Kulturgesellschaft Bergen-Enkheim mbH

Kulturgesellschaft Bergen-Enkheim mbH Kulturgesellschaft Bergen-Enkheim mbHMarktstraße 30,60388 Frankfurt [email protected].: 069 / 212-41240 od. -41276

Die ursprünglich selbständige Stadt Bergen-Enkheim gründete zusammen mit dem Vereinsring und der Evangelischen Kirchengemeinde im Dezember 1976 die Kulturgesellschaft Bergen-Enkheim mbH. Mit dem Ziel, ihr kulturpolitisches Konzept in größtmöglicher Eigenständigkeit, auch nach der Eingemeindung nach Frankfurt am Main (1.1.1977), fortsetzen zu können. Darüber hinaus zu verhindern, dass Bergen-Enkhei

m in der Anonymität der Großstadt untergeht. Der Gesellschaft obliegt die Organisation und Durchführung kultureller Veranstaltungen im Stadtteil Bergen-Enkheim. In Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Kooperationspartnern entstehen Programme, die dem Stadtteil auch dadurch seine eigene Prägung geben. Mit dem Berger Markt und dem Stadtschreiberfest organisieren wir alljährlich in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Frankfurt diese beiden wichtigen traditionellen Feste, die große überörtliche Bedeutung haben und tausende von Besuchern in das große Festzelt und auf den Berger Marktplatz locken. Mit dem “Stadtschreiber von Bergen” verleihen wir den ersten Literaturpreis dieser Art in der Bundesrepublik. Im Rahmen dieses Preises haben wir uns außerdem zur Aufgabe gemacht Lesungen im Stadtteil anzubieten. Ein Kinderkulturprogramm wird zusammen mit der Saalbau GmbH in den Wintermonaten angeboten. Mehrere Kleinkunst- und Kabarettveranstaltungen. Oldies Live im Kleingarten und die Organisation der Bergen-Enkheimer Serenade runden das Programm ab. Impressum: http://www.berger-markt.de/impressum.html

Recht am eigenen Bild:
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Marion Poschmann wird neue Stadtschreiberin von Bergen-Enkheim In der Begründung der Jury für die Wahl der neuen Stadtsc...
30/06/2022

Marion Poschmann wird neue Stadtschreiberin von Bergen-Enkheim

In der Begründung der Jury für die Wahl der neuen Stadtschreiberin von Bergen-Enkheim heißt es dazu:

„Die Natur ist bei Marion Poschmann tonangebend – in ihren Gedichten genauso wie in der Prosa. Die Autorin sieht sich einer ›Naturlyrik‹ verpflichtet, die zwangsläufig auf wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen reagieren muss. In ihrem Essay Laubwerk hat Marion Poschmann ein literarisches Manifest zur Klimaveränderung geschrieben – voller Verve und voller Nachdenklichkeit.
In ihren Romanen bestechen die poetischen Worterkundungen und das Schaffen neuer imaginärer Räume, und sie spielt auffallend gern melancholisch, skurril und lustbetont mit romantischen Motiven. So begibt sich in Die Kieferninseln ein eheflüchtiger Privatdozent und Bartforscher unvorbereitet nach Japan. Detailkundig, zugleich schimmernd ironisch wird die Reise durch ein hochtechnologisiertes Land auf den Spuren eines Haikudichters geschildert. Je näher der Protagonist der bedeutungsaufgeladenenen Insel mit den wettergeformten Kiefern kommt, umso facettenreicher wird die Geschichte, Konturen lösen sich auf – wie sie die Bewegungen der Schatten, der Wolken, des Himmels einfängt, zeigt die große poetische Kraft dieser Autorin.“

Marion Poschmann, 1969 in Essen geboren, studierte Germanistik und Slawistik und lebt heute in Berlin. Von ihr sind bislang u. a. vier Romane und fünf Gedichtbände erschienen, zuletzt der Essay Laubwerk.

Das symbolische Amt des Stadtschreibers / der Stadtschreiberin von Bergen-Enkheim wurde erstmals 1974 verliehen und ist seitdem von zahlreichen anderen Städten in Deutschland aufgegriffen worden. Der Preis wird von einer Jury vergeben, der Fachjuror:innen (darunter die derzeit amtierende Stadtschreiberin) sowie Juror:innen aus der Bergen-Enkheimer Bürgerschaft und die für Bergen-Enkheim zuständige Ortsvorsteherin angehören.

Namhafte Amtsinhaber:innen waren nach Wolfgang Koeppen u. a. Peter Härtling, Jurek Becker, Peter Bichsel, Eva Demski, Katja Lange-Müller, Robert Gernhardt, Herta Müller, Wilhelm Genazino, Peter Kurzeck, Peter Weber, Katharina Hacker, Ulrich Peltzer, Thomas Lehr, Marcel Beyer, Thomas Melle und Anja Kampmann.

Als 49. Amtsinhaberin tritt Marion Poschmann die Nachfolge von Dorothee Elmiger an und wird für ein Jahr im Stadtschreiberhaus in Bergen wohnen und arbeiten können.

