Freiburger Bündnis Gegen Antisemitismus

Freiburger Bündnis Gegen Antisemitismus Die Facebookpräsenz der Aktionstage gegen Antisemitismus Freiburg. Jetzt liken und über aktuelle Veranstaltungen informiert werden!

Vortrag von Thomas von der Osten-Sacken: Der Krieg mit dem Iran und die Zukunft KurdistansMittwoch, 18.03.2026, 19 UhrUn...
05/03/2026

Vortrag von Thomas von der Osten-Sacken:
Der Krieg mit dem Iran und die Zukunft Kurdistans

Mittwoch, 18.03.2026, 19 Uhr
Universität Freiburg, KG III, HS 3044

Bei den Massenprotesten, die 2022 im Iran ausbrachen, skandierten die Menschen im Iran auf kurdisch „Jin Jiyan Azadi“. Frau – Leben – Freiheit sind seitdem zu einem der wichtigsten Slogans der anti-Regime Demonstrationen geworden. Was damit gewollt wird, erklärt sich selbst, ganz besonders gegenüber einem islamistischen Regime, dessen Anhänger gerne erklären „Ihr liebt das Leben, wir lieben den Tod.“

Anfang 2026 brachen angesichts einer katastrophalen ökonomischen Lage im Iran erneut Massenproteste aus, die mit unglaublicher Brutalität niedergeschlagen wurden. Und dann begann der US-israelische Krieg, dessen Ausgang zwar ungewiss ist, der aber ganz sicher zu einer weiteren Schwächung des Regimes führt.

So stellt sich auch die Frage nach dem „Danach“ und da gehen die Vorstellungen der iranischen Opposition weit auseinander. Oft wird vergessen, dass im Iran nicht nur Perser, sondern auch andere Nationalitäten leben, die in der Vergangenheit mit persischem Nationalismus äußerst schlechte Erfahrungen gemacht haben.

In Rojehalat (Iranisch-Kurdistan) leben ca 10 Millionen Kurdinnen und Kurden, die auf eine lange Geschichte des Widerstandes zurückblicken und nun hoffen, sich endlich, ähnlich wie im benachbarten Irak, die langersehnte Autonomie und Selbstverwaltung erkämpfen zu können.

Im Vortrag wird es sowohl um die Lage im Iran gehen als auch die Geschichte und aktuelle Entwicklung Rojehalats gehen, die wiederum eng mit der in anderen Teilen Kurdistans verbunden ist. Denn „die Kurden“, wie es so oft in den Medien heißt, gibt es nicht, sondern sehr unterschiedliche, oft sogar verfeindete politische Parteien und Akteure, deren Ziele auch ganz verschiedene sind. Es wird auch um die Frage gehen, was nationale Selbstbestimmung am Beispiel der Kurden im heutigen Nahen Osten heißt und welche Konfliktlinien es gibt.

Sollte es nun zu einem Sturz des Mullah-Regimes in Teheran kommen hätte dies nicht nur für den Iran unabsehbare Folgen, sondern würde auch die Zukunft ganz Kurdistans maßgeblich beeinflussen.

Auch wenn die aktuellen Entwicklungen den Titel bereits überholt haben: Wie wir Stephan Grigat kennen, wird er problemlo...
05/03/2026

Auch wenn die aktuellen Entwicklungen den Titel bereits überholt haben: Wie wir Stephan Grigat kennen, wird er problemlos die neuesten Ereignisse in seinem Vortrag berücksichtigen.

Mi. 11.03., 19 Uhr, Freiburg, Uni KG III, Hörsaal 3044

www.frbga.de

Rückblick auf das SCF - Maccabi Tel Aviv-Spiel vom 22.1.2026Die berechtigte Kritik an einzelnen Gruppen von Maccabi-Fans...
01/02/2026

