Kreistagsfraktion DIE LINKE SPN

Kreistagsfraktion DIE LINKE SPN Fraktion DIE LINKE. im Kreistag Spree-Neiße

Offen, transparent, sozial für unseren Landkreis!

Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in allen Teilen des Landkreises,

Strukturwandel ohne Angst,

Sicherung der Daseinsvorsorge.

Bericht zum Kreisparteitag Kolkwitz, 14.10.2023Auf unserer Aktivenkonferenz am 6.Mai 2023 habe ich angekündigt, dass wir...
15/10/2023

Bericht zum Kreisparteitag Kolkwitz, 14.10.2023

Auf unserer Aktivenkonferenz am 6.Mai 2023 habe ich angekündigt, dass wir als Fraktion gegenwärtig dabei sind, einen Flyer zu erarbeiten, der bereits frühzeitig darüber Rechenschaft ablegt, welche Ergebnisse wir bei der Umsetzung unseres kommunalen Wahlprogramms erreicht haben. Wir waren uns darüber einig, dass wir dies nicht erst unmittelbar vor den Kommunalwahlen tun wollten.
Dieser Flyer liegt nun bereits seit einigen Wochen vor und ich hoffe, dass ihr euch selbst ein Urteil darüber bilden konntet.
Dies ist unser Beitrag für ein besseres Erscheinungsbild unserer
Partei. Hieran lassen wir uns gern messen.

1. Selbst in der parlamentarischen Sommerpause waren wir gut
unterwegs. Wir sind sehr stolz darüber, dass unser Mitglied des
Deutschen Bundestages, Christian Görke, der Fraktionsvorsitzende unserer Landtagsfraktion, Sebastian Walter
und unsere Anke als Mitglied des Landtages sich dafür
entschieden haben, eine Sommertour in unserem Landkreis
durchzuführen. Wir waren zu Gesprächen in der Gemeinde
Kolkwitz, im Stadtteil Cottbus- Schmellwitz, in der Gemeinde
Burg-Spreewald, im Neißetal und in den Städten Spremberg und
Guben. Während die organisatorischen Fäden für die
unterschiedlichen Vororttermine bei Conny als
Wahlkreismitarbeiterin in sicheren Händen lagen, haben
Mitglieder unserer Fraktion gern jeden Termin begleitet.
Das hat uns nicht nur gemeinsam stark gemacht. Durch die
Bündelung von Kompetenz, Ortsgebundenheit und politischem
Sachverstand wurde jedes Mal schnell deutlich, wie sehr wir als
LINKE vor Ort gebraucht werden und dass man von uns eine
Hilfestellung erwartet. Eine Reihe von kleinen Anfragen sind in
diesem Zusammenhang erarbeitet worden, um eine Lösung
herbei zu führen.

2. Bei der Erarbeitung der Schulentwicklungsplanung bis 2027 sind ausschließlich durch unsere Fraktion Ergänzungs- und
Änderungsvorschläge eingearbeitet worden. Sie sind allesamt
vom Kreistag beschlossen worden.

3. Auf Initiative unserer Fraktion kam es zu einem gemeinsamen
Beschlussantrag mit den Fraktionen SPD/ Landwirtschaft und
Umwelt und der Freien Bürger mit dem Ziel, beginnend mit dem
Schuljahr 2023/24 für unsere Gesamtschule mit Gymnasialer
Oberstufe einen Schulsozialarbeiter zum Einsatz zu bringen. Der
Jugendhilfeausschuss als beschließendes Gremium ist diesem
Vorschlag gefolgt. Seit September ist ein Schulsozialarbeiter im
Dienst.

