12/02/2025
Mehr Geld in der Tasche am Ende des Monats – das würde vielen Menschen in der aktuellen sozialen Krise enorm helfen. Die Linke macht ernst damit. Denn wir wollen die große Mehrheit deutlich entlasten. „Mit keiner anderen Partei haben die Menschen am Ende des Monats so viel mehr Geld in der Tasche“, erklärte die Silberlocke mit Blick auf das am Montag auf einer Pressekonferenz vorgestellte Entlastungspaket der Linken. Während Einkommen unter 16.800 Euro im Jahr steuerfrei bleiben sollen, wollen wir eine zweistufige Reichensteuer. „Wir entlasten alle Menschen, die weniger als 7.000 Euro brutto im Monat verdienen“, betonte der Parteivorsitzende . Wir wollen zudem die Wiedereinführung der Vermögensteuer und eine Vermögensabgabe für extrem Reiche, die allein 310 Milliarden Euro bringen könnte."
Neben Steuersenkungen planen wir die Anhebung des Mindestlohns auf 15 Euro. Auch Renten und Bürgergeld müssen steigen und Kita-Beiträge ganz abgeschafft werden. Ein kostenfreies Kita- und Schulessen möchten wir einführen. Das Deutschlandticket soll billiger werden und zukünftig nur noch 9 Euro kosten und für viele Gruppen (z.B. Kinder) kostenfrei sein.
Gregor Gysi und Jan van Aken betonten, dass unsere Entlastungspläne deutlich ambitionierter sind als diejenigen anderer Parteien. Dabei verwiesen sie auf eine Studie des ZEW Mannheim, welche den Umfang der geplanten Entlastungen laut Wahlprogramm je Einkommensgruppe errechnet hat. „Bei der AfD gibt es laut diesen Berechnungen den größten Zuwachs von Armut, nämlich 12,9 Prozent. Das sind fast 2,3 Millionen Menschen“, so Gysi. Die Berechnungen zeigen hingegen, dass Die Linke 2,8 Millionen Menschen aus der Armut holen würde – und das, obwohl manche Entlastungen wie das 9-Euro-Ticket noch gar nicht eingerechnet sind.
„Unser Entlastungspaket bringt das Geld zurück ins echte Leben. Wir holen das Geld von Konten, auf denen es nur liegt, um sich für Reiche zu vermehren. Wir bringen es zu denen, die es wirklich brauchen. Wir wollen umverteilen, damit die Mehrheit mehr vom Leben hat“, so Jan van Aken.