FAU Frankfurt/M

FAU Frankfurt/M Die Freie Arbeiterinnen und Arbeiter Union ist eine Basisgewerkschaft, die vor allem durch das Engagement ihrer Mitglieder lebt.

Solidarisch, selbstorganisiert, kämpferisch,
und mehr als nur Gewerkschaft. Bei uns trifft ausschließlich die Basis selbst die Entscheidungen. Jedes Mitglied kann sich aktiv einbringen und die Gewerkschaftsarbeit mitbestimmen. Forderungen werden von denen entwickelt, die sie auch betreffen. Wir orientieren uns an den Bedingungen vor Ort und den Bedürfnissen unserer Mitglieder. Unsere Strukturen

sind für alle Mitglieder transparent, basisdemokratisch und selbstbestimmt. Es gibt keine Führungsgremien oder hauptamtlichen Funktionäre. Durch die Vermeidung von Funktionärsapparaten und durch unsere Basisstrukturen sind wir flexibel und können uns auf konkrete Situationen schnell einstellen. Die Unterstützung unserer Mitglieder ist schnell und direkt. Dabei setzen wir auf die Mobilisierbarkeit aller Mitglieder und auf direktes und solidarisches Handeln. Durch die Förderung eigeninitiativen Handelns, sammeln die Mitglieder vielfältige Erfahrungen und eignen sich Kenntnisse an, die ihnen helfen können, ihre speziellen und spezifischen Forderungen und Vorstellungen zu verwirklichen.

Heraus zum ersten Mai in Frankfurt!Am diesjährigen ersten Mai gibt es in Frankfurt am Main gleich 2 Möglichkeiten, mit d...
28/04/2022

Heraus zum ersten Mai in Frankfurt!
Am diesjährigen ersten Mai gibt es in Frankfurt am Main gleich 2 Möglichkeiten, mit der FAU für die Verbesserung der sozialen Bedingungen und für die Abschaffung des Kapitialismus zu demonstrieren.

Antikapitalisitscher und antimilitaristischer Block in der allgemeinen Gewerkschafts – Demo.
Wir zahlen nicht für eure Militarisierung!
Care-, Klima- und Klassenkampf.
Jetzt erst recht!

Start: Hauptwache I 10: 30 Uhr

Die FAU wird hier ein Rede zu den Tarifverhandlungen im Sozial- und Erziehungsdienst halten.
Den Aufruf findet ihr hier: https://ffm.demosphere.net/event/7735

Antiautoritär-sozialrevolutionärer 1. Mai
Start: Willy-Brandt Platz I 18:00 Uhr bei den schwarz-roten Fahnen
Die FAU wird hier eine Rede zu Krieg, Nationalismus und den Folgen halten.

Hier Der Aufruf der FAU Frankfurt:

Raus zum antiautoritär-sozialrevolutionären ersten Mai in Frankfurt!

