliche Mitarbeiter des Bundesarchivs die damalige Goldgräberstimmung. Am schnellsten war ein bayerischer Geschäftsmann, der bereits am 10. November der DDR anbot, „nicht benötigte Teile der Berliner Mauer gegen Devisen zu kaufen“. Im April 1990 fand eine erste Auktion auf dem Ku’damm statt. Der Höhepunkt war eine Versteigerung in Monaco, wobei 81 Fragmente mehrere Millionen D-Mark eingebracht haben sollen.
Am Verkauf beteiligten sich im Verlauf viele: angefangen von DDR-Regierungen unter Modrow oder de Maiziere, Verkaufsagenturen, für die Entsorgung des Bauschutts beauftragte Baubetriebe, Galerien, Museen und windige Spekulanten mit viel Fantasie. Da sich der Abbau der Mauer aber unübersichtlich gestaltete, konnten auch Teile beiseitegeschafft werden.

Vergleicht man die Mauereuphorie im Westen aber mit dem Osten, sei die Aneignung der Mauer dort um einiges „zögerlicher“ verlaufen, stellte Heidenreich fest. Ein Mauerüberrest findet sich im Garten des Malteser Hilfsdienstes in Budapest, ein weiteres in Danzig und zeitweise stand eines beim Sacharow-Zentrum in Moskau. Ein einziges bekanntes Segment in China war Dekoration in einem deutschen Biergarten in Dalian, dessen Verbleib heute allerdings ungeklärt ist.

In Berlin ist die Mauer aus dem Stadtbild weitestgehend verschwunden. Der umfangreichste erhaltene Abschnitt der Hinterlandmauer, erstreckt sich über etwa 1,3 Kilometern im Ortsteil Friedrichshain. 1990 haben ihn internationale Künstler zur East Side Gallery gestaltet. Prominente Mauerbilder - wie der „Bruderkuss“ des russischen Künstlers Dmitri Wrubel oder der Trabant, der die Mauer durchbricht mit dem Titel „Test the Rest“ von der Künstlerin Birgit Kinder - sind dort für die Öffentlichkeit zugänglich. 2009 erhielten alle deutschen Bundesländer ein Segment der Mauer als „Denkmal der Freiheit“ in einer vom Axel-Springer-Verlag initiierten Aktion. Unzählige Teile der Mauer wurden schließlich aber auch zerkleinert und als Bauschutt für den Straßenbau verwendet.

Bis heute scheint das Interesse an diesem Geschäft nicht verloren gegangen zu sein, wie eine kurze Suche nach Auktionen und Angeboten im Internet bestätigt. Und auch die kleinen Mauerreste als Berlin-Souvenir werden sich wohl noch lange großer Beliebtheit erfreuen.

Fine Dining: Genuss. Geschichte. Gänsehaut. Für alle, die außergewöhnliche Orte, besondere Küche und Genusserlebnisse li...
07/09/2026

Fine Dining: Genuss. Geschichte. Gänsehaut.

Für alle, die außergewöhnliche Orte, besondere Küche und Genusserlebnisse lieben

Ein außergewöhnlicher Ort. Ein besonderer Abend - Fine Dining dort, wo man es nicht erwartet: Am 25. September 2026 laden die Gedenkstätte Point Alpha und Zuspann à la carte zu einem exklusiven Fine-Dining-Abend im historischen US Camp ein. Freuen Sie sich auf ein exklusives Fine-Dining-Menü von Zuspann à la carte, das mit hochwertigen Zutaten, besonderen Aromen und feinen amerikanischen Einflüssen auf diesen außergewöhnlichen Abend abgestimmt ist. Ausgewählte Getränke sind im Preis enthalten, die Plätze sind auf 50 limitiert. Ein Vortrag mit einem kompakten Rundgang im ehemaligen „Observation Post Alpha“ der US-Armee gibt spannende Einblicke in die Geschichte dieses Ortes und macht den Abend zu einer besonderen Verbindung aus Kulinarik, Geschichte und Atmosphäre. Für Infos, Preis & Anmeldung: www.zuspann.de/Events

8. Internationaler Point Alpha MarschBereits zum achten Mal veranstaltete die Kreisgruppe Osthessen des Reservistenverba...
05/09/2026

8. Internationaler Point Alpha Marsch

Bereits zum achten Mal veranstaltete die Kreisgruppe Osthessen des Reservistenverbandes der Bundeswehr den „IPAM“. Über das ungebrochene Interesse freuten sich der Kreisvorsitzende Stabsunteroffizier d. R. Sven Fey und der Organisator Stabsfeldwebel d. R. Thomas Brehm. Sie konnten beim Morgenappell gemeinsam mit Jan Ludwig Antoni von der Point Alpha Stiftung Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus acht Nationen begrüßen. Bei herrlichem Spätsommerwetter ging es für die Marschierenden auf drei Routen durch die Rhön. Dabei machten sie entweder zehn, 20 oder sogar 30 km Strecke.

Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur jeweils bewältigten Strecke und wünschen ihnen einen schönen Kameradschaftsabend auf dem Biwakplatz. Ein besonderer Dank für die hervorragende Zusammenarbeit im Vorfeld und die Durchführung des IPAMs sei an die Verantwortlichen der Kreisgruppe Osthessen des Reservistenverbandes der Bundeswehr gerichtet. Für freuen uns auf die weitere Kooperation.

Der Internationale Point Alpha Marsch findet jährlich am ersten September-Wochenende statt. Start und Ziel ist die Gedenkstätte Point Alpha. Am historischen Ort zeigt sich die Verbundenheit von Point Alpha Stiftung, Bundeswehr, internationalen Partnern und Zivilgesellschaft. Interessierte sind herzlich eingeladen, im kommenden Jahr teilzunehmen. Weitere Informationen sind auf der Webseite der Kreisgruppe Osthessen zu finden.

https://www.reservistenverband.de/hessen/osthessen/

Wie war die Stimmung in der DDR wirklich?Vortrag von Dr. Jens Gieseke am 10. September im Haus auf der GrenzeWie war die...
02/09/2026

Wie war die Stimmung in der DDR wirklich?

Vortrag von Dr. Jens Gieseke am 10. September im Haus auf der Grenze

Wie war die Stimmung in der Bevölkerung der DDR wirklich? Auf die Suche nach einer Antwort begibt sich der Historiker Dr. Jens Gieseke am Donnerstag, den 10. September in seinem Vortrag „Bevölkerungsstimmungen in der DDR“ auf Point Alpha. Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr. Die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Über die Lage in der SED-Diktatur täuschten Zensur und Propaganda hinweg. Die tatsächliche Haltung der Bürger musste hingegen durch das MfS ausgespäht werden. In Berichten an die Parteiführung gaben Spitzel und Informanten ein ungeschöntes Bild weiter, was aber nicht zu einer veränderten Politik führte. Aber nicht nur die Stasi, sondern auch der westliche Bundesnachrichtendienst (BND) hat intensiv die Bevölkerungsstimmungen in der DDR erkundet. Außerdem gab es eine umfangreiche geheime Demoskopie in Ost und West. Gieseke hat diese Anstrengungen erforscht. Er berichtet über die Versuche, der wahren Volksmeinungen in der DDR auf den Grund zu gehen und stellt oftmals überraschende Ergebnisse vor - zum Leben in der DDR, zur Demokratie und zur deutschen Einheit.

Kooperationspartner ist die Hessische Landeszentrale für politische Bildung. Eine Anmeldung zu der Veranstaltung ist per E-Mail über [email protected] oder Telefon 06651/919030 erwünscht.

Vergangenheit wahrnehmen, Gegenwart gestaltenVernissage: Beeindruckende Kunst-Ausstellung von Schülern auf Point AlphaVe...
31/08/2026

Vergangenheit wahrnehmen, Gegenwart gestalten

Vernissage: Beeindruckende Kunst-Ausstellung von Schülern auf Point Alpha

Vergangenheit wahrnehmen und Gegenwart gestalten: Auf Point Alpha sind bis zum 31. Oktober spannende fotografischen Einblicke auf den Weg der Hoffnung und das Grüne Band sowie kleine Kunstobjekte von Schülern des Dr.-Sulzberger-Gymnasiums aus Bad Salzungen in einer interaktiven Sonderausstellung zu sehen. Im Rahmen der Vernissage im Haus auf der Grenze wurde die unglaubliche Kreativität und das gestalterische Geschick der jungen Künstler sichtbar, die zu den außergewöhnlichen Aufnahmen und Werken führte. Abgerundet wurde die Eröffnung mit Liedern und Gedichten aus den Reihen der Schülerschaft.