Der Literaturpreis wird voraussichtlich am 2. September 2022 verliehen. Die aktuell amtierende Stadtschreiberin Dorothee Elmiger wird eine Abschiedsrede halten und den Schlüssel für das Stadtschreiberhaus symbolisch an ihre Nachfolgerin übergeben, die sich mit einer Antrittsrede dem Publikum vorstellen wird.

Veranstalter des Stadtschreiberfestes sind die Kulturgesellschaft Bergen-Enkheim mbH und der Ortsbeirat Bergen-Enkheim.

22/06/2022
Auf Einladung der Kulturgesellschaft Bergen-Enkheim und der Stadtschreiberin von 2020/201, Frau Anne Weber, wird die Aut...
22/10/2021

Auf Einladung der Kulturgesellschaft Bergen-Enkheim und der Stadtschreiberin von 2020/201, Frau Anne Weber, wird die Autorin Cécile Wajsbrot am Dienstag, 26. Oktober um 19 Uhr aus ihren Werken lesen. Die Veranstaltung wird von Frau Anne Weber moderiert und findet im Volkshaus Enkheim, Borsigallee 40, statt.

Die französische Schriftstellerin, Übersetzerin und Essayistin Cécile Wajsbrot wurde 1954 als Tochter polnischer Juden in Paris geboren. Ihre Familie war nach Frankreich geflüchtet, von dort wurde der Großvater deportiert und später im KZ Auschwitz ermordet. Ihre Mutter und ihre Großmutter entkamen nur knapp einer Razzia. Wajsbrot, deren Romane oft einen autobiographischen Hintergrund haben, thematisiert unter anderem das Thema der Shoa und das Schweigen zwischen den Generationen über traumatische Ereignisse der Vergangenheit, sowohl in Bezug auf die französische als auch die deutsche Nachkriegsgeschichte.

18/01/2021

Gratulation an Marcel Beyer

Marcel Beyer ist mit dem Peter-Huchel-Preis 2021 ausgezeichnet worden. Die Jury würdigte in einer Video-Sitzung am 15. und 16. Januar den bei Suhrkamp erschienenen Band „Dämonenräumdienst“ als herausragende Neuerscheinung des Jahres 2020. Der Peter-Huchel-Preis ist einer der bedeutendsten Literaturpreise für deutschsprachige Lyrik. Er ist mit 10.000 Euro dotiert.

Die Kulturgesellschaft Bergen-Enkheim gratuliert Marcel Beyer zu diesem Preis! In den Jahren 2012–2013 war Marcel Beyer Stadtschreiber von Bergen. Er ist der Kulturgesellschaft heute auch als Mitglied der Stadtschreiber-Jury verbunden.

Wir laden ein zum Stadtschreiberfest 2020 am 28.8. um 19 Uhr auf dem Berger Marktplatz! Der Eintritt ist frei.Verbindlic...
11/08/2020

Wir laden ein zum Stadtschreiberfest 2020 am 28.8. um 19 Uhr auf dem Berger Marktplatz! Der Eintritt ist frei.

Verbindliche Voranmeldung per E-Mail oder telefonisch erforderlich! Nur 250 Sitzplätze.

Bitte denken Sie an eine Schutzmaske (nur für den Einlass).

03/07/2020

Liebe Freunde der Literatur,

im Kino MAL SEH´N in der Adlerflychtstraße 6, 60318 Frankfurt am Main, läuft demnächst der Film WIR ELTERN von Frau Ruth Schweikert, der Stadtschreiberin von Bergen-Enkheim im Jahr 2015/2016.

Die Termine sind Donnerstag 16.07. bis Dienstag. 21.07., 21:00 Uhr sowie Freitag 24.07. bis Dienstag. 28.07., 21:15 Uhr

Da coronabedingt nur wenige Sitzplätze zur Verfügung stehen, sollten Karten telefonisch reserviert werden.

Seitdem die Schweizer Veronika und Michael Kamber-Gruber ihre Zwillingssöhne Romeo und Anton haben, bestimmen sie ihr Leben. Zeitweise wirkt das manchmal so, als wären sie die Leibeigenen ihrer Kinder. Dabei haben sie alles versucht: Strafen, Belohnungen und Punktelisten. Nichts hat geholfen. Mittlerweile ist es schon so weit gekommen, dass die spätpubertären Jungen morgens kaum aus dem Bett kommen und nur noch selten die Schule von innen sehen. Die Situation gerät völlig außer Kontrolle, als der Großvater seinen Enkeln 80.000 Franken Erbschaftsvorschuss gibt, was die beiden noch mehr abheben lässt. Von Motivation und Engagement keine Spur. Also schnappen sich die Eltern den jüngsten ihrer drei Söhne, ziehen aus der eigenen Wohnung aus und ziehen sich in das Appartement zurück, das eigentlich für Romeo gedacht war. Obwohl die beiden damit nur ihre Ehe retten wollen, merken sie nicht, dass der Umzug nur eine weitere Kapitulation gegenüber ihren Zwillingen ist.

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