Freiwillige Feuerwehr Freilassing

Freiwillige Feuerwehr Freilassing Offizielle Facebookseite der Feuerwehr Freilassing www.feuerwehr-freilassing.de Das erste Feuerwehrhaus befand sich neben der Peterskirche.

Ein kurzer Auszug aus der Geschichte der Feuerwehr Freilassing:

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Freilassing wurde 1869, damals noch als Freiwillige Feuerwehr Salzburghofen gegründet. Im Jahr 1927 konnte die "Feuerwehr Salzburghofen" dann nach Freilassing, ins neu errichtete, moderne Gerätehaus an der Lindenstraße umziehen. Zum 100-jährigen Bestehen der "Feuerwehr der Stadt Freilassing", wie s

ie inzwischen hieß, erhielt die Wehr von der Stadt ein Löschfahrzeug des Typs LF 16. In den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde dann auch das 1927 bezogene Feuerwehrhaus an der Lindenstraße zu klein. So entschloss sich die Stadt Freilassing zu einem Neubau im Freilassinger Westen, an der Münchener Straße, nahe der Bahnlinie Freilassing-Mühldorf. In das aktuelle Gerätehaus konnte die Feuerwehr dann 1989 mit dem damals beachtlichen Fuhrpark von 7 Fahrzeugen umziehen. Wenn Sie mehr über die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Freilassing erfahren möchten, empfehlen wir Ihnen unsere Chronik, die wir in der ersten Jahreshälfte 2011 vorstellen werden.

🚒 Gemeinsame THL-Übung der Feuerwehren Freilassing & Ainring 🚒Im Rahmen der Bereichsfolge alarmierten Feuerwehren wurde ...
04/05/2026

🚒 Gemeinsame THL-Übung der Feuerwehren Freilassing & Ainring 🚒

Im Rahmen der Bereichsfolge alarmierten Feuerwehren wurde eine anspruchsvolle Einsatzlage mit mehreren Unfallstellen erfolgreich abgearbeitet.

Die Feuerwehr Freilassing übernahm die Lage PKW unter Bus mit eingeklemmten sowie schwer verletzten Businsassen. Der Bus musste mit dem Paratech-Abstützsystem angehoben und gesichert werden, um anschließend den PKW mithilfe der Seilwinde des Rüstwagens unter dem Bus herausziehen zu können. Danach wurden die eingeklemmten Personen aus dem PKW mittels hydraulischem Rettungsgerät befreit und dem Rettungsdienst übergeben. 🚨⛑️

Zeitgleich arbeitete die Feuerwehr Ainring wenige Meter entfernt einen Folgeunfall ab: Ein PKW lag seitlich auf einem weiteren Fahrzeug, in beiden Fahrzeugen befanden sich ebenfalls eingeklemmte Personen. Hier stand eine schonende und patientengerechte Rettung der Verletzten im Vordergrund. 💪🚒

Ein herzlicher Dank gilt den Leitern des THL-Teams sowie allen Verletztendarstellern für die hervorragende Vorbereitung und Unterstützung dieser realitätsnahen Übung. 👏

Nach dem Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft klang der Abend bei einer gemeinsamen Brotzeit und Getränken am Feuerwehrhaus Freilassing kameradschaftlich aus. 🍽️🍻

Solche Übungen zeigen, wie wichtig Ausbildung, Teamwork und perfekte Zusammenarbeit im Ernstfall sind.

25/04/2026
Grundausbildung erfolgreich abgeschlossen!Am Freitag, den 17.04.2026, fand in Teisendorf die Abschlussprüfung des MTA-Ba...
23/04/2026

