27/05/2026
🟦 Gemeinsam ins Gespräch kommen – und Vertrauen aufbauen
Im Workshop „Was macht die Polizei?“ war eine Polizeibeamtin der Kreispolizei bei uns im Mehrgenerationenhaus zu Gast und hat den Teilnehmenden einen persönlichen und lebensnahen Einblick in ihre Arbeit gegeben. 🚓
Von Anfang an entwickelte sich ein offener Austausch: Die Teilnehmenden stellten viele interessierte Fragen und wollten genau wissen, welche Aufgaben die Polizei in Deutschland übernimmt und wie der Berufsalltag wirklich aussieht. Dabei wurde schnell deutlich, dass die Polizei weit mehr ist als reine Strafverfolgung – sie ist ein wichtiger Bestandteil unseres Zusammenlebens und ein zentraler Baustein unserer Demokratie.
Ein besonderer Fokus lag darauf, Vertrauen zu schaffen. Für viele Menschen mit eigener oder familiärer Zuwanderungsgeschichte ist die Polizei nicht immer selbstverständlich ein Ansprechpartner. Umso wertvoller war die persönliche Begegnung auf Augenhöhe, in der Raum für Fragen, Erfahrungen und Perspektiven entstand. Die Beamtin berichtete dabei auch von der Vielfalt innerhalb ihres Teams: Kolleg*innen mit unterschiedlichen Hintergründen und Sprachkenntnissen sorgen dafür, dass sich Menschen in verschiedenen Situationen verstanden und unterstützt fühlen können. 🌍
Besonders anschaulich wurde der Workshop durch die Vorstellung der Ausrüstung. Hier durften die Teilnehmenden vieles aus der Nähe betrachten und auch selbst ausprobieren. Die Handschellen sorgten dabei nicht nur für neugierige und unterhaltsame Momente 😄 – sie standen auch sinnbildlich für das, was in diesem Workshop entstanden ist: Vertrauen. Denn sich in so einer Situation darauf einzulassen, zeigt, dass Begegnung ohne Vorbehalte möglich ist.
Auch der Weg in den Polizeidienst wurde thematisiert. Dabei wurde deutlich, dass sich das Berufsbild in den letzten Jahren geöffnet hat – etwa durch neue Regelungen zu äußerem Erscheinungsbild oder durch Möglichkeiten für Menschen mit mehreren Staatsangehörigkeiten, Teil der Polizei zu werden. Gleichzeitig wurden auch klare Grenzen besprochen, zum Beispiel bei Tätowierungen mit extremistischen oder politischen Botschaften.
Im weiteren Austausch ging es auch um die Frage, wie Neutralität und Vielfalt im Polizeidienst zusammengedacht werden können – etwa beim Thema religiöse Symbole. Hier wurde erklärt, welche Rolle Neutralität und Sicherheit im Berufsalltag spielen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass Fragen nach Repräsentation und Vielfalt für viele Teilnehmende wichtig sind und weiter diskutiert werden.
Insgesamt war es ein lebendiger, ehrlicher und inspirierender Austausch, der gezeigt hat:
Demokratie lebt vom Gespräch – und Vertrauen entsteht dort, wo Menschen sich begegnen. 🙌
Komm mit – am Samstag geht’s zur Kreispolizeibehörde, wo wir die Arbeit der Polizei direkt vor Ort erleben und noch viele spannende Einblicke bekommen!