Bündnis Fossilfreies Flensburg

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16/12/2021
Seit einer Woche ist mal wieder richtig Ramba-Zamba im Rheinland, wo sich Hausbesitzer*innen - mitten im Jahr 2020 - mit...
26/07/2020

Seit einer Woche ist mal wieder richtig Ramba-Zamba im Rheinland, wo sich Hausbesitzer*innen - mitten im Jahr 2020 - mit drohender Enteignung und der Zerstörung ihrer Heimat für die Profite von und eine zweifelhafte Energiepolitik konfrontiert sehen.

Aber wir in haben doch wohl nichts mit derlei Vertreibungen und Heimatzerstörung zu tun, oder? Leider doch. Und die Menschen, deren Vertreibung wir mitverantworten, kommen nicht in den "Genuss" des ordnungsgemäßen, schrittweisen Gang unseres deutschen Rechtssystems bei ihrer Vertreibung, wie die Menschen im Rheinland.

Etwa 70 % des Stroms und der Wärme, die die erzeugen, wird mittels Verbrennung von Steinkohle in sog. Wirbelschichtkesseln erzeugt, schätzungsweise mind. 160.000 Tonnen werden davon pro Jahr verfeuert.

Diese Kohle wird ausschliesslich aus Russland importiert. Russische Steinkohle kommt in der Regel aus der Kuzbass-Region, wo sie in gigantischen, offenen Tagebauen mit Sprengungen freigelegt und abgebaut wird.

Die dort angestammt lebende indigene Bevölkerung wird im Zuge dessen quasi rechtlos vertrieben. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) weist seit Jahren auf die |en, die und die daraus resultierende Vernichtung der Kultur der hin, die somit vor dem Aussterben steht.

Dies sieht dann so aus: https://www.youtube.com/watch?t=7m13s&v=eO5fzpag0QI

Wir in Flensburg geben uns gerne betont weltoffen, humanistisch-asylfreundlich und bunt - und bessern gleichzeitig mit Profiten, die u.a. mit dieser Steinkohle erzielt werden, unseren Haushalt auf. Wir machen uns so - zumindest indirekt - an Flucht und Vertreibung mitschuldig.

Unter anderem auf solche Missstände wollte die Besetzung der Stadtwerke (https://twitter.com/kohle_kapern) im letzten Jahr aufmerksam machen.

Ab 2023 wird Kohle zugunsten von Erdgas "nur" noch 20% der Energiegewinnung der ausmachen. Warum so lediglich der "Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben" wird, erklären wir ein anderes Mal.

Im Tagebau Garzweiler II rückt RWE vor. AktivistInnen protestieren gegen den Abriss der Landstraße, die das Dorf Keyenberg von der Kohlegrube trennt.

Gas & Kohle sind schon heute teurer als Erneuerbare, Tendenz steigend. Warum bauen die   gleich nochmal einen neuen Gask...
05/07/2020

Gas & Kohle sind schon heute teurer als Erneuerbare, Tendenz steigend. Warum bauen die gleich nochmal einen neuen Gaskessel?

Ach ja, weil die KWK-Förderung >90% der Baukosten deckt. Und dann?

Unser Tipp: Wind und Sonne stellen keine Rechnung, der Gaslieferant schon.

Somit werden die Fernwärme- & Strompreise für alle Flensburger*innen in Zukunft teurer sein, als wenn heute damit begonnen würde, konsequent in regenerativen Energiequellen zu investieren.

Der zunehmende Einsatz von fossilem Erdgas verschlimmert die Klimakrise derweil, wie wir auf https://stadtwerk-mit-zukunft.de/stadtwerke-flensburg/herausforderungen/ -klimaschaedlichkeit-methan berechnet und veranschaulicht haben.

Wir setzen uns ein für eine dringend überfällige Energiewende in der nördlichsten Stadt des Festlands der Republik. Dazu...
18/05/2020

Wir setzen uns ein für eine dringend überfällige Energiewende in der nördlichsten Stadt des Festlands der Republik. Dazu müssen die so grün wie ihr Logo werden.