Grundausbildung erfolgreich abgeschlossen!
Am Freitag, den 17.04.2026, fand in Teisendorf die Abschlussprüfung des MTA-Basismoduls der Feuerwehren im Landkreis BGL statt. 🚒
Nach monatelanger Vorbereitung, zum Teil in der in der eigenen Wehr, zum Teil mit den Teilnehmern der anderen Feuerwehren gemeinsam, meisterten alle Freilassinger Teilnehmerinnen und Teilnehmner die gestellten Aufgaben aus den Bereichen Gerätekunde, Löschangriff, Stiche und Bunde sowie Erste Hilfe mit Bravour und bestanden die Prüfung! 💪
Ein herzliches Dankeschön an alle Ausbilder – intern wie extern – die mit ihrem Engagement maßgeblich zum Erfolg beigetragen haben. 🙏
Ein besonderer Dank gilt auch unseren Jugendwarten Thorsten Suermann und Florian Bauer für ihre Unterstützung und ihren Einsatz! 👏
Eine starke Leistung von allen Beteiligten – das MTA-Basismodul ist ein wichtiger Grundstein für die weiteren Lehrgänge und euren Weg in der Feuerwehr! 🔥

Mit dem Stichwort "Technische Hilfeleistung 3 - Verkehrsunfall 1 oder 2 PKW, Person eingeklemmt" wurden wir am heutigen ...
11/04/2026

Mit dem Stichwort "Technische Hilfeleistung 3 - Verkehrsunfall 1 oder 2 PKW, Person eingeklemmt" wurden wir am heutigen Samstag um kurz nach viertel nach 11 vormittags auf die Bundesstraße 20 zwischen die Auffahrten Freilassing Mitte und Süd alarmiert. Zwar war beim Eintreffen der ersten Kräfte niemand eingeklemmt, allerdings befanden sich noch Personen in den beiden beteiligten Fahrzeugen, die frontal zusammengestoßen waren. Nach Rücksprache mit dem Rettungsdienst wurde dann bei einem PKW das Dach abgenommen um die Person vom Beifahrersitz "achsengerecht" und schonend retten zu können.
Durch die Feuerwehr Freilassing, die mit 6 Fahrzeugen und über 30 Feuerwehrdienstleistenden im Einsatz war, wurden die Verletzten betreut, die technische Rettung durchgeführt, der Brandschutz sichergestellt, auslaufende Betriebsstoffe gebunden, die Straße komplett gesperrt und eine Umleitung eingerichtet sowie der Rettungsdienst und die Polizei unterstützt. Neben uns waren noch 3 Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug vom BRK Kreisverband Berchtesgadener Land und sowie der Rettungshubschrauber , mehrere Streifen der Oberbayern Süd und die Straßenmeistereei vor Ort.
Gegen halb zwei waren nach dem Abschleppen der beiden Unfallautos wieder alle Kräfte im Gerätehaus eingerückt und die Straße wieder frei befahrbar.

27/03/2026

Maschinist bei der Feuerwehr ist nicht nur eine verantwortungsvolle Aufgabe, schließlich fährt man mit teils sehr großen und teils sehr teueren Sachwerten in Form von vollbepackten Feuerwehrfahrzeugen durch die Gegend, ganz abgesehen von den bis zu 9 Personen in einem regulären Feuerwehrfahrzeug. Auch die vielen Gerätschaften, die direkt am Fahrzeug verbaut sind, wollen richtig und sicher bedient werden.
Bei der Feuerwehr Freilassing führt man deshalb zusätzlich zu den normalen Donnerstagsübungen für die gesamte Mannschaft, spezielle Übungstage nur für die Maschinisten durch.
An mehreren Stationen können u. a. der Kran, die Drehleiter, die Seilwinde vom Rüstwagen oder die Stapler beübt werden.
Zusätzlich stand in diesem Jahr auch ein Fahrsimulator der Verkehrswacht zur Verfügung um potentielle Gefahrsituationen nachstellen zu können. Auch der berühmte Tote Winkel war dabei ein Thema.
Großer Dank gilt natürlich der Verkehrswacht für die Möglichkeit und das Team der Maschinistenausbilder für die Organisation und Durchführung.

Am heutigen Freitag findet im Rathaussaal die Jahreshauptversammlung der FFW Freilassing statt. Hier im Vorfeld der 2. T...
27/03/2026

Am heutigen Freitag findet im Rathaussaal die Jahreshauptversammlung der FFW Freilassing statt. Hier im Vorfeld der 2. Teil des Jahresberichts 2025, der sich in erster Lin ie um die Brandeinsätze dreht.

