Antifa Werra Meißner Kreis und Schwalm Eder Kreis

Antifa Werra Meißner Kreis und Schwalm Eder Kreis Gegen Staat, Nation und Kapital! Antifaschistische Bewegung aus dem Schwalm Eder Kreis und Werra Meissner Kreis

28/04/2023

Gefallen bei Bakhmut für die Sache der Freiheit 🏴

Der russische Anarchist und Genosse Dmitry Petrov wurde bei der Verteidigung der Stadt Bakhmut gegen den russischen Terror getötet. Hier seine letzten Worte:

"Mein Name ist Dmitry Petrov, und wenn ihr diese Zeilen lest, bin ich wahrscheinlich im Kampf gegen Putins Invasion in der Ukraine gefallen.

Ich bin Mitglied der Anarcho-Kommunistischen Kampforganisation (BOAK), und das bleibe ich auch nach meinem Tod. Wir haben die BOAK gegründet, sie ist entstanden aus unserem Glauben an einen organisierten Widerstand. Wir haben sie auf verschiedene Seiten der Staatsgrenzen getragen. Ich habe mein Bestes gegeben, zum Sieg über die Diktatur beizutragen und uns der sozialen Revolution näherzubringen.

Als Anarchist, Revolutionär und Russe hielt ich es für notwendig, am bewaffneten Widerstand des ukrainischen Volkes gegen Putins Besatzungstruppen teilzunehmen. Ich habe das für die Gerechtigkeit getan, für die Verteidigung der ukrainischen Gesellschaft und für die Befreiung meines Landes, Russlands, von der Unterdrückung. Für alle Menschen, denen das bösartige totalitäre System in Russland und Belarus ihre Würde geraubt hat und die Möglichkeit, frei zu atmen. Ein Exempel für den Internationalismus zu setzen war ein weiterer, wichtiger Grund für die Teilnahme an diesem Krieg.

In einer Zeit, wo sich der tödliche Imperialismus erhebt, und als Antwort darauf Nationalismus und Verachtung für "die Russen", streite ich mit Wort und Tat dafür, dass es keine "bösen Völker" gibt. Alle Menschen leiden das gleiche Unglück: Gierige und machthungrige Herrscher. Ich tat dies nicht allein aus persönlicher Entscheidung und Konsequenz. Es war die Fortsetzung unserer gemeinsamen Strategie, die darauf abzielt, tragfähige Strukturen zu schaffen und den Guerilla-Kampf gegen die tyrannischen Regime in unserer Region zu führen.

Meine lieben Freund*innen, ich bitte euch alle um Vergebung dafür, dass ich euch mit meinem Abschied Schmerz zufüge. Eure Warmherzigkeit bedeutet mir so viel. Dennoch, ich glaube fest daran, dass der Kampf für Gerechtigkeit, gegen Unterdrückung und Unrecht, einer der wertvollsten Wege ist, wie ein Mensch sein Leben ausfüllen kann. Dieser Kampf verlangt Opfer, bis hin zur völligen Selbstaufopferung.

Meiner gedenkt ihr am Besten, wenn ihr den Kampf aktiv fortsetzt, Selbstsucht und unnötige Zwistigkeit überwindet. Wenn ihr weiterkämpft, für eine freie Gesellschaft, die auf Gleichheit und Solidarität gründet. Für euch, für mich und für all unsere Genoss*innen. Gefahren, Entbehrungen und Opfer sind auf diesem Weg unsere beständigen Begleiter.

Aber seid gewiss: Es ist nicht umsonst."

Kein Vergeben. Kein Vergessen. Es lebe die Freiheit.

27/04/2023

Die AfD ist noch nicht als gesichert rechtsextrem eingestuft. Aber ihre Jugendorganisation Junge Alternative – die gilt nun als Beobachtungsobjekt des Bundesverfassungsschutzes: https://trib.al/4fa5bsw

23/04/2023

Mit einem Großaufgebot hat die Polizei am Samstag im nordhessischen Bad Wildungen eine Kampfsportveranstaltung der rechtsextremen Szene verhindert

19/04/2023

LAUT GEGEN RECHTS!

Wenn Neonazis und Rechtsextreme nach Wesertal kommen, um hier ihre Gesinnung zu feiern, muss dagegen gehalten werden!

Unsere Freunde von Wesertal ist bunt - kein Platz für N***s rufen zur Kundgebung auf!

Original Text von 'Wesertal ist bunt':
Am 29. April wird der Rechtsextremist Meinolf Schönborn, in der ehemaligen Flüchtlingsunterkunft, oberhalb des Mühlenplatzes, erstmals sein jährliches Lesertreffen in Wesertal durchführen. Seine Veranstaltung fand bisher u.a. im Harz statt. Wie in den vergangen Jahren, ist damit zu rechnen, dass Personen aus dem rechtsextremen und verschwörungsideologischen Spektrum teilnehmen werden.

Mit unserer Kundgebung setzen wir ein klares Zeichen für Vielfalt, Toleranz und Respekt. Wir machen deutlich, dass Faschismus, Rechtsextremismus und Hass keinen Platz in Wesertal haben.
Wir sind Laut gegen Rechts und du bist herzlich eingeladen daran teilzuhaben.