Rückblick auf das SCF - Maccabi Tel Aviv-Spiel vom 22.1.2026

Die berechtigte Kritik an einzelnen Gruppen von Maccabi-Fans wurde von dem Bündnis Solidarität für Palästina instrumentalisiert, um wochenlang israelische und deutsche Fußballfans von Maccabi Tel Aviv kollektiv als marodierende Gewalttäter, Rassisten und Sexisten und mitverantwortlich für die Toten des Gaza-Krieges zu dämonisieren. Voller Angstlust phantasierten sich die Aktivist*innen als zukünftige Opfer typisch israelischer Gewalt, postierten Spähtrupps um ihre Demo zur Warnung vom dem Feinde, ein „Ermittlungsausschuss“ stand parat, den Drangsalierten beizuspringen. Passiert ist: Nichts. Stattdessen machten die Maccabi Fans, was man als Fan so macht: Spiel ansehen, Team anfeuern, Fahne schwenken, Bier trinken und Wurst essen – kosher oder nicht. Und während man an anderen Orten gleich zur Sache kommt und „Death to America“ und „Death to USA“ ruft, versprach der koprophil verschämte Gesang „Scheiß USA, Scheiß Israel“ zur Melodie von „Bella Ciao“ den Aktivist*innen zum abschließenden Höhepunkt auf dem Stühlingerplatz immerhin „Gänsehaut“. Von den Vorfahren hat der Chor gelernt, dass hinter dem internationalen Kapital der Jude steckt, der zum echten Volksstaat nicht taugt, aber leider klingt das da immer so sperrig (Alfred Rosenberg: „Zionismus ist das bewusste Bestreben einer vaterlandslosen Schicht, sich ein völkerrechtlich anerkanntes Zentrum zu schaffen, von dem aus die Ausplünderung der Welt am sichersten geleitet werden kann.“, 1922), und auch die Vorlage der NPD ist noch zu hölzern: „Israel bleibt der Feind aller Völker, die um nationale und soziale Befreiung ringen.“ (2018) Deswegen trällerte man ganz aktivistisch unverkrampft: „Von Palästina bis Freiburg im Widerstand im Kapital und Zionismus, wir kämpfen international!“, ruft nach 1945 endlich wieder ganz ungeniert zum Judenmord auf: „Death to the IDF“, schließlich sind ja „Alle Zionisten, Mörder und Faschisten“ etc. pp. … Aber auf keinen Fall ist man antisemitisch!

Vortrag von Alex Feuerherdt: „Kick it Out! Zur Genese und Gegenwart des Antisemitismus im Fußball“Anlässlich des Spieles...
09/01/2026

Vortrag von Alex Feuerherdt: „Kick it Out! Zur Genese und Gegenwart des Antisemitismus im Fußball“
Anlässlich des Spieles SC Freiburg – Maccabi Tel Aviv am 22.1.2026 laden das Freiburger Bündnis gegen Antisemitismus und die D.I.G. Freiburg am Vorabend des Spieles zu einem Vortrag von Alex Feuerherdt ein.

Datum: Mittwoch, 21.1.2026
Uhrzeit: 19 Uhr
Ort: Kulturraum e.V., Merzhauser Straße 16, 79100 Freiburg
Eintritt frei, Spenden sind willkommen.

Solidaritäts-Kundgebung am Freitag, 25.07. um 18.30 Uhr am Jaffa. Lasst uns gemeinsam ein Zeichen gegen den ausufernden ...
22/07/2025

Solidaritäts-Kundgebung am Freitag, 25.07. um 18.30 Uhr am Jaffa.

Lasst uns gemeinsam ein Zeichen gegen den ausufernden Antisemitismus setzen. Wir solidarisieren uns mit Bilal, seiner Familie und seinem Team im Jaffa und Damaskos, die seit Monaten der anti-israelischen Hetze und Drohungen ausgesetzt sind.

Eine Einordnung des antisemitischen Statements der Linksjugend Freiburg und des SDS Freiburg zum Mord an zwei Mitarbeite...
26/06/2025

Eine Einordnung des antisemitischen Statements der Linksjugend Freiburg und des SDS Freiburg zum Mord an zwei Mitarbeitern der Israelischen Botschaft in Washington.

Der Text findet sich auch auf unserer Webseite.

Schreibt uns an, wenn ihr auch vorbeikommen möchtet.
24/06/2025

Schreibt uns an, wenn ihr auch vorbeikommen möchtet.

