07/03/2026
Zivilschutzübung „Sternschauer“
Annahme: Eintritt des NATO-Bündnisfalles, woraufhin großflächige, kombinierte Raketen- und Drohnenangriffe auf kritische Infrastruktur im gesamten süddeutschen Raum erfolgten.
Ziel der Angriffe: Behinderung der militärischen Truppen- und Materialtransporte zu den Bündnispartnern.
Neben den normalen Einsatzgrundlagen der Gefahrenabwehr wurden vor allem die „taktischen Einsatzleitlinien für Zivilschutzlagen“ beübt und vertieft, da bei solchen Szenarien immer die Möglichkeit eines Zweitschlages besteht.
Zu diesen Einsatzleitlinien gehört beispielsweise:
🔸Fahrzeugaufstellung (Fluchtrichtung, Abstand untereinander, Deckung)
🔸Festlegung von Flucht- und Evakuierungspunkten für Einsatzkräfte
🔸Beobachtung des Umfeldes durch „Sichter“
🔸Alarmgebung bei plötzlicher Lageänderung mit akuter Gefährdung (Fund von Blindgängern oder Munitionsresten, unaufgeklärter Drohnenflug)
🔸Handlungsweisen nach entsprechender Alarmgebung
Zahlen, Daten, Fakten:
🔹42 Einsatzkräfte aus unterschiedlichen Ortsverbänden und Organisationen
🔹 7 Statisten, davon 4 Verletztendarsteller, 2 Übungsbeobachter und 1 Saboteur
🔹Maßnahmen: Erkundung, Beleuchtung, taktische Wundversorgung, Personenrettung und Führung
🔹THW Ortsverband Ansbach, Technisches Hilfswerk Ortsverband Baiersdorf, BRK Bereitschaft Dentlein am Forst, THW Ortsverband Feuchtwangen
Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für eine gute Zusammenarbeit auf Augenhöhe sowie einen gewinnbringenden Austausch.