16/09/2026
+++ Bald drei Euro der Liter – und Vater Staat hält die Hand auf
Wer soll das noch bezahlen?
Super kostet heute im bundesweiten Durchschnitt 2,40 Euro je Liter – neuer Rekord.
Diesel liegt gerade bei 2,47 Euro und es ist noch kein Ende in Sicht.
Und nun steht die Drei-Euro-Marke im Raum.
Drei Euro für einen Liter Kraftstoff!
Für den Berliner Regierungsadel mag das eine Zahl auf irgendeiner Preistafel sein.
Für Pendler, Handwerker, Pflegedienste, Speditionen und Familien ist es ein Frontalangriff auf ihre wirtschaftliche Existenz.
+++ Hemmungslose Selbstbedienung des Staates
Gewiss: Der Iran-Krieg, die Blockade der Straße von Hormus und die Drohnenangriffe auf die Energieinfrastruktur am Persischen Golf treiben den Ölpreis.
Doch sie erklären nicht, weshalb die Preise an den deutschen Zapfsäulen derart hemmungslos nach oben schießen.
Zwischen Bohrloch und Zapfsäule wird die Krise offenbar nicht nur weitergereicht, sondern gewinnbringend veredelt. Während die Autofahrer bei jedem Tankstopp tiefer in die Tasche greifen müssen, klingeln andernorts die Kassen.
An diesem Sprit-Schock wird prächtig verdient. Bezahlen müssen wie immer diejenigen, die morgens zur Arbeit fahren.
Und Berlin?
Die verbrauchten Altparteien der „Neuen Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands“ (NSED) veranstalten in ihrer ideologischen Verblendung das gewohnte Schmierentheater der staatlichen Bevormundung.
Die SPD fordert im Sozialneid-Rausch einen Spritpreisdeckel und eine Übergewinnsteuer, die Grünen träumen vom billigeren Deutschlandticket, und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche faselt von Direktzahlungen.
Markus Söder schwurbelt wortreich von „Lösungen“, bleibt aber wie gewohnt bemerkenswert sparsam bei deren Ausgestaltung.
Preisdeckel, Sondersteuer, Auszahlungssystem, Pendler-App … Hauptsache, es entsteht ein neues bürokratisches Monster, das der Bürger anschließend auch noch selbst finanzieren darf.
Nur über das Naheliegende spricht man ungern: Der Staat könnte schlicht weniger zugreifen.
+++ Mensch hat ein Recht auf Selbsteigentum
Im Juli 2026 bestanden laut ADAC rund 57 Prozent des Benzinpreises und etwa 47 Prozent des Dieselpreises aus Steuern und Abgaben. Energiesteuer und CO2-Preis belasten jeden Liter mit festen Beträgen. Und steigt der Nettopreis, wächst auch der Mehrwertsteuerbetrag.
Der Staat ist also nicht bloß besorgter Zuschauer dieser Krise. Er steht an jeder Zapfsäule mit ausgestreckter Hand daneben.
Wer die Menschen wirklich entlasten will, braucht weder Preisdeckel noch Pendler-App. Er muss Energiesteuer und CO2-Abgabe unverzüglich senken und auf zusätzliche Einnahmen aus der Preisexplosion verzichten.
Der Mensch ist im katholischen und abendländischen Menschenbild eine eigenverantwortliche Person mit Recht auf Selbsteigentum und die Früchte seiner ehrlichen Arbeit und kein auszupressendes Zahlvieh für eine feiste Staatskrake!
Ihr
Martin E. Renner, MdB und Gründer
der Alternative für Deutschland