VVN-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Frankfurt

VVN-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Frankfurt Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes– Bund der Antifaschistinnen & Antifaschisten (VVN-BdA). Kreisvereinigung Frankfurt am Main

Antifaschistische Filmreihe: The ReturnSonntag, 21. Juni 2026, 19.00 UhrClub Voltaire, Kleine Hochstraße 5, 60313 Frankf...
15/06/2026

Antifaschistische Filmreihe: The Return

Sonntag, 21. Juni 2026, 19.00 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5, 60313 Frankfurt am Main

Der Dokumentarfilm erforscht die Nachwirkungen und verflochtenen Geschichten von Holocaust und Antisemitismus, aber auch von kolonialer Gewalt und Rassismus. Er wirft einen kritischen Blick auf deutsche Erinnerungskämpfe zwischen NS-Verbrechen und rassistischem Terror. Die verflochtene Familienbiografie als Ausgangspunkt reist Heidi Grunebaum, selbst südafrikanische Post-Apartheids Aktivistin, in die deutsche Kleinstadt ihrer Großmutter, einer exilierten Holocaust Überlebenden. Im Gespräch mit Aktivist:Innen und Zeitzeug:Innen ergründet sie Brüche und Zusammenhänge zwischen Ideologien und Strukturen, die Rückkehr von Faschismus und rassistischen Phantasien der heutigen Zeit.

Präsentiert von: Rheinmetall Entwaffnen

Der Eintritt ist frei. Mit Einleitung und anschließendem Filmgespräch mit Filmemacherin Heidi Grunebaum.

In Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen Rosa Luxemburg Stiftung Hessen

Kommt vorbei, schaut & diskutiert mit uns!

Alles Infos auf: http://www.antifaschistische-filmreihe-ffm.de

Telegram: http://t.me/Antifaschistische_Filmreihe

Instagram: https://www.instagram.com/vvn_bda_ffm?igsh=YnZ6YmV0cm5mcXdi

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14/06/2026

Zum zweiten Mal findet am 15. Juni der Veteranentag mit Veranstaltungen in dutzenden Städten Deutschlands statt. Das Ziel: Wieder eine „Veteranenkultur“ aufbauen. Dies reiht sich klar in die zunehmende Militarisierung und die nationalistische Stimmungsmache in Deutschland ein. Dagegen wächst d...

11/06/2026
08/06/2026
07/06/2026

"Der Journalist Hüseyin Doğru schildert diese Woche bei , warum er sanktioniert und ins Visier der Behörden geraten ist.

Ein Zitat: „Wir müssen ja nicht beweisen, dass Herr Doğru Verbindungen zum russischen Staat hat. Es reicht uns, dass er nicht beweisen kann, dass er sie nicht hat.“

Wenn das tatsächlich der Maßstab ist, dann reden wir nicht mehr über Rechtsstaatlichkeit, sondern über die Umkehr der Beweislast." (Link im 1. Kommentar)Auch Tilo Jung ist für einen Moment verwirrt. Sein Wesi-Blick zeigt: er versteht nicht, wie der Journalist denken kann, dass es Bereiche gab, in denen es in der DDR mehr Demokratie gab als im Westen.

Der Journalist sagt ein paar einfache Worte dazu, zum Beispiel zum Wohnen. Wie kann man denken, dass die Hunderttausenden Obdachlosen in Deutschland, die Tausenden, die mit der Wohnungssuche beschäftigt sind und genug Geld verdienen müssen, um die Miete zu bezahlen, die Fähigkeit haben, am demokratischen Leben teilzunehmen?
Nicht jeder kann überhaupt ein unabhängiger Journalist wie Jung sein, und wenn man z.B. Hussein oder Ahmad heißt, wird das auch nicht passieren. Man wird die gesamte Europäische Union aufbieten, um dich zum Schweigen zu bringen und Solidarität mit dir zu verhindern
Partizipation is ein Grundelement einer lebendigen Demokratie.
Aus der "Beweislage" gegen Hüseyin Doğru lernen wir, dass es dem sehr ähnlich ist, was der deutsche Staat mit uns macht.

Wir haben natürlich überlegt, ob wir Deutschland verklagen sollen. Es ist unangenehm zu klagen und sich im Dreck herumzutreiben und Zeit mit perversen Aussagen verbringen, und es bringt den Kläger in eine Situation, in der er/sie beweisen muss, dass „er/sie kein Agent/Terrorist/Antisemit ist“, denn das ist, was das Gericht in seiner Funktion sucht: Beweise dafür, dass der Staat recht hat. Wir wurden befragt, um das herauszufinden.

Einer der Gründe für unsere Entscheidung zu klagen war, dass man durch eine Klage Informationen erhält. Es stellt sich heraus, dass die Verteidigungsschrift des Staates, die wir erhalten haben, in ihrem dürftigen Niveau nicht sehr von dem unterscheidet, was dem Journalisten geschrieben wurde (vielleicht ist es dieselbe Anwaltskanzlei, der der Staat etwa 500-600 Euro pro Stunde für dieses Geschwätz aus unseren Steuergeldern zahlt – um die für die Waffenproduktion und deren Einsatz nötige industrielle Ruhe zu bewahren).