4. Sicher könnt ihr euch an eine Meldung der Lausitzer Rundschau aus den letzten Tagen erinnern, dass eine Protestveranstaltung von Jugendsozialarbeitern für den 27. September im Vorfeld der Sitzung des Kreistags angekündigt wurde. Hier waren wir uns in Vorbereitung auf den Kreistag als Fraktionen DIE LINKE, SPD und Freie Bürger erneut darin einig, einen gemeinsamen Beschlussantrag einzubringen. Diesmal auf Initiative der SPD-Fraktion.
Die überwiegende Mehrheit der Mitglieder des Kreistags ist in
namentlicher Abstimmung diesem Antrag gefolgt.
Was wir damit erreichen konnten ist die Anpassung der
Personalkostenförderung für Fachkräfte in der Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit und Familienförderung für 2023
und damit eine Gleichbehandlung der bei den freien Trägern
beschäftigten Fachkräften. Eine Abwanderung der Mitarbeiter in
andere Aufgabenfelder konnte damit verhindert werden.

5. Aktuell sind wir als Fraktion mit der Schulwegsicherung
beschäftigt. Nachdem die Beantwortung einer Reihe von Fragen
an die Verwaltung beantwortet wurden, blieb doch einiges offen
bzw. können wir die gegebene Antwort so nicht hinnehmen. Wir
werden nicht akzeptieren, dass Planungen zur Verbesserung der
Schulwegsicherung auf einer Landesstraße erst 2026 beginnen
können. Mit Unterstützung von Anke und Katrin Dannenberg
werden wir die Zuständigkeit des Landes einfordern. Wir bleiben
da dran und es wird ein Tagesordnungspunkt unserer nächsten
Fraktionssitzung sein.

6. Wie steht es bei uns um die personelle Vorbereitung der
Kommunalwahlen am 9. Juni 2024? Gegenwärtig besteht unsere Fraktion aus 6 Mitgliedern, 3 Frauen und 3 Männer. Darüber hinaus wird unsere Reihe durch 5 Sachkundige Bürgerinnen und Bürger verstärkt.

Unser Ziel ist es, in gleicher Fraktionsstärke in den neuen
Kreistag gewählt zu werden.

Wir brauchen eine andere Politik in unserem Land.
Dazu bedarf es einer in sich geschlossenen Partei DIE LINKE, die
die Alltagssorgen der Menschen ernst nimmt und dies in
wahrnehmbare Politik ummünzt.

Wir Mitglieder der Kreistagsfraktion sind bereit, dazu unseren
Beitrag zu leisten.

Diethelm Pagel
Fraktionsvorsitzender

25/08/2023

Nicht vergessen 😘 Lasst uns Friedenstauben sehen! Kommt in großer Zahl zum alljährlichen Familienfest anlässlich des Antikriegstages. Wir basteln, malen, singen... Friedenstauben, Kraniche und Kreideregenbögen. Ab 15 Uhr werden wir den Cottbuser Platz am Stadtbrunnen in eine bunte, informative, leckere und linke Friedensburg verwandeln mit Rotem Antikriegs-Panzer, Infoständen, Aktionen, mit dem Pfiffikus-Ensemble und Henry mit "Frieden am Klavier" sowie politischem Bühnentalk mit Sebastian Walter und Martin Schirdewan.

25/08/2023
Klausurtagung unserer Kreistagsfraktion.Viele interessante Themen - von der Lausitzer Strukturentwicklung, dem Arbeitsma...
10/12/2022

Klausurtagung unserer Kreistagsfraktion.

Viele interessante Themen - von der Lausitzer Strukturentwicklung, dem Arbeitsmarkt, der Energiekrise bis hin zur Ukraine.

27/11/2022
Bericht des Fraktionsvorsitzenden Kreistag Spree-NeißeLiebe Genossinnen und liebe Genossen, liebe Freunde,Die letzten Ko...
27/11/2022

