31/05/2026
Im Rahmen der Langen Nacht der Museen am 29.05.2026 wurde im Erinnerungsort Andreasstraße ein abwechslungsreiches Programm rund um die Themen Diktatur und Widerstand in der DDR geboten.
Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, an Führungen zur Geschichte der Andreasstraße während der Zeit des Nationalsozialismus teilzunehmen, die Ausstellungen zur Jugend in der DDR zu erkunden und sich intensiv mit der deutschen Teilungsgeschichte auseinanderzusetzen.
Ein besonderer Programmpunkt waren die Gespräche mit den Zeitzeugen des Vereins Freiheit e.V.. In persönlichen Berichten schilderten sie ihre Erfahrungen mit der ehemaligen Untersuchungshaftanstalt und gaben eindrucksvolle Einblicke in das Leben unter der SED-Diktatur. Die Begegnungen boten den Gästen die Möglichkeit, Geschichte aus erster Hand zu erleben und Fragen an Menschen zu richten, die diese Zeit selbst erfahren haben. Vor Ort waren Dorit Bause, Harald Ipolt, Gerhard Bause, Gabriele Stötzer, Horst von Quillfeldt.
Großen Zuspruch fanden auch die kreativen Mitmach-Angebote. An verschiedenen Stationen konnten Stoffbeutel und eigene Textilien mit Motiven der Andreasstraße bedruckt und individuell gestaltet werden.
Die Lange Nacht der Museen zeigte einmal mehr, wie lebendig Erinnerungskultur sein kann: informativ, bewegend und generationsübergreifend. Ein herzlicher Dank gilt allen Mitwirkenden, den Zeitzeugen, den Organisatoren sowie den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern für einen gelungenen Abend.