Personenschäden bei Brandeinsätzen waren 2025 glücklicherweise fast nicht zu beklagen. Ganz zum Ende des Jahres wurden zwar drei Kinder ganz vorsorglich auf eine Rauchgasvergiftung hin untersucht und dazu ins Krankenhaus gebracht. Grund dafür war ein Kosmetikmülleimer aus Plastik der aus unbekannter Ursache zu brennen begonnen und die Rauchentwicklung ausgelöst hatte. Das Brandgut wurde ins Freie gebracht, die Wohnung belüftet, damit war der Feuerwehreinsatz selbst eigentlich schon erledigt.
Sonst waren noch bei zwei weiteren Brandeinsätzen Personen betroffen. Sie wurden ebenfalls mit leichten Rauchgasvergiftung zuerst betreut und dann dem Rettungsdienst übergeben. In beiden Fällen war angebranntes Essen und die damit verbundene Rauchentwicklung Ursache. Niemand musste stationär ins Krankenhaus.

Damit zur Rubrik Brandeinsätze insgesamt. Genau wie im Vorjahr 72 mal musste die Feuerwehr Freilassing zu solchen Vorkommnissen ausdrücken. 51 mal davon schlugen Brandmeldeanlagen Alarm. Nur einer dieser Alarme hatte tatsächlich ein Feuer als Ursache. Der Rest löste entweder wegen technischen Gebrechens an der Brandmeldeanlage (15 mal) oder als sogenannte Täuschungsalarme aus (32 mal). Täuschungsalarme sind Einsätze, bei denen eine Brandmeldeanlage zwar tatsächlich etwas detektiert hat, die Ursache aber kein echtes Schadenfeuer, sondern z. B. Staubentwicklung oder Wasserdampf oder ähnliches ist. 3 Alarme dieser Kategorie wurden böswillig ausgelöst.

„Richtig“ gebrannt hat es aber zum Beispiel im Keller eines Wohnhauses am Nelkenweg, dort war im Sommer ein Raumluftbefeuchter im Brand geraten.

Ungleich größerer Sachschaden entstand beim Brand von Papier und anderen brennbaren Gegenständen, die direkt neben einem Kachelofen in einem Mehrfamilienhaus an der Industriestraße lagen. Das Feuer war zwar schnell gelöscht, hatte aber bereits hohen Sachschaden, unter anderem durch die Zerstörung des Kachelofens verursacht.

Relativ spektakulär war der Brand auf einem Balkon eines mehrstöckigen Wohnhauses am Salzburger Platz. Am verkehrsreichsten Platz der Stadt wurde das Feuer unter hohem Publikumsinteresse im Außenangriff über die Drehleiter mit einem C-Rohr gelöscht.

Die Hauptarbeit abgenommen wurde uns von der Sprinkleranlage in einem Supermarkt an der Verdistraße. Dort war ein Müllcontainer im Lager im ersten Obergeschoß in Brand geraten. Dank der stationären Löschanlage musste die Feuerwehr Freilassing nur mehr Nachlöscharbeiten ausführen.

Beim einzigen B4 Alarm des Jahres sprangen wir der Feuerwehr Surheim zu Hilfe. In deren Gemeindegebiet war in einem landwirtschaftlichen Anwesen in Hausen ein Feuer ausgebrochen. Dieses konnten die Kameraden der zuständigen Ortsfeuerwehr aber auch ohne unsere Hilfe löschen. Dank schneller Erkennung war das Feuer noch nicht allzu groß, und wir brauchten nicht einzugreifen.
Ebenfalls in Nachbarschaftshilfe, hier aber nach Saaldorf führte eine Alarmierung zu einem gemeldeten Zimmerbrand. Auch dieses Feuer in der Küche des Hauses hatten die eigentlich zuständigen Kameraden selbst schnell im Griff, wir konnten rasch wieder einrücken.