Bericht des Fraktionsvorsitzenden Kreistag Spree-Neiße

Liebe Genossinnen und liebe Genossen, liebe Freunde,

Die letzten Kommunalwahlen vom 26.Mai 2019 standen bereits im Zeichen des Abwärtstrends in Bezug auf die Wählergunst für unsere Partei.
Ursache war, dass der Bundesvorstand nur durch offen ausgetragene Streitigkeiten und Zerwürfnisse auf sich aufmerksam gemacht hat.
Jetzt rumort es auch laufend in unserer ohnehin schon kleinen Bundestagsfraktion. Von einem Team kann hier keine Rede sein. Ich beneide Dietmar Bartsch und Amira Mohamed Ali nicht in ihrer Rolle als Fraktionsvorsitzende.
Anstatt sich um die sozialen Belange der Bevölkerung zu kümmern, beschäftigt man sich vielfach mit sich selbst. Ich verurteile dieses Agieren von Profilneurotikern zu tiefst.
Wir haben in unserem äußeren Erscheinungsbild jegliches soziale Profil verloren und dies der politischen Konkurrenz, speziell der AfD überlassen.
Ich gehe davon aus, dass es Euch ähnlich geht wie mir und auch ihr von unseren Sympathisanten und ursprünglichen Wählern auf der Straße gefragt werdet: „Was ist denn bei euch los?“
Blos gut, dass mir dann immer sachliche Argumente einfallen, die bestätigen, dass es runter gebrochen auf die Arbeit unserer Kreistagsfraktion anders aussieht.
Was viel schlimmer im Vergleich zu 2019 ist, ist der Umstand, dass durch den dauerhaften Knatsch in der Bundestagsfraktion die Spaltung unserer Partei droht.
Welche Konsequenzen erwarten uns hier im Vorfeld der nächsten Kommunalwahlen?
Glaubt denn wirklich jemand, dass wir mit diesem Erscheinungsbild auch nur die Spur einer Chance besitzen, unsere Wahlergebnisse zu verbessern? Wer außer uns selbst sollte das Interesse dafür entwickeln, für uns zu kandidieren?
Es ist für mich 5 nach 12.
An dieser Situation muss sich sofort etwas ändern! Ansonsten blüht uns bei den Kommunalwahlen 2024 ein noch düsteres Ergebnis, ganz zu schweigen von den Bundestagswahlen 2025.

Doch jetzt zurück zu meinem eigentlichen Thema.

„Zukunft gestalten-sozialer Strukturwandel, eine Chance für die Lausitz“

So lautet der Titel unseres Wahlprogramms für uns Linke im Landkreis Spree-Neiße, dass wir im Vorfeld der Kommunalwahlen auf unserem Kreisparteitag beschlossen haben.
Im Vergleich zu den Kommunalwahlen 2014 mit 9 Sitzen bei zuvor 11 sind wir aktuell nur noch 6 in unserer Fraktion. Alle 6 sind Mitglieder unserer Partei. Ebenso unsere 5 Sachkundigen Bürger.
Entsprechend des D‘hondt -Verfahrens erhielten wir auf Grund der Fraktionsstärke nur noch jeweils einen Sitz in den Ausschüssen und entsprechend des Hare Niemeyerverfahrens den Zugriff für nur einen Vorsitz eines Ausschusses.
Ich betone das deshalb, damit jedem deutlich wird, welche Chancen wir besitzen, um bei 6 von 51 Stimmen im Kreistag notwendige Mehrheiten für unsere Beschlussanträge zu bekommen.