In dieser Verteidigungsschrift wird behauptet, dass wir Israel "delegitimieren", weil wir sagen, dass es ein Apartheidstaat ist, der ein kolonialistisches Regime unterhält, und dass Palästinensern dort seit 1948 entrechtet werden. Das heißt: Fakten. Palästinenser haben kein Recht, in Israel-Palästina Häuser zu bauen, wie die Juden (das sagt Israel selbst, der die "Judaisierung der Galiläa" anstrebt), geschweige denn, an den Ort einzuwandern, aus dem sie vertrieben wurden, im Gegensatz zu jedem Juden oder Christen mit einer jüdischen Großmutter, der das kann. Und das ist so seit 1948. Das heißt: Fakten werden zu einer (delegitimierende) „Meinung“, und eine „Meinung“ (Interpretation, dass es sich um ein Regime des Siedlerkolonialismus handelt, basierend auf wissenschaftlich-empirischen Befunden zum Beispiel) wird zu einer (unveränderbare) „Tatsache“.

Wenn man klagt, bekommt man diese Informationen z.B:

1. im Fall Varoufakis war die Akte leer. Wenn wir Widerspruch gegen unsere Festnahmen bei Demonstrationen und die Beschlagnahmung von Schildern einlegen: Die Akte ist auch leer.

2. Fälle, in denen der Staat keine andere Wahl hat, als den totalitären Schritt zu begründen, und dann kann man das brüchige Konstrukt sehen, auf dem er beruht (was natürlich nicht bedeutet, dass man vor Gericht siegen wird). In unserem Fall, die Verwendung des Antisemitismus-Vorwurf gegen uns, basierend auf die vereinfachte 3D-Definition eines israelischen rassistischen Politikers (ohne das Wort "Antisemitismus" zu verwenden, oder die Definition explizit zu nennen).

3. Wem der Staat Geld zahlt, um für ihn die Drecksarbeit zu erledigen, und wer es auf sich nimmt, bei der politischen Verfolgung von Regimegegnern zu helfen.

4. Wie und ob die Gerichte noch funktionieren.

Das hilft, zu verschiedenen Schlussfolgerungen zu gelangen und die Realität viel besser einzuschätzen.

Eine realistische Lagebeurteilung hilft, Kräfte nicht zu verschwenden für Feierlichkeiten zur sicheren Wahl für den Sitz im UN-Sicherheitsrat / für die Einladung von Coetzee zu einem Poesiefestival in Israel / für den Bau von SUVs, weil „die Chinesen ja nichts davon verstehen“ / für ein Wettrüsten gegen Russland, statt Diplomatie – in der Zwischenzeit ist die Atomkraft oder der Wunsch, Teil der weißen deutschen Gesellschaft zu sein, so, als gäbe es keine Eintrittsbedingungen und der Türsteher vor dem Club sei nicht ein Sarrazin.

06/06/2026

Deborah Feldman, wie immer mit einer ausgezeichneten und umfassenden Analyse, die gut die Funktion des Staatsräson-Regime beschreibt, von der wir sehen, wie sie sich vor unseren Augen erfüllt (für diejenigen, die die Augen nicht verschließen):

Wie Feldman schrieb, gibt es viele Akteure im Theaterstück der „deutschen Reue“. Im Bild einer der weniger talentierten Schauspieler. Das Bühnenbild: die Synagoge in München. Statisten: betroffene Juden und Jüdinnen. Auf der Bühne: Friedrich Merz, der den „Juden“ für die Drecksarbeit dankt, die sie - damals wie heute - für Deutschland erledigen (Regieanweisung: über die Vergangenheit sprechen, kein Wort über die Gegenwart, noch einmal mit Gefühl, ein paar Tränen und stockender Stimme).

Links im 1. Kommentar

05/06/2026

👉 Deutschland scheitert bei der Wahl um einen Sitz im UN-Sicherheitsrat.

❌ Kein Sitz, kein Zufall:

💬 "Konsequente Verteidigung des Völkerrechts braucht klare Haltung ohne Doppelmoral: ob zu Gaza, Iran oder Venezuela.” – Dr. Julia Duchrow, Generalsekretärin von Amnesty in Deutschland

Antifaschistische Filmreihe: Zeit der VerleumderSonntag, 31. Mai 2026, 19.00 UhrClub Voltaire, Kleine Hochstraße 5, 6031...
26/05/2026

Antifaschistische Filmreihe: Zeit der Verleumder

Sonntag, 31. Mai 2026, 19.00 Uhr
Club Voltaire, Kleine Hochstraße 5, 60313 Frankfurt am Main

Der Film beschäftigt sich mit politischen Debatten über Antisemitismusvorwürfe, Meinungsfreiheit und Kritik an der Politik Israels und welche Folgen dies für politische Auseinandersetzungen hat. Ausgangspunkt ist die Internationale Konferenz in Berlin 2018. Es berichten u.a. Soziologe M. Zuckermann, Schauspieler R. Becker sowie Aktivistin J. Walker von ihren Erfahrungen mit öffentlichen Anschuldigungen und schildern wie Kritik an politischen Entscheidungen – im Zusammenhang mit Israel und Palästina – teilweise als antisemitisch eingeordnet wird. Der Film kombiniert Konferenzaufnahmen mit Interviews und Archivmaterial. Ziel ist es, die Zuschauer:Innen zur kritischen Auseinandersetzung mit Medienberichterstattung, politischer Sprache und gesellschaftlichen Konflikten anzuregen.

Der Eintritt ist frei. Mit Einleitung und anschließendem Filmgespräch.

In Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hessen Rosa Luxemburg Stiftung Hessen

Kommt vorbei, schaut & diskutiert mit uns!

Alles Infos auf: http://www.antifaschistische-filmreihe-ffm.de

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