Die Anzahl der B3 Alarme verdoppelt sich gegenüber dem Vorjahr zwar von acht auf 16 Einsätze, bis auf die bereits detaillierter geschilderten Bandeinsätze war aber kein spektakuläres Feuer mehr zu bekämpfen. Verhältnismäßig oft war angebranntes Essen die Ursache für eine Rauchentwicklung und dementsprechend die Alarmierung der Feuerwehr.
Zwei mal brannten Fahrzeuge in unserem Einzugsbereich.
Und daß auch ein B 1 Alarm viel Arbeit machen kann, zeigte sich bei einer überhitzten, holzbefeuerten Heizungsanlage in einem Wohnhaus im Industriegebiet Nord. Über eineinhalb Stunden waren 16 Feuerwehrleute beschäftigt, glühendes Material aus der beschädigten Anlage ins Freie zu bringen und dort abzulöschen.

Apropos Stunden: Insgesamt wurden im abgelaufenen Jahr 2437 Einsatzmannstunden geleistet. Verglichen mit dem Vorjahr ein Rückgang um über ein Drittel (2024: 3328 Stunden). Das beweist auch die einleitenden Worte dieses Artikels: zwar viele Einsätze, sogar 10 mehr als 2024, aber keine echt großen bzw. sehr aufwändigen.

Nicht unterschlagen werden sollen aber auch noch die Einsätze, die in der Regel nicht alarmiert werden, da sie planbar sind: Arbeitsdienste für die Stadt, Absperrungen oder Sicherheitswachen bei Veranstaltungen und auch Brandschutzunterweisungen für Kinder und auch Erwachsenengruppen zählen dazu. Insgesamt 24 solche Ereignisse fanden ihren Platz in der Statistik, genau so viele wie im Jahr zuvor.

Auch wenn die publikumswirksamen Ereignisse 2025 eher Mangelware waren: auch die vielen kleinen und oft unspektakulären Einsätze müssen abgearbeitet werden. Und: Nicht selten ist es gerade das schnelle Eingreifen der Feuerwehr, welches bewirkt, dass aus einem kleinen Entstehungsbrand keine große Katastrophe wird. Wollen auch Sie mithelfen die Stadt Freilassing (noch) sicherer zu machen? Kommen Sie zur Feuerwehr und helfen Sie mit, egal welchen Geschlechts, welchen Glaubens, welcher Hautfarbe, welchen Alters: wir helfen nicht nur allen Menschen gleich, sondern nehmen auch alle gleichwertig in unseren Reihen auf. Immer Donnerstags ab 19:15 Uhr besteht die Möglichkeit sich zu melden und über die Arbeit bei der Feuerwehr zu informieren oder auch gleich beizutreten.

Am morgigen Freitag findet die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Freilassing statt. Dort berichten der V...
26/03/2026

Am morgigen Freitag findet die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Freilassing statt. Dort berichten der Verein und die öffentlich rechtliche Einheit über das vergangene Kalenderjahr 2025. Hier im Vorfeld der Jahresbericht über die technischen Hilfeleistungen des Jahres.

Insgesamt 209 Einsätze, also 10 mehr als im Jahr 2024 verzeichnet die Statistik der Freiwilligen Feuerwehr Freilassing für das abgelaufene Kalenderjahr 2025. Durchwegs einsatzreich, aber mit nur sehr wenigen schwerwiegenden Großeinsätzen, so könnte man das Jahr 2025 der Feuerwehr Freilassing deshalb treffend betiteln. Gott sei Dank muss man sagen, denn schließlich sind Feuerwehreinsätze sehr oft auch mit menschlichem Leid verbunden und deshalb ist es als sehr positiv zu bewerten, wenn es nicht zu diesen angesprochenen Großeinsätzen mit hohem Personen- oder Sachschaden kommt. Trotzdem gab es im vergangenen Jahr einiges zu tun.

Zwar nicht riesig, aber zumindest für die beteiligten Personen tatsächlich dramatisch waren mehrere Einsätze im Bereich der technischen Hilfeleistung:
Bei einem Verkehrsunfall auf der B 20 auf der Brücke über den Hagenweg, war im Mai ein BMW mit einem VW-Bus zusammengestoßen. Beide Fahrer wurden dabei sehr schwer verletzt. Der BMW-Fahrer musste auf Geheiß des Notarztes mit technischen Gerät von der Feuerwehr per Crashrettung, also weniger schonend, dafür aber möglichst schnell, aus dem Fahrzeug befreit werden.
Ein weiterer Verkehrsunfall, ebenfalls auf der B 20 an der Abzweigung Freilassing Nord, zwischen einem PKW und einem LKW verlief etwas glimpflicher: die nur mittelschwer verletzte Fahrerin des PKW konnte ihr Fahrzeug selbstständig verlassen, obwohl es zunächst hieß, dass sie eingeklemmt wäre.
An der selben Stelle ereignete sich schon Anfang Mai ein anderer Verkehrsunfall zwischen zwei PKW, einer davon mit Anhänger. Dieser verlief trotz einem Verletzten ebenfalls relativ glimpflich, es musste niemand technisch aus seinem Fahrzeug befreit werden.

