Kampagne A F F E - Aktion für Freiräume Essen

Kampagne A F F E  - Aktion für Freiräume  Essen Die Kampagne A.F.F.E. setzt sich für die Schaffung unkommerzieller und selbstverwalteter Freiräume, für ein Autonomes Zentrum in der Stadt Essen ein.

Im Sommer 2013 besetzte eine Gruppe junger Menschen die ehemalige Hauptschule an der Bärendelle in Essen-Frohnhausen um aus dem Leerstand ein Autonomes Zentrum zu schaffen, denn mit der Schließung des Jugendzentrums an der Papestraße hatte man den Jugendlichen in Essen jede Möglichkeit für freie Entfaltung genommen. Kurz nach der Räumung bildete sich aus einem Teil der ehemaligen BesetzerInnen die

Kampagne A.F.F.E., da man sie Notwendigkeit darin sah, weiter zu diesem Thema zu arbeiten. Obwohl die Stadt Essen als Kulturmetropole gilt gibt es keinen Ort, der unkommerziell oder gar selbstverwaltet organisiert ist. Aber nur in solchen Räumlichkeiten ist freie Entfaltung möglich und nur hier ist gewährleistet, dass Menschen jeglicher Herkunft, egal welcher sozialen Schicht sie entspringen, sich einbringen können. Um diese Lücke zu füllen und eine Kultur aufrecht zu erhalten, die die Städte zu ersticken versuchen, setzen wir uns für die Schaffung unkommerzieller und selbstverwalteter Freiräume ein. Frei von Diskriminierung jeglicher Art, von bürgerlicher Norm, frei von Zwängen. Jedoch wird die Stadtverwaltung und niemals freiwillig geben, was uns zusteht. Deshalb heißt es:
Reclaim the streets! Holen wir uns die Stadt zurück! Wenn auch Du daran interessiert bist dich für die Schaffung solcher Freiräume einzusetzen, melde dich bei uns.

12/03/2022
„Forum gegen Polizeigewalt und Repression“: Am 29. Januar zur Demo nach Wuppertal!
08/01/2022

„Forum gegen Polizeigewalt und Repression“:
Am 29. Januar zur Demo nach Wuppertal!

„Forum gegen Polizeigewalt und Repression“: Am 29. Januar zur Demo nach Wuppertal!

Keine Gerechtigkeit? Kein Frieden! Gerechtigkeit für Georgios!
Schluss mit Polizeigewalt und Repression!

29.01.22 | Wuppertal Hbf | 13:00 Uhr

Die Situation
Georgios, Max, Alexander, das sind die Namen der Menschen, die in den vergangenen Jahren während einer sogenannten Maßnahme der Polizei gestorben sind.

Zuletzt starb Georgios am 1.November 2021 in Polizeigewahrsam in Wuppertal-Elberfeld, nachdem die Polizei ihn brutal festgenommen hatte. Erst nach fünf Tagen wurde, aufgrund öffentlicher Nachfrage, über den Tod von Georgios Zantiotis berichtet. Das geht nach eigenen Aussagen, auf das Konto von Oberstaatsanwalt Wolf-Tilman Baumert. Zitat Baumert: „Das habe ich entschieden. Es handelte sich um eine natürliche Todesursache. Ich habe das nicht für berichtenswert gehalten.“
Baumert versuchte im Nachhinein, sein Schweigen ausgerechnet damit zu rechtfertigen, dass er die Familie von Georgios habe schützen wollen. Diese Begründung halten wir für fadenscheinig und kaltschnäuzig. Wir glauben nicht, dass Baumert die Familie von Georgios schützen wollte. Der Oberstaatsanwalt wollte wohl vielmehr die Wuppertaler Polizei vor Nachfragen, Kritik und Protest schützen.

Dass sich zunehmend Nachfragen, Kritik und Protest in Wuppertal regen ist kein Wunder, denn seit einiger Zeit sterben regelmäßig Menschen in Zusammenhang mit der Wuppertaler Polizei.
Alexander wurde im Juni 2021 in seiner Wohnung durch drei Schüsse aus einer Maschinenpistole eines Polizisten getötet. Die Nachbarn hatten wohl die Polizei wegen Ruhestörung gerufen.
Max wurde 2019 von der Polizei auf offener Straße erschossen. nachdem er mit einen „handelsüblichen 2 Kilo Hammer“ (WZ) Autospiegel abgeschlagen hatte.
Die Häufigkeit, in der in Wuppertal, Menschen in Zusammenhang mit der Polizei sterben ist schockierend und offenbart das gewaltige Problem, das wir (nicht nur) in Wuppertal mit der Polizei haben.

Diese drei Männer: NRW Innenminister Reul, Oberstaatsanwalt Baumert und Polizeipräsident Röhrl wollen angeblich für „Recht und Ordnung“ im Land und Wuppertal sorgen. Für viele Menschen bedeuten sie aber Angst und Schrecken.
Eine längere Version des Aufrufes, in dem wir die Zusammenhänge ausführlicher aufzeigen, findet ihr unter: https://forumnrw.noblogs.org/demonstration-29-01-2022-in-wuppertal/aufruf/

Eskalierende Polizeigewalt, Armut, Ungerechtigkeit, Lügen und Vertuschung von den Herrschenden. Wuppertal ist kein Einzelfall!
Wir werden in Wuppertal unseren Protest nicht nur am 29.01.22 auf die Straße tragen. Wir werden Georgios, Max, Alexander und die namentlich nicht bekannten Toten nicht vergessen. Wuppertal hat ein massives Polizeiproblem, das wir angehen müssen! Aber Wuppertal ist kein Einzelfall: In Düsseldorf und Köln starben im Dezember ein 24-jähriger und ein 19-jähriger in Polizeigewahrsam. Ebenfalls in Köln wurde bekannt, dass Cops den 59-jährigen Gaetano B. so brutal verprügelten, dass er vermutlich an den Folgen der dabei erlittenen Verletzungen gestorben ist. Diese erschreckende und schreckliche Liste könnte allein für das Bundesland NRW immer weiter fortgeführt werden! Die Polizei ist jedoch ein weltweites Problem und der Widerstand wächst weltweit. Die Menschen sind nicht mehr bereit die Gewalt der Polizei einfach hinzunehmen. Fangen wir auch damit an; setzen wir unseren Widerstand gegen die Polizei gemeinsam fort!

Auf die Straße! Gerechtigkeit für Georgios und für alle anderen Opfer staatlicher Gewalt! In Wuppertal und überall!

https://forumnrw.noblogs.org/

Morgen früh für mehr Freiräume und gegen Repression! 08:30 Kundgebung vorm Amtsgericht Essen, 09:00 Prozessbeginn auf Gr...
28/06/2021

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