In der ersten Sitzung des Kreistages nach dessen Konstituierung bekamen wir das auch gleich zu spüren.
In Verbindung mit der Beschlussfassung zur Hauptsatzung haben wir einen Antrag zur Bildung eines Ausschusses gestellt.
Wir waren und sind fest davon überzeugt, dass es ein Gremium geben muss, das sich dauerhaft und speziell mit den Themen Strukturwandel, interkommunale Zusammenarbeit und Kreisentwicklung befassen muss.
Die Verwaltung war der Meinung, dass das vom Wirtschaftsausschuss mit geleistet werden kann.
Unser Antrag wurde mit 19 zu 21 Stimmen abgelehnt.
Da das Thema „Strukturwandel Lausitz“ für unsere Fraktion dauerhaft auf der Agenda steht, haben wir eine Reihe von Anträgen infolge eingereicht.
Zustimmung erhielten wir mit deutlicher Mehrheit für unseren Antrag, indem die Verwaltung aufgefordert wurde, den Stand der „Entwicklungsstrategie Lausitz“ im Kreistag vorzustellen.
Seit der 9. Sitzung des Kreistages ist die Verwaltung gefordert, in jeder KT-Sitzung eine Informationsvorlage zum Stand der Strukturförderung im Zusammenhang mit den Aktivitäten des Landkreises, kurz „Bericht zum Strukturwandel“69854+ vorzulegen.
Aktuell liegt uns bereits der 15. Bericht vor und zunehmend ist erkennbar, dass die Ergebnisse konkreter und messbarer geworden sind.
Unser Antrag zu einer Resolution an das Land Brandenburg zur Übernahme einer gesellschaftlichen Beteiligung des Landes an der Wirtschaftsregion Lausitz wurde mehrheitlich unterstützt.
Ein für uns wichtiger Antrag fand keine Mehrheit. Wir waren davon überzeugt, dass bei den meisten kommunalen Vertretern ein großes Informationsdefizit zum Thema Strukturwandel Lausitz besteht. Wir haben deshalb von der Verwaltung gefordert, eine Regionalkonferenz des Landkreises einzuberufen, um alle Abgeordneten, beginnend vom Kreistag bis zu den Gemeindevertretungen, umfassend über den aktuellen Stand zu informieren. Die Mehrheit des Kreistages hat unsere Meinung nicht geteilt.
Ich möchte mich jetzt zu einigen sozialen Projekten unserer Fraktion äußern.
Unser Beschlussantrag, mit dem der Landrat beauftragt wurde, Voraussetzungen für Integrationsreisen für Kinder zu schaffen wurde vom Kreistag angenommen. Konkret heißt das, dass es Eltern erleichtert wird, ihre schwerbehinderten Kinder für Ferienreisen in Begleitung von Betreuern anzumelden und gemeinsam mit gesunden Kindern erholsame Ferientage zu erleben. Der von uns vorgeschlagene Finanzrahmen wurde ebenso bestätigt.

Wir gehörten zu den Verfechtern der Kommunalisierung des Rettungsdienstes. Wir haben im Vorfeld auch nicht versäumt, Gespräche mit dem Personalrat zu führen.
Ich kann Euch heute versichern, dass alle Voraussetzungen dafür geschaffen wurden, dass zum 01.01.2023 die Rettungsdienst GmbH Spree-Neiße als kommunale Gesellschaft ihre Tätigkeit aufnehmen wird.
Der gewählte Vorsitzende des Aufsichtsrates der Rettungsdienst GmbH kommt aus unserer Fraktion.
Natürlich hat die Daseinsvorsorge viele Facetten. Eine, die vielen Menschen große Sorge bereitet, ist die Gesundheitsvorsorge. Wir stehen fest zu der Aussage, alle Krankenhäuser der Grundversorgung in unserem Landkreis zu erhalten. Ich darf Euch hier an die Demonstration und die Menschenkette zum Erhalt des Krankenhauses in Spremberg oder den Hungerstreik von unserem Fraktionsmitglied Doris Dressler erinnern.

Mindestens gleichgroße Probleme bestehen darin, dass Menschen aus unserem Landkreis lange auf Facharzttermine warten müssen und der riesige Mangel an Hausärzten. Hier scheint selbst der kassenärztliche Verband des Landes an seine Grenzen zu stoßen. Dieses Thema wird uns in nächster Zeit weiter beschäftigen.

Mit unserem Fraktionsmitglied Doris Dressler haben wir jemand in unserer Mitte, die regelmäßig in unserer Forster Geschäftsstelle der Fraktion Sozialsprechstunden durchführt. Es wird Hilfe und Unterstützung gewährleistet beim Ausfüllen von Anträgen, aber auch die Begleitung bei Behördengängen.

Der Landkreis Spree-Neiße ist Heimat der Sorben und Wenden.
So steht es in unserem Wahlprogramm.
Damit in Verbindung gibt es eine Reihe spezifischer Probleme, die dauerhaft in unserem Fokus sein müssen. Ich denke da z.B. daran zu prüfen, ob in der Kreisentwicklungskonzeption die Bedeutung des Sorbisch/Wendischen gut wiedergegeben ist, an die Erhaltung der Sprache und die kulturellen Traditionen.