Die Corona-Pandemie der letzten Jahre hat die Ungerechtigkeiten und Widersprüche des Kapitalismus verdeutlicht. Die soziale Lage der Lohnabhängigen verschlechterte sich in Folge sowohl innerhalb Deutschlands als auch weltweit.
Der 1.Mai 2022 steht unter den Zeichen von noch mehr Leid.
Der von Putin befohlene Angriffskrieg gegen die Ukraine hat die Barbarei des Krieges nun auch in Europa ankommen lassen. Das Expansionsbestreben Putins und der mörderische Krieg sind durch nichts zu rechtfertigen. Die Forderungen nach Abzug der russischen Truppen aus der Ukraine und nach einer sofortigen Beendigung des Blutvergießens sind mehr als berechtigt. Sie machen jedoch all die anderen Kriege, die in den letzten Jahrzehnten weltweit geführt wurden – fast immer angetrieben von imperialem Machtstreben, häufig leider auch angeführt von den USA wie auch anderen NATO-Staaten und unterstützt von deutschen Waffenexporten – nicht vergessen!
Diese militärisch und ökonomisch geführten Kriege weisen auf eine derzeit durch massive Kriegsrhetorik verschleierte Doppelmoral des Westens hin. Während Deutschlands Politiker*innen sich anlässlich des aktuellen Krieges als Hüter*innen von Demokratie und Menschrecht gerieren, schweigen sie zu den Kriegsverbrechen befreundeter oder nützlicher Machthaber.
Seit Jahren wird die Verwandlung des Mittelmeeres in ein Massengrab jener, die sich als Folge der durch den globalen Norden provozierten Klimaveränderung auf die Flucht wagten, toleriert. Aufrüstung und Militarisierung der Gesellschaft erfahren aktuell einen Schub, während an den Grenzen immer noch Hautfarbe, Nationalität, Geschlecht und die potentielle Verwertbarkeit der Arbeitskraft darüber entscheiden, ob ein Mensch der Aufnahme würdig ist oder stirbt.
Unter den Eindrücken des Krieges in der Ukraine erstarken Nationalismen auf allen Seiten. Sie lassen schnell vergessen, dass die eigentlichen Grenzen nicht zwischen Nationen, sondern in der Regel zwischen arm und reich verlaufen. In der Kriegsregion wird vornehmlich das Blut derer vergossen, die die Befehle der Herrschenden entgegennehmen, und nicht das der Herrschenden selbst. In Europa sind es die in Folge von Corona und Krieg steigenden Preise für Lebensmittel und Energie, die insbesondere den Teil der Bevölkerung treffen, der schon jetzt nicht weiß, wie er Miete und laufende Kosten zahlen soll. Auch die Begleichung kommender Krisenrechnungen wird vornehmlich auf dem Rücken der lohnabhängigen Klasse ausgetragen werden. Die wahrscheinliche Erhöhung des Renteneintrittsalters, Reallohneinbußen, weitere Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen und an den Sozialetats treffen sie und nicht die Reichen und Mächtigen dieser Welt. Selbstverständlich werden die infolge des Krieges erwarteten Hungersnöte ebenfalls nicht die Besitzenden, sondern die Ärmsten bedrohen.
Deswegen gehen wir am ersten Mai auf die Straße. Der erste Mai ist seit 1886 der Tag, an dem wir weltweit nicht nur für konkrete Verbesserungen unserer Lebens- und Arbeitsbedingungen einstehen, sondern auch für eine revolutionäre Perspektive kämpfen.
Für uns heißt das, den Kapitalismus – ein System, das Profitinteressen über Menschenleben stellt – zu überwinden und mit ihm die Machtverhältnisse, die uns weltweit unterdrücken. Der erste Mai ist damit auch ein Tag, der auf Solidarität beruht, statt auf der für den Kapitalismus typischen Herrschaft und Konkurrenz.

Wir sagen:
Schluss mit Kapitalismus, menschenverachtender Wirtschaft, autokratischen und totalitären Systemen!
Für eine herrschaftsfreie Welt!
Wir rufen im Rahmen der sozialrevolutionären Demonstration am 1. Mai zur Bildung eines anarchistischen, anarcho-syndikalistischen, antiautoritären Blocks auf.

Ihr findet uns bei den schwarz-roten Fahnen!
Treffpunkt: Willy-Brandt Platz I 18:00 Uhr

Für ein gemeinsames, offenes und solidarisches Auftreten der libertären Gruppen und antiautoritären Geister.
Bringt gerne Musik, eine laute Stimme und das ein oder andere Transparent oder Schild mit!
Es soll keinen durch Seitentransparente geschlossenen Block geben.
Lasst uns an diesem Tag gemeinsam, aber nicht abgeschottet, ausgrenzend und ohne Nationalfahnen auftreten.
Eine bessere Welt ist möglich!

Gemeinsamer antikapitalistischer, antimilitaristischer und feministischer Block auf der Gewerkschaftsdemo "1. Mai 2022 Gemeinsam Zukunft Gestalten".

Am Samstag den 6. November zogen Mitglieder der FAU Frankfurt vor einen der Verteilzentren des Express – Lieferdienstes ...
07/11/2021

Am Samstag den 6. November zogen Mitglieder der FAU Frankfurt vor einen der Verteilzentren des Express – Lieferdienstes Gorillas. Dort verliehen sie – sehr zur Freude einiger dort beschäftigter Riders – ihrer Solidarität mit den sich im Arbeitskampf befinden Beschäftigten des Gorillas Workers Collective Ausdruck und richteten sich allgemein gegen Ausbeutungsformen wie Lohndumping, unbezahlte Arbeit und die Befristung von Arbeitsverträgen. Diese sind auch bei Gorillas gang und gäbe.

Aktueller Anlass für die Solidaritätsaktion waren die im Oktober im Nachgang eines Streiks von Beschäftigten 3er Berliner Gorillas Filialen für bessere Arbeitsbedingungen und Bezahlung ihrer Arbeit erfolgten fristlosen Kündigungen.