Der Eintritt ist frei. Für alle, die den Verein unterstützen möchten stellen wir eine Spendenbox auf.

Livemusik:
Dominik Pytka
Pink Poison
Blaufuchs

Redebeiträge:
Bürgermeister
DGB

Wir behalten uns vor, vom Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende und verschwörungsideologische Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen, Wesertal ist bunt e.V.

08/04/2023

Im südhessischen Gräfenhausen streiken LKW-Fahrer seit einigen Tagen gegen fehlende Lohnzahlung und schlechte Arbeitsbedingungen. Der Inhaber der polnischen Speditionsfirma ist gestern mit einem Panzerfahrzeug und mehr als einem Dutzend Schlägertypen angereist, um den Streik gewaltsam aufzulösen. Mehreren Quellen zufolge handelt es sich bei der paramilitärisch anmutenden Truppe namens „Rutkowski Patrol“, um eine zwielichtige Sicherheitsfirma, bei der Rechtsextreme (und) Ex-Polizisten arbeiten. Es kam zu einer Eskalation am Streikposten, den die Streikenden mit solidarischer Unterstützung von Gewerkschaftsgruppen verteidigen konnten. Es ist dem Spediteur und seinen Schergen nicht gelungen den Streik zu brechen oder die LKW zu entwenden. Nach einem Großeinsatz der Polizei gab es 16 Festnahmen.

04/04/2023

Kein Vergeben, kein Vergessen 🏴

"Wir gedenken Mehmet Kubaşık an seinem 17. Todestag, als achtes Todesopfer, ermordet vom sogenannten „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) am 04. April 2006 in Dortmund. Gegen 13:00 Uhr wurde der Dortmunder hinter dem Tresen seines Kiosks in der Mallinckrodtstraße mit mehreren Kopfschüssen tot aufgefunden.

Als achtes Todesopfer des rechtsextremen NSU steht die Ermordung des deutsch-kurdischen Aleviten für einen mörderischen Rassismus in der Bundesrepublik Deutschland in seiner abscheulichsten Gestalt. Wie auch bei anderen Morden des NSU an Menschen mit Migrationsgeschichte, ermittelte die Polizei bei der Ermordung von Mehmet Kubaşık zunächst im unmittelbaren Umfeld des Opfers und fatalerweise nicht im rechtsextremen Milieu. In den darauffolgenden Jahren bagatellisierten die deutschen Medien die Mordserie als sogenannte „Dönermorde“.

Während Behörden und Leitmedien die Opfergruppe selbst für ihren Tod verantwortlich machten, identifizierten die Hinterbliebenen bereits frühzeitig das rassistische Tatmotiv. Noch im gleichen Jahr demonstrierten sie gemeinsam in Dortmund und Kassel und forderten die Behörden auf, den organisierten Rechtsextremismus ins Zentrum ihrer Ermittlungen zu setzen. Erst nach dem Suizid zweier Mitglieder des NSU im Jahr 2011 flog das mörderische Trio und deren rassistisches Tatmotiv auf und das Narrativ der Selbstverschuldung brach in sich zusammen."
_______________________
Bild und Text: https://kurdische-gemeinde.de/gedenken-an-mehmet-kubasik/

03/04/2023

Gewerkschafter im Kampf gefallen 🏴

Ein weiterer Genosse der Unabhängigen Gewerkschaft der Bergarbeiter wurde bei der Verteidigung der Ukraine gegen den russischen Terror getötet. Kein Vergeben, kein Vergessen.

Wir bitten alle, die können, die kämpfende Gewerkschaft zu unterstützen. Jedes bisschen Hilfe hilft, jedes bisschen Ausrüstung schützt das Leben von Genoss*innen. Solidarität muss praktisch werden: https://www.crowdfunder.co.uk/p/support-ukraine-workers

02/04/2023

Bombenanschlag in St. Petersburg

Einer der bekanntesten Kriegs-Propagandisten Russlands, Vladlen Tatarsky, ist bei einer Bombenexplosion in einem Cafe getötet worden. Er hat dort wohl einen Vortrag vor russischen Faschisten aus dem Kreis um Prigozhin gehalten. Tatarsky hatte sich immer wieder auch kritisch über den fehlenden Erfolg des russischen Angriffskriegs geäußert, der Verdacht liegt nahe, dass er einem eskalierenden internen Machtkampf zum Opfer gefallen ist.

11/03/2023
10/03/2023

Lafrenz starb am 6. März im Alter von 103 Jahren im US-Bundesstaat South Carolina, wie die Weiße Rose Stiftung mitteilte.

24/02/2023

Landesregierung bringt Versammlungsgesetz auf den Weg. Die SPD will es „sehr kritisch“ begleiten, die Linkspartei lehnt es ab.

Adresse

Eschwege
37269

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Antifa Werra Meißner Kreis und Schwalm Eder Kreis erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Organisation Kontaktieren

Nachricht an Antifa Werra Meißner Kreis und Schwalm Eder Kreis senden:

Teilen