Es ist ein besonderer künstlerischer Rundgang über Grenzen, Hoffnung und die Kraft des Hinschauens. Intensiv hat sich der Geschichts-Leistungskurs der Jahrgangsstufe 12 mit den Skulpturen von Dr. Ulrich Barnickel sowie mit dem Nationalen Naturmonument Grünes Band auseinandergesetzt und nach einem Perspektivwechsel eigene Ideen entwickelt. Sie erzählen von Erinnerung, Natur und der besonderen Historie dieses Ortes. Ausgerüstet mit Kameras wurde bei einem Point-Alpha-Fotoworkshop fleißig geknipst und danach die Aufnahmen phantasievoll zu persönlichen Plakaten verarbeitet. Begleitet wurden die Schüler bei Fragen zur Grafik und Technik dabei von Kunstpädagogen der Kunstschule Schweina, finanzielle Unterstützung steuerte das Projekt „Aller.Land-Programm“ aus dem Wartburgkreis bei.

Die Klasse 6/2 erkundete ebenfalls die ehemalige Grenzlandschaft, erhielt Einblicke über die Entwicklung vom „Todesstreifen zur Lebenslinie“ und entdeckte dabei das besondere Ökosystem entlang des ehemaligen Kolonnenweges. Erste Skizzen und Beobachtungen bildeten die Grundlage für Faltdioramen, die Tiere und Pflanzen in ihren geschützten Lebensräumen dreidimensional darstellen. Über eine lange Zeit wurde diskutiert, entworfen, gezeichnet, getüftelt, geschnitten und geklebt. Beim Öffnen entfalten sie sich automatisch zu einer plastischen Szene mit Tiefenwirkung. Über QR-Codes an den Exponaten können Besucher selbst verfasste Gedichte der Schüler abrufen, in denen die dargestellten Arten „zu Wort kommen“ und ihre Sicht auf „Eisernen Vorhang“ und das Grüne Band schildern. Durch die Vertonung der Texte mit Klangcollagen im Unterricht entstanden Hörbeiträge, die den Arbeiten eine besondere emotionale Tiefe verleihen.

Die Kinder und Jugendlichen des Staatlichen Dr.-Sulzberger-Gymnasium Bad Salzungen gestalteten gemeinsam mit den Lehrkräften Andrea Arnold, Antonia Seib, Antje Plescher und Nils Schlechtweg eine lebendige Vernissage – mit Erläuterungen zur Entstehung der Exponate, Liedern und Gedichten. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin der Point Alpha Stiftung, Aline Gros, die das Projekt begleitet hatte, führte durch das Programm und versorgte die Gäste mit Hintergrund-Information.

Die Ausstellung belegt eindrucksvoll, wie sich Geschichte, Natur und Kunst miteinander verbinden lassen und wie gewinnbringend die Zusammenarbeit verschiedener Jahrgangsstufen in den Fächern Deutsch, Geschichte und Naturwissenschaften ist und so nachhaltiges und kreatives Lernen entstehen kann. Ausgangspunkt für die Kooperation zwischen der Point Alpha Stiftung und dem Dr.-Sulzberger-Gymnasium war das Schülerprojekt „Grenzenlose Freiheit“ zu 35 Jahre Grenzöffnung, mit dem die Bad Salzunger den Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten gewonnen haben. Übrigens, für die Ausstellung „Schülerblick“ und das grundsätzlich kulturelle Engagement wird die Einrichtung am 15. September vom Thüringer Kulturpass ausgezeichnet.

Zwei Jahre vergehen wie im Flug – und plötzlich heißt es Abschied nehmen. ⌛👋Heute verabschieden wir unseren geschätzten ...
27/08/2026

Zwei Jahre vergehen wie im Flug – und plötzlich heißt es Abschied nehmen. ⌛👋

Heute verabschieden wir unseren geschätzten Volontär Niklas Kolb, der uns von September 2024 bis August 2026 treu zur Seite stand. Niklas hat in dieser Zeit wertvolle Arbeit geleistet.

Unvergessen bleibt sein Volontärsprojekt zum Tag des offenen Denkmals 2025, das er mit viel Leidenschaft geleitet hat.
Für deine berufliche und private Zukunft wünschen wir dir nur das Beste, tolle neue Projekte und viel Erfolg.

„It’s just one of those days“ … auf zu neuen Ufern!