Der Ausschuss für sorbisch-wendische Angelegenheiten wird von unserem Fraktionsmitglied Margit Neugebauer geleitet. Sie begann ihre Arbeit damit, sorbisch zu lernen.

Was wir seit langem wissen ist der Umstand, dass es für den Erhalt der sorbischen Sprache einen Mangel an Fachlehrern gibt, die die sorbisch/wendische Sprache vermitteln können.
Unsere Fraktion reagierte auf diese Situation mit einem Antrag für ein Stipendium für angehende Sorbischlehrer. Darüber, dass dieser Antrag vom Kreistag angenommen wurde, freuen nicht nur wir uns. Dieses Ergebnis brachte uns viel Aufmerksamkeit und Anerkennung, auch von den verschiedenen sorbisch/wendischen Gremien.

Es ist ein hervorragendes Ergebnis unserer Arbeit, dass der elternbeitragsfreie Schülerverkehr vom Kreistag beschlossen wurde.
Leider ist es nicht gelungen, die Schülerbeförderungssatzung zu ändern. Die Schüler müssen immer noch lange Warte- und Fahrzeiten in Kauf nehmen. Was wir aber permanent tun, und da will ich vor allem Margit Neugebauer und Andreas-Paul Mekelburg hervorheben, ist das Beheben der Probleme in der Schülerbeförderung. Wir haben mit dafür gesorgt, dass es zu einer Taktverbesserung in den ländlichen Räumen gekommen ist.

Was wir uns als Fraktion auf die Fahnen heften können ist das Streiten um die Errichtung einer Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe in Kolkwitz. Hier gehörte der Elterninitiative unsere volle Unterstützung.
Der übergangsweise Beginn des Schulbetriebes am Oberstufenzentrum in der Makarenko-Straße in Cottbus mit vier siebten Klassen und der aktuelle Stand beim Baugeschehen sind nur äußere Zeichen. Die Idee des längeren gemeinsamen Lernens wird damit auch in unserem Landkreis Realität.
Unsere Fraktion war die Einzige, die den vorliegenden Entwurf der Schulentwicklungsplanung bis 2027 intensiv durchforstet und eine große Anzahl von Vorschlägen unterbreitet hat, die allesamt von der Verwaltung eingearbeitet und vom Kreistag beschlossen wurden.
Mehrere Fraktionssitzungen waren dafür notwendig, aber der Aufwand hat sich gelohnt.
Verdient gemacht haben sich hier besonders Elke Franke und Margit Neugebauer aus unserer Fraktion genau so wie unsere Sachkundigen Bürger Anita Schreiber und Gerd Bzdak.

Wegen der mir zur Verfügung stehenden Redezeit jetzt nur noch ein paar Fakten:
Wir sind gemeinsam mit der Stadt Cottbus auf gutem Wege zur Rekommunalisierung des ÖPNV.
Hier hat es sich durchaus bezahlt gemacht, indem wir in Praxis interkommunale Zusammenarbeit gelebt haben. Hier haben sich zunächst die Fraktionsvorsitzenden des Kreistages und der Stadtverordnetenversammlung Cottbus intensiv mit den Verwaltungsspitzen ausgetauscht. Als zweiter Schritt folgte das gemeinsame Agieren beider Wirtschaftsausschüsse bis schließlich und endlich die Grundsatzbeschlüsse im Kreistag und der SVV gefasst wurden und noch werden. Ich hoffe, wir kriegen das noch in diesem Jahr hin. Jetzt muss nur noch Cottbus das Zahlenwerk liefern.

Zu einem Thema der interkommunalen Zusammenarbeit gehört für meine Fraktion auch die Bildung. Hier hat es regelmäßige Absprachen zwischen den Fraktionen der Linken in Spree-Neiße und Cottbus gegeben.

Wir haben dazu beigetragen, die Schließung der Georgenbergschule, einer Schule mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt, in Spremberg zu verhindern.

