Wir, die Liberale Hochschulgruppe Freiburg, sind Studierende aus den verschiedensten Fachbereichen, die sich durch konstruktive Hochschulpolitik für eine Verbesserung der Bedingungen an der Uni einsetzen. Dabei wollen wir die Interessen aller Studierenden im Senat und AStA pragmatisch vertreten. Wir debattieren nicht über gesetzliche Mindestlöhne, den Sinn einer Finanztransaktionssteuer oder den A
fghanistan-Einsatz der Bundeswehr, sondern konzentrieren uns auf das, was für unsere Hochschule und unser Studium wirklich wichtig ist. Es gibt einige Dinge an der Uni, die alles andere als zufriedenstellend laufen. Da wäre beispielsweise die Ausgestaltung der Bachelor- und Masterstudiengänge, die zugunsten von Eigenverantwortung und Flexibilität geändert werden muss, oder die Verwendung und Auswirkungen der Studiengebühren. Ein Anliegen ist uns auch ein Wandel in der studentischen Mitbestimmung: Hier fordern wir die Einführung eines wirklich demokratischen und transparenten Systems mit mehr Mitsprache der Studierenden. Doch es gilt, konstruktiv an Verbesserungen zu arbeiten, nicht Hörsäle zu besetzen und damit Kommilitonen zu schaden. Aber auch Themen wie Bürokratie, Datenschutz und Privatsphäre sind uns wichtig. Mit dem Bologna-Prozess gingen hier einige Verschärfungen einher, mit denen wir nicht einverstanden sind. Für uns stehen die Interessen und Rechte der Studierenden im Mittelpunkt. Natürlich blicken wir auch regelmäßig über den Freiburger Tellerrand und tauschen uns mit Studenten anderer Universitäten aus: Wir sind Mitglied im Landesverband Liberaler Hochschulgruppen Baden-Württemberg sowie im Bundesverband Liberaler Hochschulgruppen.