Arbeitskreis Antirassismus Medizin Göttingen

Arbeitskreis Antirassismus Medizin Göttingen Wir sind der Arbeitskreis Antirassismus in der Medizin Göttingen.

Wir leisten antirassistische und antidiskriminierende Arbeit vor allem im Gesundheitssektor und wollen Kompetenzen in diesem Bereich stärken.

Hier eine Veranstaltungsempfehlung für Euch :)
14/07/2021

Hier eine Veranstaltungsempfehlung für Euch :)

Hier eine interessante, unterstützenswerte Petition der Initiative für Diskriminierungssensibilität und Rassismuskritik ...
26/04/2021

Hier eine interessante, unterstützenswerte Petition der Initiative für Diskriminierungssensibilität und Rassismuskritik (IDiRa), einer Gruppe Studierender aus Hannover, zum Thema "Rassismuskritische Lehre an Niedersächsischen Bildungsinstitutionen".

https://www.navo.niedersachsen.de/navo2/portal/nipetition/0/publicviewpetition?id=60

Leider soll auch in Göttingen die Stelle "Antidiskriminierungsberatung für Studierende" demnächst auslaufen.

wir, die Initiative für Diskriminierungssensibilität und Rassismuskritik (IDiRa), sind eine Gruppe Studierender aus Hannover, die sich zusammengetan haben, um gemeinsam über die Themen zu sprechen, welche in der Uni – aber auch schon in der Schule – kaum bis gar keine Beachtung finden. Viele ...

an der Kölner Fakultät hat die "Taskforce for diversity in medical education" eine Umfrage zum Thema Diskriminierung von...
26/04/2021

an der Kölner Fakultät hat die "Taskforce for diversity in medical education" eine Umfrage zum Thema Diskriminierung von Medizinstudierenden und Ärzt*innen erarbeitet, die wir gerne teilen würden.

Hier der Link dazu :)

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Dass die NS Vergangenheit im deutschen Bildungssystem und auch an den Hochschulen und Universitäten nie aufgearbeitet wu...
29/01/2021

Dass die NS Vergangenheit im deutschen Bildungssystem und auch an den Hochschulen und Universitäten nie aufgearbeitet wurde ist nicht neu. Eine erste systematische Analyse zeigt das Ausmaß der Versäumnisse

Als erste deutsche Hochschule prüft die Uni Hannover systematisch die NS-Vergangenheit ihres akademischen Personals. Die Ergebnisse sind düster.

Maureen Maisha Auma:  „Schwarzes Leben sehe ich in deutschen Universitäten vornehmlich ganz früh am Morgen oder ganz spä...
25/01/2021

Maureen Maisha Auma: „Schwarzes Leben sehe ich in deutschen Universitäten vornehmlich ganz früh am Morgen oder ganz spät am Abend, wenn das Reinigungspersonal seine Arbeit beginnt. Tagsüber sind das immer noch weiße Institutionen, weitgehend homogene Milieus, die sich selbst reproduzieren. Intersektionalität als Gerechtigkeitskonzeption richtet den Blick auf Menschen, die keine Plattform haben, auf die Marginalisierten innerhalb der Marginalisierung.“

Maureen Maisha Auma über „Intersektionalität“ und strukturellen Rassismus an deutschen Hochschulen. Ein Interview zum Aktionstag .

Impfungen sind gerade in aler Munde. Erfunden wurden sie 1796 vom Engländer Edward Jenner. Richtig? Naja, nicht so ganz....
01/01/2021

Impfungen sind gerade in aler Munde. Erfunden wurden sie 1796 vom Engländer Edward Jenner. Richtig? Naja, nicht so ganz. Denn ohne das Wissen versklavter Schwarzer hätte es diesen Durchbruch wohl nie gegeben. Thematisiert wird das jedoch kaum.

Der Landarzt Edward Jenner erfand im 18. Jahrhundert die Pockenimpfung – so fängt meistens die Geschichte des Impfens an. Doch die begann sehr viel früher.

30/12/2020
Rassismus ist kein individuelles Problem, wie der Umgang mit Geflüchteten zeigt. Auch Monate nach dem Brand in Moria läs...
19/12/2020

Rassismus ist kein individuelles Problem, wie der Umgang mit Geflüchteten zeigt. Auch Monate nach dem Brand in Moria lässt die EU, damit auch Deutschland, tausende Menschen weiterhin in Lagern an ihren Außengrenzen einsperren. Schutz vor Kälte, Nässe oder Covid haben sie kaum. Diese Lager müssen evakuiert werden!

Immer mehr Menschen im Flüchtlingslager auf Le**os werden krank: Ärzte berichten von Erkältungen, Hautinfektionen und Entwicklungsschäden bei vielen der 2500 Kinder. Und der Winter hat erst begonnen. Von Armin Ghassim.