Point Alpha trauert um Dr. Hans-Peter HäfnerDie Point Alpha Stiftung und der Förderverein Point Alpha e.V. trauern um Dr...
26/08/2026

Point Alpha trauert um Dr. Hans-Peter Häfner

Die Point Alpha Stiftung und der Förderverein Point Alpha e.V. trauern um Dr. Hans-Peter Häfner, einem Mann der ersten Stunde und engagierten Mitstreiter innerhalb der Point-Alpha-Familie. Am Dienstag, den 25. August, ist er im Alter von 88 Jahren in seinem thüringischen Heimatort Vacha gestorben.

Häfner hinterlässt tiefe Spuren: Mit seinem vielfältigen Einsatz hat er dazu beigetragen, dass der Lern- und Erinnerungsort in seiner heutigen Form Wirklichkeit wurde. Er war Vorsitzender des damaligen „Mahn-, Gedenk- und Begegnungsstätte Point Alpha e.V.“ mit Sitz in Geisa, ehemaliges Mitglied im Kuratorium Deutsche Einheit e.V. und immer wieder Akteur oder Gast bei den Veranstaltungen sowie Teilnehmer bei Podiumsdiskussionen in der Gedenkstätte.

„Häfner hat im Aufbauprozess und bei der konzeptionellen Weiterentwicklung der Gedenkstätte sowie dem Bau vom Haus auf der Grenze wesentliche und wichtige Akzente für Point Alpha gesetzt. Mit seinem hartnäckigen Pioniergeist, seinen Kenntnissen sowie seiner zielstrebigen Art genoss er bei den Gremienmitgliedern und Beschäftigten der Stiftung hohes Ansehen,“ würdigen der Stiftungsratsvorsitzende Dr. Stefan Heck und der Vorstand mit Benedikt Stock und Philipp Metzler sein Wirken.

Nach einem Studium arbeitete Dr. Häfner zuerst im Untertage-Kalibergbau Werra. Ab 1989 übte er das Amt des stellv. Bürgermeisters in Vacha aus und am 18. März 1990 wurde er als Abgeordneter in die letzte DDR-Volkskammer gewählt. Danach gehörte er bis 1999 dem Thüringer Landtag an. Parallel fungierte er als Vorsitzender des CDU-Stadtverbands Vacha und war Mitglied des Stadtrats und des Kreistags. Häfner hat sich mit Leidenschaft für seine Heimat und die Menschen in der Region eingesetzt.

„Zeit seines Lebens setzte sich unser Ehrenmitglied für Freiheit, Demokratie und ein Gelingen der Wiedervereinigung ein“, betont Vorsitzender Raymond Walk für den Förderverein Point Alpha e.V. „Wir verlieren eine herausragende Persönlichkeit mit wertvollen Verdiensten. Unvergessen sind seine maßgeblichen Verdienste um den Erhalt des US Camps sowie beim Aufbau neuer Strukturen. Mit seinen Erlebnissen, Erinnerungen und Analysen hat er zudem als Zeitzeuge ein zentrales Kapitel deutscher Historie lebendig gehalten und dargelegt, wie radikal sich Politik in Ost und West ändern mussten, damit die Einheit gelingen konnte - mit all ihren Herausforderungen, Hoffnungen und Kontroversen.“

An der Seite von Berthold Dücker war Häfner vor über 30 Jahren mit hochgekrempelten Ärmeln in das oft mühselige Abenteuer „Museumsarbeit“ Point Alpha gestartet. Gemeinsam entwickelten sie Ideen, ergriffen die Initiative und setzten ihre Konzepte Schritt für Schritt um, damit die jüngste deutsch-deutsche Geschichte mit den vielen Schicksalen der Diktatur und dem Mut einer Friedlichen Revolution vor allem für die jungen Generationen begreifbar und sichtbar bleibt.

