26/10/2025
Ein imposantes Bild bot sich am Samstag, den 25.10.2025, an der Müllumladestation in Herbstadt: Zehn Feuerwehren mit insgesamt 89 Einsatzkräften beteiligten sich an einer groß angelegten Übung. Ziel war es, die Zusammenarbeit der Wehren sowie die Wasserversorgung auf dem weitläufigen Gelände unter realistischen Bedingungen zu erproben.
Angenommen wurde ein Vollbrand in der Halle der Müllumladestation, in der sich der Müllbunker befindet. Die ersteintreffenden Wehren aus Herbstadt, Breitensee, Großeibstadt und Bad Königshofen erhielten den Auftrag, zwei Wasserversorgungen aus dem direkt anliegenden Wasserrückhaltebecken aufzubauen, um eine ausreichende Löschwasserversorgung sicherzustellen. Bad Königshofen richtete die Drehleiter aus und bekämpfte den simulierten Brand von oben.
Die Wehren aus Irmelshausen, Ottelmannshausen, Kleineibstadt und Großbardorf kümmerten sich um die Errichtung einer langen Schlauchstrecke vom nahegelegenen Gewässer „Alte Weht“. Zur Unterstützung wurden die Feuerwehren Großeibstadt und Alsleben mit ihren Schlauchwägen alarmiert.
Geleitet wurde alles vom Einsatzleitwagen Bad Königshofen, der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung des Landkreises Rhön-Grabfeld. Die Einsatzleitung und die Abschnittsleitungen übernahmen die Kreisbrandmeister André Knies, Thomas Ganz und Christoph Wohlfart.
Der Bürgermeister der Gemeinde Herbstadt Georg Rath sowie Vertreter des Betreibers, dem Kommunalunternehmen Rhön-Grabfeld, verfolgten die Einsatzübung aufmerksam.
Nach Abschluss der Übung zogen die Verantwortlichen ein positives Fazit: Die Zusammenarbeit der Wehren funktionierte fast überall reibungslos, die Kommunikation und der Aufbau der Wasserversorgung liefen zügig und koordiniert ab.
Im Anschluss lud das Kommunalunternehmen und die Gemeinde Herbstadt alle Einsatzkräfte zu einer kleinen Stärkung ein.
Die Verantwortlichen dankten allen teilnehmenden Wehren, Beobachtern und Unterstützern für die Zusammenarbeit und das Engagement bei dieser wichtigen Übung.
grosseibstadt112