Auch bei Freilassing Mitte war die B 20 dann gegen Ende des Jahres noch Schauplatz eines Unfalls mit drei beteiligten Fahrzeugen: ein in Salzburg lebender Grieche war auf die falsche Straßenseite geraten, hatte einen PKW gestreift und einen zweiten anschließend frontal getroffen. Mit viel Glück kamen alle beteiligten Personen mit leichten oder maximal mittelschweren Verletzungen davon. Eingeklemmt war entgegen ersten Meldungen niemand.

Nicht nur auf der B 20 passieren Verkehrsunfälle, auch im Stadtgebiet ist man nicht davor gefeit. Beim seitlichen Zusammenstoß eines Kleinkraftrades und einem PKW auf der Industriestraße wurde der jugendliche Kradfahrer zwar über das Automobil und auf die Straße geschleudert, kam aber ebenfalls mit „nur“ mittelschweren Verletzungen davon.
Ein weiterer Unfall innerhalb der Stadtgrenzen ereignete sich zur frühen Morgenstunde am Salzburger Platz, zwei PKW kollidierten, eine Person wurde dabei verletzt.

Nicht nur Verkehrsunfälle verursachen Verletzungen, das musste ein Arbeiter beim Abbau einer Lichtreklame am Gebäude einer Firma an der Traunsteiner Straße schmerzlich erfahren. Aus ungeklärte Ursache war die schwere, große Lichtreklame auf den Arbeiter gestürzt und hatten ihn zunächst eingeklemmt. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr war der Handwerker aber bereits von Kollegen aus seiner misslichen Lage gerettet worden.

Schon ganz zu Beginn des Jahres hatte eine junge Frau sehr viel Glück. Sie war unvorsichtigerweise auf das dünne Eis des Auweihers gegangen und etwa 20 m vom Ufer eingebrochen. Ein Spaziergänger, der sich in der Nähe befand, wurde auf das Unglück aufmerksam, alarmierte die Rettungskräfte und half dem Mädchen noch während der Anfahrt eines Großaufgebots an Einsatzkräfte aus dem Wasser. So blieb es bei Unterkühlung der beiden Personen, das hätte auch ganz anders enden können!
Die meisten der insgesamt 58 Einsätze, bei denen Menschen geholfen werden mussten, fielen aber unter die Stichwörter „Personenrettung mit der Drehleiter“ oder „Türe öffnen akut“. 15 mal mussten mit dem Hubrettungsfahrzeug verletzte oder erkrankte Personen meist auf Grund enger Treppenhäuser und gleichzeitig schweren medizinischen Befunden, aus oberen Stockwerken gerettet werden. Sogar 35 mal galt es für den Rettungsdienst oder die Polizei dringend Wohnungstüren zu öffnen. Mit der inzwischen gestiegenen Verbreitung von Notrufknöpfen im Privathaushalten passiert es oft, dass betroffene Personen zwar Rettungskräfte alarmieren, aber nicht mehr die eigene Haustür aufsperren können.

In zwei Fällen mussten Personen aus steckengebliebenen Aufzügen befreit werden. In der Regel ist das eigentlich kein Einsatz für die Feuerwehr, denn die meisten in den Fahrstuhlkabinen angebrachten Notrufknöpfe geben ihren Alarm an die Wartungsfirmen dieser Aufzüge weiter, die sich dann darum kümmern. Manchmal dauert es aber zu lange bis zu deren eintreffen und dann wird auch hin und wieder die Feuerwehr zu Hilfe gerufen.