Mit unseren Stimmen tragen wir dazu bei, dass die Müllgebühren auch in der Zukunft eine vertretbare Höhe haben.

Wir machen permanent auf die Situation des Fachkräftemangels innerhalb der Verwaltung aufmerksam und treiben die Verwaltung vor uns her mit dem Interesse, eine bürgerfreundliche Arbeit zu leisten.

Wie bereits berichtet, haben wir nominell nur einen Ausschussvorsitz. Realität ist aber, dass unser Paul Mekelburg fortwährend die Beratungen des Finanzausschusses und des Rechnungsprüfungsausschusses stellvertretend leiten muss. Damit haben sich selbstverständlich die Chancen, linke Politik zu betreiben nicht verschlechtert.

In der nächsten KT-Sitzung am 30. November 2022 steht die Behandlung eines gemeinsamen Antrages von Linke und SPD zur Weiterführung der KITA-Rechtsreform auf der Tagesordnung.

Wir unterstützen damit das Anliegen des Kita-Elternrates. Nachdem der Jugendhilfeausschuss und auch der Kreisausschuss eine einstimmige Zustimmung erteilt haben, rechne ich auch im Kreistag mit den erforderlichen Mehrheiten.

Gegenstand der nächsten Kreistagssitzung sind auch die Satzungen und Entgeltordnungen z. B. für Musikschulen, der Kreisvolkshochschule, Bibliotheken, Archiv, Sporthallennutzung u.a. Alle Fraktionen waren sich darin einig, die von der Verwaltung vorgeschlagene Erhöhung der Nutzungsgebühren auf die Hälfte zu reduzieren. Wir haben dazu im Rahmen der Diskussion unseren Beitrag geleistet.

Gestattet mir noch einen Blick nach vorn. Am 10.Dezember 2022 führen wir unsere nächste Fraktionsklausurtagung durch. Sie steht diesmal unter dem Thema Arbeitsmarktpolitik.

Das letzte, was ich sagen möchte, ist der Dank an meine Fraktionsmitglieder, sachkundigen Bürger und unseren Fraktionsgeschäftsführer, Heinz- Peter Bischoff.
Wir sind ein tolles Team und es macht mich stolz, mit euch zusammenzuarbeiten.

Abschließend möchte ich den Parteitag dazu nutzen, um unserer lieben Margit nachträglich zu ihrem Ehrentag, den sie am 20. November gefeiert hat, ganz herzlich zu gratulieren. Beste Gesundheit wünschen wir Dir.

Vielen Dank, dass ihr mir geduldig zugehört habt.

Fraktion Die Linke Kreistag Spree-Neiße 25.05.2022Sehr geehrter Landrat, Herr Altekrüger,sehr geehrter 2. Beigeordneter,...
26/05/2022

Fraktion Die Linke Kreistag Spree-Neiße 25.05.2022

Sehr geehrter Landrat, Herr Altekrüger,
sehr geehrter 2. Beigeordneter, Herr Koch,
sehr geehrte Mitglieder des Kreistags Spree-Neiße,

Beschluss des Kreistags ist umzusetzen

Mit Entsetzen haben wir als Fraktion Die Linke im Kreistag Spree-Neiße den missglückten und unbrauchbaren Versuch einer Erklärung der Verwaltung des Landkreises Spree-Neiße vom 24.05.2022 in der Pressemitteilung Nr. 129/2022 zur Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe, Ablauf des Ü7- Verfahrens zu Kenntnis genommen.
In einer Position der Ohnmacht wird gebetsmühlenartig wiederholt, dass der Landkreis Spree-Neiße beim Schulwechsel in die Klassenstufe 7 (Ü7-Verfahren) in diesem Prozess kein Beteiligter und keinen Einfluss auf das Verfahren hat.
Wir dürfen daran erinnern, dass es sich um eine Schule des Landkreises handelt. Sie wird gegenwärtig auf Beschluss des Kreistags auf dem Territorium des Landkreises gebaut, damit die Schülerinnen und Schüler aus dem ländlichen Raum endlich eine Chancengleichheit bei der Bildung erhalten.
Die Schule wird gebaut und die Kommunen des Landkreises bezahlen über die Kreisumlage dafür.