Nachlass unser: Wie (vermeintliche) Erkenntnisse Machtverhältnisse konstituierenWas sind die Ursprünge globaler Ungleich...
20/09/2020

Nachlass unser:
Wie (vermeintliche) Erkenntnisse Machtverhältnisse konstituieren

Was sind die Ursprünge globaler Ungleichheitsverhältnisse? Für den Göttinger Angstforscher Prof. Borwin Bandelow ist die Antwort simpel zu erklären: Die Menschen „im Norden“ seien genetisch bedingt ängstlicher und wirtschaften daher nachhaltiger im Gegensatz zu den „Unbekümmerten“ im Süden. Nicht gewaltsame Enteignung und Ausbeutung des globalen Südens, sondern Sparsamkeit soll der Ursprung sein?

In unserer Auseinandersetzung mit Bandelow ist folgender Artikel zustande gekommen. Darin problematisieren wir seine biologistische Argumentation und betten sie in eine Wissenschaftskritik ein. Der Artikel ist ein Plädoyer, Wissensproduktionen, ob die der Medizin oder anderer Disziplinen, stets infrage zu stellen.

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Überall in Deutschland und auch hier in Göttingen sind und werden wir Zeug:innen von einem miserablen und diskriminieren...
16/07/2020

Überall in Deutschland und auch hier in Göttingen sind und werden wir Zeug:innen von einem miserablen und diskriminierenden Krisenmanagement. Ausbrüche von COVID 19 in Häusern, in denen vor allem von Rassismus betroffene und in prekären Situationen lebende Menschen wohnen, wurden mit dem Abriegeln dieser durch die Polizei beantwortet. Die Menschen wurden ohne Vorwarnung eingesperrt, die Infektion der zum Großteil nicht erkrankten Bewohner:innen mit COVID 19 in Kauf genommen und ihre Rechte mit Füßen getreten. Und auch wenn die Bauzäune wieder abgebaut sind, die Menschen leiden weiter unter Repression und den unzumutbaren Wohnungsbedingungen. Die Situation war und ist unhaltbar. Aber am besten können die Bewohner:innen für sich selbst sprechen, hört ihnen zu:

Hinter Gittern Als die Stadt Göttingen einen Hochhauskomplex an der Groner Landstraße 9 abriegelte, war das Virus nur der vorgeschobene Grund. Von Stefan Walfort Hauptsache, dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD) schmeckt seine Currywurst. Möge sie von Tönnies sein, hofft...

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Goßlerstraße 16A
Göttingen
37073

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Unser Selbstverständnis

Der AK Antirassismus ist ein Arbeitskreis, der an der Universitätsmedizin Göttingen gegründet wurde, um sich aktiv gegen Rassismus einzusetzen. Wir wollen Kompetenzen stärken, die der antirassistischen und antidiskriminierenden Arbeit vor allem im Gesundheitssektor dienen.

Wir erleben aktuell die Zunahme rassistischer Tendenzen in der Politik und auch aus der Mitte der Gesellschaft heraus. Es häufen sich rassistische Äußerungen und Übergriffe bis hin zu rechtsradikal motivierten Morden. Auch in Göttingen registrieren wir eine Zunahme solcher Ereignisse. Dies manifestiert sich in Vorfällen wie beispielsweise dem Beschmieren des Gedenksteins für Zwangsarbeiter*innen an der Universitätsmedizin Göttingen bis hin zu verbalen und körperlichen Angriffen.

Rassismus ist ein gesamtgesellschaftliches Problem und doch haben wir als Mitarbeiter*innen, Schüler*innen und Studierende an der UMG eine besondere Verantwortung. In der Fachschaft Medizin ist uns bewusst, dass das Gesundheitssystem ein äußerst sensibler Bereich ist, da hier nicht nur sich fremde Menschen mit verschiedenen Hintergründen in besonders intimen Situationen aufeinandertreffen, sondern oftmals ausgeprägte Hierarchien und unterschiedliche Abhängigkeitsverhältnisse bestehen.

Rassismus tritt in vielfältiger Weise zu Tage und wird strukturell gefestigt. Er wird unter anderem genutzt, um soziale und wirtschaftliche Handlungen zu rechtfertigen, die Menschengruppen von der gesellschaftlichen Teilhabe ausschließen und so bestehende Privilegien und Stigmata aufrechterhalten. Es geht nicht nur um offensichtlich rassistisches Verhalten, sondern vor allem auch um den unbewussten Alltagsrassismus, den jede*r von uns in unterschiedlichem Maße ausübt. Rassismus drückt sich in der Projektion komplexer gesellschaftlicher Probleme auf eine Gruppe von Menschen, aber auch in persönlichen Werturteilen aus. Rassistische Stereotype haben im medizinischen Kontext einen negativen Einfluss auf die Zusammenarbeit und gefährden maßgeblich die Versorgung von Patient*innen.