Liebe Freundinnen und Freunde, kurzfristig rufen wir aus Anlass des Mordanschlages gegen die beiden Botschaftsmitarbeite...
23/05/2025

Liebe Freundinnen und Freunde, kurzfristig rufen wir aus Anlass des Mordanschlages gegen die beiden Botschaftsmitarbeiter der Israelischen Botschaft in Washington D.C. Yoran Lischinsky und Sarah Lynn Migrim zu einer Solidaritätsmahnwache auf.

Sonntag, den 25.05.25 um 16.00 Uhr auf dem Platz der Alten Synagoge im Rahmen des Jerusalemstages (16.00 bis 18.00Uhr), Freiburg. Enough is enough. Bitte kommt zahlreich. Mit herzlichen Grüßen.

Der Vorstand der Deutsch Israelischen Gesellschaft, Freiburg

Veranstaltungshinweis. Keine Veranstaltung des FRBGA, aber sehr empfehlenswert. Die postkoloniale Wut der NivellierungZu...
22/05/2025

Veranstaltungshinweis. Keine Veranstaltung des FRBGA, aber sehr empfehlenswert.

Die postkoloniale Wut der Nivellierung
Zum Verhältnis von Herrschaft und Vernichtung

Dienstag, 27. Mai 2025 – 19 Uhr
Uni Freiburg, KG I, Hörsaal 1221

Nicht erst seit dem 7. Oktober macht die postkoloniale Linke immer wieder durch ein systematisches Identitätspostulat auf sich aufmerksam: Über die Behauptung historischer Kontinuitätslinien und Kausalitäten begreift sie die Verbrechen des Kolonialismus und die Shoah lediglich als verschiedene Erscheinungen eines Immergleichen. Diejenigen, die sonst Partikularität und Differenz geradezu anbeten, werden in Bezug auf die Shoah von einer auffälligen Wut der Nivellierung erfasst. Wo sich postkoloniale Theorie mit dem Nationalsozialismus befasst, ist die Gleichsetzung von Herrschaft und Vernichtung ihr wesentliches Merkmal. Was nicht ins eigene „Narrativ“ passt – die Spezifik des Holocaust – wird mittels dieser Gleichsetzung passend gemacht. In diesem Sinne bemüht unter anderem der Historiker Dirk Moses einen vermeintlich kritischen Begriff des Staates, aus dessen destruktiver Logik alle Formen der Massengewalt der letzten Jahrhunderte abzuleiten seien. Was vorderhand als Kritik des Staates erscheinen mag, entpuppt sich indes als ein Unterfangen, das der Eingemeindung der Shoa in den kolonialen Kontext und letztlich der Delegitimierung Israels dient. Gegen Moses als einem Repräsentanten postkolonialer Ideologie wird der Vortrag zeigen, dass die Shoa keineswegs als bloßes Staatsverbrechen begriffen werden kann. Weder das weltanschauliche Selbstverständnis der Nationalsozialisten noch die Praxis der Vernichtung sind mit Moses‘ rationalisierenden Begriffen zu fassen. Vielmehr muss das Wesen des Nationalsozialismus als ideologiegetriebene Transgression des Staates auf die Vernichtung hin bestimmt werden.

Zum Referenten:
Patrice Schlauch ist Autor bei der Gruppe fractura: www.fractura.online

Unsere nächste Veranstaltung: Am 11.Mai kommt  nach Freiburg. 19 Uhr im Gertrud Luckner Saal der Synagoge der Israelitis...
21/04/2025

Unsere nächste Veranstaltung: Am 11.Mai kommt nach Freiburg. 19 Uhr im Gertrud Luckner Saal der Synagoge der Israelitischen Gemeinde. Veranstaltet in Zusammenarbeit mit der DIG Freiburg.

Da es Einlasskontrollen geben wird, möchten wir euch bitten auf überflüssige Taschen zu verzichten und den Ausweis mitzubringen. Einlass ab 18 Uhr. Bitte früh kommen.

Über unser Bündnis und unsere Beweggründe. (Reupload nach Korrektur) Den komplettText findet ihr auf unserer Homepage au...
17/04/2025

Über unser Bündnis und unsere Beweggründe. (Reupload nach Korrektur) Den komplettText findet ihr auf unserer Homepage auf frbga.de

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Öffnungszeiten

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