Wir als Fraktion erinnern auch daran, dass es einen Kreistagsbeschluss gibt der sichern soll, dass die Kinder aus dem südwestlichen Teil des Landkreises vorrangig bei der Aufnahme in die Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe zu berücksichtigen sind, weil sie nirgends eine weiterführende Schule in ihrer Nähe haben.

Der Beschluss ist gefasst und wurde weder von der Kommunalaufsicht oder dem Innenministerium des Landes Brandenburg beanstandet oder aufgehoben.
Mit welchem Rechtsverständnis negiert das Staatliche Schulamt diesen Beschluss? Welches geltende Recht wird hier ausgehebelt?
Wo war deren Unterstützung, als durch unseren Fachbereich Schule, Kultur und Sport des Landkreises zur Begründung des Schulneubaus alle Zweifel zur Sinnhaftigkeit ausgeräumt werden mussten?
Zur Begründung des Schulbauantrages musste für das Bildungsministerium des Landes Brandenburg vom Fachbereich eine Erhebung der potenziellen Schülerzahlen aus dem Einzugsgebiet Welzow, Drebkau, Neuhausen, Großgemeinde Kolkwitz und Burg durchgeführt und eingereicht werden. Die potenziellen Schülerzahlen aus der Stadt Cottbus durften nicht herangezogen werden.
Umso unverständlicher ist für uns jetzt die Tatsache, dass Bewerberinnen und Bewerber aus Drebkau, Welzow und Ortsteilen der Großgemeinde Kolkwitz aus Entfernungsgründen abgelehnt wurden- aus der Stadt Cottbus aber angenommen.

Diese völlig unlogische Verfahrensweise hat mit Recht dazu geführt, dass die Betroffenen stink sauer sind und von uns erwarten, dass der Beschluss des Kreistags umzusetzen ist.
Wir als Fraktion Die Linke erwarten von der Verwaltung des Landkreises und besonders von Ihnen als unsere Repräsentanten, dass Sie der Willkür des Staatlichen Schulamtes ein Ende setzen und ohne wenn und aber den Beschluss des Kreistags umsetzen.

Mit freundlichen Grüßen
Diethelm Pagel
Fraktionsvorsitzender
Die Linke Kreistag SPN

unter anderem: Kein Haltepunkt an der neuen Schule.Aus der Antwort auf unsere Anfrage im Kreistag:„Sehr geehrter Herr Pa...
20/05/2022

unter anderem: Kein Haltepunkt an der neuen Schule.

Aus der Antwort auf unsere Anfrage im Kreistag:

„Sehr geehrter Herr Pagel, sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete.

Ich möchte schon noch ganz kurz darauf reagieren. Herr Pagel hat es richtiger Weise wiedergegeben, wir haben uns als Landkreis sehr engagiert und weit im Vorfeld dafür eingesetzt, dass ÖPNV und SPNV hier einen größeren Stellenwert bekommt.
Wir sind gerade dabei, seit einigen Tagen das dicke Papier zu analysieren aber die wesentlichen Forderungen, die wir formuliert haben, was die Reaktivierung der Strecken betrifft, sind allesamt – muss man klar sagen, allesamt in der sogenannten Kategorie „C“ eingeordnet worden, mit der Bemerkung, das kein ausreichendes Potential vorhanden ist, um hier nachzudenken über eine Reaktivierung. Das heißt für uns ist ganz klar, wir werden selbstverständlich mit allen Möglichkeiten und das ist natürlich in erster Linie nochmal eine klare schriftliche Stellungnahme – alle Aufgabenträger haben ja jetzt die Möglichkeit dazu jetzt im Land Brandenburg- Stellung zu nehmen.
Wir werden also noch einmal eine ganz klare Stellungnehme abgeben. Wir werden auch noch einmal schauen, welche neue aktuelle Informationen, welche Dinge wir noch vorhanden haben, die gegenüber unserer letzten Stellungnahme da sind. Wir werden das also noch ergänzen. Wir werden neben der schriftlichen Stellungnahme alle weiteren Möglichkeiten nutzen um auf unsere Schwerpunkte hinzuweisen und der LNVP ist ja noch nicht beschlossen. Insofern ist es ja ein Entwurf aber die Voraussetzungen, dass die Dinge hier in der Lausitz berücksichtigt werden, stehen denkbar schlecht. Dass muss man einfach so deutlich sagen, als erste Einschätzung. Wir würden Ihnen und das kann ich ihnen als Kreistag zusagen - unsere Stellungnahme die der Landrat abgeben wird, unaufgefordert zur Verfügung stellen. Auch für weitere politische Aktivitäten, die aus Ihrer Richtung aus unserer Sicht gewünscht sind. Neben dem, was wir als Landrat und Verwaltung sowieso an dieser Stelle betreiben werden. Soweit vielleicht als erste Reaktion. Vielen Dank.“