Auch eine Vermisstensuche beschäftigte die Feuerwehr Freilassing im letzten Jahr. Ein Mann war aus einem Seniorenheim in Surheim ausgebüxt. Nach gut eineinhalb Stunden Suche wurde er tatsächlich im Bereich des sogenannten Naglerwaldes in Freilassing wohlbehalten aufgefunden und wieder in Obhut übergeben.

Und eine Person fiel der Feuerwehr buchstäblich vor die Füße: Beim Zurückfahren von einem anderen Einsatz fiel ein offensichtlich Betrunkener direkt vor einem Feuerwehrfahrzeug rückwärts vom Gehsteig auf die Straße. Natürlich wurde auch hier sofort ohne zusätzliche Feuerwehralarmierung Hilfe geleistet, dafür aber Rettungsdienst dazugeholt. Allerdings war der betroffene Mann mit der Hilfe nicht wirklich einverstanden: er beleidigte die Einsatzkräfte lautstark, wurde verbal aggressiv und versuchte auch noch handgreiflich zu werden. Aus diesem Grund wurde dann auch noch die Polizei zu Hilfe geholt und anschließend Anzeige erstattet.

🚒🚒 Einsatz 🚒 🚒Zu einem Balkonbrand an einem Mehrfamilienhaus wurde die Feuerwehr Freilassing am Sonntagabend in die Teis...
22/03/2026

🚒🚒 Einsatz 🚒 🚒

Zu einem Balkonbrand an einem Mehrfamilienhaus wurde die Feuerwehr Freilassing am Sonntagabend in die Teisenbergstraße in Hofham alarmiert.

Eine Bewohnerin des Hauses bemerkte dort beim Gassi gehen mit ihrem Hund Glutstücke, die von weiter oben herunterfielen und wählte deshalb den Notruf 112. Um kurz nach 18:05 Uhr löste die Integrierte Leitstelle Traunstein daraufhin einen „Brand 3“-Alarm für die Feuerwehr Freilassing aus.

Schon auf der Anfahrt der Feuerwehr meldete ein bereits eingetroffener Rettungswagen des Bayrischen Roten Kreuz, dass offensichtlich ein Blumenkasten am Balkon brennen würde. Und auch beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich die Lage eher undramatisch dar: an einem betonierten Balkongeländer im zweiten Obergeschoss hing außen ein rauchender Blumenkasten, von dem immer wieder Glutstücke herabrieselten. Alle Bewohner hatten das Haus bereits verlassen.

Da die Bewohner der betroffenen Wohnung nicht anwesend waren, wurde die Drehleiter eingesetzt, um das Brandobjekt abzuhängen und nach unten zu fahren. Hier wurde der glühende Holzblumenkasten dann endgültig abgelöscht. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass zuvor schon glühende Teile auch auf die unteren Balkone gefallen waren, wurden diese mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Bis auf einige Glutbrocken auf dem Rasen war aber nichts weiteres festzustellen.

Die Feuerwehr Freilassing war mit dem Einsatzleitwagen, dem Hilfeleistungslöschfahrzeug, einem weiteren Löschgruppenfahrzeug und der Drehleiter mit 25 Einsatzkräften im Einsatz.

Zur Brandermittlung kam die Polizei Freilassing mit einer Streife und 3 Beamten an die Einsatzstelle. Als mögliche Ursache kommen nicht restlos gelöschte Zigarettenstummel in Frage. Der Blumenkasten wurde zerstört, der Sachschaden ist dennoch als eher gering zu bewerten. Verletzte gab es keine.

🚒🚒 Einsatz 🚒 🚒Mitten in den Besuch von drei Dritten Klassen der Freilassinger Grundschule bei der Feuerwehr Freilassing ...
18/03/2026

🚒🚒 Einsatz 🚒 🚒

Mitten in den Besuch von drei Dritten Klassen der Freilassinger Grundschule bei der Feuerwehr Freilassing platzte am Mittwochvormittag um 11:35 Uhr die Alarmierung zu einem Verkehrsunfall an der Kreuzung Surheimer Straße - BGL 2.