Deswegen suchen wir für sie eine neue Geschäftsführung auf https://stadtwerk-mit-zukunft.de/

Hier der Text unserer Pressemitteilung:

𝗕𝘂̈𝗿𝗴𝗲𝗿𝗶𝗻𝗶𝘁𝗶𝗮𝘁𝗶𝘃𝗲 𝘀𝘂𝗰𝗵𝘁 𝗻𝗲𝘂𝗲 𝗚𝗲𝘀𝗰𝗵𝗮̈𝗳𝘁𝘀𝗳𝘂̈𝗵𝗿𝘂𝗻𝗴 𝗳𝘂̈𝗿 𝗦𝘁𝗮𝗱𝘁𝘄𝗲𝗿𝗸𝗲 𝗙𝗹𝗲𝗻𝘀𝗯𝘂𝗿𝗴 - Forderung nach Transformation zu grünem Energieversorger bis 2030

Mit Sorge mischen wir uns ein, in eine verfehlte Energiestrategie und eine sich erneut anbahnende Krise der Stadtwerke Flensburg. Statt durch den Bau von Kessel 13 weiterhin langfristig den Fokus auf fossile Brennstoffe zu legen, fordern wir, durch eine kluge und weitsichtige Neubesetzung der anstehenden Vakanz in der Geschäftsführung die Weichen in Richtung erneuerbarer Energieversorgung zu stellen.

Die haben in den letzten zwölf Jahren dauerhaft ihren gesellschaftlich vereinbarten CO₂-Reduktionspfad „greenco₂ncept“ verlassen und bereits 750.000 t CO₂ mehr emittiert als vorgesehen. Ohne eine drastische Reduzierung des Ausstoßes werden sie ab einem Emissionsrechtepreis über 55€ pro Tonne an existentielle wirtschaftliche Grenzen stoßen. Als 100 % kommunales Stadtwerk sind sie im Besitz der Stadt – und damit auch ihrer Bürgerinnen und Bürger. Wir appellieren an die politisch Agierenden der Gesellschafterin, die Besetzung der Geschäftsführung mit einer ausgewiesenen Expertin oder einem Experten für den Umstieg auf einen erneuerbaren Energiemix bis 2030 zu verbinden.

Der Norden Schleswig-Holsteins ist Vorreiter der Transformation in die Epoche der erneuerbaren Energie. Windkraft-, Photovoltaik- und Biogasanlagen prägen die Struktur der Energieversorgung nördlich und südlich der deutsch-dänischen Grenzregion. Nur ist bisher nicht bereit, sich auf diesen Weg zu begeben und ihre Stadtwerke haben sich von Steinkohle-Importen aus Russland sowie zunehmenden Gas-Importen unklarer Herkunft abhängig gemacht.

Während andere Anbieter Direktlieferverträge mit Windparks im Umland Flensburgs abschließen, dabei die Energiewende bundesweit sowie in der Region unterstützen und den Flensburger Haushalten diesen Strom überdies günstiger als ihre kommunalen Stadtwerke anbieten, treten letztere unter ihrem grünen Corporate Design bundesweit als preisaggressive Vermarkter von lediglich nominell begrüntem Ökostrom (über RECS-Zertifikate norwegischer Wasserkraftwerke) auf. Unterdessen werden die lokalen Kundinnen und Kunden der Stadtwerke Flensburg weiterhin mit Fernwärme und Elektrizität aus fossiler Produktion beliefert.

»Damit muss Schluss sein«, sagt das „Bündnis fossilfreies Flensburg“ [B:FfF], dessen Mitglieder mehr als drei Generationen entstammen.

Wir fordern deshalb, den Wechsel in der Geschäftsführung der für einen Richtungswechsel in der Energiepolitik der Stadt zu nutzen, und auf erneuerbare Energien z.B. mit einem „1000 Dächer-Programm“, der Integration der Energiebereitstellung in einem grenzüberschreitenden Nordverbund, Nutzung von erneuerbarem Wasserstoff aus der Region, Power-to-X, CO₂-Abscheidung und -Verwendung (CCU), Transformation des ÖPNV mit erneuerbaren Antrieben, Ausbau der Infrastruktur für E-Mobilität mit regional erzeugtem grünen Strom sowie weiterer Zukunftstechnologien umzustellen.

Das Flensburger Stadtwerk hat nicht zuletzt aufgrund seiner geopolitischen Lage das Potential, zu einem Leuchtturm-Projekt für die ganze Republik beim Umstieg auf erneuerbare Energien zu werden.

Dies sind für uns die Gründe, die vakante Stelle in der Geschäftsführung unbedingt mit einem ausgewiesenen Experten oder einer Expertin zu besetzen, welche die politisch und wirtschaftlich Agierenden der Stadt sowie ihre Bürgerinnen und Bürger für einen Transformationsprozess zu einer nachhaltigen Energieversorgung gewinnen kann.

Presse-Kontakt: https://stadtwerk-mit-zukunft.de/impressum/

Weitere Informationen auf https://stadtwerk-mit-zukunft.de/

Stellenprofil für Bewerber*innen (m/w/d):https://dokumente.stadtwerk-mit-zukunft.de/Stellenausschreibung-GF-SWFL.pdf

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12/05/2020

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