Sitzung des Kreistags 18.05.2022Anfrage an die Verwaltung zum LandesnahverkehrsplanAm 10.Mai 2022 hat das Verkehrsminist...
18/05/2022

Sitzung des Kreistags 18.05.2022

Anfrage an die Verwaltung zum Landesnahverkehrsplan

Am 10.Mai 2022 hat das Verkehrsministerium des Landes Brandenburg den Landesnahverkehrsplan für die Jahre 2023-2027 vorgestellt.
Bis zum 21.Juni 2022 können sich die Landkreise und kreisfreien Städte, Kommunen, Landesbehörden, Verbände und Initiativen sowie alle Bürgerinnen und Bürger nun dazu äußern und Änderungsbedarf anzeigen.
Ich möchte daran erinnern, dass die Kreisverwaltung bereits im Vorfeld der Erarbeitung des Landesverkehrsplans ihren Job gemacht hat. Am 27. Januar 2021 wurde eine schriftliche Abfrage zu Reaktivierungswünschen zu SPNV-Strecken und Halten zur vorgesehenen Untersuchung eingereicht.
Nun liegt der Landesnahverkehrsplan vor.
Es bewahrheitet sich, was wir lange befürchtet haben.
Mit dem Landesverkehrsplan wird deutlich, dass das Verkehrsministerium gar kein Interesse hat, ländliche Regionen besser anzubinden. Anstatt Strecken und Haltestellen endlich zu reaktivieren, konnte sich der Minister zu keinen konkreten, verbindlichen Zusagen durchringen.
Die von der Kreisverwaltung Spree-Neiße gemachten Zuarbeiten zum Thema Reaktivierung von Strecken und Haltepunkten sind genaugenommen nicht auffindbar.
Hänchen als Haltepunkt für die neue Gesamtschule- nichts. Leuthen-nichts. Kolkwitz und Kunersdorf zweistündlicher Halt statt voller Wiederbelegung.
Besonders in diesen Zeiten, so sehen wir das als Linke, ist das absolut kurzsichtig und ein falsches Signal.

Ich frage deshalb die Kreisverwaltung:
Wie beurteilt die Kreisverwaltung den vorliegenden Landesnahverkehrsplan unter Berücksichtigung der von uns angestrebten Entwicklung und den Strukturwandel im Spree-Neiße-Kreis?
Ich gehe davon aus, dass die Kreisverwaltung zum 21. Juni 2022 eine Stellungnahme zum Landesnahverkehrsplan abgeben wird?
Welche Maßnahmen beabsichtigt die Kreisverwaltung umzusetzen, um die Beteiligung der Öffentlichkeit an der Diskussion zu erzielen, damit noch kurzfristig Änderungsvorschläge eingebracht werden können?

Diethelm Pagel
Fraktionsvorsitzender

Adresse

Berliner Straße 47a
Forst/Lausitz
03149

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Kreistagsfraktion DIE LINKE SPN erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Organisation Kontaktieren

Nachricht an Kreistagsfraktion DIE LINKE SPN senden:

Teilen