Für die Kinder war es natürlich ein willkommenes Zuckerl, beim Ausrücken zu einem echten Einsatz zusehen zu können, für die Feuerwehr hatte es den Vorteil, dass bereits einige Aktive in der Wache waren und somit besonders schnell ausrücken konnten. Da zum Zeitpunkt der Alarmierung gleichzeitig die Feuerwehr Surheim mit einem Mülltonnenbrand kurz zuvor fertig geworden waren, schickte die Leitstelle Traunstein auch diese Kameraden an die Einsatzstelle.

Was war passiert? Ein Mann wollte mit seinem PKW aus Freilassing kommend in die Kreisstraße BGL 2 nach links in Richtung Surheim abbiegen. Dabei übersah er offensichtlich einen dunkelgrauen Transporter, der aus Surheim kommend Richtung Salzburghofen unterwegs war. In dem Fahrzeug befanden sich drei Frauen. Glücklicherweise waren alle Beteiligten zwar sichtlich erschrocken, allerdings unverletzt. Die Besatzung eines ebenfalls alarmierten Rettungswagen vom Bayrischen Roten Kreuz brauchte deshalb nicht mehr groß eingreifen oder jemanden mitnehmen.

Für die Feuerwehr blieben die üblichen Aufgaben: Batterien abklemmen, Brandschutz sicherstellen, Verkehrslenkung und das abschließende Reinigen der Unfallstelle.

Die Feuerwehr Freilassing war mit dem Einsatzleitwagen, dem Hilfeleistungslöschfahrzeug, einem weiteren Löschgruppenfahrzeug und dem Rüstwagen mit 20 Einsatzkräften im Einsatz. Zur Unfallaufnahme kam die Polizei Freilassing mit einer Streife und 3 Beamten zur Unfallstelle.

🚒🚒 Einsatz 🚒 🚒Die Einsatzstufe THL 1, gleichzusetzen mit einem Kleineinsatz, ging nicht ganz konform mit dem eher dramat...
09/03/2026

🚒🚒 Einsatz 🚒 🚒

Die Einsatzstufe THL 1, gleichzusetzen mit einem Kleineinsatz, ging nicht ganz konform mit dem eher dramatischen Text, der auf der Alarmdepesche zu lesen war: „Sturz vom Baum, Ast steckt im Bauch“

Die Leitstelle Traunstein schickte deshalb am Montagnachmittag neben dem Rettungsdienst vom Bayrischen Roten Kreuz und dem Rettungshubschrauber aus Traunstein auch die Feuerwehr Freilassing vor Ort.

Beim Eintreffen der Feuerwehreinsatzkräfte auf der Rückseite der Knabenrealschule ergab sich folgendes Bild: in dem Bewuchsstreifen als Abgrenzung zwischen Sportplatz der Realschule und Staufenstraße lag mitten in den Sträuchern ein 12-jähriger Junge, allerdings bereits vom Rettungsdienst betreut. Oberhalb und unterhalb des Körpers hatten Anwesende den pfählenden Ast bereits abgeschnitten. Die Aufgabe der Feuerwehr war deshalb tatsächlich eher klein, die Äste und Büsche um die Einsatzstelle mussten entfernt werden, so dass der junge Patient schonend aus seiner misslichen Lage befreit werden konnte. Das war dann auch in wenigen Minuten erledigt.

Für die Feuerwehr war der Einsatz anschließend auch schon beendet und wir rückten wieder ein. Wie schwer die Verletzungen des Jungen tatsächlich waren und ob der Patient mit dem Rettungswagen oder dem Rettungshubschrauber weggebracht wurde, entzieht sich deshalb unserer Kenntnis.

Die Feuerwehr Freilassing war mit dem Einsatzleitwagen, dem Hilfeleistungslöschfahrzeug und dem Rüstwagen mit 15 Einsatzkräften im Einsatz.

Zur Unfallursachenermittlung war die Polizei Freilassing vor Ort. Was man hörte war, dass der Junge beim Spielen versucht hatte auf einen Baum zu klettern. Von dem stürzte er allerdings aus uns unbekannten Gründen ab und fiel mit dem Bauch auf den hochstehenden Ast.

Adresse

Am Feuerhaus 10
Freilassing
83395

Öffnungszeiten

Dienstag 18:30 - 20:00
Donnerstag 19:30 - 22:00

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