Wir fordern die sofortig Rücknahme der Kündigungen sowie die Aufnahme von Verhandlungen um die Streikpunkte mit dem Gorillas Workers Collective.

Die Aktion stieß nicht nur bei den Ridern auf Sympathie sondern auch bei vielen Passanten*innen, die sich Flyer geben ließen, mit uns sprachen oder per Autohupe Zustimmung bekundeten.

Aktuell, Allgemein FAU Frankfurt solidarisch mit Gorillas Workers Collective Sticky7. November 2021 fauffm3 Am Samstag den 6. November zogen Mitglieder der FAU Frankfurt vor einen der Verteilzentren des Express – Lieferdienstes Gorillas. Dort verliehen sie – sehr zur Freude einiger dort beschäf...

Was geht ab bei Gorillas?
11/10/2021

Was geht ab bei Gorillas?

Streiks – Prozesse – Kündigungen … Eine Übersicht mit etwas rechtlichem Hintergrund.

Am Samstag ist große Demo "Für das Leben, gegen den Kapitalismus" anlässlich der Europareise der zapatistischen Delegati...
11/10/2021

Am Samstag ist große Demo "Für das Leben, gegen den Kapitalismus" anlässlich der Europareise der zapatistischen Delegationen. 11 Uhr in Eschborn, 14 Uhr Frankfurt HbF! Wir von der FAU beteiligen uns in Frankfurt mit einem Redebeitrag!

Eine Delegation der Zapatistas ist eine Woche lang in Frankfurt und dies ist der öffentliche Teil des Programms. Die Inf...
24/09/2021

Eine Delegation der Zapatistas ist eine Woche lang in Frankfurt und dies ist der öffentliche Teil des Programms. Die Info zur Teilnahme am Klimastreik kommt zu spät, aber der Sonntag wird interessant, wir von der FAU planen einen kleinen Beitrag zu aktuellen Kämpfen auf deutsch und spanisch.

Solidarität mit der GdL! Sorry für die Verspätung...
26/08/2021

Solidarität mit der GdL! Sorry für die Verspätung...

Aktuell, Allgemein Solidarität mit dem Arbeitskampf der GDL 22. August 2021 fauffm3 Die FAU Frankfurt solidarisiert sich ausdrücklich mit dem aktuellen Arbeitskampf der GDL, auch – oder gerade – wenn es weh tut! Wir distanzieren uns von den aktuellen Diffamierungskampagnen, betrieben von Deuts...

Unsere Genoss*innen von "Arbeitsunrecht" riefen auf zum Aktionstag "Freitag der 13." gegen Gorillas und Lieferando, und ...
14/08/2021

Unsere Genoss*innen von "Arbeitsunrecht" riefen auf zum Aktionstag "Freitag der 13." gegen Gorillas und Lieferando, und auch wir haben uns beteiligt. Vor einer Frankfurter Gorillas-Filiale haben wir eine Kundgebung abgehalten, um Passant*innen über die dortigen Arbeitsbedingungen und die Beschäftigten über ihre Rechte zu informieren.

Aktuell, Allgemein Aktion bei Gorillas: Maximaler Gewinn bei minimaler Verantwortung! 13. August 2021 fauffm4 Gegen die miesen Arbeitsbedingen in der Lieferdienstbranche – hierfür war auch die FAU Frankfurt a.M. unterwegs. Am Aktionstag [Freitag dem 13.] (https://arbeitsunrecht.de/freitag-13/) ha...

Kollektivbetriebe die sich untereinander solidarisch vernetzen sind ein tolles Beispiel. Bei der Union Coop kriegt ihr t...
06/08/2021

Kollektivbetriebe die sich untereinander solidarisch vernetzen sind ein tolles Beispiel. Bei der Union Coop kriegt ihr tollen Rot- und Roséwein, Olivenöl, Waschartikel von Vio.Me, Kaffee und politische Broschüren. Hier der Link zum Artikel, Link zur Union Coop im Kommentar.
https://direkteaktion.org/die-kollektivbetriebe-der-union-coop/?fbclid=IwAR1BbCwt1jSI8y3f45RTen3jcIsc8BOyNAJZ-2ePRvUOO0eUjIN-TIvxemk

In ihr schließen sich Kollektivbetriebe aus ganz Deutschland zusammen. Das Ziel der Union Coop Föderation ist die solidarische Vernetzung untereinander – und die Selbstkontrolle in Zusammenarbeit mit der Basisgewerkschaft Freie Arbeiter:innen Union.

Adresse

Mühlgasse 13
Frankfurt
60486

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