27/02/2026
Kein Geld für Personal, gute Lehre und kritische Forschung - die Kürzungen im hessischen Hochschulpakt sind kein Einzelfall. Sie sorgen für kaputt gesparte Hochschulen. Bundesweit geraten Bildung und Wissenschaft unter wachsenden Sparzwang. Und das ausgerechnet in einer Zeit, in der ihre Bedeutung für Gesellschaft, Demokratie und Wissensvermittlung immer wichtiger wird.
Dabei scheint momentan nur wichtig: Auf dem Papier sollen Bildung und Forschung sich rechnen. Effizienz, Verwertbarkeit und kurzfristiger Nutzen zählen mehr, während Räume für kritisches Denken und unabhängige Forschung schrumpfen. Gleichzeitig verschärfen sich die Arbeitsbedingungen an Hochschulen und Universitäten: prekäre Beschäftigungsverhältnisse nehmen zu, hart erkämpfte arbeitsrechtliche Standards geraten unter Druck und viele Beschäftigte arbeiten unter unsicheren Perspektiven. Zusätzlich beeinflusst die wachsende Abhängigkeit von Drittmitteln zunehmend, welche Forschung möglich ist und welche nicht.
Was bedeutet der Hochschulpakt konkret für Studierende, Beschäftigte und die Stadt – und letztlich für unsere Gesellschaft? Welche Verantwortung tragen Politik und Kommunen? Und wie kann Wissenschaft ihren gesellschaftlichen Auftrag erfüllen, wenn Sparzwänge den Rahmen vorgeben?
Gemeinsam mit Vertreter:innen aus Politik, Hochschule und Gewerkschaft diskutieren wir über die Zukunft der Hochschulen und darüber, welchen Wert Bildung in unserer Gesellschaft haben soll.
🗓️ 09.03.2026 | 19 Uhr
📍 Café KoZ
🍻 Es gibt Freibier!
PODIUMSDISKUSSION MIT
AYŞE ASAR
MdB, forschungspolitische Sprecherin, ehemalige Staatssekretärin im Wissenschaftsministerium Hessen
NICOLE MÜNNICH
Kanzlerin der Frankfurt University of Applied Sciences
BASTIAN BERGERHOFF
Stadtkämmerer und Personaldezernent Frankfurt am Main
NIKLAS BEICK
Sprecher der GEW Studierenden Hessen
Moderation:
XENIA MILLER
Online-Chefin vom Dienst beim Wirtschaftsmagazin Surplus