Bis zu seinem letzten Atemzug blieb Dr. Häfner Point Alpha eng verbunden. Die Nachricht von seinem Tod hat Point Alpha sehr berührt und die Gedanken sind bei seiner Familie. Sein unermüdliches Engagement wird in Erinnerung bleiben, und die Point Alpha Stiftung sowie der Förderverein Point Alpha e.V. werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Black Horse Inn sucht VerstärkungMinijobs in der Gastronomie von Point Alpha zu vergebenDas Black Horse Inn sucht Verstä...
25/08/2026

Black Horse Inn sucht Verstärkung

Minijobs in der Gastronomie von Point Alpha zu vergeben

Das Black Horse Inn sucht Verstärkung! Das Team der Snackbar im US Camp der Gedenkstätte Point Alpha benötigt dringend Unterstützung und zwar auf Minijob-Basis in Küche, Service und Verkauf.
„Du bist freundlich, zuverlässig und arbeitest gerne mit Menschen?“, fragt die Gastronomieleiterin Angelika Carlson, „dann bist du in unserem Team am Point Alpha genau richtig. Wir suchen Unterstützung im Service und Verkauf vor allem an den Wochenenden. Erfahrung ist schön, aber keine Voraussetzung. Wichtiger sind Motivation, Teamgeist, gute Laune.“

Interesse? Dann bitte eine kurze Info mit den wichtigsten Kontaktdaten per E-Mail an [email protected] oder 036967 / 596422.

Geführt wird das Black Horse Inn unter dem Dach der Point Alpha Service GmbH. Das Black Horse Inn ist mit seiner vielseitigen Speisekarte der ideale Ort für eine Pause während des Gedenkstättenbesuchs. Bei schönem Wetter lädt der Biergarten auf dem ehemaligen Basketballplatz zum Verweilen ein. Das Black Horse Inn - ein gemütlicher Treffpunkt und ein zusätzliches Erlebnis für Touristen, Gruppen oder Schulklassen beim Besuch am Geschichts- und Lernort. Sei dabei!

Das Geschäft mit der Berliner MauerBeton zu Geld - Vortrag von Ronny Heidenreich am 3. September auf Point AlphaBunte Ma...
24/08/2026

Das Geschäft mit der Berliner Mauer

Beton zu Geld - Vortrag von Ronny Heidenreich am 3. September auf Point Alpha

Bunte Mauerstücke sind ein beliebtes Souvenir eines jeden Berlinreisenden. Doch sind diese Stücke alle echt? Antworten liefert Dr. Ronny Heidenreich in seinem Vortrag „Beton zu Geld. Das Geschäft mit der Berliner Mauer“ am Donnerstag, den 3. September auf Point Alpha. Beginn der Veranstaltung im Haus auf der Grenze ist um 18.30 Uhr. Der Historiker hat sich intensiv mit der Nachgeschichte der Berliner Mauer beschäftigt. Denn der Umgang mit diesen Überbleibseln verrät auch viel über die weltweite Ausbeutung von Geschichte zu kommerziellen Zwecken. Die Öffentlichkeit ist herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Wer heute die Berliner Mauer sehen möchte, muss nicht unbedingt in die deutsche Hauptstadt reisen. Ein Originalelement steht zum Beispiel direkt an der Gedenkstätte Point Alpha. Auf sämtlichen Kontinenten finden sich Reste des symbolträchtigen Grenzwalles. Zusammengerechnet vielleicht sogar mehr als in Berlin selbst, wo die Mauer heute nahezu aus dem Stadtbild verschwunden ist.
Das Interesse an der Berliner Mauer war nach dem Mauerfall am 9. November 1989 riesig. Jahrzehntelang verkörperten Todesstreifen und Betonwall die Teilung der Welt. Mit dem Fall der Mauer wurde das einstige Symbol der Unterdrückung und Unfreiheit praktisch über Nacht zum Sinnbild für einen erfolgreichen Freiheitskampf. Für jeden, der in jenen Tagen Berlin besuchte, bot sich die Möglichkeit, als Mauerspecht mit Hammer und Meißel ein Stück Weltgeschichte mit nach Hause zu nehmen.

Mindestens ebenso so groß war das Interesse an vollständigen, 2,6 Tonnen schweren und 3,2 Meter hohen Betonsegmenten, weiß der Wissenschaftliche Mitarbeiter aus dem Bundesarchiv. Etwa 500 solcher Mauerstücke wurden in den vergangenen zwanzig Jahren als Siegestrophäen, Kunstobjekte oder kuriose Ausstellungsstücke in alle Winde verstreut.
Kooperationspartner der Veranstaltung ist die Hessische Landeszentrale für politische Bildung . Eine Anmeldung zu der Veranstaltung ist per E-Mail über [email protected] oder Telefon 06651/919030 erwünscht.

Adresse

Platz Der Deutschen Einheit 1
Geisa
36419

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 18:00
Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

Telefon

+496651919030

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